DE634166C - Mittellage fuer Tischlerplatten - Google Patents
Mittellage fuer TischlerplattenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C2/00—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
- E04C2/02—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
- E04C2/10—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
- E04C2/12—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products of solid wood
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Mittellage für Tischlerplatten Gegenstand. vorliegender Erfindung bilden Mittellagen für Tischlerplatten. Man hat solche Tischlerplatten bisher im allgemeinen in der Weise hergestellt, daß eine Mittellage aus aneinandergeleimten Stäben bzw. Stäbchen beiderseitig mit dünnen Furnierdecken versehen wurde.
- Die Mittellage selbst wurde mit einer Gattersäge aus Blöcken geschnitten, die aus Brettern zusammengeleimt waren. Die so erhaltenen Streifen mußten beiderseitig genau gehobelt werden, bevor sie mit den Deckfurnieren beklebt werden konnten.
- Statt aus Brettern konnten die Blöcke auch aus Furnieren zusammengeleimt sein, in welchem Falle die Mittellage statt aus Stäben von durchschnittlich z 5 mm Stärke aus Stäbchen von etwa 5 mm Stärke bestand.
- Tischlerplatten mit derartigen Innenlagen warfen sich jedoch oft oder verzogen sich zum wenigsten, weil die Absperrung durch die einfachen Furnierdecken nicht genügte.
- Es ist schon bekannt, Tischlerplatten aus Stäbchen herzustellen, die nicht miteinander verleimt wurden. Vielmehr wurden die Mittellagen durch Dübel und außerdem durch Querleisten miteinander verbunden, die senkrecht zu den Stäben in entsprechende Nuten eingeschoben wurden. Diese bekannten Platten haben sich in der Praxis nicht einführen können. Die Ersparnis durch den Fortfall der Verleimung wurde offenbar durch die Kosten des Einbohrers der Löcher für die Dübel wieder wettgemacht; auch wurde die Mittellage durch die vielen Bohrlöcher geschwächt. Als weiterer Nachteil bei der Herstellung dieser Platten muß es angesehen werden, daß die Querleisten in die Schwalbenschwanznuten von der Seite her eingeschoben werden mußten.
- Weiterhin sind Sperrholzplatten aus Latten bekannt, bei denen die Mittellagen durch Zwischenräume voneinander getrennt sind. Die Verbindung wird durch kreuzweise angeordnete Querlatten hergestellt, die in Ausnehmungen der Latten eingedrückt und eingeleimt sind.
- Wegen der Kreuzung der Querlatten sind die Längslatten an den Kreuzungsstellen geschwächt. Mit Rücksicht auf die Zwischenräume müssen die Längslatten auf die Furnierplatten aufgeleimt werden. Kurze Bretter müssen wegen der Zwischenräume auseinanderfallen, und Furnierstäbchen werden sich in der Presse schon beim niedrigsten Druck umlegen, Platten vom Ausmaß der deutschen Tischlerplatten (1,8y5,2) lassen sich nach diesem älteren Vorschlag nicht herstellen.
- Gegenstand vorliegender Erfindung sind nun Mittellagen für Tischlerplatten aus unverleimten Stäbchen oder Stäben, bei denen die Stäbchen oder Stäbe lückenlos aneinandergefügt sind und die Verbindung durch Querleisten hergestellt ist, die in schräg zur Längsachse der Stäbchen oder Stäbe verlaufende Nuten eingedrückt sind und bündig ohne jede Verleimung -schließen. Die schrägen Nuten sind beiderseits versetzt zueinander angebracht, so daß eine Kreuzung nicht erfolgt. Die einzelnen Stäbchen oder Stäbe sind so aneinandergefügt, daß die Jahresringe in an sich bekannter Weise hochkant stehen.
- Die Stäbe werden in bekannter Weise aus Brettleisten, die auf einer besonderen Feinsäge geschnitten sind und die Stäbchen, wie bekannt, aus Schäl- oder Messerfurnieren hergestellt, die mit gewöhnlichen Scheren oder Schnellschneidemaschinen geschnitten sind. Die aus diesen Teilen zusammengesetzten und durch die in Einkerbungen eingedrückten Querleisten gesperrten Tafeln können sofort weiterverarbeitet werden, ohne daß besonderes Trocknen oder Behobeln nötig wäre. Es wird also das Holz verlustlos verarbeitet, und es ergeben sich, weil das Verleimen, Einbohren von Löchern für die Dübel und Behobeln fortfällt, beträchtliche Ersparnisse. Man kann für gewisse Verwendungszwecke die Innenlagen mit an sich bekannten Luftkanälen versehen, indem man Stäbchen von der Höhe der. fertigzustellenden Innenlagen mit solchen- abwechseln läßt, die eine geringere Höhe haben. Die Innenlagen nach vorliegender Erfindung sind auf den beiliegenden Abb. i und 2 dargestellt.
- Abb. i zeigt die Tafeln aus den Stäbchen a, die z. B. mit ungefähr 3 mm tiefen Nuten b versehen sind, in die die Querleisten c eingedrückt sind.
- In Abb.2 wechseln mit den Stäbchen von normaler Höhe t solche von geringerer Höhe g ab, so daß beiderseitig Luftkanäle auf der Innenlage gebildet werden.
- Wenn man die erfindungsgemäßen Stäbchenplatten nicht einzeln verwendet, sondern mehrere kreuzweise verleimt, so ist es nur nötig, die Seite der Stäbchenplatte mit eingedrückten Stäbchen zu sperren, die nicht einer Innenplatte beliebiger Art, vorteilhaft einer Stäbchenplatte, zugekehrt ist. Bei Verwendung sölcher gesperrter Stäbchenplatten können die Deckfurniere viel dünner sein, weswegen man keine Blindfurniere braucht und direkt Tischlerplatten mit Deckfurnieren von nur i bis -1,5 mm Dicke aus edlen Hölzern herstellen kann.
Claims (1)
- PATCNTANSPRUCII: Mittellage für Tischlerplatten aus unverleimten Stäbchen oder Stäben, dadurch gekennzeichnet, daß in Holztafeln, die aus gleich oder verschieden hohen, lückenlos aneinandergefügten Stäbchen oder Stäben (a bzw. f, g) mit hochkant stehenden Jahresringen gebildet sind und beiderseits versetzt zueinander schräg zur Längsachse der Stäbchen oder Stäbe verlaufende Nuten (b) haben, bündig schließende Querleisten (c) als Verbindungsmittel eingedrückt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS634166X | 1932-04-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE634166C true DE634166C (de) | 1936-08-18 |
Family
ID=5454125
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO20169D Expired DE634166C (de) | 1932-04-09 | 1932-10-26 | Mittellage fuer Tischlerplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE634166C (de) |
-
1932
- 1932-10-26 DE DEO20169D patent/DE634166C/de not_active Expired
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