DE642437C - Verfahren zur Herstellung von Hartpech - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hartpech

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DE642437C
DE642437C DEG90831D DEG0090831D DE642437C DE 642437 C DE642437 C DE 642437C DE G90831 D DEG90831 D DE G90831D DE G0090831 D DEG0090831 D DE G0090831D DE 642437 C DE642437 C DE 642437C
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DE
Germany
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pitch
production
hard pitch
hard
air
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Expired
Application number
DEG90831D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Felix Meyer
Dr Oswald Preiss
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Gesellschaft fuer Teerverwertung mbH
Original Assignee
Gesellschaft fuer Teerverwertung mbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10CWORKING-UP PITCH, ASPHALT, BITUMEN, TAR; PYROLIGNEOUS ACID
    • C10C3/00Working-up pitch, asphalt, bitumen
    • C10C3/02Working-up pitch, asphalt, bitumen by chemical means reaction
    • C10C3/04Working-up pitch, asphalt, bitumen by chemical means reaction by blowing or oxidising, e.g. air, ozone

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Working-Up Tar And Pitch (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Hartpech Gegenstand des Hauptpatents ist ein Verfahren zur Gewinnung von Pech aus Steinkohlenteeren, Steinkohlenteerölen und Steinkohlenteerrückständen durch Erhitzen der Ausgangsstoffe auf die Reaktionstemperatur und durch Einblasen von Luft, Sauerstoff oder ozonisierter Luft nach Abstellen der äußeren Wärmezufuhr im diskontinuierlicheu Verfahren, gegebenenfalls unter Zusatz von Schwefelsäure, wobei das. Ausgangsprodukt vor dem Einleiten der Luft auf eine unterhalb. der Siedetemperatur, jedoch oberhalb 230' liegende Temperatur erhitzt wird.
  • Nach Zusatzpatent 639 337 wird ein aschearmes Hartpech gemäß Patent 617 435 dadurch gewonnen, daß beim Verpechungsvorgang durch Drosselung, z.B. durch Herabsetzung derBlasgeschwindigkeit, dieendgültig abdestillierte ölmenge möglichst gering gelialten wird. .' Nach dem Verfahren des Hauptpatents und des Zusatzpatents hergestellte Peche weisen jedoch bei der Weiterverarbeitung a!uf Pechkoks, z. B. für die Elektrodenfahrikation, den erheblichen Nachteil auf, daß die Koksausbeute zu gering ist. Die Koksausbeute aus den mit Luft bei Temperaturen von 23o bis 33o' geblasen-en Hartpechen beträgt im Durchschnitt nur 78 Gewichtsprozent.
  • Diese Tatsache dürfte wohl darauf zurückzuführen sein, daß ein nicht unbeträchtlicher Teil des Luftsauerstoffs bei der Verpechung gebunden wird und diese Anteile dann bei der Verkokung unter Gas- und ölhildung abgespalten werden,*wodurch die Koksausbeute vermindert wird.
  • Es wurde nun gefunden, daß ein Hartpech mit erhöhter Koksausheute gewonnen werden kann, wenn das Verfahren des Hauptpatents bzw. desZusatzpatents dahin abgeändertwird, daß noch höhere Temperaturen angewendet werden, und zwar Temperaturen bis etwa 4oo bis 420'.
  • Es wird zweckmäßig mit dem Lufteinblasen erst bei einer Anfangstemperatur von etwa 35o' begonnen, wobei sich Endtemperaturen von etwa 4oo bis 420' ergeben.
  • Zweckmäßig wird das Ausgangsmaterial, z. B. Steinkohlenteer, zunächst -unter Vakuum ,auf 35o',erhitzt und so von den tiefsiedenden ölen befreit, worauf dann in das erhitzte Material unter Aufhebung des Vakuums Luft eingeleitet wird, bis der gewünschteEiweichungspunkt des- Hartpechs erreicht ist.
  • Durch das Arbeiten bei derart hohen peraturen wird nicht nur die Biehandlungs-i.#lfi2 I .
  • erheblich abgekürzt, sondern es wird ein Pech erzeugt, das eine erheblich höher6 Koksausbeute ergibt, ohne daß etwa im übrigen die Eigenschaften des Pechs ungünstig beeinflußt werden.
  • Das Hartpech gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung ergibt bei seiner Verkokung äuf Pechkoks eine durchschnittliche Koksausbeute von 830/0 gegenüber den 78N der bei nicht so hohen Temperaturen hergestellten Hartpeche.
  • Anscheinend hat unter diesen Bedingungen der Sauerstoff des verwendeten Blasgas:es in weit geringerem Maße die Möglichkeit, sich I an der Pechbildung oder Hartpechbildung zu beteiligen, als beim Arbeiten bei nicht so hohen Temperaturen. Jedenfalls ist dieFolge e i##, daß bei der Verkokung des gemäß dem "rfahren der Erfindung hergestellten Protes weniger sauerstoffhaltiges Gas und Öl abgespaltenwerden und einewesentlichhöhere Kolzsausbeute erzielt wird,« wobei der Koks hervorragende Eigenschaften zeigt.
  • ZD

Claims (1)

  1. PATENTANSPPUCII: Abänderung des Verfahrens zur HersIellung von Hartpech nach Pattnt 617 435 bzw. Zusatzpatent 639 337, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung mit Luft, Sauerstoff oder ozonisierter Luft bei Temperaturen oberhalb etwa 35o' und Endtemperaturen von etwa 400 bis 42o' durchgeführt wird.
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