DE84206C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE84206C DE84206C DENDAT84206D DE84206DA DE84206C DE 84206 C DE84206 C DE 84206C DE NDAT84206 D DENDAT84206 D DE NDAT84206D DE 84206D A DE84206D A DE 84206DA DE 84206 C DE84206 C DE 84206C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tube
- overturning
- apartment
- transport
- conveyor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 8
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 8
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 2
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 210000003811 finger Anatomy 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
- 230000001755 vocal effect Effects 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B9/00—Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Supports Or Holders For Household Use (AREA)
Description
KAISERLICHES
patentamt.yI
nach verschiedenen Stockwerken.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine durch mechanische Mittel bethätigte
Hauspost zur Beförderung verschiedener Gegenstände von kleinem Umfange, als Briefe, Zeitungen,
Bücher oder dergl., vom Erdgeschofs des Hauses aus in ein beliebiges Stockwerk
und an eine beliebige Wohnungspartei bezw. in eines der am Corridor des bezüglichen
Stockwerks angebrachten abgesonderten Fächer, von welchen jedes Fach je einer Wohnungspartei zugehört und wobei alle Fächer je eines
Corridors in einem gemeinsamen Fachschrank angeordnet sind.
Ein verstellbares Sprachrohr bei dieser Hauspost ermöglicht zugleich mündliche Mittheilungen
zwischen der im Erdgeschofs unten bei der Mündung des Sprachrohres stehenden
Person (z. B. dem Briefträger) und einer beliebigen Partei bezw. dem betreffenden Empfänger.
In den beiliegenden Zeichnungen ist diese Hauspost zur Darstellung gebracht; in denselben
bedeutet:
Fig. i- eine Vorderansicht der Gesammtanlage,
Fig. 2
und
und
Fig. 3 eine Seitenansicht derselben.
Fig. 4 zeigt einen Verticalschnitt nach X1-X1
aus Fig. 2. ' .
Fig. 5 zeigt einen Verticalschnitt nach X2-X2
aus Fig. 2.
Fig. 6 zeigt einen Verticalschnitt nach y1 y1
aus Fig. 2.
einen Horizontalschnitt durch dieselbe Fig. 7 zeigt einen Verticalschnitt nach y.2-jr.2
aus Fig. 2.
Fig. 8 zeigt einen Verticalschnitt nach y3-y3
aus Fig. 2.
Fig. 9 stellt in einer Ansicht und einem Schnitt ein Kettenrad dar, über welches die
mit dem Transporteur unmittelbar verbundene Kette gelegt ist.
Fig. 10 zeigt im Schnitt einen der Fachschränke, sowie auch den in der Transportröhre
umgekippten Transporteur und die Vorrichtung zum Umkippen des letzteren in Thätigkeit.
Fig. 11 zeigt einen Schnitt nach ^1-^1 aus
Fig. 10;
Fig. 12 stellt denselben Schnitt durch den Fachschrank und die Transportröhre dar, wie
Fig. ι o, mit dem Unterschiede, dafs bei dieser Figur die Umkippvorrichtung aufser Thätigkeit
gesetzt ist und der Transporteur in normaler Stellung sich befindet.
Fig. 13 zeigt einen Verticalschnitt durch den Transporteur; ■
Fig. 14 ist der Grundrifs desselben.
Fig. 15 zeigt eine Seitenansicht des Transporteurs
und
Fig. 16 einen Schnitt nach ^2-^2 aus Fig. 15.
Fig. 17, 18 und 19 zeigen in Verticalschnitt,
Seitenansicht und Grundrifs die Umkippvorrichtung für den Transporteur.
Fig. 20 zeigt die Anordnung des Briefkastens und eines Fangkorbes im Schnitt.
Fig. 21 zeigt in Ansicht, im * Schnitt und in zwei Einzelnabbildungen eine Vorrichtung,
mittelst welcher die Umkippvorrichtung verstellt und in einzelnen Lagen festgestellt wird.
Fig. 22 ist eine schematische Darstellung, die Anordnung der Umkippvorrichtungen in drei
verschiedenen Stockwerken zeigend.
Fig. 23 zeigt eine Vorrichtung zum Verstellen eines Zeigers, welcher andeuten soll,
an welche Wohnungspartei die Sendung abgegeben wird, wenn man den Transporteur
hinaufbefördert, wobei zugleich mit derselben Partei die Verbindung durch das Sprachrohr
hergestellt ist.
Fig. 24 ist ein Schnitt nach ^3-^3 aus Fig. 23.
Fig. 25 zeigt die Anordnung des Sprachrohres.
Die Beförderung jeder Sendung an eine beliebige Wohnungspartei geschieht mittelst
eines Transporteurs, welcher in einer Transportröhre auf- und abbewegt wird, und zwar
mittelst nachstehender Einrichtung:
Im Erdgeschofs (in dem Hausflur oder dem Hofe) ist ein Kasten aufgestellt, in demselben
ist ein Kettenrad (Seilscheibe) α gelagert, welches entweder durch eine Handkurbel ay oder
durch einen Motor in Bewegung gesetzt werden kann. Durch dieses Rad (Scheibe) α wird ein
an der Welle a.-, befestigtes Rad a3 bewegt;
an derselben Welle a.2 befindet sich ein Kettenrad
A (Fig. 9), welches in folgender Art construirt ist: Die Kettenradscheibe b wird zwischen
zwei Scheiben bi b.2 durch Reibung gehalten.
Zu diesem Zwecke sind die beiden Scheiben bl &., in Hülsen b\b\ verlängert,
welche mit einander verkeilt sind; die Hülse b'.2
ist an ihrem Ende mit Schraubengewinden versehen, auf welche eine Schraube b 4 aufgeschraubt
ist. Eine starke Schraubenfeder c, welche zwischen den Scheiben bo und bt sich
befindet, drückt die Scheibe b.2 gegen die Kettenradscheibe b und ruft dadurch jene
Reibung hervor, welche nöthig ist, um den Transporteur mit seinem Inhalte nach aufwärts
zu befördern: Diese Reibung darf aber nicht gröfser sein als die erlaubte Zugbelastung der
Kette, damit diese letztere nicht zerrissen werde, wenn der Transporteur auf seinem Wege ein
Hindernifs findet (z. B. wenn derselbe bis hinauf gelangt und die Handkurbel 1J1 trotzdem
noch gedreht wird), so dafs in einem solchen Falle die Kettenradscheibe b zwischen
den beiden rotirenden Scheiben b1 b.2 stillstehen
kann. An der über das Kettenrad A gelegten Kette d, welche auch in ihrem oberen Theil
durch ein Drahtseil ersetzt werden könnte und oben über eine Rolle ^1 geführt ist, ist der
Transporteur B (Fig. 13 bis 16) befestigt, und
zwar ist diese Befestigung auf einer Seite des Transporteurs mittelst der Knöpfe d2 d.2 bewerkstelligt.
Der Transporteur bewegt sich in der Transportröhre C, neben welcher noch
andere Röhren aufgestellt sind, von denen durch die eine D die Kette d von der Rolle U1
zum Kettenrad zurückgeführt wird; dieser Theil der Kette ist mit einem Gegengewicht e versehen,
um das Hinaufbefördern des Transporteurs zu erleichtern. Die nach oben zu befördernden Gegenstände werden in den
unten innerhalb der Transportröhre angeordneten Transporteur B durch Oeffhung f eingeworfen,
worauf nach später zu beschreibendem Einstellen der Umkippvorrichtung die Handkurbel
(oder der Motor) in Bewegung gesetzt und der Transporteur dadurch hinaufbewegt wird.
Dieser Transporteur (Fig. 13) besteht aus
einem Rahmen g mit zwei Böden gl g.2, von
denen der eine (gy) horizontal, der andere (g.2)
schräg gestellt ist. In diesem Rahmen ist um excentrische Bolzen g„ eine unten und seitwärts
oben offene Blechhülse h drehbar gelagert und sind ihre unteren Kanten derart
abgeschnitten, dafs die Hülse im normalen Zustande von dem schiefen Boden g» des
Rahmens unten völlig abgesperrt ist, um Gegenstände in dieser Hülse unterbringen zu können.
Im oberen Theile besitzt die Hülse h einen Ansatz It3 und Ausschnitt 1ιη. Da die Hülse h
in dem Rahmen g drehbar gelagert ist, kann sie aus der normalen verticalen in eine schiefe
Lage umgekippt werden, in welchem Falle die in derselben enthaltenen Gegenstände herausfallen,
um so leichter, da der schräge Boden g2
dieses Herausfallen begünstigt. Das Zurückziehen der Blechhülse h in ihre ursprüngliche
Lage wird durch eine Feder ft5 bewirkt, welche um ein Drahtstück h 4 umgewickelt ist
und beim Umkippen der Hülse gespannt wird.
Das Umkippen der Blechhülse findet nun in einem beliebigen Stockwerk und bei einer
beliebigen Abtheilung des Fachschrankes statt, je nachdem die Umkippvorrichtungen gestellt
sind.
Umkippvorrichtungen sind so viele vorhanden, als das bezügliche Haus Stockwerke
besitzt, und sind alle eine unter der anderen an einem Seil befestigt und in der Röhre E
(Fig. 2) verstellbar. Dieselben sind alle von gleicher Construction. Jede einzelne besteht
aus einem an dem Seil V befestigten Rahmen i (Fig. 17 bis 19), in welchem ein Eisenstück I1
um Bolzen i.2 drehbar gelagert ist. Dieses Stück Z1 trägt einen Anschlagansatz /g, zu
dessen Enden dachförmig von oben ein Blechstück oder eine Rippe i4 und von unten eine
Rippe z5 führt. Die Blattfeder ia drückt das
Stück I1 fortwährend nach vorn hin, so dafs,
wenn die Umkippvorrichtung gegenüber einer Oeffnung der Röhre E bezw. dieser und der
Transportröhre sich befindet, die Blattfeder z'o bewirkt, dafs der Ansatz z'3 in die Transportröhre
hineinragt, während im anderen Falle der Ansatz sich zurückzieht infolge der An-
Ordnung der dachförmigen Theile ii und /5,
welche, an den Rändern der Oeffhung gleitend, das Stück I1 verdrängen, und zwar das Blechstück
z4 bei Hinauf- und die Rippe Z5 bei
Hinabbewegung der Umkippvorrichtung.
Ist nun eine der Umkippvorrichtungen derart gestellt, dafs ihr Anschlagansatz z3 in die
Transportröhre hineinragt, so wird durch denselben das Umkippen der.Blechhülse des Transporteurs
bewirkt, denn bei Hinaufbewegung des Transporteurs schlägt dessen Ansatz hs an
den Anschlagansatz is der Umkippvorrichtung an, und es ist leicht ersichtlich, dafs dann die
Blechhülse in der in Fig. io veranschaulichten Art umgekippt wird und die in ihr enthaltenen
Gegenstände herausfallen.
Da die Oeffnungen 0 (zwischen der Röhre E und der Transportröhre C) nur den Fachschränken
gegenüber entsprechend angeordnet sind, so kann ein Umkippen der Transporthülse
h nur in der Höhe der Fachschränke bezw. gegen dieselben hin geschehen, derart,
dafs die hinausgeworfenen Gegenstände immer nur in eines der Fächer hineinfallen können.
Der Fachschrank (Fig. ii und 12) selbst
besteht aus einem feststehenden Kasten, der in so viel Abtheilungen (Fächer) eingetheilt ist,
als Wohnungen sich in dem betreffenden Stockwerk befinden. Jedes Fach ist vorn abgesperrt
und nur für dessen Inhaber zugänglich. Die schräg gestellten oberen Trennungswände j
der Fächer sind um Scharniere J1 in der
Richtung nach aufwärts drehbar, so dafs beim Umkippen der Blechhülse h immer die obere
Trennungswand j desjenigen Faches, in welches die Sendung abgegeben wird, etwas
nach aufwärts umgedreht und dadurch mehr Raum für die Hülse h des Transporteurs
geschaffen wird (s. Fig. 16). Zur Aufnahme gröfserer Gegenstände, welche in einem
der Fächer nicht Platz finden, kann, wie in Fig. 12 angedeutet ist, ein Fangkorb 5 angeordnet
sein.
In der Höhe je eines Stockwerkes befindet sich in der Röhre E eine Umkippvorrichtung
und sind alle Umkippvorrichtungen an einem Seil befestigt, und zwar in einer Entfernung
,von einander, welche nicht mit der Entfernung der Stockwerke gleich ist, sondern diese Vorrichtungen
sind näher beisammen. Die Oeffnungen O der einzelnen Stockwerke sind in
gleichem Abstand von einander, während je zwei der Umkippvorrichtungen um die Höhe
einer Oeffnung O näher zu einander aufgehängt sind.
So zeigt z. B. Fig. 22 ein Schema der Anordnung von Umkippvorrichtungen in einem
dreistöckigen Hause. Dabei ist die Umkippvorrichtung auf das zweite Stockwerk und das
unterste Fach eingestellt. Die Umkippvorrichtung des Stockwerks I ist bereits über die
Oeffnung gehoben, während die Vorrichtung des Stockwerks III noch um die Höhe der
Oeffnung O sich unterhalb der letzteren befindet. Auf diese Art kann man nach Belieben
das Umkippen der Transporthülse h in einem beliebigen Stockwerke veranlassen, da immer
nur ein Anschlagansatz gerade in die Transportröhre hineinragt.
Die Vorrichtung zum Verschieben der Umkippyorrichtungen
besteht aus einem Kettenrad k (Fig. 6 und 7), durch welches das Kettenrad Ar1 bewegt wird; letzteres ist durch
seine Welle mit dem Kettenrade k2 verbunden, über welches die Kette durch die Röhre E
und eine andere Abfallröhre F gelegt ist und im oberen Theile durch ein Seil i', an welchem
die Umkippvorrichtungen aufgehängt sind, ersetzt ist. Dieses Seil V führt oben über eine
Rolle k3.
Um die Verschiebungen der Umkippvorrichtungen genau hervorzubringen und einzelne
Lagen festzustellen, ist eine Fixirscheibe / angeordnet, welche Mulden I1 besitzt (Fig. 21),
in welche die Kurbel Z2 des Kettenrades k
einschnappt. Der Handgriff dieser Kurbel I2
ist nämlich hohl hergestellt und verschiebbar. In der Höhlung des Handgriffes befindet sich
ein mit der Kurbel mittelst des Stiftes Z3 fest verbundener Stift Z4, während der Handgriff
von der Feder Z5 stets gegen die Fixirscheibe gedrückt wird. Der Handgriff ist mit einer
den Stift Z3 umfassenden Nuth Z0 versehen.
Die einzelnen Mulden I1 entsprechen den einzelnen
Fächern der Fachschränke, und wenn die Handkurbel in einer der Mulden fixirt ist,
so erfolgt ein Umkippen der Transporthülse in eines der Fächer hinein.
Das Herausziehen des hohlen Handgriffes aus der betreffenden Mulde Z1 geschieht dadurch,
dafs der Daumen an den Stift Z4 gelegt und mit dem den Handgriff umfassenden Finger
der Handgriff herausgezogen wird. Um zu erkennen, in welches Fach und in welches
Stockwerk die Sendung abgegeben wird, ist vorn an der Transportröhre ein Zeiger m
(Fig. ι und 23) angeordnet, welcher in einer Rinne durch das Seilrädchen W1 unter Vermittelung
der über Rollen m2 ms wz4 7?z5 mü ηιΊ
laufenden Schnur verschiebbar ist, und zwar entspricht die Verschiebung von einer Wohnung
zur anderen der Umdrehung der Handkurbel Z.,. von einer Mulde zur anderen.
Zur Bequemlichkeit der Hausbewohner ist an der Röhre G zur Beförderung von Gegenständen
aus oberen Stockwerken ins Erdgeschofs, welche Gegenstände einfach in diese Röhre hineingeworfen werden, ein Briefkasten η
(Fig. ι und 20) angeordnet und dem dazu befugten Briefträger z.· B. zugänglich. Der Briefkasten
besitzt eine Auffangklappe K1, welche die in die Röhre G von oben eingeworfenen
Briefe u. s. w. in den Briefkasten überführt. Will man vergessene Gegenstände von oben
bekommen, ohne hinaufgehen zu müssen, wie z. B. Schlüssel, kleinere Gebrauchsartikel und
dergl., so verständigt man sich zuerst mittelst der später zu beschreibenden Sprachröhre mit
der bezüglichen Wohnungspartei, worauf mittelst des Zuggriffes ο (Fig. 20) die Klappe W1
von der punktirten in die voll gezeichnete Lage umgedreht wird, so dafs der hinunterfallende
Gegenstand an dem Briefkasten vorbei in einen Fangkorb O1 hineinfällt. Nach Loslassen
des Zuggriffes ο gelangt die Klappe M1
durch ihre eigene Schwere in ihre ursprüngliche Lage.
Die Anordnung des in einer Röhre H untergebrachten Sprachrohres zeigt Fig. 25. Dasselbe
besteht aus einer feststehenden Röhre ρ, welche vorn an der Transportröhre mündet,
und einer diese umfassenden verschiebbaren Röhre P1, welche beide gegen einander abgedichtet
sind. Die Verschiebung der Röhre P1
geschieht gleichzeitig und in gleichem Mafse mit der Verschiebung der Umkippvorrichtungen,
da das Seil p.2 mit dem Seil V verbunden ist.
Die Röhre px besitzt so viel Oeffhungen ps, als
Stockwerke vorhanden sind, und ist bei jeder Oeffnung p& ein Gleitstück j?4 angeordnet, welches
gegen die Wandung der Röhre H durch Blattfedern p5 angedrückt wird. Die Oeffnungen
ρΆ sind mit den Umkippvorrichtungen in gleicher Entfernung von einander angebracht,
während die durch die Wandung der Röhre H in die einzelnen Wohnungen führenden Röhrchen
p0 mit den Oeffnungen O bezw. mit den
einzelnen Fächern des Fachschrankes in gleicher Entfernung angeordnet sind.
Auf diese Weise ist immer nur die Verbindung durch das Sprachrohr mit denjenigen
Wohnungsparteien hergestellt, auf welche die Umkippvorrichtungen gestellt sind, und ist dies
durch den früher beschriebenen Zeiger m ersichtlich gemacht.
Die Mündungen des Sprachrohres unten und in jeder Wohnung sind durch mit Pfeifen versehene
Klappen zugedeckt, so dafs man durch Einblasen geprefster Luft (ζ. Β mittelst einer
Pumpe) das Zeichen zum Gesprächführen geben kann, wobei die unten befindliche Pfeife immer
und dann die Pfeife derjenigen Wohnungs-. partei, auf welche das Sprachrohr eingestellt
ist, ertönt. -Beim Gesprächfuhren mufs die Klappe mit der Pfeife natürlich entfernt werden.
Claims (4)
1. Einrichtung zur Beförderung und selbstthätigen Ablieferung kleiner Gegenstände
(Poststücke) nach verschiedenen Stockwerken mittelst eines an einem Seil hängenden, in
einem Rohr auf- und abbeweglichen Vertheilers, dadurch gekennzeichnet, dafs der Vertheiler aus einer excentrisch in einem
Rahmen (g) aufgehängten, unten offenen Hülse (Ji) besteht, deren Inhalt beim Anschlagen
des Ansatzes (Jr3) derselben an einen entsprechenden Ansatz einer in das
Rohr (C) hineinragenden Umkippvorrichtung zur Entleerung gebracht wird.
2. Bei der. Einrichtung nach Anspruch 1 die Anordnung der Umkippvorrichtung in der
Weise, dafs eine in einem Rahmen (i) drehbare Platte (ij mit Rippen (ii I5) versehen
ist, welche mittelst der Feder (iis)
aus der Transportröhre herausgedrückt werden, sobald sie in einer der in der
Transportröhre (C) vorgesehenen Oeffnungen (O) anlangen.
3. Zur Einstellung der unter 2. gekennzeichneten Umkippvorrichtung die Anordnung
einer Scheibe (I), in deren Mulden· (I1) der
hohle Handgriff eines Hebels (I2) durch
Feder (I5) festgelegt wird, in Verbindung
mit einem durch die Bewegung der Handkurbel (L2) verschiebbaren Zeiger (m), welcher
die betreffende Wohnungspartei anzeigt , in deren Fach die Sendung abgegeben wird.
4. In Verbindung mit der im Anspruch 1. gekennzeichneten Einrichtung ein Sprachrohr,
bestehend aus einer eine feste Röhre (p) umfassenden, durch Verschiebung der Umkippvorrichtungen
in gleichem Mafse und Sinne verschiebbaren Röhre (pj, von deren
mit Gleitstücken (pj versehenen Oeffnungen (ps) je eine mit demjenigen Wohnungsröhrchen
(p%) in Verbindung steht, welches zu der am Zeiger (m) angegebenen
Wohnung gehört.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE84206C true DE84206C (de) |
Family
ID=356455
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84206D Active DE84206C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE84206C (de) |
-
0
- DE DENDAT84206D patent/DE84206C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1151941B1 (de) | Durchlaufregal zum Kommissionieren von Lagereinheiten | |
| DE1753153A1 (de) | System zum Transportieren und Entladen von Waren in einer Gross-Einkaufsstaette | |
| DE84206C (de) | ||
| EP0669270B1 (de) | Einrichtung für das gebührenpflichtige Erfassen des Zugangs zu einem Kehrichtsammelraum | |
| EP3656258B1 (de) | Paketbox | |
| DE2455791A1 (de) | Vorrichtung zur sammlung und abtransport von material | |
| DE4142206A1 (de) | Eingabe kontrolleinrichtung fuer muellbehaelter | |
| DE4413103A1 (de) | Abfallerfassungssystem | |
| DE695936C (de) | ||
| DE82505C (de) | ||
| DE3630894A1 (de) | Abfallbehaelter mit schieber | |
| DE2621129A1 (de) | Tragelement fuer behaelter | |
| DE8900348U1 (de) | Sammelbehälter für Hundekot | |
| DE64413C (de) | Brief- und Packetkasten | |
| DE2204121A1 (de) | Abfallbehaelter | |
| EP1296882B1 (de) | Kommissioniervorrichtung mit in einem regal angeordneten zwischenspeichern in form von kippbaren behältern | |
| DE102020001072A1 (de) | Lieferbehälter | |
| DE2244189A1 (de) | Vorrichtung zur muellbeseitigung in bauten mit hilfe von abwurfschaechten | |
| AT403468B (de) | Abfallbehälter mit einem gehäuse | |
| DE28903C (de) | Automatische Transportvorrichtung für Geschäftsräume zur Beförderung von Geld und kleinen Objekten | |
| DE4200387A1 (de) | Muellbehaelter-system | |
| DE20311926U1 (de) | Hänge-Förderanlage | |
| DE1718523U (de) | Selbsttaetig auschwenkbare einbau-traegertuer fuer gemauerte muell-kabinen. | |
| DE9313427U1 (de) | Sammel- und Lagervorrichtung für häusliche und gewerbliche Abfallstoffe | |
| DE29904863U1 (de) | Ausgabeautomat |