DE84206C - - Google Patents

Info

Publication number
DE84206C
DE84206C DENDAT84206D DE84206DA DE84206C DE 84206 C DE84206 C DE 84206C DE NDAT84206 D DENDAT84206 D DE NDAT84206D DE 84206D A DE84206D A DE 84206DA DE 84206 C DE84206 C DE 84206C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
overturning
apartment
transport
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT84206D
Other languages
English (en)
Publication of DE84206C publication Critical patent/DE84206C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
patentamt.yI
nach verschiedenen Stockwerken.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine durch mechanische Mittel bethätigte Hauspost zur Beförderung verschiedener Gegenstände von kleinem Umfange, als Briefe, Zeitungen, Bücher oder dergl., vom Erdgeschofs des Hauses aus in ein beliebiges Stockwerk und an eine beliebige Wohnungspartei bezw. in eines der am Corridor des bezüglichen Stockwerks angebrachten abgesonderten Fächer, von welchen jedes Fach je einer Wohnungspartei zugehört und wobei alle Fächer je eines Corridors in einem gemeinsamen Fachschrank angeordnet sind.
Ein verstellbares Sprachrohr bei dieser Hauspost ermöglicht zugleich mündliche Mittheilungen zwischen der im Erdgeschofs unten bei der Mündung des Sprachrohres stehenden Person (z. B. dem Briefträger) und einer beliebigen Partei bezw. dem betreffenden Empfänger.
In den beiliegenden Zeichnungen ist diese Hauspost zur Darstellung gebracht; in denselben bedeutet:
Fig. i- eine Vorderansicht der Gesammtanlage,
Fig. 2
und
Fig. 3 eine Seitenansicht derselben.
Fig. 4 zeigt einen Verticalschnitt nach X1-X1 aus Fig. 2. ' .
Fig. 5 zeigt einen Verticalschnitt nach X2-X2 aus Fig. 2.
Fig. 6 zeigt einen Verticalschnitt nach y1 y1 aus Fig. 2.
einen Horizontalschnitt durch dieselbe Fig. 7 zeigt einen Verticalschnitt nach y.2-jr.2 aus Fig. 2.
Fig. 8 zeigt einen Verticalschnitt nach y3-y3 aus Fig. 2.
Fig. 9 stellt in einer Ansicht und einem Schnitt ein Kettenrad dar, über welches die mit dem Transporteur unmittelbar verbundene Kette gelegt ist.
Fig. 10 zeigt im Schnitt einen der Fachschränke, sowie auch den in der Transportröhre umgekippten Transporteur und die Vorrichtung zum Umkippen des letzteren in Thätigkeit.
Fig. 11 zeigt einen Schnitt nach ^1-^1 aus Fig. 10;
Fig. 12 stellt denselben Schnitt durch den Fachschrank und die Transportröhre dar, wie Fig. ι o, mit dem Unterschiede, dafs bei dieser Figur die Umkippvorrichtung aufser Thätigkeit gesetzt ist und der Transporteur in normaler Stellung sich befindet.
Fig. 13 zeigt einen Verticalschnitt durch den Transporteur; ■
Fig. 14 ist der Grundrifs desselben.
Fig. 15 zeigt eine Seitenansicht des Transporteurs und
Fig. 16 einen Schnitt nach ^2-^2 aus Fig. 15.
Fig. 17, 18 und 19 zeigen in Verticalschnitt, Seitenansicht und Grundrifs die Umkippvorrichtung für den Transporteur.
Fig. 20 zeigt die Anordnung des Briefkastens und eines Fangkorbes im Schnitt.
Fig. 21 zeigt in Ansicht, im * Schnitt und in zwei Einzelnabbildungen eine Vorrichtung,
mittelst welcher die Umkippvorrichtung verstellt und in einzelnen Lagen festgestellt wird.
Fig. 22 ist eine schematische Darstellung, die Anordnung der Umkippvorrichtungen in drei verschiedenen Stockwerken zeigend.
Fig. 23 zeigt eine Vorrichtung zum Verstellen eines Zeigers, welcher andeuten soll, an welche Wohnungspartei die Sendung abgegeben wird, wenn man den Transporteur hinaufbefördert, wobei zugleich mit derselben Partei die Verbindung durch das Sprachrohr hergestellt ist.
Fig. 24 ist ein Schnitt nach ^3-^3 aus Fig. 23.
Fig. 25 zeigt die Anordnung des Sprachrohres.
Die Beförderung jeder Sendung an eine beliebige Wohnungspartei geschieht mittelst eines Transporteurs, welcher in einer Transportröhre auf- und abbewegt wird, und zwar mittelst nachstehender Einrichtung:
Im Erdgeschofs (in dem Hausflur oder dem Hofe) ist ein Kasten aufgestellt, in demselben ist ein Kettenrad (Seilscheibe) α gelagert, welches entweder durch eine Handkurbel ay oder durch einen Motor in Bewegung gesetzt werden kann. Durch dieses Rad (Scheibe) α wird ein an der Welle a.-, befestigtes Rad a3 bewegt; an derselben Welle a.2 befindet sich ein Kettenrad A (Fig. 9), welches in folgender Art construirt ist: Die Kettenradscheibe b wird zwischen zwei Scheiben bi b.2 durch Reibung gehalten. Zu diesem Zwecke sind die beiden Scheiben bl &., in Hülsen b\b\ verlängert, welche mit einander verkeilt sind; die Hülse b'.2 ist an ihrem Ende mit Schraubengewinden versehen, auf welche eine Schraube b 4 aufgeschraubt ist. Eine starke Schraubenfeder c, welche zwischen den Scheiben bo und bt sich befindet, drückt die Scheibe b.2 gegen die Kettenradscheibe b und ruft dadurch jene Reibung hervor, welche nöthig ist, um den Transporteur mit seinem Inhalte nach aufwärts zu befördern: Diese Reibung darf aber nicht gröfser sein als die erlaubte Zugbelastung der Kette, damit diese letztere nicht zerrissen werde, wenn der Transporteur auf seinem Wege ein Hindernifs findet (z. B. wenn derselbe bis hinauf gelangt und die Handkurbel 1J1 trotzdem noch gedreht wird), so dafs in einem solchen Falle die Kettenradscheibe b zwischen den beiden rotirenden Scheiben b1 b.2 stillstehen kann. An der über das Kettenrad A gelegten Kette d, welche auch in ihrem oberen Theil durch ein Drahtseil ersetzt werden könnte und oben über eine Rolle ^1 geführt ist, ist der Transporteur B (Fig. 13 bis 16) befestigt, und zwar ist diese Befestigung auf einer Seite des Transporteurs mittelst der Knöpfe d2 d.2 bewerkstelligt. Der Transporteur bewegt sich in der Transportröhre C, neben welcher noch andere Röhren aufgestellt sind, von denen durch die eine D die Kette d von der Rolle U1 zum Kettenrad zurückgeführt wird; dieser Theil der Kette ist mit einem Gegengewicht e versehen, um das Hinaufbefördern des Transporteurs zu erleichtern. Die nach oben zu befördernden Gegenstände werden in den unten innerhalb der Transportröhre angeordneten Transporteur B durch Oeffhung f eingeworfen, worauf nach später zu beschreibendem Einstellen der Umkippvorrichtung die Handkurbel (oder der Motor) in Bewegung gesetzt und der Transporteur dadurch hinaufbewegt wird.
Dieser Transporteur (Fig. 13) besteht aus einem Rahmen g mit zwei Böden gl g.2, von denen der eine (gy) horizontal, der andere (g.2) schräg gestellt ist. In diesem Rahmen ist um excentrische Bolzen g„ eine unten und seitwärts oben offene Blechhülse h drehbar gelagert und sind ihre unteren Kanten derart abgeschnitten, dafs die Hülse im normalen Zustande von dem schiefen Boden des Rahmens unten völlig abgesperrt ist, um Gegenstände in dieser Hülse unterbringen zu können. Im oberen Theile besitzt die Hülse h einen Ansatz It3 und Ausschnitt η. Da die Hülse h in dem Rahmen g drehbar gelagert ist, kann sie aus der normalen verticalen in eine schiefe Lage umgekippt werden, in welchem Falle die in derselben enthaltenen Gegenstände herausfallen, um so leichter, da der schräge Boden g2 dieses Herausfallen begünstigt. Das Zurückziehen der Blechhülse h in ihre ursprüngliche Lage wird durch eine Feder ft5 bewirkt, welche um ein Drahtstück h 4 umgewickelt ist und beim Umkippen der Hülse gespannt wird.
Das Umkippen der Blechhülse findet nun in einem beliebigen Stockwerk und bei einer beliebigen Abtheilung des Fachschrankes statt, je nachdem die Umkippvorrichtungen gestellt sind.
Umkippvorrichtungen sind so viele vorhanden, als das bezügliche Haus Stockwerke besitzt, und sind alle eine unter der anderen an einem Seil befestigt und in der Röhre E (Fig. 2) verstellbar. Dieselben sind alle von gleicher Construction. Jede einzelne besteht aus einem an dem Seil V befestigten Rahmen i (Fig. 17 bis 19), in welchem ein Eisenstück I1 um Bolzen i.2 drehbar gelagert ist. Dieses Stück Z1 trägt einen Anschlagansatz /g, zu dessen Enden dachförmig von oben ein Blechstück oder eine Rippe i4 und von unten eine Rippe z5 führt. Die Blattfeder ia drückt das Stück I1 fortwährend nach vorn hin, so dafs, wenn die Umkippvorrichtung gegenüber einer Oeffnung der Röhre E bezw. dieser und der Transportröhre sich befindet, die Blattfeder z'o bewirkt, dafs der Ansatz z'3 in die Transportröhre hineinragt, während im anderen Falle der Ansatz sich zurückzieht infolge der An-
Ordnung der dachförmigen Theile ii und /5, welche, an den Rändern der Oeffhung gleitend, das Stück I1 verdrängen, und zwar das Blechstück z4 bei Hinauf- und die Rippe Z5 bei Hinabbewegung der Umkippvorrichtung.
Ist nun eine der Umkippvorrichtungen derart gestellt, dafs ihr Anschlagansatz z3 in die Transportröhre hineinragt, so wird durch denselben das Umkippen der.Blechhülse des Transporteurs bewirkt, denn bei Hinaufbewegung des Transporteurs schlägt dessen Ansatz hs an den Anschlagansatz is der Umkippvorrichtung an, und es ist leicht ersichtlich, dafs dann die Blechhülse in der in Fig. io veranschaulichten Art umgekippt wird und die in ihr enthaltenen Gegenstände herausfallen.
Da die Oeffnungen 0 (zwischen der Röhre E und der Transportröhre C) nur den Fachschränken gegenüber entsprechend angeordnet sind, so kann ein Umkippen der Transporthülse h nur in der Höhe der Fachschränke bezw. gegen dieselben hin geschehen, derart, dafs die hinausgeworfenen Gegenstände immer nur in eines der Fächer hineinfallen können.
Der Fachschrank (Fig. ii und 12) selbst besteht aus einem feststehenden Kasten, der in so viel Abtheilungen (Fächer) eingetheilt ist, als Wohnungen sich in dem betreffenden Stockwerk befinden. Jedes Fach ist vorn abgesperrt und nur für dessen Inhaber zugänglich. Die schräg gestellten oberen Trennungswände j der Fächer sind um Scharniere J1 in der Richtung nach aufwärts drehbar, so dafs beim Umkippen der Blechhülse h immer die obere Trennungswand j desjenigen Faches, in welches die Sendung abgegeben wird, etwas nach aufwärts umgedreht und dadurch mehr Raum für die Hülse h des Transporteurs geschaffen wird (s. Fig. 16). Zur Aufnahme gröfserer Gegenstände, welche in einem der Fächer nicht Platz finden, kann, wie in Fig. 12 angedeutet ist, ein Fangkorb 5 angeordnet sein.
In der Höhe je eines Stockwerkes befindet sich in der Röhre E eine Umkippvorrichtung und sind alle Umkippvorrichtungen an einem Seil befestigt, und zwar in einer Entfernung ,von einander, welche nicht mit der Entfernung der Stockwerke gleich ist, sondern diese Vorrichtungen sind näher beisammen. Die Oeffnungen O der einzelnen Stockwerke sind in gleichem Abstand von einander, während je zwei der Umkippvorrichtungen um die Höhe einer Oeffnung O näher zu einander aufgehängt sind.
So zeigt z. B. Fig. 22 ein Schema der Anordnung von Umkippvorrichtungen in einem dreistöckigen Hause. Dabei ist die Umkippvorrichtung auf das zweite Stockwerk und das unterste Fach eingestellt. Die Umkippvorrichtung des Stockwerks I ist bereits über die Oeffnung gehoben, während die Vorrichtung des Stockwerks III noch um die Höhe der Oeffnung O sich unterhalb der letzteren befindet. Auf diese Art kann man nach Belieben das Umkippen der Transporthülse h in einem beliebigen Stockwerke veranlassen, da immer nur ein Anschlagansatz gerade in die Transportröhre hineinragt.
Die Vorrichtung zum Verschieben der Umkippyorrichtungen besteht aus einem Kettenrad k (Fig. 6 und 7), durch welches das Kettenrad Ar1 bewegt wird; letzteres ist durch seine Welle mit dem Kettenrade k2 verbunden, über welches die Kette durch die Röhre E und eine andere Abfallröhre F gelegt ist und im oberen Theile durch ein Seil i', an welchem die Umkippvorrichtungen aufgehängt sind, ersetzt ist. Dieses Seil V führt oben über eine Rolle k3.
Um die Verschiebungen der Umkippvorrichtungen genau hervorzubringen und einzelne Lagen festzustellen, ist eine Fixirscheibe / angeordnet, welche Mulden I1 besitzt (Fig. 21), in welche die Kurbel Z2 des Kettenrades k einschnappt. Der Handgriff dieser Kurbel I2 ist nämlich hohl hergestellt und verschiebbar. In der Höhlung des Handgriffes befindet sich ein mit der Kurbel mittelst des Stiftes Z3 fest verbundener Stift Z4, während der Handgriff von der Feder Z5 stets gegen die Fixirscheibe gedrückt wird. Der Handgriff ist mit einer den Stift Z3 umfassenden Nuth Z0 versehen. Die einzelnen Mulden I1 entsprechen den einzelnen Fächern der Fachschränke, und wenn die Handkurbel in einer der Mulden fixirt ist, so erfolgt ein Umkippen der Transporthülse in eines der Fächer hinein.
Das Herausziehen des hohlen Handgriffes aus der betreffenden Mulde Z1 geschieht dadurch, dafs der Daumen an den Stift Z4 gelegt und mit dem den Handgriff umfassenden Finger der Handgriff herausgezogen wird. Um zu erkennen, in welches Fach und in welches Stockwerk die Sendung abgegeben wird, ist vorn an der Transportröhre ein Zeiger m (Fig. ι und 23) angeordnet, welcher in einer Rinne durch das Seilrädchen W1 unter Vermittelung der über Rollen m2 ms wz4 7?z5 mü ηιΊ laufenden Schnur verschiebbar ist, und zwar entspricht die Verschiebung von einer Wohnung zur anderen der Umdrehung der Handkurbel Z.,. von einer Mulde zur anderen.
Zur Bequemlichkeit der Hausbewohner ist an der Röhre G zur Beförderung von Gegenständen aus oberen Stockwerken ins Erdgeschofs, welche Gegenstände einfach in diese Röhre hineingeworfen werden, ein Briefkasten η (Fig. ι und 20) angeordnet und dem dazu befugten Briefträger z.· B. zugänglich. Der Briefkasten besitzt eine Auffangklappe K1, welche die in die Röhre G von oben eingeworfenen
Briefe u. s. w. in den Briefkasten überführt. Will man vergessene Gegenstände von oben bekommen, ohne hinaufgehen zu müssen, wie z. B. Schlüssel, kleinere Gebrauchsartikel und dergl., so verständigt man sich zuerst mittelst der später zu beschreibenden Sprachröhre mit der bezüglichen Wohnungspartei, worauf mittelst des Zuggriffes ο (Fig. 20) die Klappe W1 von der punktirten in die voll gezeichnete Lage umgedreht wird, so dafs der hinunterfallende Gegenstand an dem Briefkasten vorbei in einen Fangkorb O1 hineinfällt. Nach Loslassen des Zuggriffes ο gelangt die Klappe M1 durch ihre eigene Schwere in ihre ursprüngliche Lage.
Die Anordnung des in einer Röhre H untergebrachten Sprachrohres zeigt Fig. 25. Dasselbe besteht aus einer feststehenden Röhre ρ, welche vorn an der Transportröhre mündet, und einer diese umfassenden verschiebbaren Röhre P1, welche beide gegen einander abgedichtet sind. Die Verschiebung der Röhre P1 geschieht gleichzeitig und in gleichem Mafse mit der Verschiebung der Umkippvorrichtungen, da das Seil p.2 mit dem Seil V verbunden ist. Die Röhre px besitzt so viel Oeffhungen ps, als Stockwerke vorhanden sind, und ist bei jeder Oeffnung p& ein Gleitstück j?4 angeordnet, welches gegen die Wandung der Röhre H durch Blattfedern p5 angedrückt wird. Die Oeffnungen ρΆ sind mit den Umkippvorrichtungen in gleicher Entfernung von einander angebracht, während die durch die Wandung der Röhre H in die einzelnen Wohnungen führenden Röhrchen p0 mit den Oeffnungen O bezw. mit den einzelnen Fächern des Fachschrankes in gleicher Entfernung angeordnet sind.
Auf diese Weise ist immer nur die Verbindung durch das Sprachrohr mit denjenigen Wohnungsparteien hergestellt, auf welche die Umkippvorrichtungen gestellt sind, und ist dies durch den früher beschriebenen Zeiger m ersichtlich gemacht.
Die Mündungen des Sprachrohres unten und in jeder Wohnung sind durch mit Pfeifen versehene Klappen zugedeckt, so dafs man durch Einblasen geprefster Luft (ζ. Β mittelst einer Pumpe) das Zeichen zum Gesprächführen geben kann, wobei die unten befindliche Pfeife immer und dann die Pfeife derjenigen Wohnungs-. partei, auf welche das Sprachrohr eingestellt ist, ertönt. -Beim Gesprächfuhren mufs die Klappe mit der Pfeife natürlich entfernt werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zur Beförderung und selbstthätigen Ablieferung kleiner Gegenstände (Poststücke) nach verschiedenen Stockwerken mittelst eines an einem Seil hängenden, in einem Rohr auf- und abbeweglichen Vertheilers, dadurch gekennzeichnet, dafs der Vertheiler aus einer excentrisch in einem Rahmen (g) aufgehängten, unten offenen Hülse (Ji) besteht, deren Inhalt beim Anschlagen des Ansatzes (Jr3) derselben an einen entsprechenden Ansatz einer in das Rohr (C) hineinragenden Umkippvorrichtung zur Entleerung gebracht wird.
2. Bei der. Einrichtung nach Anspruch 1 die Anordnung der Umkippvorrichtung in der Weise, dafs eine in einem Rahmen (i) drehbare Platte (ij mit Rippen (ii I5) versehen ist, welche mittelst der Feder (iis) aus der Transportröhre herausgedrückt werden, sobald sie in einer der in der Transportröhre (C) vorgesehenen Oeffnungen (O) anlangen.
3. Zur Einstellung der unter 2. gekennzeichneten Umkippvorrichtung die Anordnung einer Scheibe (I), in deren Mulden· (I1) der hohle Handgriff eines Hebels (I2) durch Feder (I5) festgelegt wird, in Verbindung mit einem durch die Bewegung der Handkurbel (L2) verschiebbaren Zeiger (m), welcher die betreffende Wohnungspartei anzeigt , in deren Fach die Sendung abgegeben wird.
4. In Verbindung mit der im Anspruch 1. gekennzeichneten Einrichtung ein Sprachrohr, bestehend aus einer eine feste Röhre (p) umfassenden, durch Verschiebung der Umkippvorrichtungen in gleichem Mafse und Sinne verschiebbaren Röhre (pj, von deren mit Gleitstücken (pj versehenen Oeffnungen (ps) je eine mit demjenigen Wohnungsröhrchen (p%) in Verbindung steht, welches zu der am Zeiger (m) angegebenen Wohnung gehört.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT84206D Active DE84206C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE84206C true DE84206C (de)

Family

ID=356455

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT84206D Active DE84206C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE84206C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1151941B1 (de) Durchlaufregal zum Kommissionieren von Lagereinheiten
DE1753153A1 (de) System zum Transportieren und Entladen von Waren in einer Gross-Einkaufsstaette
DE84206C (de)
EP0669270B1 (de) Einrichtung für das gebührenpflichtige Erfassen des Zugangs zu einem Kehrichtsammelraum
EP3656258B1 (de) Paketbox
DE2455791A1 (de) Vorrichtung zur sammlung und abtransport von material
DE4142206A1 (de) Eingabe kontrolleinrichtung fuer muellbehaelter
DE4413103A1 (de) Abfallerfassungssystem
DE695936C (de)
DE82505C (de)
DE3630894A1 (de) Abfallbehaelter mit schieber
DE2621129A1 (de) Tragelement fuer behaelter
DE8900348U1 (de) Sammelbehälter für Hundekot
DE64413C (de) Brief- und Packetkasten
DE2204121A1 (de) Abfallbehaelter
EP1296882B1 (de) Kommissioniervorrichtung mit in einem regal angeordneten zwischenspeichern in form von kippbaren behältern
DE102020001072A1 (de) Lieferbehälter
DE2244189A1 (de) Vorrichtung zur muellbeseitigung in bauten mit hilfe von abwurfschaechten
AT403468B (de) Abfallbehälter mit einem gehäuse
DE28903C (de) Automatische Transportvorrichtung für Geschäftsräume zur Beförderung von Geld und kleinen Objekten
DE4200387A1 (de) Muellbehaelter-system
DE20311926U1 (de) Hänge-Förderanlage
DE1718523U (de) Selbsttaetig auschwenkbare einbau-traegertuer fuer gemauerte muell-kabinen.
DE9313427U1 (de) Sammel- und Lagervorrichtung für häusliche und gewerbliche Abfallstoffe
DE29904863U1 (de) Ausgabeautomat