DE640331C - Fliehkraftschalter fuer Elektromotoren - Google Patents
Fliehkraftschalter fuer ElektromotorenInfo
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- DE640331C DE640331C DES117871D DES0117871D DE640331C DE 640331 C DE640331 C DE 640331C DE S117871 D DES117871 D DE S117871D DE S0117871 D DES0117871 D DE S0117871D DE 640331 C DE640331 C DE 640331C
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- electric motors
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H35/00—Switches operated by change of a physical condition
- H01H35/06—Switches operated by change of speed
- H01H35/10—Centrifugal switches
Landscapes
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
Description
Geschwindigkeitsabhängige Schalter, bei denen ein umlaufendes Kontaktglied durch
die Fliehkraft gesteuert wird, sind, bekannt.
Sie werden in der Regel so ausgeführt,' daß die Fliehkraft unmittelbar am Kontaktorgan
angreift und bei einer gewissen Drehzahl eine Abschaltung bewirkt. Diese Anordnung
hat in allen Fällen, in denen eine plötzliche Abschaltung bewirkt werden soll," den großen
Nachteil, daß der Kontaktdruck mit zunehmender Drehzahl allmählich nachläßt, bis
er bei der Auslösedrehzahl zu Null wird. Die allmähliche Verminderung des Kontaktdruckes
führt zum Feuern und Verschmoren der Kontaktflächen.
Nach der Erfindung soll ein Fliehkraftschalter mit umlaufenden Kontaktgliedern
zur selbsttätigen Steuerung eines in der Drehzahl periodisch schwankenden Motors benutzt
werden. Die große Anzahl der durchzuführenden Schaltungen macht es erforderlich,
daß die Bildung von Schaltfunken infolge schleppender Abschaltung möglichst vermieden wird. Erreicht wird dies dadurch, daß
das 'umlaufende Kontaktglied an einem zweiarmigen; drehbar gelagerten Hebel angeordnet
ist, dessen auf jeden Hebelarm wirkende Fliehkräfte gegeneinander ausgeglichen sind.
Die Auslösung erfolgt durch ein zusätzliches Fliehgewicht. Da& für den Ausgleich der
Fliehkräfte am freien Ende des Kontaktträgers angeordnete Gewicht wird dabei gleichzeitig
als Bremsklotz benutzt, welcher beim Unterbrechen- des Motorstromkreises infolge
A'usschlagens des zur Steuerung bestimmten Fliehgewichtes den Antrieb abbremst. Dadurch
sinkt die Drehzahl ab, bis durch das Abfallen des Fliehgewichtes; veranlaßt durch
einen an den Kontaktträger angeordneten Kraftspeicher, die Bremse gelüftet 'und der
Stromkreis des Motors wieder geschlossen wird. Der Motor läuft erneut hoch, und der
beschriebene Abschaltvorgang wiederholt sich.
Das die Auslösung der Schaltung bewirkende Fliehgewicht ist vorteilhaft nicht mit
dem Kontaktglied mechanisch verbunden und kommt erst, nachdem es einen bestimmten
Weg zurückgelegt hat, mit diesem Glied in Eingriff.
Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens. Das umlaufende
Kontaktglied ist hier eine Bürste a, welche die leitende Verbindung zweier nebeneinanderliegender
feststehiender Schleifringe b herstellt. Zur Erzielung eines zusätzlichen
Kontaktdruckes ist eine Feder if angeordnet, die an dem Hebele des Bürstenhalters angreift.
Der Hebele ist drehbar in e gelagert und so aufgehängt, daß er sich im labilen
Gleichgewicht befindet. Die auftretenden Fliehkräfte heben sich also auf, so daß der
Bürstendruck praktisch immer konstant ist.
*) Von dem- Patentsiicher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Ludzüig Hartwagner in Dresden.
Das Gewicht/ ist zum Ausgleich der an den Hebelarmen c und g auftretenden Fliehkräfte
bestimmt. Für die Auslösung ist ein besonderes Fliehgewicht h vorgesehen, das um die
Achse & schwingt und von einer Feder/ bis zur Auslösedrehzahl gehalten wird. Wird
diese überschritten, so schlägt das Fliehgewicht h plötzlich nach außen, stößt nach
Zurücklegung eines bestimmten Weges auf ίο den Hebel c und bewirkt damit die plötzliche
Unterbrechung des Kontaktes von a und b.
Die Einrichtung kann beispielsweise für
die Erzeugung von in der Tonhöhe periodisch schwankenden Luftschutzwarnsignalen durch
eine Sirene benutzt werden. In diesem Falle ist der Schaltvorgang folgender: Der Motor
wird eingeschaltet. Er läuft bis auf eine bestimmte Drehzahl. Der Fliehkraftschalter
löst aus und schaltet den Motor ab. Um den Motor in einer bestimmten Zeit auf eine
niedrige Drehzahl zu bringen, ist das Gegengewicht/ auf dem Hebel g als Bremsklotz
ausgebildet, der sich beim Abschalten auf die Schleifringe b legt. Bei einer bestimmten
niedrigen Drehzahl geht das Fliehgewicht h wieder in die Ausgangstellung zurück, die
Kontaktbrücke α wird mit vollem Druck wieder auf die Schleifringe b gelegt und
gleichzeitig der Bremsklotz/ abgehoben. Der Motor läuft wieder an, und das Spiel wiederholt
sich bis zur endgültigen Abschaltung des Antriebes.
Claims (1)
- Patentanspruch:Fliehkraftschalter für Elektromotoren, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Träger (c, g) des umlaufenden Kontaktgliedes (a), von einem Fliehgewicht (Ji) und einem Kraftspeicher (d) wechselweise beeinflußt, als elektrischer Schalter oder als Bremse (/) dient, insbesondere zum Zweck, eine periodisch schwankende Motordrehzahl zu erzielen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES117871D DE640331C (de) | 1935-04-10 | 1935-04-10 | Fliehkraftschalter fuer Elektromotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES117871D DE640331C (de) | 1935-04-10 | 1935-04-10 | Fliehkraftschalter fuer Elektromotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE640331C true DE640331C (de) | 1936-12-30 |
Family
ID=7534373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES117871D Expired DE640331C (de) | 1935-04-10 | 1935-04-10 | Fliehkraftschalter fuer Elektromotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE640331C (de) |
-
1935
- 1935-04-10 DE DES117871D patent/DE640331C/de not_active Expired
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