DE638110C - Bombenabweisende Schutzbedachung fuer Bauwerke usw. - Google Patents

Bombenabweisende Schutzbedachung fuer Bauwerke usw.

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DE638110C
DE638110C DEF77241D DEF0077241D DE638110C DE 638110 C DE638110 C DE 638110C DE F77241 D DEF77241 D DE F77241D DE F0077241 D DEF0077241 D DE F0077241D DE 638110 C DE638110 C DE 638110C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H9/00Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate
    • E04H9/04Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate against air-raid or other war-like actions
    • E04H9/06Structures arranged in or forming part of buildings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

  • Bombenabweisende Schutzbedachung für Bauwerke usw. Es ist bekannt, über Munitionsstapeln elastisch gelagerte Dachaufbauten anzuordnen, die als Abwehreinrichtungen gegen niederfallende Geschosse dienen und dabei noch durch Zwischenschaltung pneumatischer Puffer o. dgl. in Verbindung mit elastischen Abfangteilen eine Rückschleuderung der auffallenden Bomben bewirken.
  • Bekannt sind ferner bombenabweisende Schutzbedachungen für Bauwerke usw., bei welchen über der eigentlichen Eindeckung des Bauwerkes die Schutzbedachung in Spitzdachform auf Stützen mit federnden Auslegern aus einer oder mehreren kleinen, durch Zwischenräume voneinander getrennten, sich überschneidenden, schräg abfallenden, elastischen, unverbrennlichen Schutzplatten besteht-, wobei je nach der Stärke des Schutzdaches eine oder mehrere mit Zwischenräumen übereinander--stehende Plattenschichten vorgesehen sind.
  • Demgegenüber kennzeichnet sich die bombenabweisende Schutzbedachung für Bauwerke usw. gemäß der Erfindung dadurch, daß die neue Schutzdachträgerkonstruktion auf einer gleichartigen zusätzlichen unteren Trägerkonstruktion auf der vorhandenen Bauwerkseindeckung federnd abgestützt ist. Diese elastischd Dachabstützung geschieht durch in entsprechender Weise geführte Stützeinrichtungen in Gestalt von Schraubenfederstützen und durch amTrägerverband über der Bauwerkseindeckung angeordnete pneumatisch oder hydraulisch wirkende Kolbenpuffereinrichtungen, die mit geeigneten Sicherheitsventilen o. dgl. ausgerüstet sind.
  • Dadurch wird erreicht, daß die gesamte zusätzliche Schutzbedachung gleichmäßig abgefedert und die Aufprallkraft auf die ganze Trägerkonstruktion über der Bauwerkseindeckung übertragen wird. Die Schutzbedachung selbst ist auf diese Weise gefestigt und 'gegen atmosphärische Einwirkungen gesichert ausgeführt. .
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer bombenabweisenden Schutzbedachung nach der Erfindung für einen. Luftschutzraum veranschaulicht.
  • Über der vorhandenen Eindeckung a des Luftschutzraumes b ist die neue Schutzbedachung c auf dem zusätzlichen oberen Trägerverband d aufgebracht, dem eine gleichartig ausgebildete untere Trägerkonstruktion e auf der Luftschutzraumeindeckung a entspricht. Die Abstützung der Schutzbedachung c mit dem oberen Trägerverband d erfolgt gegenüber der unteren Trägerkonstruktion e durch zwischen beiden Trägerverbänden d, e angeordnete, in ihrer Länge veränderbarer Stützeinrichtungen in Gestalt von Schraubenfedern f, die mit ihren Enden zwischen Führungsstücke g, h eingesetzt, sind.
  • Weitere zusätzliche Führungen sind durch am unteren Trägerverband e angeordnete Rohre i vorgesehen, die sich in am oberen Trägerverband d vorgesehene. Rohre k dichtend einlegen. Zur Abfederung der Aufprallkräfte durch aufschlagende Bomben usw. können außer den Stützeinrichtungen durch die Federn f und dem Luftpolster, das durch die zwischen den Führungsrohren i, k eingeschlossene Luft entsteht, noch besondere pneumatische oder hydraulische Puffereinrichtungen vorgesehen sein. Hierzu können beispielsweise an der oberen Trägerkonstruktion d Kolben L vorgesehen sein, die in Zylinder m abdichtend eingesetzt und am unteren Trägerverband e angeordnet sind. Dabei können in die Zylinder m nicht verdunstbare Flüssigkeiten, wie Glyzerin usw., eingefüllt sein, so daß zwischen dem Flüssigkeitsspiegel und der Kolbenunterseite noch ein genügender Luftraum vorhanden bleibt. Der Luftzwischenraum kann auch mit einem geeigneten Gas ausgefüllt sein, schließlich können geeignete Sicherheitsventile vorgesehen sein, damit bei gefährlichen Drücken die Luft, das Gas und gegebenenfalls auch die Flüssigkeit entweichen kann.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCII: Bombenabweisende Schutzbedachung für Bauwerke usw., bei der über der eigentlichen Eindeckung des Bauwerkes die SchutzabdeckÜng in Spitzdachform aus federnd angeordneten, schräg abfallenden Schutzplatten besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzdach auf einer besonderen zusätzlichen Trägerkonstruktion angeordnet ist, die gegenüber einer gleichartig ausgebildeten dar-unterliegenden Trägerkonstruktion auf der vorhandenen - Bauwerkseindeckung durch federnde Stützeinrichtungen abgestützt ist, die aus geeignet geführten, in ihrer Länge elastisch veränderbaren Stützeinrichtungen in Gestalt von Schraubenfedern oder aus am Trägerverband über der vorhandenen Bauwerkseindeckung angeordneten, mit Sicherheitsventilen o. dgl. versehenen, pneumatisch oder hydraulisch arbeitenden Kolbenpuffereinrichtungen bestehen.
DEF77241D 1934-03-10 1934-03-10 Bombenabweisende Schutzbedachung fuer Bauwerke usw. Expired DE638110C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2704983A (en) * 1950-09-28 1955-03-29 Jan Johannes Van Dronkelaar Atom-bombproof shelter
EP0001367A1 (de) * 1977-09-22 1979-04-04 Jean-Raphael Hirsch Erdbebensichere Gebäudekonstruktionen mit Untergeschossen, welche einen Schutz gegen Atomwaffen bilden

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2704983A (en) * 1950-09-28 1955-03-29 Jan Johannes Van Dronkelaar Atom-bombproof shelter
EP0001367A1 (de) * 1977-09-22 1979-04-04 Jean-Raphael Hirsch Erdbebensichere Gebäudekonstruktionen mit Untergeschossen, welche einen Schutz gegen Atomwaffen bilden
FR2404087A1 (fr) * 1977-09-22 1979-04-20 Hirch Jean Raphael Constructions anti-sismiques notamment constructions avec sous-sols formant abris anti-atomiques

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