DE102760C - - Google Patents

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DE102760C
DE102760C DENDAT102760D DE102760DA DE102760C DE 102760 C DE102760 C DE 102760C DE NDAT102760 D DENDAT102760 D DE NDAT102760D DE 102760D A DE102760D A DE 102760DA DE 102760 C DE102760 C DE 102760C
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impellers
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stationary
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/26Steam-separating arrangements
    • F22B37/32Steam-separating arrangements using centrifugal force
    • F22B37/325Steam-separating arrangements using centrifugal force using a revolving element

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

PATENTAMT.
KLASSE 13: Dampfkessel.
Der neue Dampfwasserabscheider kann unmittelbar im Dampfkessel, sowie auch in Dampfleitungen angebracht werden. Derselbe besteht im wesentlichen aus zwei Flügelrädern, von welchen nur das eine drehbar gelagert ist, während das zweite in einem ringförmigen Rahmen starr befestigt ist, der parallel zur Achse des drehbaren Flügelrades verstellbar ist, so dafs der Abstand zwischen den beiden achsial zu einander angeordneten Flügelrädern verändert werden kann.
Fig. ι veranschaulicht einen in dieser Weise eingerichteten Dampfwasserabscheider in seiner Anordnung im Kessel unmittelbar unterhalb des Dampfdomes. Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt durch die Vorrichtung nach der Linie x-x in Fig. 1. Fig. 3 und 4 zeigen im Vertical- und Horizontalschnitt einen in eine Dampfleitung eingebauten Dampfwasserabscheider der vorliegenden Art, jedoch mit etwas abgeänderter Einrichtung zur gegenseitigen Verstellung der beiden Flügelräder.
Bei der durch Fig. 1 und 2 veranschaulichten Ausführungsform ist die im Kesselblech k unterhalb des Dampfdomes k1 vorgesehene Oeifnung von einem Ring a} eingefafst, an dessen ebener Unterseite der Rahmen dl befestigt wird, in welchem das drehbare Flügelrad f gelagert ist.
An dem Ring a1 sind ferner vier Stäbe t befestigt, deren untere Enden t1 zur parallelen Führung des das feststehende Flügelrad e tragenden Ringes r dienen. Zur Vermeidung des Eckens des Ringes r bei seiner Verschiebung sind an demselben vier 'Büchsen u befestigt, mittelst deren er sich auf den vier Stabenden tl führt.
Der Ring r ist zweckmäfsig durch einen Flantschring ν verstärkt, an dessen unterem Flantsch zwei sich kreuzende Bügel v1 befestigt sind. An der Kreuzungsstelle sitzt ein Stift v2, welcher von dem gegabelten Ende eines zweiarmigen Hebels n> umfafst wird, der an einem im Kesselinnern befestigten Bock w1 drehbar gelagert ist. Das zweite, mit Schlitzauge versehene Ende des Hebels w ist mit einer Stange \ verbunden, welche durch eine dampfdichte Stopfbüchse hindurch nach aufsen führt und mittelst Schraubenspindel und Handrades höher und tiefer gestellt werden kann, wodurch das auf dem anderen Hebelende ruhende Kreuz v1 zusammen mit den Ringen ν und r und dem festen Flügelrad e in umgekehrtem Sinne bewegt wird.
Auf dem Ring r wird mittelst geeigneter Stege zweckmäfsig ein trichterförmiges Blech q befestigt, welches den zwischen den beiden Flügelrädern befindlichen Raum auch seitlich in gewissem Grade gegen den freien Dampfraum im Kessel begrenzt.
Das in dem Ring r fest angeordnete Flügelrad e kann einfach in der Weise hergestellt sein, dafs eine runde Blechscheibe mit zahlreichen radialen Schlitzen versehen und die zwischen je zwei Schlitzen sich ergebenden sectorartigen Streifen mehr oder weniger verschränkt werden, so dafs Flügel nach. Art eines
Flügelrades entstehen. Dieses Flügelsystem wird zweckmäfsig in folgender Weise in dem Ring r montirt.
Die Flügel werden an den F.nden in ihrer oberen Hälfte etwas ausgeschnitten, so dafs die untere Hälfte jedes Flügels etwas länger ist als die obere. Nur bei vier Flügeln wird das der vorerwähnten Ausklinkung entsprechende Stück nicht vollständig weggeschnitten, sondern diese vier Flügel werden nahe am Ende vom oberen Rand aus blos bis etwa zur Mitte eingeschnitten, der betreffende Theil des Flügelendes darauf horizontal umgebogen und mittelst Schraube oder Nietes ρ auf dem Ring r befestigt.
Die Wirkung des vorbeschriebenen Dampfwasserabscheiders ist folgende: Bei Beginn der Dampfentnahme tritt der Dampf sowohl von unten her durch das feststehende Flügelrad e hindurch, als auch von der Seite über den Rand des Trichters q hinweg in den zwischen den beiden Flügelrädern befindlichen Raum ein, strömt von hier durch das Flügelrad f hindurch und setzt dasselbe hierdurch allmälig in Drehung. Durch die sich immer mehr beschleunigende Drehung des Rades f wird eine immer stärker werdende Schleuderwirkung erzeugt, welche dem Eintritt des Dampfes von der Seite her entgegenwirkt und diesen seitlichen Eintritt sehr bald vollständig ausschliefst, so dafs der Dampf nunmehr gezwungen wird, ausschliefslich von unten her durch das feststehende Flügelrad e hindurchzutreten
Dies geschieht näturgemäfs mit einer der Dampfentnahme und der Rotation des Flügelrades entsprechenden Saugkraft, welche ihrerseits die Wirkung hat, dafs der Dampf zunächst gegen die schräg stehenden Flügel des feststehenden Rades e anprallt. Bei diesem Anprall scheidet sich bereits ein grofser Theil der vom Dampf mitgerissenen Wasserbläschen an den feststehenden Flügeln ab und sammelt sich auf denselben zu Tropfen, welche wiederum in den Kessel zurückfallen.
Die durch das feststehende Flügelrad noch hindurchtretenden Wasserbläschen werden durch die Schleuderwirkung des überaus schnell rotirenden Flügelrades f vollends ausgeschieden und entweder gegen den Trichter q oder über die obere Kante desselben hinweg direct in den freien Kesselraum zurückgeschleudert, so dafs der thatsächlich in den Dampfdom gelangende Dampf praktisch als vollkommen trocken bezeichnet werden kann.
Die gegen den Trichter q geschleuderten Wasserbläschen laufen an der unteren Kante desselben zwischen den Flügeln hindurch ebenfalls ab.
Die praktisch rationellste Wirkung des Dampfes durch die vereinte Wirkung der beiden Flügelräder hängt wesentlich von dem richtigen gegenseitigen Abstand der letzteren ab. Ist die Dampfentnahme eine stärkere und die Geschwindigkeit des durchströmenden Dampfes eine gröfsere, so müssen die beiden Flügelräder näher an einander gerückt werden, während bei geringerer Dampfgeschwindigkeit das untere Flügelrad mittelst des oben beschriebenen Hebelmechanismus n> \ weiter herabgesenkt wird.
Wie Fig. 3 und 4 veranschaulichen, kann die vorliegende, aus einem feststehenden und einem drehbaren Flügelrad bestehende Vorrichtung zur Dampfwasserabscheidung auch in Dampfleitungen zur Anwendung kommen. Das System der beiden Flügelräder befindet sich in diesem Falle in einem topfartigen Behälter m, welcher mittelst der Stutzen / und Z1 in die Leitung eingeschaltet wird. Auf der Innenwand des Topfes m befinden sich Nuthen, in welche eine Platte nx geschoben wird. Diese Platte ersetzt hier den Ring r; denn in einem kreisrunden Ausschnitt der Platte n1 sitzt das feststehende, hier eine verticale Lage einnehmende Flügelrad e. Durch die Platte n1 gehen mehrere Schraubenbolzen η2 hindurch, welche ein Plattenpaar n3 tragen, das dem festen Flügelrad e gegenüber ebenfalls kreisrunde Ausschnitte hat und inmitten dieser Ausschnitte die beiden' Lager für das zweite Flügelrad / enthält. Die Schraubenbolzen η2 können mehr oder minder durch die Platte nl hindurchgeschraubt und hierdurch wiederum der Abstand zwischen den beiden Flügelrädern nach Bedarf geregelt werden.
Da die Menge und die Geschwindigkeit des durch solche Rohrleitungen strömenden Dampfes in der Regel verhältnifsmäfsig constant ist, so werden die beiden Flügelräder e und f von vornherein entsprechend eingestellt, und ist in diesem Falle also eine Vorrichtung zur gegenseitigen Verstellung der beiden Flügelräder von aufsen nicht erforderlich. Uebrigens läfst sich der gegenseitige Abstand auch hier leicht verändern. Es ist nur erforderlich, den Dampfdurchgang abzusperren, den Deckel des Topfes zu lösen und das Plattensystem nl nz «3 herauszuheben, worauf die Platte n1 leicht zu dem anderen Plattenpaar verstellt werden kann.
Die vereinte Wirkung der beiden Flügelräder ist hier dieselbe wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform, nur mufs hier der Dampf von Anfang an auch durch das feststehende Flügelrad hindurchtreten.
Das ausgeschiedene Dampfwasser sammelt sich im unteren Theil des Topfes m an, aus welchem es von Zeit zu Zeit durch einen auf der Zeichnung nicht dargestellten Hahn abgelassen wird. Zwei und mehr derartige Apparate können in dieselbe Dampfleitung eingeschaltet

Claims (1)

  1. und hierdurch die weitgehendste Trocknung des Dampfes herbeigeführt werden.
    Patεντ-Anspruch:
    Ein Dampfwasserabscheider, dadurch gekennzeichnet, dafs zum Zwecke einer stärkeren Vortrocknung des Dampfes durch das Zusammenwirken eines in Drehung versetzten Flügelrades ff J und eines davor angeordneten Systems von stillstehenden, ebenfalls nach Art eines Flügelrades angeordneten Platten (e) eine plötzliche Beugung des zuerst zwischen den letzteren hindurchtretenden Dampfstromes über die innere Kante der Platten hinweg und hierdurch ein verstärkter Anprall des Dampfes gegen die still stehenden Flügelflächen und damit eine innigere Berührung derselben herbeigeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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