DE64302C - Dampfeinlafsvorrichtung für Injektoren mit zwei in einander oder neben einander angebrachten festen Düsen - Google Patents

Dampfeinlafsvorrichtung für Injektoren mit zwei in einander oder neben einander angebrachten festen Düsen

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DE64302C
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Germany
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steam
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DENDAT64302D
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J. HEINRICH in Berlin O., Breslauerstr. 22
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/466Arrangements of nozzles with a plurality of nozzles arranged in parallel

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 59: Pumpen.
festen Düsen.
Bei den Doppelinjektoren mufs bekanntlich das Ventil für den Dampfeintritt in den ersten Injektor früher geöffnet werden als das für den zweiten Injektor, der die Leistung des ersten weiter zu befördern hat. Dennoch mufs das Oeffnen der beiden Dampfventile unmittelbar nach einander vor sich gehen, und ist dazu an dem Doppelinjektor nach vorliegender Erfindung folgende neue Ventileinrichtung getroffen worden.
Es sind jetzt die beiden Dampfeinlafsventile in einander gelegt. In der Mitte des Ventilkörpers i (s. beiliegende Zeichnung) ist ein zweites Ventil mit dem Deckel d eingesetzt. Dampf, der durch den Stutzen α eintritt, ist zunächst durch die geschlossenen Ventile am Eintreten in die Injektordüsen verhindert. Wird am Handhebel b die Ventilstange c etwas ausgezogen, so wird damit der unmittelbar an der Ventilstange sitzende Deckel d aus seinem Sitz gehoben, und es tritt Dampf durch die Löcher e und .durch die mittlere Bohrung in dem Führungscylinder f in die Düse h des ersten Injektors. Dieser zieht Wasser an und wirft es dem zweiten Injektor zu.
Wird die Ventilstange c am Hebel b weiter herausgezogen, so stöfst der Ringansatz g am Ende des Führungscylinders von unten gegen den zweiten Ventilkörper i und hebt auch diesen aus seinem Sitz. In dem so freiwerdenden Hohlkegel / liegt der Eingang für den Dampf zur Düse k des. zweiten Injektors. Der Dampf strömt also nach Hebung des Ventils i auch hier ein, und der Doppelinjektor kommt zur vollkommenen Arbeitsleistung, indem er das Rückschlagventil η aufdrückt, sobald das gegenüberstehende Ventil m geschlossen wird.
Bei diesem Injektor ist noch eine besondere neue Einrichtung vorgesehen. Die Düsen und Gegendüsen aus Bronze werden allgemein in die Gufseisenkörper der Injektoren eingeschraubt. Müfsten sie einmal ausgewechselt werden, so geht das nicht, denn die Gewinde sind stets festgerostet, und beim Versuch, sie zu lösen, zerbricht der Eisenkörper. Es sind nun in dem vorliegenden Doppelinjektor die Gewinde ganz vermieden. Die Düsen h und k und die GegendUse ρ sind mit Ringanläufen r in die Ränder der Löcher versenkt, durch die sie in den Gufseisenkörper eingeführt sind. Die Flantschen des Dampfeingangsventiles wie der Ventile m und η halten die Düsen an den Anläufen r fest; nach Ablösung der Flantschen sind die Düsen leicht herauszunehmen.
Nur die Gegendüse 0, die von oben her durch das Loch für das Einhängen der Düse h eingeführt werden mufs, ist anders befestigt. Sie hat an ihrer unteren Mündung ein paar Stege s, die sich mitten vor dieser in gehörigem Abstand zu einem Schraubenzapfen t vereinigen. Dieser Zapfen t reicht bei richtiger Lage der Gegendüse in den Injektorkörper durch ein Loch in diesem, das zur Gegendüse conaxial liegt, hindurch, und aufsen ist unter Zwischenlage eines Dichtungsmittels eine Mutter u zur Befestigung aufgeschraubt.

Claims (2)

  1. Von den einfachen Injektoren saugen diejenigen das zu befördernde Wasser an, welche eine Doppeldüse für den Dampf haben, durch deren inneres enges Rohr anfangs das Wasser zuerst gehoben wird, um dann durch die weitere äufsere Hauptdüse fortgeführt zu werden. Auch hierzu mufs ein Dampfventil nach dem anderen in Thätigkeit gesetzt werden, und eignet sich deshalb das hier gedachte Ventil vorzüglich auch für solche Doppeldüseninjektoren.
    Fig. 2 läfst erkennen, wie der durch die Löcher e tretende Dampf zuerst nur in und durch das innere enge Düsenrohr q strömt. Durch Verdichtung der ausströmenden geringen Dampfmenge wird eine Luftleere erzeugt, welches das Wasser emporsaugt, bis es den Eingang der Gegendüse o1 umgiebt. Dann wird das Ventil i gehoben, und die volle Dampfwirkung durch die Hauptdüse h} wirft das' Wasser in den Dampfkessel.
    Patεντ-Ansρrüche:
    ι . Dampfeinlafsvorrichtung für Injektoren mit zwei in oder neben einander angebrachten festen Düsen, bei welcher die Ventile i und d zum Anstellen des Dampfes für die innere und äufsere Düse in einem besonderen Gehäuse liegen und der Zuleitungskanal für die äufsere Düse in die Sitzfläche des Ventiles i einmündet.
  2. 2. Die Anbringung der im Anspruch i. gekennzeichneten Ventile i und d, sowie des Gehäuses I für Doppelinjektoren in der Weise, dafs das Ventil i mit der Düse k, das Ventil d mit der Düse h in Verbindung steht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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