DE632640C - Elektrische Lichtbogenschweisseinrichtung fuer grosse Werkstuecke - Google Patents

Elektrische Lichtbogenschweisseinrichtung fuer grosse Werkstuecke

Info

Publication number
DE632640C
DE632640C DE1930632640D DE632640DD DE632640C DE 632640 C DE632640 C DE 632640C DE 1930632640 D DE1930632640 D DE 1930632640D DE 632640D D DE632640D D DE 632640DD DE 632640 C DE632640 C DE 632640C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
couplings
carriage
bridge
welding device
column
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930632640D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MASCHINERIEEEN EN APP N FABRIE
Original Assignee
MASCHINERIEEEN EN APP N FABRIE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MASCHINERIEEEN EN APP N FABRIE filed Critical MASCHINERIEEEN EN APP N FABRIE
Application granted granted Critical
Publication of DE632640C publication Critical patent/DE632640C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/02Seam welding; Backing means; Inserts
    • B23K9/028Seam welding; Backing means; Inserts for curved planar seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Lichtbogenschweißvorrichtung, die für größere Werkstücke zur Anwendung kommt. Die Einrichtung soll es ermöglichen, " trotz der Größe der Werkstücke möglichst leicht Rundnähte und Nähte in horizontaler und vertikaler Richtung an den Werkstücken herzustellen. Bei geeigneter Einstellung der Vorrichtung ist es auch möglich, Nähte, welche die Form von räumlichen Kurven haben, auszuführen.
Es sind bereits Vorrichtungen vorgeschlagen worden, welche aus einem drehbaren Tisch und einem nach drei aufeinander senkrecht stehenden Richtungen des Raumes verschiebbaren Schweißkopf bestehen. Diese Einrichtungen haben aber eine unabhängige und bequeme Ausführung der genannten Nähte nicht ermöglicht.
Es sind bei Schweißmaschinen auch Vorrichtungen bekanntgeworden, bei welchen der Schweißkopf der Maschine an einer Säule befestigt ist, welche man in einen Wagen lagerte, der seinerseits entlang einer Lauf-
brücke verschoben werden konnte. Die Steuerung der ganzen Vorrichtung geschah aber bei dieser bekannten Vorrichtung derart, daß der Bedienungsmann die Schweißung nicht mit Leichtigkeit ausführen konnte, indem für die Bewegung des Schweißkopfes mehrere Antriebsorgane erforderlich waren. Es sind auch solche Vorschläge gemacht worden, bei Schweißmaschinen die seitliche Verschiebung des Schweißkopfes entlang einer Brücke mittels eines Riemens oder einer Gelenkkette vorzunehmen. Zur Änderung der Höhe des Schweißkopfes mußte aber bei dieser bekannten Vorrichtung ein weiteres Steuerorgan benutzt werden, so daß auch die Bedienung nicht auf die erforderliche einfache Art erfolgen konnte.
Bei autogenen Schweißmaschinen ist auch bereits vorgeschlagen worden, daß Schweißwerkzeug längs dreier nicht in einer Ebene liegenden Geraden sowie längs Kreisen versdiiedener Radien mittels entsprechender Supporte verschiebbar zu machen und so Nähte in Form von räumlichen Kurven herzustellen, jedoch ist die Maschine und das Arbeiten mit derselben sehr 5" kompliziert.
Beim vorliegenden Vorschlage ist das Werkstück auf einem Tisch drehbar gelagert, und der Schweißkopf ist an einer in einer Führung gleitenden und durch einen Seiltrieb hebbaren Säule angebracht, die ihrerseits mit einem Wagen seitlich sowie auf einer Brücke senkrecht dazu bewegt werden kann. Erfindungsgemäß wird zwecks Herstellung von Nähten in Form von räumlichen Kurven das 6g Verschieben des Wagens sowie das Heben der Säule durch einen einzigen Seiltrieb derart erzielt, daß durch Kupplungen wahlweise sowohl die Vortriebsrollen für den Wagen als auch die Hubrollen für die Führungssäule eingeschaltet werden können.
In Abb. ι ist die Einrichtung in der Vorderansicht-dargestellt. -Der Schweißkopf ist an der Säule 6 ■ angebracht. Die Führung 8 steht mit der Katze j in Verbindung, die auf dem Brückenkran 9 läuft. Für die Bewegung der Katze und der Säule ist gleichfalls ein;, Motor vorgesehen. Um ein hartes Anfahren zu vermeiden, wird die Bewegung der Säulen sowie die ^Verschiebung des Wagens mit Hilfe eines Seiltriebes bewirkt. Der Motor 10 arbeitet über ein Flüssigkeitsgetrieben auf ein Vorgelege 12 und von hier auf zwei gegenläufige magnetische Kupplungen 13 und 14. Mit diesen Kupplungen sind Seilenscheiben 15 und 16 verbunden. An der Säule 6 ist eine weitere Seilrolle 23 vorgesehen, und an der Katze sind zwei Spannrollen 17 und 18 angebracht. Das Seil läuft von einem Ausgleichgewicht 21' über die Rollen 19', 20' und über 17 und 15 nach 23 sowie entsprechend über die Rollen 16, 18 19 und 20 nach dem Gegengewicht 21. An den Rollen 19 und 19' sitzt je eine Kupplung 22, deren eine Seite mit dem Laufkran fest verbunden ist. Die Aufwärtsbewegung des Schweißkopfes geschieht z. B. dadurch, daß bei in Betrieb befindlichem Motor 10, gelösten Kupplungen 22 und angezogenen Kupplungen 13 und 14 das Seil über die Seilrollen 15, 16, 17, 18 und 19 auf- bzw. abgewickelt wird, wodurch die Hängesäule 6 mit dem daran befindlichen Schweißkopf je nach der Umlauf richtung des Motors 10 sich hebt oder senkt. Auf diese Weise können somit senkrechte Nähte an Körpern beliebiger Form (zylindrisch, prismatisch, usw.) hergestellt werden. Dabei hebt sich der Schweißkopf, und die Gegengewichte 21 und 21' sinken herunter, oder umgekehrt. Das Laufen der Katze wird dadurch bewirkt, daß die; beiden Kupplungen 22 und 22' und je nach der gewollten Bewegungsrichtung die Kupplung 13 oder die Kupplung 14 eingeschaltet werden.
Die Stromzuführung zum Schweißkopf +5 kann vermittels der*an der Führungsstange angebrachten Schleifkontakte geschehen. Es empfiehlt sich, auch das Aus- und Einschalten der Kupplungen und des Motors 10 von einer am Schweißkopf angebrachten Tafel zu veranlassen.
Durch die vorliegende Erfindung ist es in besonders einfacher und vorteilhafter Weise möglich gemacht worden, eine Raumkurve beliebiger Art und Form an großen Werkstücken zu schweißen, wobei die Schweißung durch entsprechende "Einstellung der Bewegungsorgane ohne weiteres automatisch durchgeführt werden kann. Bei den bekannten Einrichtungen war eine solche Arbeitsweise nicht möglich. Bei einer bekannten Einrichtung ist der Schweißkopf in einem Schlitten verfahrbar und die Vorrichtung, welche den Schlitten tragt, durch eine Kette seitlich verschiebbar, während die ganze Einrichtung auf Rollen vor- und rückwärts be- -"-.»'Wßg't werden kann. Dagegen fehlt der dreh- ;;:4>i£re" Tisch, auf welchem das Werkstück be- -*festigt werden soll, und die Verschiebung des Schweißkopfes betrifft bloß die Regulierung des Lichtbogens, also die Einstellung der Elektrode im Schweißkopf. Im Gegensatz dazu ist bei der Einrichtung nach vorliegender Erfindung eine Führungsstange vorgesehen, mit deren Hilfe der Schweißkopf nach Einregulierung der Elektrode am Schweißkopf während des Betriebes bei feststehender Elektrode auf- und abwärts bewegt werden kann.
Bei einer anderen bekannten Einrichtung ist die Bewegung der Schweißmaschine in einer Ebene und in einer Richtung vorgesehen. Dagegen läßt sich der Schweißkopf nicht nach auf- oder abwärts bewegen, sondern höchstens die Elektrode nach Maßgabe des Abschmelzens nachschieben. Es fehlt bei dieser Einrichtung auch der drehbare Tisch.
Eine weitere bekannte Einrichtung weist zwar einen drehbaren Untersatz auf, auf welchem man ein Faß anordnen kann. Die Verschiebungsmöglichkeiten des Schweißkopfes sind aber nicht gegeben.
Schließlich ist noch eine Vorrichtung bekannt, die aus einem Kran mit zwei Säulen besteht, längs welchen eine Brücke auf und ab bewegt werden kann. Auf der Brücke läuft ein Wagen, der den Schweißkopf trägt. Mit dieser Maschine sind aber nur gerade waagerechte Längsnähte oder Rundnähte an liegenden zylindrischen Körpern zu schweißen. Die senkrechte Beweglichkeit des Schweißkopfes, *°° soweit sie überhaupt möglich ist, dient nur dazu, die Veränderungen des Werkstückdurchmessers auszugleichen, und geschieht durch Heben und Senken der Brücke.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Elektrische Lichtbogenschweißeinrichtung für große Werkstücke, deren Tisch drehbar und deren heb- und senkbarer Schweißkopf an einer in einer Führung gleitenden Säule angebracht ist, die ihrerseits mit einem Wagen seitlich sowie auf einer Brücke senkrecht dazu bewegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Herstellung von Nähten in Form von räumlichen Kurven das Verschieben des Wagens sowie das Heben der Säule durch einen einzigen Seiltrieb derart erfolgt, daß durch Kupplungen wahlweise sowohl die Vortriebsrollen für den
    Wagen als auch die Hubrollen für die Führungssäule eingeschaltet werden.
  2. 2. Schweißeinrichtung nach Anspruch I1^ dadurch gekennzeichnet, daß je zwei' Kupplungen an den Seilrollen des Wagens und der Brücke vorgesehen sind, von denen die beiden Brückenkupplungen nur zur Feststellung des Seiles, die beiden Kupplungen auf dem Wagen auch zum Antrieb der Seilrollen dienen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    Ergä
    zur Patentschrift 632 640 Klasse 21h Gruppe 30/10.
    Vom Patentsucher ist als der Erfinder angegeben Worden:· Hinrich Bock in Fürstenwalde/Spree.
DE1930632640D 1930-11-29 1930-11-29 Elektrische Lichtbogenschweisseinrichtung fuer grosse Werkstuecke Expired DE632640C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE632640T 1930-11-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE632640C true DE632640C (de) 1936-07-11

Family

ID=6579070

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930632640D Expired DE632640C (de) 1930-11-29 1930-11-29 Elektrische Lichtbogenschweisseinrichtung fuer grosse Werkstuecke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE632640C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929497C (de) * 1943-11-16 1955-06-27 Linde Eismasch Ag Selbsttaetiges Lichtbogenschweissgeraet
DE1614638B1 (de) * 1967-10-25 1970-05-14 Siemens Ag Impraegnierter elektrischer Kondensator

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929497C (de) * 1943-11-16 1955-06-27 Linde Eismasch Ag Selbsttaetiges Lichtbogenschweissgeraet
DE1614638B1 (de) * 1967-10-25 1970-05-14 Siemens Ag Impraegnierter elektrischer Kondensator

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1949903A1 (de) Vorrichtung zum Verschweissen von Platten
DE1062177B (de) Stapelkran
DE2712455A1 (de) Einrichtung zur induktiven abschreckhaertung von lagerflaechen einer kurbelwelle
DE2700284A1 (de) Vorrichtung zur befoerderung von insbesondere kleinen gegenstaenden in allen richtungen
DE2806871C3 (de) Widerstandsschweißmaschine
DE3126685C2 (de) Vorrichtung zum Abschneiden von Profilsträngen, Rohren oder dgl.
DE1212441B (de) Einrichtung an einer Polierstrasse fuer durch eine Transportvorrichtung bewegte Werkstuecke mit aus Motor, Traeger und Polierscheibe bestehenden Polieraggregaten
DE900011C (de) Mehrspindelbohrmaschine
DE661958C (de) Selbsttaetige elektrische Lichtbogenschweisseinrichtung
DE2614003B1 (de) Senkrechtdrehmaschine
DE672367C (de) Geraet zum Auffahren von Tiefbaustrecken
DE1433507C (de) Konverter-Blasvorrichtung mit mehreren Blaslanzen, die zur wechselweisen Absenkung in einen Konverter an Haltern befestigt sind
AT141119B (de) Brennschneidmaschine zum unmittelbaren Befahren von Werkstückoberflächen.
DE3812591A1 (de) Vorrichtung zum saegen von steinbloecken
DE2222356B1 (de) Schneidbrennerfuehrung
DE436648C (de) Schneidbrennerfuehrung
DE1854496U (de) Scheinwerfer-hebezeug.
DE1793550U (de) Werkzeughaltevorrichtung, insbesondere fuer schweiss- oder brennschneidgeraete.
DE2106102A1 (en) High speed flame cutting machine
DE546972C (de) Fahrbarer Arbeitssitz
DE1459690A1 (de) Betongiessmaschine
DE1137926B (de) Rohrbrennschneidmaschine
DE2408883C3 (de) Vorrichtung zum Entfernen von überstehenden Graten, Schweißraupen oder dergleichen
DE842151C (de) Autogen-Schneideinrichtung
DE2418411C3 (de) Schreitwerk für schwere Arbeitsgeräte, wie Bagger, Absetzer o.dgl