DE64005C - Metallnotenblatt für mechanische Musikwerke - Google Patents

Metallnotenblatt für mechanische Musikwerke

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DE64005C
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DENDAT64005D
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BERLINER MUSIK-lN STRUMENTEN -FABRIK, ACTIEN-GESELLSCHAFT, VORM. CH. F. PlETSCHMANN & SÖHNE in Berlin
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
ρατενταμτλΙ
Die vorliegende Erfindung betrifft ein gelenkiges Metallband, welches an den Gelenkstellen keine erheblichen Erhöhungen und Vertiefungen oder Unterbrechungen aufweist, wie sie bei Anwendung von Nieten, Schrauben, Haken, Scharnieren oder bei Ueberblattungen u. s. w. unvermeidlich sind. Das Metallband findet besondere Anwendung als Notenblatt für mechanische Musikwerke, bei denen durch jede Unebenheit oder Unterbrechung der Blattoberfläche ein Herausspringen der Hebel des Musikwerkes und damit ein unbeabsichtigtes Tönen der zu diesen Hebeln gehörigen Stimmen oder aber eine Hemmung der gleitenden Notenblätter erzeugt werden würde. Den aus Papier hergestellten Notenblättern gegenüber besitzen die metallenen den bedeutenden Vorzug der Dauerhaftigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse.
Durch vorliegende Erfindung werden die bezeichneten Uebelstände beseitigt. Sie besteht in Folgendem:
Eine Anzahl aus dünnem Zinkblech hergestellter, der Gröfse des Musikwerkes entsprechender Platten a, welche auf der einen Seite glatt, auf der nach innen gelegenen Seite rauh gemacht sind, werden zunächst auf der rauhen Seite rni-t Papier b beklebt und alsdann die einzelnen Platten unter sich durch Membranen c verbunden, die aus dünnen, mit einem Klebestoff versehenen Stoffstreifen oder auch aus anderem geeigneten Material bestehen können. Auf diese Plattenreihe werden nun die zweiten gleich grofsen Platten d, Fig. 2, aufgeklebt, in der Weise, dafs das Seidenpapier und die Membrane zwischen beide Platten zu liegen kommen, und die einzelnen Platten einander genau decken. Das Zwischenlegen des Papiers hat den Zweck, die durch die Membraneinlage erfolgte Verstärkung der Metallplatte auszugleichen. Nachdem dies geschehen, wird die Plattenreihe geprefst und die Gelenkstellen in parallelen Linien mit den Membranen zur besseren Verbindung des Metalles mit der Membrane gekörnt (Fig. 3), wobei zu beachten bleibt, dafs der Körner nur auf der oberen Platte Eindrücke e hervorrufen darf, weil sonst ■ auf der unteren Platte Erhöhungen entstehen würden, die das Gleiten des Notenblattes nachtheilig beeinflussen würden.
Fig. ι veranschaulicht eine durch Membranen c verbundene Plattenreihe der Platten a in Oberansicht.
Fig. 2 zeigt eine Platte d gleichfalls in Oberansicht.
Fig. 3 zeigt die Verbindungsstelle zweier Doppelplatten mit den Körnereindrücken e in Oberansicht. ,
Fig. 4 veranschaulicht ein gebrauchsfertiges . Notenblattband in Oberansicht.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Ein Metallnotenblatt für mechanische Musikwerke, dessen Glieder aus zwei mit oder ohne Zwischenlager auf einander geklebten Metallplatten bestehen, und dessen Gelenke durch zwischen die Metallblätter der einzelnen Glieder eingeklebte und durch Einkörnen weiter befestigte Membranen gebildet sind, zum Zwecke eines freien Zusammenlegens der Glieder in jeder Richtung und eines unbehinderten Gleitens desselben zwischen Widerlager und Hebel.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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