DE562591C - Riffelstahl - Google Patents

Riffelstahl

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DE562591C
DE562591C DED55638D DED0055638D DE562591C DE 562591 C DE562591 C DE 562591C DE D55638 D DED55638 D DE D55638D DE D0055638 D DED0055638 D DE D0055638D DE 562591 C DE562591 C DE 562591C
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DED55638D
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Deutsche Edelstahlwerke AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/12Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing tungsten, tantalum, molybdenum, vanadium, or niobium
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/22Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with molybdenum or tungsten

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

  • Riffelstahl Unter der Bezeichnung Riffelstähle sind wolframhaltige Stahllegierungen mit über i 0,r0 C, die außerdem geringe Mengen eines Metalls der Chromgruppe, z. B. Cr und V, enthalten können, bekannt, wie z. B. Stahllegierungen, die etwa i bis 45 % C, bis 8 0,o W, i % Cr und o,5 % V enthalten. Diese Stähle werden insbesondere zur spanabhebenden Bearbeitung von besonders harten und spröden Werkstoffen verwendet, z. B. zur Dreharbeit auf Hartguß. Die zulässige Schnittgeschwindigkeit ist sehr gering; sie beträgt nur etwa 0,7 bis i m/min. Die Bearbeitung ist infolgedessen zeitraubend und mit großen Unkosten verbunden.
  • Erfindungsgemäß wird nun eine überraschendeLeistungssteigerung dadurch erzielt, daß der Wolframgehalt der Stahllegierung auf über 8 bis zu 30 %, zweckmäßig auf etwa 2o % erhöht wird. Die Gehalte an Chrom und Vanadin verbleiben, falls diese zugesetzt werden, in den bisherigen Grenzen, während der Kohlenstoffgehalt in .den oberen Grenzen des Wo-Gehaltes bis 2,5 % erhöht werden kann. Die Verwendung solcher Stahllegierung gestattet :eine wesentliche Erhöhung der Schnittgeschwindigkeit und führt somit zu einer erheblichen Steigerung der Wirtschaftlichkeit durch kürzere Bearbeitungszeiten und bessere Ausnutzung der Werkzeugmaschinen. Auch die Lebensdauer der aus solchem Stahl hergestellten Gegenstände ist gegenüber den erwähnten Stählen erhöht. Eine weitere Erhöhung kann erfindungsgemäß durch einen Zusatz von Kobalt, und zwar bis zu 20 % und mehr erzielt werden. Die folgende Zahlentafel zeigt die überlegenheit der erfindungsgemäßen Stahllegierung gegenüber den bisherigen Riffelstählen:
    Außer den angegebenen Vorteilen zeichnen sich die neuen Stähle durch besonders hohe Härte, die durch Abschrecken in öl ' oder Wasser innerhalb eines weiten Temperaturbereiches erhalten wird, aus. Die Härtung wird bei diesen Stählen schon aus Temperaturen unterhalb der für Schnellarbeitsstähle üblichen Temperaturen :erreicht. Die vorhegende Stahllegierung hat aus diesem Grunde wie auch aus folgenden Gründen nichts mit dem Schnellarbeitsstahl gemeinsam. Die bekannten Schnellarbeitsstähle werden zur Bearbeitung von Material mit hoher Schnittgeschwindigkeit verwendet. Die -erfindungsgemäße Stahllegierung dagegen wird speziell zur Bearbeitung von sehr hartem Material verwendet, wobei notwendigerweise ein verhältnismäßig geringer Spanquerschnitt und eine niedrige Schnittgeschwindigkeit angewendet werden müssen. Infolge der hohen Schnittgeschwindigkeit wird der Schnelldrehstahl an der Schneide rotwarm und erhält die sogenannte Rot-,varm- oder Sekundärhärte, wodurch sich die Schneidbedingungen wesentlich verbessern. Der erfindungsgemäße Riffelstahl kann aber ein Warmwerden nicht vertragen, so daß er, wenn er unter den Bedingungen eines Schnelldrehstahles gebraucht wird, schnell seine Schneide verliert. Anderseits ist aber :ein Stahl gemäß der Erfindung bei Bearbeitung von sehr hartem Material dem Schnelldrehstahl weit überlegen, da er eine höhere Ausgangshärte besitzt als der Schnelldrehstahl.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wolframhaltiger und gegebenenfalls chromhaltiger Riffelstahl mit über i bis 2,5 % Kohlenstoff und einem höchstens 2 % betragenden Chromgehalt, gekennzeichnet durch einen über io bis. 30 % betragenden Wolframgehalt.
  2. 2. Riffelstahl nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen bis zu 2o % betragenden Kobaltgehalt.
  3. 3. Riffelstahl nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlenstoffgehalt bei den unteren Wolframgehalten (io %) etwa i, o %, den mittleren Wolframgehalten (etwa 2o %) etwa 475 % und den oberen Wolframgehaltenetwa 2,5 9/0 beträgt.
DED55638D 1928-05-09 1928-05-09 Riffelstahl Expired DE562591C (de)

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