DE63206C - Warmwasserofen ohne Rauchrohr - Google Patents
Warmwasserofen ohne RauchrohrInfo
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- DE63206C DE63206C DENDAT63206D DE63206DA DE63206C DE 63206 C DE63206 C DE 63206C DE NDAT63206 D DENDAT63206 D DE NDAT63206D DE 63206D A DE63206D A DE 63206DA DE 63206 C DE63206 C DE 63206C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H3/00—Air heaters
- F24H3/008—Air heaters using solid fuel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cookers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.\%
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizongsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1891 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Ofen besteht aus dem äufseren Mantel a, innerhalb
dessen ein zweiter Mantel (oder eine Blechverschalung) b angeordnet ist. Der beliebig
verzierte äufsere Mantel α dient zur Circulation der Zimmerluft und ist zu diesem
Zwecke oben und unten mit OefFnungen a1
zum Durchstreichen der Luft versehen. Innerhalb des Mantels b befindet sich das mit einer
Spirale c1 verbundene Wassergefäfs c, unter
welchem ein Kohlenkessel oder Behälter d angebracht ist. Ein Kanal g führt als Ofenzug
von dem oberen Theil des Ofens unter den Kohlenkessel, und zwar mufs derselbe zur
Vermeidung einer gröfseren Erwärmung von dem Ofen getrennt angebracht oder wie auf
der Zeichnung durch eine isolirende Zwischenwand g1 geschützt sein. Ferner führt am Sockel
des Ofens ein Rohr i von aufsen her unter den Kohlenbehälter d und ein Rohr k vom oberen
Theil des Ofens nach einem beliebigen Abzugskanal. Beide Rohre können abgesperrt
werden, und zwar das untere i durch eine Klappe h derart, dafs zugleich der Ofenzug g
durch Verstellen der Klappe ebenfalls geregelt wird. Im oberen Ofenraum ist aufserdem auf
dem inneren Mantel b der Aufsatz/ angebracht, in welchen der oben offene Rohrstutzen/1 eingelassen
ist, der in das Wassergefäfs c hinabreicht und zum Controliren des Wasserstandes,
zum Nachfüllen und zum Anzeigen von etwaigem Sieden des Wassers im Behälter c
dient. Durch den Hahn / kann. der Behälter c entleert werden.
Zum Heizen des Ofens wird ein beim Verbrennen geruchloses Feuerungsmaterial angewendet,
als welches für besonders zweckmäfsig der Erfinder Kohlen vorschlägt, die aus 7 Gewichtstheilen Holzkohlenstaub und 1 Theil
ungelöschtem Kalk bestehen. Kalk und Kohlen werden mit einander gemengt und angefeuchtet
geprefst.
Der Ofen kann entweder freistehend oder in Verbindung mit einem beliebigen Abzugskanal
verwendet wenden, je nachdem er in unbewohnten Räumlichkeiten, z. B. Corridoren oder in Wohn- und Schlafzimmern aufgestellt
wird. Wird der Ofen freistehend verwendet, so schliefst man die Oeffnungen i und k ab
und läfst die Luft vorn bei dem Aschenbehälter e eintreten und die entstehenden Gase
durch den Kanal g wieder unter das Feuer zurückkehren, also in der Richtung der Pfeile
i, 2, 3, 4, 5, 6 durch den Ofen streichen. In Wohn- und Schlafzimmern wird die Klappe h
nach Zeichnung gestellt und die frische Luft durch das Rohr i unmittelbar von aufsen in den
Ofen eingeführt, während die Ableitung der Brandgase durch das Rohr k stattfindet (Richtung
der Pfeile 7, 8, 2, 3, 9, 10 bezw. bei Oeffnung der Klappe h auch zum Theil 4, 5, 6).
Nach kurzer Zeit wird das erwärmte Wasser in der Spirale c1 aufwärts steigen und einen
Kreislauf des Wassers im Behälter c herbeiführen, wobei sich bald etwas Dampf entwickeln
kann und feuchte Wärme entsteht. Condenswasser, welches sich an den Wänden niederschlägt und herabläuft, sammelt sich im
Aschenbehälter.
Bei dem freistehenden Ofen wird es vortheilhaft sein, ein Geschirr mit Kalkmilch in
Claims (1)
- den Ofen zu stellen, um etwaige schädliche Gase aufzusaugen.Pa tent -[A ν s ρ r ü c η :Ein Warmwasserofen ohne Rauchrohr, bei welchem die Gase, die auf einer mit geruchlos brennenden Kohlen (z. B, 7 Gewichtstheile Holzkohlenstaub und 1 Theil ungelöschten Kalk) gespeisten Feuerung entstehen, durch einen Ofenzug (g) unter das Feuer zurückgeleitet werden, während ein in dem Ofen befindliches und mit Spirale (c1) versehenes Wassergefäfs (c) zur Erzeugung feuchter Wärme dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63206C true DE63206C (de) |
Family
ID=337147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63206D Expired - Lifetime DE63206C (de) | Warmwasserofen ohne Rauchrohr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63206C (de) |
-
0
- DE DENDAT63206D patent/DE63206C/de not_active Expired - Lifetime
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