DE638437C - Verfahren zum Auskleiden von Transport- und Lagergefaessen fuer Erzeugnisse der Gaerungsindustrie - Google Patents
Verfahren zum Auskleiden von Transport- und Lagergefaessen fuer Erzeugnisse der GaerungsindustrieInfo
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- DE638437C DE638437C DEE43306D DEE0043306D DE638437C DE 638437 C DE638437 C DE 638437C DE E43306 D DEE43306 D DE E43306D DE E0043306 D DEE0043306 D DE E0043306D DE 638437 C DE638437 C DE 638437C
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61L—METHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
- A61L2/00—Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
- A61L2/16—Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using chemical substances
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B70/00—Preservation of non-alcoholic beverages
- A23B70/10—Preservation of non-alcoholic beverages by addition of preservatives
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25D—REFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
- Verfahren zum Auskleiden von Transport- und Lagergefäßen für Erzeugnisse der Gärungsindustrie Die oligodynarnische Wirkung einer großen Anzahl von Körpern, wie den Metallen Kupfer, Antimon, Silber, Gold, Iridium, Thallium usw., von Metallegierungen, von Metallverbindungen, wie Silberoxyd, Kupferoxyd usw., von Metallsalzen, wie Silberchlorid usw., ist bekannt.
- Die Ausnutzung dieser Wirkung ist schon industriell durchgeführt worden, z. B. auch in der Gärungsindustrie. Man hat u. a. Wasser dadurch im großen entkeimt, daß man es in Behältern aufbewahrte, deren Wände mit oligodynamisch aktiven Substanzen ausgekleidet waren. Auch auf Bier ist dieses Prinzip schon zur Anwendung gebracht worden, indem man dasselbe durch oligodynamisch aktive Filter schickte, um die Haltbarkeit zu steigern. Die Berührung des Bieres mit der aktiven Substanz ist bei diesem Verfahren naturgemäß nur kurz und daher wenig wirksam.
- Durch das Verfahren gemäß der Erfindung gelingt es nun, auf die Erzeugnisse der Gärungsindustrie in viel weitgehenderer -und vollkommenerer Weise einzuwirken, als (las bei den oben angegebenen bekannten Verfahren möglich war.
- In den Gärungsindustrien, insbesondere z. B. in der Brauerei werden vielfach. mit Überzugsmassen ausgekleidete Gefäße benutzt, sei es um gewisse Teile des Herstellungsverfahrens in ihnen durchzuführen, sei es zu Transportzwecken. Solche Überzugsmassen sind z. B. Peche bzw. pechartige Massen oder Lacke sowie härtbare Kunstharze, wie Phenolformaldehydkon'densationsprodukte u. dgl.; oder -Naturharze, wie Schellack, Bernstein, Kopal usw., Gummi oder gummiartige Körper oder Kunstmassen aus Celluloseestern u. dgl. Es sei z. B. auf die ausgepichten Lagerfässer und Holztran'sportfässer der Brauerei hingewiesen. Wegen des Einflusses, den das Pech bzw. sonstige Atiskleidungsmassen bezüglich des Geschmacks, der Haltbarkeit usw. auf die mit ihnen in Berührung -kommenden Gärungsflüssigkeiten ausüben, ist der Beschaffenheit der Überzugsmasse stets die größte Aufmerksamkeit geschenkt worden, und man hat besonders größten Wert darauf gelegt, daß z. B. für Bier eine besonders geeignete Pechqualität zur Verwendung kommt.
- Im allgemeinen ist die Haltbarkeit der Gärungsflüssigkeiten, die in mit Überzugsmassen versehenen Gefäßen zum Transport kommen, beschränkt, und sie neigen zum Verderben auf Grund der Tätigkeit von Mikroorganismen, wie das beispielsweise auch bei dem Bier der Fall ist.
- Es wurde 'nun gefunden, daß man sich die vorteilhaften Wirkungen bezüglich der Erhöhung der Haltbarkeit, die oligodynamisch wirkende Körper bekanntlich wegen ihrer Mikroorganismen abtötenden-bzw. schwächenden Kraft auf die mit ihnen in.:Berührung kommenden Flüssigkeiten ausüben, @in technisch einfacher Weise für die Erzeugnisse dgr"
werden. Es kann das z. B. dadurch erreicht werden, daß man den Überzugsmassen öligodynamisch wirkende Körper, z. B. Silber, zugibt und die beiden Komponenten innig miteinander vermischt. Auf diesem Wege wird eine homogene, oligodynamisch wirksame . Überzugsmasse erhalten, die in gleicher Weise wie die gewöhnliche Überzugsmasse verwendet wird.Gärungsindustrie zunutze machen kAü' wenn die Überzüge der Gefäße, insbesoi1;@d das Pech bzw. die pechartigen MassenNi @", oligodynamisch wirkenden Zusätzen v ersei@W - Bierfässer werden also beispielsweise in bekannter Weise mit dem neuen, oligodynamisch wirksamen Pech gepicht.
- Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Überzugsmasse nach dem Auftragen und Härten iri an sich bekannter Weise anzüschleifen, um oligodynamisch aktive Oberflächen freizulegen.
- Will man die Überzugsmassen nicht sofort am Herstellungsort mit den oligodynamischen Eigenschaften versehen, so ist es auch möglich, die Überzugsmasse zunächst am Verbrauchsort in üblicher Weise herzustellen und erst auf die eingebrachte, noch nicht erhärtete, noch klebrige Überzugsschicht, z. B. Pechschicht, oligodynamisch wirkende Körper, z. B. Schwammsilber, fein zerstäubt aufzutragen. Beim " Erhärten der Überzugsmassen wird der oligodynamisch wirkende Körper fest gebunden und widersteht mechanischen Einflüssen. Die letztere Anwendungsart hat den Nachteil, daß nicht die ganze Überzugsmasse gleichmäßig mit dem oligodynamisch aktiven Körper durchsetzt ist: nach Abnutzung der Oberfläche verliert die -Überzugsschicht daher ihre oligodynamischen Eigenschaften. Andererseits hat dieseArbeitsx@@ise den Vorteil, daß tatsächlich das ganze
sam in tieferen Schichten der Überzugsmasse ruhen.'Z.ür` AüN'vendung kommende oligodynamisch 'wf' 'e Material freiliegt und wirksam ist `u nicht größere Teile zunächst unwirk- - Wenn Metallsalze oder andere Metallverbindungen benutzt werden, so werden zweckmäßig solche oligodynamisch wirkenden Metallverbindungen verwendet, die in der Flüssigkeit, mit der die Überzugsmasse in Berührung kommen soll, praktisch unlöslich sind.
- Ausführungsbeispiel ioo kg Pech werden erhitzt, dann werden unter Rühren langsam ioo g argentum silvinicum (Silberresinat) eingetragen, bis eine gleichmäßige Mischung erreicht ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Auskleiden von Transport- und Lagergefäßen für Erzeugnisse der Gärungsindustrie, dadurch gekennzeichnet, daß Überzüge, insbesondere aus Pech oder pechartigen Massen mit oligodynamisch wirkenden Zusätzen verwendet werden. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die oligodynamisch wirkenden Zusätze auf einen Grundanstrich vor dem Erhärten aufgebracht werden. 3. Verfahren nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Überzüge nach dem Erhärten in an sich bekannter Weise angeschliffen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE43306D DE638437C (de) | 1932-09-23 | 1932-09-23 | Verfahren zum Auskleiden von Transport- und Lagergefaessen fuer Erzeugnisse der Gaerungsindustrie |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE43306D DE638437C (de) | 1932-09-23 | 1932-09-23 | Verfahren zum Auskleiden von Transport- und Lagergefaessen fuer Erzeugnisse der Gaerungsindustrie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE638437C true DE638437C (de) | 1936-11-14 |
Family
ID=7079496
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE43306D Expired DE638437C (de) | 1932-09-23 | 1932-09-23 | Verfahren zum Auskleiden von Transport- und Lagergefaessen fuer Erzeugnisse der Gaerungsindustrie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE638437C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE884931C (de) * | 1951-01-17 | 1953-07-30 | Fassfabrik Diener & Roth | Verfahren zur Innenauskleidung von Holzfaessern, insbesondere von Bier- und Weintransport- und -lagerfaessern |
-
1932
- 1932-09-23 DE DEE43306D patent/DE638437C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE884931C (de) * | 1951-01-17 | 1953-07-30 | Fassfabrik Diener & Roth | Verfahren zur Innenauskleidung von Holzfaessern, insbesondere von Bier- und Weintransport- und -lagerfaessern |
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