DE640247C - Selbsttaetiges Abschaltverfahren zum Schutze mehrerer in Parallelschaltung auf einen Verbraucher arbeitender Gleichrichter beim Auftreten von Rueckzuendungen - Google Patents

Selbsttaetiges Abschaltverfahren zum Schutze mehrerer in Parallelschaltung auf einen Verbraucher arbeitender Gleichrichter beim Auftreten von Rueckzuendungen

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DE640247C
DE640247C DES112597D DES0112597D DE640247C DE 640247 C DE640247 C DE 640247C DE S112597 D DES112597 D DE S112597D DE S0112597 D DES0112597 D DE S0112597D DE 640247 C DE640247 C DE 640247C
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DE
Germany
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rectifier
parallel
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rectifiers
working
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Expired
Application number
DES112597D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Leukert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/10Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers
    • H02H7/12Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers
    • H02H7/1209Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for converters using only discharge tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Selbsttätiges Abschaltverfahren zum Schutze mehrerer in Parallelschaltung auf einen Verbraucher arbeitender Gleichrichter beim Auftreten von Rückzündungen Die-Erfindung betrifft ein selbsttätiges Abschaltverfahren zum Schutze von parallel arbeitenden Gleichrichtern bei Rückzündungen, welches geeignet ist, -die zum Abschalten der Gleichrichter dienenden Vorrichtungen zu entlasten. Gemäß der Erfindung wird bei mehreren Gleichrichtern, -die gleichstromseitig parallel geschaltet auf einen oder mehrere Stromverbraucher arbeiten, derjenige Gleichrichter, bei dem die Rückzündung auftritt; erst dann abgeschaltet, nachdem vorher .die andern parallel. ,geschalteten Gleichrichter abgeschaltet worden sind. Dieses Verfahren hat den Vorteil, .daß an dem kranken Gleichrichter nur der eigene Rückzündungsstrom abgeschaltet zu werden braucht, nicht dagegen die von den parallel arbeitenden Gleichrichtern in den kranken Gleichrichter zusätzlich fließenden Ströme; ein Vorteil, der besonders dann von Bedeutung ist, wenn der kranke Gleichrichter durch- Gittersteuerung abgeschaltet wird, denn die Sicherheit der Abschaltung durch Gittersteuerung äst um so geringer, je größer der abzuschaltende Strom des Gleichrichters ist.
  • Die Erfindung beruht auf' der Erkenntnis, daß Idas bisher übliche Schaltverfahren, bei dem ein rückzündender Gleichrichter unabhängig von etwa mit ihm parallel arbeitenden Gleichrichtern stets sofort abgeschaltet wird, vielfach nicht zu befriedigenden Ergebnissen führt. Besonders deutlich wird der,durch die Erfindung erzielbare technische Fortschritt, wenn man sich eine Anlage vorstellt, die zunächst aus wenigen, beispielsweise zwei oder drei parallel geschalteten Gleichrichtern besteht, die aber später in erheblichem Maße, beispielsweise auf zehn parallel arbeitende Gleichrichter, erweitert wird. Beim ersten Ausbau der Anlage wird man zwischen jeden Gleichrichter und die Sammelschienen einen Schnellschalter einbauen und diesen Schalter etwa für den maximal auftretenden Kurzschlußstrom bemessen, d. h. beispielsweise für den Strom, der auftritt, wenn einer von den drei Gleichrichtern eine Rückzündung hat und die beiden anderen Gleichrichter auf den kranken Gleichrichter arbeiten. Es soll angenommen werden, daß jeder einzelne Schnellschalter diesen besonders -gefährlichen Störungsfall ohne weiteres bewältigen kann.
  • Wird die Anlage, wie oben erwähnt, erweitert auf insgesamt zehn parallel arbeitende Gleichrichter, so wird selbstverständlich der an einem Gleichrichter bei einer Rückzündung auftretende Belastungsstrom ganz wesentlich größer als beim ersten Ausbau der Anlage. Wollte man auch bei der erweiterten Anlage die Gleichrichter .gegen °Störungen in der bisher üblichen Weise schützen, so müssen den einzelnen-Gleichrichtern Schalter zugeordnet sein, deren Leistung der Zahl der parallel arbeitenden Gleichrichter angepaßt ist. Das würde für die bereits bestehende Anlage bedeuten, .daß die dort vorhandenen Schalter ausgebaut werden müßten, nur uni: den an sich selten auftretenden Überströmen gewachsen zu sein, die beim Rückzünden eines der Gleichrichter entstehen. Es kommt hinzu, daß mit wechselnder Ausdehnung der Anlage die Größe der Ströme, die von den parallel arbeitenden Gleichrichtern auf den rückzündenden Gleichrichter geliefert werden, verhältnismäßig schwer zu übersehen sein wird, so daß auf diese Weise ein unerwünschter Unsicherheitsfaktor in der Anlage entsteht.
  • Noch unangenehmer sind die Verhältnisse, wenn die Gleichrichter durch Gittersteuerung abgeschaltet werden; denn auch bei Gitterabschaltung sind der Größe des abzuschaltenden Stromes ,gewisse Grenzen gesetzt. Man müßte daher- bei einer Erweiterung der Anlage die Gleichrichter selbst umbauen, um ihre Gittersteuerung den bei der Erweiterung auftretenden geänderten Betriebsverhältnissen anpassen zu können.
  • Alle diese Schwierigkeiten werden durch die Erfindung vermieden. Bei .der neuen Einrichtung werden beim Auftreten einer Rückzündung eines Gleichrichters zunächst die gesunden Gleichrichter abgeschaltet, und erst dann wird der kranke Gleichrichter vom Netz getrennt.- Selbstverständlich .ist dafür Sorge zu treffen, daß diese Schaltmaßnahmen in sehr kurzer Zeit abgewickelt werden, um die an die Gleichrichter angeschlossene Anlage nicht unnötigen Betriebsunterbrechungen auszusetzen. Bei Gleichrichtern, die mit Gitterabschaltung arbeiten, kann diese Forderung ohne weiteres erfüllt werden. Aber auch mit modernen Schnellschaltern lassen sich außerordentlich kurze Schaltzeiten erzielen. Die gesunden Gleichrichter werden wieder eingeschaltet, sobald der gestörte Gleichrichter vom Netz getrennt ist.
  • Die Erfindung hat den großen Vorteil, daß man bei dem gestörten Gleichrichter stets genau weiß, welchen Strom man abzuschalten hat, und daß dieser Strom unabhängig ist von der Zahl der parallel arbeitenden Gleichrichter. Er kann nie :größer werden, als es dem Kurzschlußstrom des einen Gleichrichters entspricht, Die Gleichrichteranlage kann beliebig erweitert werden, ohne daß es nötig ist, -die Schalteinrichtung zu ändern.
  • Um die notwendige Verzögerungszeit zwischen dem Abschalten des kranken Gleichrichters und :dem Abschalten .des gesunden Gleichrichters zu erreichen, wird gemäß der Erfindung die Auslösung der Abschaltvorrichtungen mit Verriegelungseinrichtungen ;_ versehen, die bei Rückstrom in Tätigkeit gesetzt;: und bei Spannungsrückgang außer Wir-': kung gebracht werden. Die Abschaltung des kränken Gleichrichters wird somit durch den in seinem Gleichstromkreis fließenden Rückstrom beim Auftreten einer Rückzündung zunächst verzögert. Sobald die parallel ge-, schalteten Gleichrichter abgeschaltet worden sind, sinkt die Spannung an der Gleichstromsammelschiene, und es wird dann die Sperrvorrichtung an dem kranken Gleichrichter außer Wirkung gebracht.
  • Die Erfindung ist wichtig füxy,Akichstromverbraucher mit kleiner G ensx5@ , insbesondere beispielsweise für p E@ blyseanlagen, die geringen Rückstrom von seiten des Bades her besitzen. Denn bei diesen Anlagen wird der in-dem kranken Gleichrichter fließende Strom hauptsächlich durch den Gesamtstrom der parallel geschalteten Gleichrichter bestimmt. Sind dagegen die gesunden Gleichrichter abgeschaltet, so fließt in dem kranken Gleichrichter im wesentlichen der von diesem Gleichrichter abhängige Strom, und es braucht daher nur dieser Strom abgeschaltet zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätiges Abschaltverfahren zum Schutze mehrerer in Parallelschaltung auf einen Verbraucher arbeitender Gleichrichter beim Auftreten von Rückzündungen, insbesondere für durch Gittersteuerung geschaltete Gleichrichter, dadurch gekennzeichnet, daßderjenige Gleichrichter, bei dem die Rückzündung auftritt, erst abgeschaltet wird, nachdem vorher die anderen parallel geschalteten Gleichrichter abgeschaltet worden sind. a. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltvorrichtungen mit einer durch Rückstrom einschaltbaren Verzögerung versehen sind, die den Schalter wieder freigibt, wenn die gesunden Gleichrichter abgeschaltet sind. 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung der Abschaltvorrichtungen mit Verriegelungsvorrichtungen versehen ist, die bei Rückstrom in Tätigkeit gesetzt und bei Spannungsrückgang außer Wirkung gebracht: werden.
DES112597D 1934-01-25 1934-01-25 Selbsttaetiges Abschaltverfahren zum Schutze mehrerer in Parallelschaltung auf einen Verbraucher arbeitender Gleichrichter beim Auftreten von Rueckzuendungen Expired DE640247C (de)

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