DE640304C - Anordnung zum Pruefen von gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefaessen - Google Patents

Anordnung zum Pruefen von gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefaessen

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DE640304C
DE640304C DEA66108D DEA0066108D DE640304C DE 640304 C DE640304 C DE 640304C DE A66108 D DEA66108 D DE A66108D DE A0066108 D DEA0066108 D DE A0066108D DE 640304 C DE640304 C DE 640304C
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DE
Germany
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discharge
voltage
grid
arrangement
gas discharge
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Expired
Application number
DEA66108D
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English (en)
Inventor
Helmut Hintze
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/24Testing of discharge tubes
    • G01R31/245Testing of gas discharge tubes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Relating To Insulation (AREA)

Description

Für den Betrieb von Umformungseinrich,-tungen o. dgl. mit gittergesteuerten Dampfoder Gasentladungsgefäßen ist die Kenntnis der Charakteristik der verwendeten Entladungsgefäße notwendig. Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung zum Prüfen von gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefäßen, die in einfacher Weise die betriebsmäßige Bestimmung der kritischen Gitterspannung für die einzelnen Werte der Anodenspannung und damit der betriebsmäßigen Beanspruchbarkeit der Entladungsröhre ermöglicht. Erfindungsgemäß wird das zu prüfende Entladungsgefäß über einen Hochohmwiderstand an .eine hohe Wechselspannung und gleichzeitig über ein weiteres dampf- oder gasgefülltes Entladungsgefäß mit eindeutiger Stromdurchlaßrichtung und gegebenenfalls einen Belastungswiderstand an eine mit der höheren Spannung gleichphasige niedrige Spannung derart angeschlossen, daß bei nicht brennender Entladung bis zu der durch das Gitter gesteuerten Zündung der zu prüfenden Entladungsröhre nur die höhere Spannung zwischen Anode und Kathode des zu prüfenden Entladungsgefäßes liegt, während mit dem Entladungsdurchgang auch die kleinere Spannung wirksam wird und im wesentlichen die Stromlieferung in der Durchlaßpliase übernimmt.
Der Erfindungsgedanke ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Das zu prüfende gittergesteuerte Dampf- oder Gasentladungsgefäß 1 ist in zwei Wechselstromkreise eingefügt; der eine erhält eine dem tatsächlichen Betrieb entsprechende verhältnismäßig hohe Spannung durch eine Transformatorwicklung 2', die bis zum jedesmaligen durch den Gitterkreis 3 gesteuerten Einsetzen der Entladung zwischen Anode und Kathode des Gefäßes liegt. Die Größe dieser Spannung kann durch Anzapfungen an der Transformatorwicklung oder durch einen Spannungsteiler 4 eingestellt werden. Zur Begrenzung des infolge des Zündens einsetzenden, von der verhältnismäßig hohen Spannung gelieferten Stromes ist noch ein hochohmiger Widerstand 7 vorgesehen·. Ferner ist die Röhre 1 über ein weiteres Entladungsgefäß 5 mit 'eindeutiger Stromdurchlaßrichtung und ebenfalls Dampf- oder Gasfüllung, ferner über einen Belastungswiderstand 6, der zweckmäßig veränderbar ist, an die für erne verhältnismäßig Ideine Spannung bemessene Transformatorwicklung 2" angeschlossen. Sobald die Entladung im Entladungsgefäß ι eingesetzt hat, ändert sich der Spannungsabfall an der Röhre S derart, daß auch diese Röhre zündet. Der durch das Gefäß fließende Strom wird nunmehr von der anderen Transformatorwicklung 2" geliefert.
Zweckmäßig sind die Transformatorwicklungen 2' und 2" auf gemeinsamem Kern angeordnet. Entspricht die speisende Wechsel-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Helmut Hintze in Berlin-Tempelhof.
spannung hinsichtlich der Größe der von der Wicklung 2' bzw. 2" zu liefernden Spannung, so wird die betreffende Wicklung unmittelbar-ΐ >t,_ an die Klemmen von 8 gelegt, andernfalls^ empfiehlt sich eine besondere Wicklung
Die betriebsmäßige Prüfung der
ladungsgefäße gemäß der vorliegenden Er-v findung hat in energetischer Hinsicht den Vorteil, daß bis zum Einsetzen der Entladung die hohe Spannung am Gefäß liegt, nach dem Einsetzen der Entladung jedoch, die kleine Spannung den durch das Gefäß fließenden Strom liefert, mithin eine betriebsmäßige Prüfung mit sehr kleinem Energieaufwand ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Anordnung zum betriebsmäßigen Prüfen von gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß das hinsichtlich· der betriebsmäßigen Beanspruchungen und der Steuerwirkung seines Gitters zu prüfende Entladungsgefäß (1) über einen Hochohmwiderstand (7) an eine hohe Wechselspannung (2', 4) und gleichzeitig über ein weiteres dampf- oder gasgefülltes Entladungsgefäß (5) mit 'eindeutiger Stromdurchlaßrichtung und gegebenenfalls einen Belastungswiderstand (6) an eine mit der höheren Spannung (2') gleichphasige niedrige Spannung (2") derart angeschlossen ist, daß bei nicht brennender Entladung bis zu der durch das Gitter gesteuerten Zündung der zu prüfenden Entladungsröhre nur die höhere Spannung (2') zwischen Anode und Kathode des zu prüfenden Entladungsgefäßes (1) liegt, während mit dem Entladungsdurchgang auch die kleinere Spannung (2") wirksam wird und im wesentlichen die Stromlieferung in der Durchlaßphase übernimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA66108D 1932-05-29 1932-05-29 Anordnung zum Pruefen von gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsgefaessen Expired DE640304C (de)

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