DE64023C - Vorrichtung zum selbsttätigen Beladen und Entladen der Transportkörbe bei Flaschenbahnen - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Beladen und Entladen der Transportkörbe bei Flaschenbahnen

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DE64023C
DE64023C DENDAT64023D DE64023DA DE64023C DE 64023 C DE64023 C DE 64023C DE NDAT64023 D DENDAT64023 D DE NDAT64023D DE 64023D A DE64023D A DE 64023DA DE 64023 C DE64023 C DE 64023C
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Germany
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bottle
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transport baskets
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64023D
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English (en)
Original Assignee
STRALAUER FLASCHENFABRIK EVERT & NEUMANN, COMMANDIT-GESELL-SCHAFT in Stralau bei Berlin
Publication of DE64023C publication Critical patent/DE64023C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B35/00Transporting of glass products during their manufacture, e.g. hot glass lenses, prisms
    • C03B35/04Transporting of hot hollow or semi-hollow glass products
    • C03B35/06Feeding of hot hollow glass products into annealing or heating kilns

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, die von dem Flaschenmacher fertiggestellten Flaschen nach den Kühlofen zu transportiren.
Die vielseitigen Versuche, welche in Flaschenfabriken zur Beförderung der Flaschen auf maschinellem Wege gemacht wurden, konnten den an eine solche Einrichtung gestellten Anforderungen nicht nachkommen, denn einerseits sind complicirte Mechanismen in Flaschenfabriken verwerflich, und andererseits bestehen die Schwierigkeiten einer einfachen Anlage darin, dafs der Flaschenmacher nach Fertigstellung der Flasche sich derselben sofort entledigen mufs, um ungehindert eine andere beginnen zu können, während der Fabrikation der anderen aber, bei einer im continuirlichen Betrieb befindlichen Bahn, derselben nicht die Aufmerksamkeit schenken kann, um die Flasche zur geeigneten Zeit auf einem an ihm vorbeieilenden Transportkörper auflegen zu können. Eine zweite den Betrieb störende Eigenschaft ist die, dafs die Höhe der Arbeitströge über dem Hüttenflur nie mehr als 1250 mm beträgt, die. Transportkörbe sich also auch in dieser Höhe befinden müssen, und somit während des .Betriebes im Hüttenflur der Verkehr gestört wird.
In beigefügter Zeichnung und Beschreibung ist eine Erfindung dargestellt, die' alle. diese Mangel beseitigt und ihrer Einfachheit zufolge einen sicheren Betrieb gewährt. Das Neue und Charakteristische besteht erstens darin, dafs der Transportkörper während seiner Fahrt die erste ihm im Wege liegende Flasche selbstthätig aufladet, und das Aufladen einer zweiten vor dem selbsttätigen Abladen ersterer nicht erfolgen kann. Zweitens, dafs durch die eigenartige Anordnung einer geschlossenen Gall'schen Kette an Gleitrollen und einem eigens zur Führung der Gleitrollen construirten Profileisens es ermöglicht wird, letzteres in unbeschränkter Weise den Hüttenbaulichkeiten derart anzupassen, dafs dasselbe, an den Kühltrögen entlang geführt, tief liegt, hinter demselben bis nach dem ersten Kühlofen hin um so viel steigt, dafs der Durchgang unterhalb der Transportkörbe möglich ist, dann, in dieser Höhe bleibend, an den an anderen Orten liegenden Kühlofen entlang geführt wird und an geeigneter Stelle wieder so viel fällt, um zu einem Stück ohne Ende verbunden werden zu können.
Fig. 1 stellt den Grundrifs einer Hüttenanlage dar. A bedeutet die Arbeitsrampe, K die daraufstehenden Kühltröge, an welchen die Flaschenhalter F befestigt sind. K O1 bis J0 smd die Kühlofen, während die Lage des Profileisens durch die dicke Linie ρ markirt ist. A1 und A2 sind die Antriebspunkte für die Gall'scne Gelenkkette und Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Hütte, aus der die Höhenlage des Profileisens ρ ersichtlich ist. Fig. 3 und 4 zeigen einen Flaschenhalter, und Fig. 7 und 8 ein Stück des Profileisens mit der darin angeordneten Gall'schen Kette nebst Gleitrollen, an welchen die Transportkörbe angebracht sind. Fig. 5 stellt die Stellung der Transportkörbe zu den Flaschenhaltern, wenn dieselben unbeladen sind, Fig. 6 dieselben' im beladenen Zustand und Fig. 9 und 10 die Entladevorrichtung dar.
Aus der bis jetzt gemachten Beschreibung geht hervor, dafs die Bahn schwebend ist und durch das Eingreifen eines oder je nach Be-
dürfnifs auch mehrerer Kettenräder in die Kette dieselbe mit allen an ihr befestigten Theilen in der Richtung des Profileisens in continuiiiichem Betrieb gehalten wird. Die Anzahl der Transportkörbe wird durch die Production der Flaschen und die Bewegungsgeschwindigkeit, sowie durch die Entfernung des Weges vom letzten Flaschenmacher bis nach dem letzten Kühlofen bestimmt. Der in Fig. 3 und 4 gezeichnete Flaschenhalter be-' steht aus einem Rahmen r, der um den am Arbeitstrog befestigten Zapfen \ drehbar ist. Der Rahmen r ist mit einem muldenförmigen Drahtgewebe d umsponnen, und eignet sich letzteres zur Aufnahme der Flasche, diei von dem Flaschenmacher auf dasselbe gelegt wird. Das an dem Rahmen r angebrachte Gewicht s verhindert das Kippen des Rahmens. N ist eine Nase, die von dem vorbeifahrenden, unbelastet en Transportkarren gefafst wird, so dafs der Rahmen eine geneigte Lage erhält, welche das Herrunterrollen der Flasche von dem Flaschenhalter in den Transportkorb veranlafst. Das Gewicht s bringt, nachdem die Nase η von dem Transportkorb wieder freigelassen ist, den Rahmen r in seine ursprüngliche Lage zurück. In Fig. 7 und 8 ist ρ das Profileisen, K die Kette und sind g die Gleitrollen. Die Befestigung der Gleitrollen an der Kette ist aus Fig. 11 ersichtlich. An denjenigen Stellen, an welchen Rollen an der Kette befestigt werden sollen, wird an den die Kette zusammenhaltenden Nieten n.2 gleichzeitig eine Verstärkungsplatte p1 festgenietet, in welcher wiederum der Zapfen ^1 befestigt ist, und sitzt auf letzterem drehbar die Rolle g. Die Rollen g·· müssen in gleichen Abständen angeordnet werden, und richtet sich die Entfernung je zweier benachbarter Rollen nach den in dem Profileisen vorhandenen Curven. An den Zapfenenden jjt1, die keine Transportkörbe tragen, werden an Bandeisen angebrachte Gewichte,^1 befestigt, welche den Zweck haben, die Schwere der Kette auszugleichen. Die in Fig. 5, 6,, j, 8, 9 und 10 gezeichneten Transportkörbe bestehen aus dem Bandeisen b, an dem die Winkel n> befestigt sind. In letztere ist das Vierkanteisen ν verschiebbar angebracht und trägt an seinem unteren Ende die Hülse M, in welcher die Bügel bn geführt werden, die gleichfalls ein muldenförmiges Drahtgewebe d.2 besitzen. Das mit Begrenzungsstift st versehene Vierkanteisen ν wird mit allen an ihm befestigten Theilen durch die Feder f hochgedrückt.
Wenn auf dem Drahtgewebe d,2 eine Flasche liegt (Fig. 6), so wird durch die Schwere letzterer die Feder f zusammengedrückt und dadurch auch das Vierkanteisen ν heruntergezogen. Da nun an dem unteren Ende desselben die Nase η 3 befestigt ist, so wird bei Belastung des Transportkorbes die Nase w3 unter der an dem Flaschenhalter angebrachten, Nase η zu stehen kommen, und kann das Kippen eines Flaschenhalters beim Vorbeifahren eines belasteten Transportkorbes nicht erfolgen. Das Bandeisen b.2 trägt ferner eine auf demselben verschiebbare Zugstange x, welche an ihrem oberen Ende eine Rolle rl trägt und an seinem unteren eine Traverse t (Fig. 7). Die in der Traverse angebrachten Stifte i, 2, 3 und 4 gestatten das Oeffnen des Transportkorbes nur an der zum Entladen bestimmten Stelle (Fig. 9 und 10), indem die Rolle r1 auf eine schiefe Ebene e hinauf läuft und die Stifte 1 und 4 die Bügel b.2 öffnen. Nachdem die Rolle r1 die schiefe Ebene wieder verlassen hat, fällt die Zugstange χ durch ihre eigene Schwere herunter, und "das Schliefsen des Korbes erfolgt durch die Stifte 2 und 3. Es sei erwähnt, dafs die zum Entladen' bestimmte schiefe Ebene e immer an derjenigen Stelle des Profileisens angeschraubt wird, an welcher das Entladen der Flaschen in den Kühlofen erfolgen soll, und dafs nur immer ein Kühlofen benutzt wird. Erfolgt der Transport der Flaschen in einen der rechts liegenden Kühlofen, so bewegt sich die Bahn in der Richtung des Uhrzeigers, im anderen Falle in der entgegengesetzten Richtung.

Claims (1)

  1. Patent-An sprüche:
    a) Eine Vorrichtung zum selbstthätigeri Beladen und Entladen der Transportkörbe bei schwebenden Flaschenbahnen, gekennzeich-
    . net durch die an den Kühltrögen K drehbar angeordneten Flaschenhalter r, welche bei der Fahrt der leeren Transportkörbe durch Anstofsen der Nasen n& an η zum Kippen veranlafst werden, wodurch das Aufladen der Flaschen von dem Flaschenhalter auf den Transportkorb erfolgt, wobei die an den Transportkorb angebrachte Nase w3 ihre Stellung so verändert, dafs ein nochmaliges Kippen der Flaschenhalter r beim belasteten Zustande der Transportkörbe nicht erfolgen kann.
    b) In Verbindung mit der unter a) genannten Vorrichtung eine mit Stiften versehene und unter dem Einflufs einer Zugstange stehende Klemme, welche das Oeffnen des Transportkorbes nur dann gestattet, wenn die an der Zugstange angebrachte Rolle die an der Flaschenbahn angebrachte schiefeEbene e hinaufläuft.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT64023D Vorrichtung zum selbsttätigen Beladen und Entladen der Transportkörbe bei Flaschenbahnen Expired - Lifetime DE64023C (de)

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