DE638680C - Flugzeugholm aus Sperrholz - Google Patents

Flugzeugholm aus Sperrholz

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DE638680C
DE638680C DEB163744D DEB0163744D DE638680C DE 638680 C DE638680 C DE 638680C DE B163744 D DEB163744 D DE B163744D DE B0163744 D DEB0163744 D DE B0163744D DE 638680 C DE638680 C DE 638680C
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DE
Germany
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veneers
plywood
aircraft
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spar made
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DEB163744D
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Bruening & Sohn Act Ges J
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Bruening & Sohn Act Ges J
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C1/00Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
    • B64C1/06Frames; Stringers; Longerons ; Fuselage sections
    • B64C1/065Spars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C1/00Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
    • B64C2001/0054Fuselage structures substantially made from particular materials
    • B64C2001/0063Fuselage structures substantially made from particular materials from wood

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Flugzeugholm aus Sperrholz Die Erfindung bezieht sich auf Flugzeugholme aus Sperrholz, die länger sind als die übliche Schällänge der Furniere.
  • Es ist bekannt, Flugzeugholme aus geschälten oder gemesserten Furnieren herzustellen und aus Furnieren zusammenzus;tzen. Die Länge der Furniere ist in ihrer Schälachse nach dem Stand der Technik begrenzt und reicht daher für manche Anwendungsgebiete nicht mehr aus. Diese Länge ist bestimmt durch die Länge der Stämme und die Breite der Maschinen. Längen von wesentlich über 5 m können im allgemeinen nicht hergestellt werden. Indessen erfordert die Entwicklung des Flugzeugbaues die Herstellung von Holmen von bedeutend größerer Länge, z. B. io bis 15 m. Es ist schon vorgeschlagen worden, Einzelfurniere von größerer Länge durch Zusammensetzung zu bilden und aus diesem vergüteten Holz dann die gewünschten Teile von größerer Länge herzustellen. Hierzu wurden die in Faserrichtung zusammenstoßenden Furniere an ihren quer verlaufenden Kanten mit ineinander passenden Zähnen oder Zinken versehen, welche, dann ineinandergreifend, verbunden wurden. Eine solche Verzinkung bietet aber keine gute Stoßverbindung, weil sie nicht fugenlos auszuführen ist, keine zuverlässig gute Auflage der Einzelschichten bietet und außerdem unwirtschaftlich ist. Beim Ausstanzen der Zähne und Zinken werden die Furniertafeln häufig gespalten, an den Kanten zersplittert und dann unbrauchbar, bzw. müssen sie erneut abgeschnitten und bearbeitet werden. In einer anderen Lösung ist daher vorgeschlagen worden, die Furniere durch Überlappen der Enden zu verbinden, aber auch diese Lösung mit ihren vielen Knickflächen eignet sich nicht zur Herstellung eines Flugzeugholmes.
  • Der Erfindung gemäß werden die in der üblichen Länge hergestellten geschälten oder gemesserten Furniere ohne Verzinkung in ihrer Faserrichtung und in derselben Ebene auf große Längen freitragend verbunden. Hierzu werden die Furniere an ihren quer verlaufenden, durch entsprechende Schäftung abgeschrägten Stoßkanten verleimt und hierauf diese Einzelfurniere zu einem Flugzeugholm in entsprechend starken Lagen aufeinandergeleimt und unter der Presse verbunden.
  • In dieser Verbindung können auch Furniere in Stärke von weniger als i inm in ihrer Faserlänge verlängert werden und einen gut stehenden, widerstandsfähigen Holmen von hoher Festigkeit liefern.
  • Die Verbindung der Einzelfurniere an den Stoßstellen und in der Faserrichtung wird in der Weise ausgeführt, daß man die Furniere an den Stoßkanten zunächst durch Schäftung abschrägt und dann. miteinander verleimt.
  • Die Schäftung der Kanten bietet an der Stoßfuge breite dünne Auflageflächen. Diese werden mit Leim oder einem anderen Bindemittel bestrichen, dieser getrocknet, dann mit Formalin oder Formaldehyd bestrichen. Die beiden Teile werden. warm, etwa bei 8o° aufeinandergepreßt. Die geschäfteten Furniere verbinden sich an der Fuge so fest, daß beide Teile wie aus einem Stück bestehend erscheinen.
  • Die so zusammengesetzten Furniere ermogyi lichen die Herstellung schwieriger Konstrulc=: tionsteile, insbesondere der langen Flugzeug: holme, ohne daß man das zulässige Gewicht< überschreitet und Platten verwendet.
  • Die durch Schäftung zusammengesetzten Furniere lassen sich in allen Stärken, z. B. von o,2, 0,3 bis q. und mehr Millimeter, in der beschriebenen Weise zu langen Blättern zusammensetzen. Die zusammengesetzten Furnierblätter werden vorteilhaft unter Zwischenlage eines handelsüblichen trockenen und wasserfesten Leimfilmes . oder sonstigen geeigneten Bindemittels aufeinandergelegt und gemeinsam unter Druck gebracht, so daß sie einen vollkommen fugenlosen Holmen ergeben.
  • Es ist anzunehmen, daß die Fasern, welche in der Längsrichtung geschäftet aufeinandertreffen, sich an der Auflagefläche unter dem Druck und der Wärme so in die Verleimungsschicht und untereinander einbetten, daß dank der breiten Schäftung die festgestellte hohe tstigkeit erzielt wird, die der natürlichen '@@-bindung im gewachsenen Holz gleich-'3 "elig ist. Da für Flugzeugholme ein beenztes Gewicht und begrenzte Stärken gelich ben sind, sind bedeutet und keine diese .Sperrplatten Verwendung erforder- verlängerter Einzelfurniere einen wesentlichen Fortschritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flugzeugholm aus Sperrholz, der länger als die übliche Schällänge von Furnierholz ist, dadurch gekennzeichnet, daß er aus in der Faserrichtung längs der Achse verlaufenden Furnieren besteht und diese an den quer verlaufenden, durch Schäftung abgeschrägten Stoßfugen verleimt sind.
DEB163744D 1933-12-31 1933-12-31 Flugzeugholm aus Sperrholz Expired DE638680C (de)

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