DE640975C - Pinzette mit winklig abgebogenen Greifbacken, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke - Google Patents

Pinzette mit winklig abgebogenen Greifbacken, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke

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DE640975C
DE640975C DEK139269D DEK0139269D DE640975C DE 640975 C DE640975 C DE 640975C DE K139269 D DEK139269 D DE K139269D DE K0139269 D DEK0139269 D DE K0139269D DE 640975 C DE640975 C DE 640975C
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Description

Pinzetten für zahnärztliche Zwecke mit winklig abgebogenen Greifbacken, deren eine mit ihrem Schenkel gelenkig verbunden ist, sind bekannt; jedoch eignen sich diese Pinzeiten nicht zum Entfernen von abgebrochenen Nervnadeln o. dgl. aus dem Zahnkanal. Dieser Mangel wird bei der neuen Pinzette nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß die gelenkig mit ihrem Schenkel verbundene Greifbacke als auswechselbarer Winkelhebel ausgebildet ist, dessen Arm in eine Ausnehmung des Schenkels greift und sich mit seinem freien Ende auf dem anderen Schenkel der Pinzette abstützt.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindimg in vergrößertem Maßstabe in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht und
Abb.-2 eine Ansicht der neuen Pinzette von oben in vergrößertem Maßstabe.
Im wesentlichen besteht die Pinzette aus zwei federnd miteinander verbundenen Schenkeln ι und 2, deren freie Enden ungefähr im Winkel von 30 bis 450 abgebogen sind. Das Ende 3 des Schenkels 2 ist in der Biegung zweckmäßig mit einer Verstärkungsrippe 4 versehen, um dem Ende 3 eine gute Widerstandsfähigkeit zu geben. Der Schenkel 1 besitzt dagegen eine Ausfräsung 5, durch die eine Gabel gebildet wird, deren Schenkel je mit einem Auge 6 enden. Diese Augen werden von einem Zapfen 7 durchsetzt, der einen Winkelhebel trägt, dessen einer, .Arm. 8 sich ungefähr parallel zum Ende 3 des Pinzettenschenkeis 2 erstreckt, wogegen der andere Arm 9. sich mit "seinem freien Ende 10 auf dem Pinzettenschenkel 2 abstützt. Ferner ist noch ein Anschlag 11 vorgesehen, dessen Zweck weiter unten beschrieben wird.
Zweckmäßig haben die Enden 3 und 8 wenigstens im unteren Teile innen und außen einen halbkreisförmigen Querschnitt oder sind, wie bei dem Schenkel 8 des Winkelhebels, über die ganze Länge mit einer halbrunden Ausfräsung versehen, um gefinge Wandstärken zu schaffen und den Arm 8 leichter zu halten als den Arm 9, der dadurch den Arm 8 in der gezeichneten Stellung hält.
Auf dem Schenkel 2 ist außerdem noch ein Stift 16 befestigt, der die Ausfräsung 5 durchgreift und am oberen Ende mit einem Kopf 15 versehen ist.
Endlich ist ein Schieber 13 auf dem Schenkel ι angeordnet, der mit seiner Halteinrichtung 19 in einen Längsschlitz 18 eingreift, der einerseits in die Ausfräsung 5 mündet. Auch dieser Schieber 13 endet einerseits in zwei Zinken, die durch' die Nut 17 gebildet werden, um sich beim Gebrauch der Pinzette unter den Kopf 15 des Stiftes 16 schieben zu können, wodurch die Schenkel 1 und 2 zusammengedrückt werden, da die Zinken keilförmig ausgebildet sind. Zweckmäßig ist der Schieber 13 noch mit einer gerauhten Fingerrast 14 versehen.
Mit einer solchen Pinzette ist es möglich, zunächst leicht in den Wurzelkanal hinein-
zugreifen und vorsichtig zunächst mit dem Ende 3 zu fühlen, wie die abgebrochene Nervnadel oder der Bohrer erfaßt werden kann. Sobald dies erreicht ist, drückt man die beiden Schenkel 1 und 2 zweckmäßig mit Hilfe des Schiebers 13 zusammen, so daß nunmehr auch der Arm 8 sich in den Wurzelkanal abwärts schiebt, und da gleichzeitig der Arm 9 des Winkelhebels sich auf dem
to Schenkel 2 der Pinzette mit seiner Nase 10 abstützt, wird eine zangenartige Bewegung des Armes 8 erreicht, durch die es möglich wird, die Nervnadel o. dgl. fest zu erfassen und aus dem Wurzelkanal herauszuziehen.
' Zweckmäßig ist es, um den W.inkelhebel zwecks Reinigens der Pinzette aus seinem Lager leicht entfernen zu können, die Augen 6 durch einen Schlitz 12 federnd auszubilden.
Um aber ein Herausfallen des Winkel-
2Q hebeis bei einer derartigen Ausbildung der Lagerung zu verhindern, ist vorteilhaft ein Anschlag 11 vorgesehen, der ein axiales Verschieben des Winkelhebels in Richtung seines Armes 9 nur dann ermöglicht, wenn gegen
das untere Ende des Armes 8 gedrückt wird, so daß der Anschlag ii die Nase io freigibt. Erst dann kann der Winkelhebel aus seinem Lager herausgedrückt werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Pinzette mit winklig abgebogenen Greifbacken, deren eine mit ihrem Schenkel gelenkig verbunden ist, insbesondere für zahnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkig mit ihrem Schenkel (i) verbundene Greifbacke als auswechselbarer Winkelhebel (8, 9) ausgebildet ist, dessen Arm (9) in eine Ausnehmung des Schenkels (1) greift und sich mit seinem freien Ende auf den anderen Schenkel (2) der Pinzette abstützt.
2. Pinzette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag (11) auf dem Schenkel (2) der Pinzette vorgesehen ist, der ein axiales Verschieben des Winkelhebels (8, 9) in Richtung seines Stützarmes (9) in der Gebrauchsstellung verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK139269D 1935-09-12 1935-09-12 Pinzette mit winklig abgebogenen Greifbacken, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke Expired DE640975C (de)

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