DE64231C - Brennofen für ununterbrochenen Betrieb - Google Patents

Brennofen für ununterbrochenen Betrieb

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Publication number
DE64231C
DE64231C DENDAT64231D DE64231DA DE64231C DE 64231 C DE64231 C DE 64231C DE NDAT64231 D DENDAT64231 D DE NDAT64231D DE 64231D A DE64231D A DE 64231DA DE 64231 C DE64231 C DE 64231C
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DE
Germany
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firing
kiln
continuous operation
channels
furnace
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Application number
DENDAT64231D
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English (en)
Original Assignee
R. HEILMANN, Regierungs - Baumeister, in Stuttgart, Schrozberg
Publication of DE64231C publication Critical patent/DE64231C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
    • F27B13/06Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of this type
    • F27B13/12Arrangements of heating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT:
Es hat sich ergeben, dafs die in den Patenten No. 37313 und No. 55334 geschützte' Construction der Halbgasfeuerung zuweilen nicht in der beschriebenen Weise ausgeführt werden kann, da einestheils der zu hohe Stand des Grundwassers oder andere örtliche Ursachen dem Einbauen der Unterfeuerung hinderlich sind, anderenteils da, wo nur eine oder zwei Abtheilungen für feinste Waaren vorgesehen, die übrigen aber direct befeuert werden, es dem Brenner bequemer ist, auch diese Abtheilungen vom Ofenpflaster aus bedienen zu können.
Dadurch hat sich folgende veränderte Construction nöthig gemacht, wie aus Fig. 1, ia und 2 ersichtlich:
In geringer Höhe über dem Fufsboden ist der Rost, aus einer horizontalen und zwei gleich grofsen geneigten Flächen bestehend, in den Feuerungsraum ■ U eingebaut, welch letzterer aus der äufseren Kammerumfassung, dem Ofenmantel und zwei Thürenmauern gebildet ist;" nach oben wird derselbe durch eine den Feuerungsraum theilweise überwölbende Zwischenmauer, Sporn r, in die beiden Mischungsräume m und 77I1 getheilt und diese letzteren mit dem Aufgebeschacht 0 auf dem Oferipflaster verbunden. Der Aufgebeschacht selbst ist mit einem in Sand abgedichteten Deckel verschlossen.
An Stelle der Sohlenfeuerung tritt hier die ebenso wirkende Seitenfeuerung, wo die mittelst Luftzuführung durch die Kanäle / entwickelten Gase aus den Mischungsräumen, m und m1 durch die Seitenschlitze c in den Brennraum gelangen.
Bei der überschlagenden Feuerung steigen dieselben Gase in den Mischungsräumen hoch bis in den Sammelkanal 5 und werden von dort aus durch die Kanäle \ sämmtlichen Heizlöchern gleichmäfsig zugetheilfr.
Der eiserne Schieber S1 besteht aus dem oberen und unteren Theil, welche beide eine doppelte Führung_/ und f1 besitzen; der erste hat unten, -letzterer oben eine Rinne, wie bereits im Haupt-Patent angeführt, so dafs sie beim Auseinanderziehen in einander fassen.
Am oberen Theil ist noch eine Oese ν und Führung v1 befestigt, in welche die Stange//1 mit dem Ansatz q eingebracht werden kann. Wird die Stange gedreht, dann sitzt der Ansatz q fest zwischen der Oese und der darunter genieteten Führung v1, so dafs man den oberen Theil des Schiebers mittelst jener Stange auf- und abwärts bewegen kann:

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die durch Anspruch 3. des Patentes IMo. 37313 geschützte Einrichtung dahin abgeändert,- dafs die Unterfeuerungen höher gelegt und in dei Aufsenwandungen des Ofens eingebaut sind und zur Ermöglichung von Seiten- und überschlagender Befeuerung entweder mit den Luftzuführungen· / und Gaszuführungen c oder mit den Kanälen s und ^ verbunden sind, wobei die Brennstoffaufgabe durch Schächte 0 erfolgt, die Verbrennungsluft unmittelbar über . der Ofensohle seitlich einströmt und der Sporn r den Mischungsraum in zwei Theile (m und in1) theilt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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