DE636629C - Zweianodige Gleichrichterroehre mit Gluehkathode und Gasfuellung - Google Patents

Zweianodige Gleichrichterroehre mit Gluehkathode und Gasfuellung

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Publication number
DE636629C
DE636629C DEA71175D DEA0071175D DE636629C DE 636629 C DE636629 C DE 636629C DE A71175 D DEA71175 D DE A71175D DE A0071175 D DEA0071175 D DE A0071175D DE 636629 C DE636629 C DE 636629C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anodes
metal plates
cathode
gas filling
rectifier tube
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Expired
Application number
DEA71175D
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Klopprogge
Dr-Ing Werner Kluge
Dr-Ing Edgar Roemhild
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/50Thermionic-cathode tubes
    • H01J17/58Thermionic-cathode tubes with more than one cathode or anode

Landscapes

  • Discharge Lamp (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf zweianodige Gleichrichterröhren mit Glühkathode und Gasfüllung, vorzugsweise mit Argonfüllung.
Es sind Entladungsgefäße dieser Art bekannt, bei denen sämtliche Elektroden auf einem gemeinsamen Elektrodenfuß angeordnet sind und zwischen den Anoden eine ebenfalls von dem Glasfuß getragene, aus zwei parallel in geringem Abstand voneinander angeordneten Metallplatten bestehende Abschirmung vorgesehen ist, oberhalb welcher sich die Glühkathode befindet.
Gemäß der Erfindung werden nun sämtliche mit Isolierungen versehenen Zuführungsdrähte zu den Elektroden zwischen den metallischen Abschirmplatten angeordnet und die Platten dabei am Elektrodenfuß (Quetschfuß) derart abgebogen, daß die Einschmelzstellen der Zuführungsdrähte gegen die Entladung vollkommen abgedeckt sind.
Zweckmäßig werden an den metallischen Abschirmplatten in an sich bekannter Weise oberhalb der Anoden senkrecht auf der Fläche der Metallplatten stehende, sich über die Anoden erstreckende Fortsätze vorgesehen, durch welche die Anoden gegen die Kathode abgeschirmt werden. Von besonderem Vorteil ist es häufig, die Abschirmplatten vorzugsweise durch Verbindung über einen Hochohmwiderstand mit einer der Anoden als Zündelektrode zu schalten und dadurch das Einsetzen der Entladung zu erleichtern.
Durch die Erfindung· wird, das besonders bei diesen Gleichrichterröhren mit gedrängtem Elektrodenaufbau leicht eintretende überaus störende Ansetzen der Entladung sowohl an den Zuführungsdrähten selbst als auch an den Einschmelzstellen der Drähte mit Sicherheit vermieden, da diese Teile gegen die Entladung- durch die Anordnung gemäß der Erfindung abgeschirmt sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Elektrodenaufbaues gemäß der Erfindung dargestellt. Wie aus Abb. 1 ersichtlich, sitzen sämtliche Elektroden auf dem Glasfuß 2, welcher mit seiner unteren Umstülpung an einen Glaskolben derart angeschmolzen wird, daß der Elektrodenaufbau im Gefäßinnern sitzt. Die Anoden 3, 4 sind auf verschiedenen Seiten der aus den beiden g0 Metallplatten 9 und 9' gebildeten Trennwand angeordnet. Sie bestehen vorzugsweise aus runden Graphitscheiben. Die beiden Abschirmplatten sind durch Laschen 35 und 36 metallisch miteinander verbunden, und zwar zweckmäßig auf jeder Seite zweimal. An ihrem oberen Ende tragen die Platten senkrechte Fortsätze 25, 25', auf welche die Blech-
*j Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Edgar Römhild in Hannover, Dr.-Ing. Werner Kluge in Berlin und Martin Klopprogge in Berlin-Zehlendorf.
platte 26 aufgelegt ist. Die Anoden 3, 4 sind auf diese Weise überdacht und gegen die oberhalb der Anoden angeordnete Glühkathode 16 abgeschirmt. /:,V Die Kathode besteht vorteilhaft aus eiij^j mit hochemittierendem Material, beispie© weise Bariumoxyd, bedeckten Doppelspirale. Sie ist zweckmäßig so angeordnet, daß ihre Längsrichtung in der Ebene der Trennwand 9, 9' liegt. Die Doppelspirale wird vorteilhaft aus einem verhältnismäßig starken, vorzugsweise aus Wolfram bestehenden Draht gebildet, welcher seinerseits von einem verhältnismäßig sehr dünnen Draht, vorzugsweise aus Nickel, wiederum spiralförmig umwickelt ist, und zwar mit außerordentlich geringer Ganghöhe, so daß er praktisch den Kerndraht vollständig bedeckt. Dieses ganze Gebilde wird dann mit dem hoch emit tier enden Material überzogen.
Durch die Teile 24, 24' der Abschirmwand 9, 9' werden" nun gemäß der Erfindung die im Quetschfuß 2 befindlichen Einschmelzungen abgeschirmt. Zwischen den Platten 9,9' liegen dabei sämtliche Zuführungsdräbte.
Abb. 2 zeigt das Elektrodensystem, senkrecht auf die vordere Platte 9 gesehen. Vorn befindet sich die Anode 3, während die Anode 4 auf der Rückseite, nicht erkennbar, angeordnet ist. Die Glühkathode 16 besitzt die Stromzuführungsdrähte 3.1, 32, die mit Quarzröhrchen 33,34 umgeben und in den Quetschfuß 2 eingeschmolzen sind. Die Verteilung der Stromzuführungsdrähte zwischen den Platten 9 und 9' ist aus der Abb. 3 ersichtlich, in der das Elektrodensystem ohne Glühkathode bei abgenommener Platte 26 dargestellt ist. Die Stromzuführungsdrähte 31 und 32 der Glühkathode sind zu äußerst angeordnet. Dann folgen nach innen zu die Stromzuführungsdrähte 41 und 40 der Anoden 4 und 3. Auch diese Stromzuführungsdrähte sind zweckmäßig von Quarzröhren umgeben: An ihrem oberen Ende sind die Stromzuführungsdrähte 40, 41 der Anoden 3, 4 .umgebogen in die Teile 28 bzw. 28' (Abb. 1). Die Teile 28, 28' sind die Haltestifte für die Anoden 3, 4. Sie treten durch je eine in der Platte 9 bzw. 9' vorgesehene Durchbohrung von ausreichendem Querschnitt hindurch. Auf die durchtretenden Enden 28, 28', die mit Gewinde versehen sind, sind die Anoden 3 und 4 aufschraubbar. Zwischen der Anode 3 und der Platte 9 und der Anode 4 und der Platte 9' ist auf dem Stift 28 bzw. 28' je ein Quarzscheibchen als isolierende Unterlagscheibe ,,und Distanzstück vorgesehen. Die Anoden 3 :ί·νίΐΰί 4 sind gegeneinander versetzt angeordnet, iv$B|es insbesondere aus der Abb. 3 erkennbar .|s't. Die Platten9 und 9' sind mittels der Lappen 38 und 39 an dem Haltedraht 37 durch Anschweißen befestigt. Der Haltedraht 37', der ebenfalls in den Kathodenquetschfuß eingeschmolzen ist, ist der Träger der Platten 9 und 9'. Der Träger draht 37 ist zweckmäßig durch den Quetschfuß 2 hindurch nach außen geführt. Er kann so zur Einleitung der Entladung über einen Hochohmwiderstand mit einer der Anoden 3, 4 verbunden werden. Die Platten 9 und 9' wirken dann zusammen mit der darauf angebrachten Platte 26, dem Getterträger 29 und einer , darauf befestigten kleinen Drahtspirale 30 als Zündelektrode.
Die Gleichrichterröhren sind vorzugsweise mit einer Argonfüllung bei einem Gasdruck von ι mm Hg oder mehr versehen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Zweianodige Gleichrichterröhre mit Glühkathode und Gasfüllung, vorzugsweise Argonfüllung, bei der zwischen den Anoden eine vom Kathodenfuß getragene, aus zwei parallel in geringem Abstand g5 voneinander angeordneten Metallplatten bestehende Abschirmung, oberhalb deren sich die Kathode befindet, vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatten sämtliche mit Isolierungen ver- g0 s ehenen Zuführungs drähte ζΐΐ den Elektro den zwischen sich führen und am Elektrodenfuß (Quetschfuß) derart abgebogen sind, . daß die Einschmelzstellen der Zuführungsdrähte gegen die Entladung vollkommen abgedeckt sind.
  2. 2. Zweianodige Gleichrichterröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Metallplatten oberhalb der Anoden senkrecht auf der Fläche der Metallplatten lOo stehende, sich über die Anoden erstreckende Fortsätze vorgesehen sind.
  3. 3. Zweianodige Gleichrichterröhre nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatten vorzugsweise durch Verbindung über einen Hochohmwiderstand mit einer der Anoden als Zündelektrode schaltbar sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEA71175D 1933-08-19 1933-08-19 Zweianodige Gleichrichterroehre mit Gluehkathode und Gasfuellung Expired DE636629C (de)

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