DE677639C - Holzrohling fuer Gewehrschaefte - Google Patents
Holzrohling fuer GewehrschaefteInfo
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- DE677639C DE677639C DER91891D DER0091891D DE677639C DE 677639 C DE677639 C DE 677639C DE R91891 D DER91891 D DE R91891D DE R0091891 D DER0091891 D DE R0091891D DE 677639 C DE677639 C DE 677639C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41C—SMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
- F41C23/00—Butts; Butt plates; Stocks
- F41C23/18—Butts; Butt plates; Stocks characterised by the material used
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacture Of Wood Veneers (AREA)
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Description
- Holzrohling für Gewehrschäfte 'Die Erfindung bezieht sich auf Gewehrschäfte und bezweckt, für ihre Herstellung durch eine neuartige Ausbildung der Holzrohlinge die Nutzbarmachung von in ausreichender Menge im Inland vorhandenen Holzarten an Stelle des bisher üblichen Nußbaumholzes zu ermöglichen. .Die Erfindung geht von der Erfahrung aus, daß es nicht möglich ist, die in Betracht kommenden Hölzer, z. B. Buche, in naturgewachsenem Zustand, d. h. in Form von massiven Rohlingen, zu Gewehrschäften -zu verarbeiten, weil derartige Gewehrschäfte keine genügende Standfestigkeit gegenüber . atmosphärischen Einflüssen aufweisen und auch den mechanischen Beanspruchungen nicht gewachsen sein würden.
- Es ist bekannt, Gewehrschaftrohlinge aus mehreren Holzlagen zusammenzusetzen, um auch solche Schnitthölzer, derenAbmessungen nicht für die Herstellung von massiven Gewehrschäften ausreichen und daher früher als Abfälle verlorengingen, zu verwerten. Diese Schnitthölzer sollen aufeinander und gegebenenfalls nebeneinandergelegt und verklebt werden, wobei vorzugsweise die äußeren und inneren Holzlagen unterschiedlichen Faserverlauf haben sollen. Die Schnitthölzer sollen in einer Dicke von beispielsweise r Zoll verwendet werden. Auf diese Weise lassen sich Gewehrschäfte ebenfalls nur aus den üblichen Holzarten, z. B. Nußbaumholz, herstellen, jedoch nicht aus den im Inland verfügbaren Hölzern.
- Es- wurde gefunden, daß das gesteckte Ziel nur erreicht werden kann bei Verwendung von Holzrohlingen, die aus geschälter. oder gemesserten und sämtlich mit gleichlaufender Faserrichtung miteinailder verklebten Holzfurnieren hergestellt sind. Dieser Aufbau der Holzrohlinge bildet die unerläßliche Voraussetzung dafür, daß die Holzrohlinge sich genau wie naturgewachsenes Holz durch spanabhebende Werkzeuge bearbeiten lassen, und daß die daraus hergestellten Gewehrschäfte hinsichtlich ihres Aussehens, ihrer Haltbarkeit, ihrer Standfestigkeit, ihres Gewichts und anderer wesentlicher Eigenschaften den bisher verwendeten massiven Holzschäften praktisch gleichwertig sind. Die sonst bei der Herstellung von Sperrhölzern angewendeten, auch auf die bekannte Zusammensetzung von Gewehrschaftsrohlingen aus Schnitthölzern angewendeten Grundsätze, wonach insbesondere die einzelnen Lagen gewöhnlich mit winklig verlaufender Faserrichtung verleimt werden, kommen für den Aufbau von Schaftrohlingen aus geschälten oder gemesserten Furnieren nicht in Betracht, -und zwar insbesondere mit Rücksicht darauf, daß die Dickenabmessungen eines Gewehrkolbens im Vergleich zu seiner Flächenausdehnung verhältnismäßig groß sind. Durch die Verleimung sämtlicher Furniere mit gleichlaufender Faserrichtung wird außerdem der Beanspruchung des Kolbens durch den Schußrückstoß und der dadurch sich ergebenden Stau-: chung in Längsrichtung Rechnung getragen. Ferner hat diese Anordnung den Vorteil, daß sich sehr günstige keibungsverhältnisse der Kolbenumfläche ergeben.
- An sich ist es schon bekannt, gesägte, gemesserte oder geschälte Furniere mit gleichlaufender Faserrichtung miteinander zu verkleben, und zwar hat man von dieser Maßnahme Gebrauch' gemacht zur Herstellung von Faßdauben. Hierbei soll durch den längs gerichteten Faserverlauf sämtlicherHolzlager eine möglichst weitgehende Elastizität in der Querrichtung erzielt werden, um das Antreiben der Reifen, also das Zusammenpressen der Dauben in Paßform, und damit zugleich die Abdichtung des Fasses zu ermöglichen. Für die Herstellung von Holzrohlingen für Gewehrschäfte hat mithin die Verwendung geschälter oder gemesserter und sämtlich mit gleichlaufender Faserrichtung verleimter Holzfurniere eine wesentlich andere technische Bedeutung.
- Die Dickenbemessung der einzelnen Furniere richtet sich in erster Linie nach der Fertigform des Gewehrschaftes und zwar müssen hierzu die Furniere in ihrer- Dicke derart abgestimmt sein, daß in allen Schaftquerschnitten die von den Umflächen begrenzten Wandstärken mindestens je ein ungeschwächtes Furnier enthalten, damit sich die Lamellierung des Gewehrschaftes nicht in einer schädlichen Beeinträchtigung der mechanischen Festigkeit auswirkt. Beispielsweise dürfen im Bereich einer zwischen zwei Ausfräsungen stehengebliebenen Wand die Furniere höchstens ebenso dick sein wie diese Wand. Andererseits dürfen aber zur Vermeidung einer unnützen Verteuerung die Furniere nicht so dünn gewählt werden, daß auf jede Wandstärke eine größere Anzahl von Lagen entfällt, als aus Festigkeitsrücksichten notwendig ist. Im allgemeinen wird es aus diesen Gründen zweckmäßig sein, verschiedene Furnierstärken für den-gleichen Schaftrohling zu verwenden.
- Besondere Sorgfalt ist zu verwenden auf die Auswahl :der zum Verleimen der einzelnen Furniere dienenden Bindemittel. Dieses darf im Wasser nicht löslich sein und muß eine- gegen Wärme und Kälte hinreichende Widerstandsfähigkeit besitzen. Die Verleimung der einzelnen Furniere darf zur Beibehaltung der -Struktur und der Quellverhältnisse von naturgewachsenem Holz in der Hauptsache nur oberflächlich, d. h: unter Vermeidung einer durchgehenden Imprägnierung der Furniere, stattfinden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Durch Aufeinanderkleben mehrerer Holzlagen hergestellter Holzrohling für Gewehrschäfte, gekennzeichnet durch -die Verwendung von geschälten oder gemesserten Holzfurnieren, die sämtlich mit gleichlaufender Faserrichtung miteinander verklebt werden, wobei die Furniere in ihrer Dicke zu der endgültigen Form der Gewehrschäfte derart abgestimmt sind, daß in allen Schaftquerschnitten die von den Umflächen begrenzten Wandstärken mindestens je ein ungeschwächtes Furnier enthalten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER91891D DE677639C (de) | 1934-11-13 | 1934-11-13 | Holzrohling fuer Gewehrschaefte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DER91891D DE677639C (de) | 1934-11-13 | 1934-11-13 | Holzrohling fuer Gewehrschaefte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE677639C true DE677639C (de) | 1939-06-29 |
Family
ID=7418655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER91891D Expired DE677639C (de) | 1934-11-13 | 1934-11-13 | Holzrohling fuer Gewehrschaefte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE677639C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1226457B (de) * | 1964-12-23 | 1966-10-06 | Mayer Grammelspach Dianawerk | Gewehrschaft mit Pistolengriff |
-
1934
- 1934-11-13 DE DER91891D patent/DE677639C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1226457B (de) * | 1964-12-23 | 1966-10-06 | Mayer Grammelspach Dianawerk | Gewehrschaft mit Pistolengriff |
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