DE634147C - Kohlenstoffstahl mit mehr als 0,08% Phosphor - Google Patents
Kohlenstoffstahl mit mehr als 0,08% PhosphorInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
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Description
- Kohlenstoffstahl mit mehr als 0,08 % Phosphor Es ist .eine bekannte Tatsache; daß mit steigendem Phosphorgehalt in Stählen die Neigung zur Kaltbrüchigkeit steigt, was sich besonders ausprägt im Abfallen der Kerbzähigkeit. So gehört nach O b e r h o f f e r , »Das technische Eisen«, 1925, Springer, Berlin, der Phosphor mit Rücksicht auf seine unbestrittene Rolle als Erzeuger des Kaltbruches zu den im Eisenhüttenwesen unbeliebten Elementen. Weicher Flußstahl ist bereits bei etwa o,ro % Phosphor deutlich spröde, bei mehr als o,15 % ist die Kerbzähigkeit bereits so gering, daß sie einen praktisch brauchbaren Meßwert nicht mehr darstellt.
- Versuche der Erfinderin ergaben nun die überraschende Tatsache, daß durch einen Zusatz von Chrom (das sonst selbst eine härtende und damit auf die Zähigkeit des Stahles eher erniedrigende ,als erhöhende Wirkung ausübt) die durch den Phosphor hervorgebrachte Sprödigkeit weitgehend herabgesetzt bzw. ganz aufgehoben werden kann.
- Die nachstehend mitgeteilten Beispiele, die sich auf einen Stahl mit rund o, r o % Kohlenstoff beziehen, lassen diesen Einfiuß deutlich erkennen. Als Kriterium für die Zähigkeit bzw. Sprödigkeit ist einmal die spezifische Schlagarbeit gewählt, zum .anderen das Verhalten bei der Schlagprobe,- 'wie sie für Schienen von der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft vorgeschrieben ist.
Aus diesen Beispielen geht deutlich hervor, daß bei Phosphorgehalten, bei denen normalerweise die Kerbzähigkeit auf ganz geringfügige Beträge :sinkt und die Schienenschlagprobe den bestehenden Bedingungen nicht .,genügt, durch einen Chromzusatz die Kerbzähigkeit auf ein Vielfaches derjenigen des Stahles ohne Chromzusatz gehoben wird und die Schlagprobe bedingungsgemäß ausfällt. Es liegt auf der Hand, daß diese Wirkung des Chromgehaltes um sö'.ausgeprägter hervortritt, je geringer der Kohlenstoffgehalt und damit die nätürlich gegebene Sprödigke%t .des Stahles ist, weshalb das Verfahren U erster Linie anwendbar ist bei Stählen einem C-Gehalt bis zu etwa 0,3 %. DA ist es vorteilhaft, mit steigendem Phosphor-Behalt auch einen steigenden Chromgehalt anzuwenden., Die Erfindung betrifft nur solche Stähle, die außer dem Phosphor= und Chromgehalt keine von normalen -Kohlenstoffstähleri äbweichende Zusammensetzung aufweisen.p Cr Kerbzähigkeit . Schlagprobe o% mk /em2 o,o8 8 bis zum 5. Schlag nicht gebrochen. o,o8 o;6 1i bis zum 5. Schlag nicht gebrochen. 0,1i - 6 beim q.. Schlag gebrochen. 0,12 0,55 8 bis zum .5. Schlag nicht gebrochen. 0,12 0,7 9,5 bis zum 5. Schlag nicht gebrochen. o,15- 1 - beim i: Schlag gebrochen. 0,17 0,75 5 beim 5. Schlag nicht gebrochen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kahlenstoffstahl mit mehr als o,o8 % .- Phosphor, dessen durch den Phosphorgehalt an sich bedingte Sprödigkeit durch Zusatz von o,25 bis 3,0 % Chrom be--@@ seitigt ist. Y
- 2. Kohlenstoffstahl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Chromgehalt um so höher ist, je höher der Phosphorgehalt ist.
- 3. Kohlenstoffstahl nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen Kohlenstoffgehalt von weniger als 0,3 %.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE634147T | 1930-12-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE634147C true DE634147C (de) | 1936-08-18 |
Family
ID=6579210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930634147D Expired DE634147C (de) | 1930-12-16 | 1930-12-16 | Kohlenstoffstahl mit mehr als 0,08% Phosphor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE634147C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973876C (de) * | 1950-04-05 | 1960-07-14 | Stora Kopparbergs Bergslags Ab | Verwendung eines windgefrischten Stahles als Werkstoff fuer Konstruktionsteile mit geringer Neigung zum Trennungsbruch |
-
1930
- 1930-12-16 DE DE1930634147D patent/DE634147C/de not_active Expired
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| DE973876C (de) * | 1950-04-05 | 1960-07-14 | Stora Kopparbergs Bergslags Ab | Verwendung eines windgefrischten Stahles als Werkstoff fuer Konstruktionsteile mit geringer Neigung zum Trennungsbruch |
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