DE639987C - Schuhklebepresse - Google Patents

Schuhklebepresse

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DE639987C
DE639987C DED69162D DED0069162D DE639987C DE 639987 C DE639987 C DE 639987C DE D69162 D DED69162 D DE D69162D DE D0069162 D DED0069162 D DE D0069162D DE 639987 C DE639987 C DE 639987C
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Germany
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pressure
press
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piston
workpiece
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms

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  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Schuhklebepresse Die zur Durchführung des Klebeverfahrens dienenden Pressen arbeiten in der Regel mit einem aufblasbaren Preßkissen, auf das der Leisten mit dem Schuh gesetzt wird, wobei von oben die als Widerlager des Werkstücks dienenden Druckstücke z. B. mittels Schraubenspindel oder auch mittels eines Preßkolbens gesenkt werden. Diese Arbeitsweise ist umständlich, weil der Arbeiter mit der einen Hand das Werkstück halten.und mit der anderen das Senken der Druckstücke durchführen muß. Der vom Preßkissen zür Verfügung gestellte Hub ist für das Ausrichten des Werkstücks zu klein und erschwert den Arbeitsvorgang. Der für das Einsetzen und Herausnehmen der Werkstücke notwendige große Hub läßt sich dabei nur durch die entsprechend große Länge der Druckspindel gewinnen. Das Preßkissen zum Auswechseln des Werkstücks wird auch auf einen Kolben gesetzt, unter dem eine Membran angeordnet ist, so da,ß der Kolben durch Einlassen des Druckmittels unter die Membran gehoben wird und entsprechend auch Preßkissen und Werkstück hebt. Auch bei dieser Presse kommt für das Heben und Senken der Druckstücke eine Schraubenspindel zur Anwendung, die von Hand zu bedienen ist. Der Arbeiter hat demgemäß ebenfalls nur eine Hand für die Ausrichtung des Werkstücks frei. Auch kann mittels der Membran nur ein kleiner Hub für das Werkstück erreicht werden.
  • Bei der vorliegenden Schuhklebepressewird gleichfalls ein hoher Preßdruck durch einen Zylinder mit Kolben erzeugt. Gemäß der Erfindung ist dabei die Preßkissenpfanne oberhalb des Preßzylinders auf der Kolbenstange eines in einem Zylinder unter unmittelbaren Druck setzbaren Kolbens angelenkt. Die Preßkissenpfanne wird beidem Einführendes Preßmittels von unten gegen die zueinander einstellbaren Druckstücke geführt. Dadurch wird einmal ein sehr großer Hub für das Werkstück gewonnen, ohne daß die Druckstücke von Hand gesteuert werden müßten, und es ist außerdem zwischen Kolben und Druckstükken ein mehrfacher wechselseitiger Ausgleich der Druckwirkungen über die ganze Fläche der Sohle möglich. Der Arbeiter hat für das Einsetzen und Ausrichten des Werkstücks beide Hände zur Verfügung, da er, 'um das Werkstück unter Druck zu setzen, lediglich einen Fußhebel zu bedienen braucht.
  • Die Zeichnung stellt die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dar.
  • Abb. a zeigt eine Presse für die Behandlung von Schaftstiefeln und Abb. z eine ebensolche Presse für Halbschuhe.
  • meinem Zylinder a ist ein Kolben b geführt, dessen Kolbenstange c über ein Gelenk c' die Preßkissenpfanne e trägt. Auf dieser ruht das Preßkissen f (Abb. r). Es kann jedoch auch mit der Preßkissenpfanne h eine Membran g befestigt sein, wie in Abb. z angegeben. Mit dem Zylinder a ist ein Bügel a' verbunden, an dem bei ,d der die beiden Druckstückem und p tragende Bügeln angelenkt ist. Zum Preßzylinder a führt eine Zuleitungl für den Ein- und Auslaß des Druckmittels. Die Presse kann sowohl mit Luft-wie auch Wasserdruck arbeiten. Vom Zylinder.a führt außerdem über den Hahn i eine Leitung k zum Hohlraum des Preßkissens f (Abb. i) bzw. zum Raum zwischen der Membran g und der Preßkissenpfanne h (Abb. 2). Es ist dadurch möglich, das Preßkissen selbst unter einen gewünschten Druck zu setzen. Die Preßkissen könnten jedoch auch einen anderen geeigneten plastischen Stoff enthalten.
  • Nach Abb. 2 hat der Druckstückbügel n' lediglich eine andere Form.
  • Das Arbeiten mit der Presse gestaltet sich außerordentlich einfach. Der Arbeiter hat nur notwendig, das Werkstück auf das Preßkissen zu setzen, wobei er bei Schaftstiefeln das obere Druckstückp in den Schaft einzuführen hat. Danach wird ein Fußhebel getreten, der das Druckmittel in den Zylinder a treten läßt. Mit dem Kolben b bewegt sich dann das Preßkissen aufwärts, so daß die Sohle fest gegen das Werkstück und. dieses gegen die Druckstücke m und p gepreßt wird. Es ist dabei nicht notwendig, die Druckstücke genau auszurichten, da, ein gegenseitiger Ausgleich über die Gelenke c' und cd erfolgt. Nach erfolgter Trocknung des Klebstoffes wird der Druck abgelassen, und das Schuhwerk ist für die Entnahme und Auswechslung frei.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schuhklebepresse, bei der ein hoher Preßdruck durch einen Zylinder mit Kolben-erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßkissenpfanne (e bzw. h) oberhalb des Preßzylinders (a) auf der Kolbenstang-e (c) des unter unmittelbaren Druck setzbaren Kolbens angelenkt ist und bei der Einführung des Preßmittels von unten gegen zueinander einstellbare Druckstücke geführt wird, so daß zwischen Kolben und Druckstücken ein mehrfacher wechselseitiger Ausgleich der Druckwirkungen über die ganze Fläche möglich ist.
  2. 2. Schuhklebepresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßzylinder (a) und das Preßkissen durcheine abstellbare Verbindungsleitung (k) verbunden sind, durch welche das Preßkissen nach Bedarf aufgefüllt werden kann.
DED69162D 1934-11-17 1934-11-17 Schuhklebepresse Expired DE639987C (de)

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DED69162D DE639987C (de) 1934-11-17 1934-11-17 Schuhklebepresse

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DED69162D DE639987C (de) 1934-11-17 1934-11-17 Schuhklebepresse

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DE639987C true DE639987C (de) 1936-12-16

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097316B (de) * 1958-10-11 1961-01-12 Horst Wilisch Presse zum Aufkleben von Sohlen an Schuhboeden
DE1169337B (de) * 1958-08-05 1964-04-30 Eugene Alphonse Gabriel Bertra Presse fuer lose Schuhkappen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169337B (de) * 1958-08-05 1964-04-30 Eugene Alphonse Gabriel Bertra Presse fuer lose Schuhkappen
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