DE631958C - Vorrichtung zum Hinundherspulen eines Filmbandes zum Zwecke seiner Hinundherbewegung in einem Behandlungsbade - Google Patents

Vorrichtung zum Hinundherspulen eines Filmbandes zum Zwecke seiner Hinundherbewegung in einem Behandlungsbade

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DE631958C
DE631958C DEV31649D DEV0031649D DE631958C DE 631958 C DE631958 C DE 631958C DE V31649 D DEV31649 D DE V31649D DE V0031649 D DEV0031649 D DE V0031649D DE 631958 C DE631958 C DE 631958C
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spring
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film
clutch
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DEV31649D
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/043Tanks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Unwinding Webs (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Hinundherspulen eines Filmbandes zum Zwecke seiner Hinundherbewegung in einem Behandlungsbade Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, durch die ein Filmband zum Zwecke der Hinundherbewegung in einem Behandlungsbade auf zwei Spulen wechselnd auf und ab gewickelt wird, ohne daß dabei die Drehrichtung der Antriebsvorrichtung, z. B. eines Elektromotors, umgekehrt wird. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art bildet der Antriebsmotor mit dem Getriebeeine Wippe, und es greift bei dieser Einrichtung das Getriebe immer nur an einer Spule an. Wenn die Spule aufgewickelt ist, wird durch die Bremsung gegen Federdruck eine Spirale herausgedreht, wodurch bei dem hochliegenden Schwerpunkte die Wippe nach der anderen Seite überkippt und die zweite Spule in Drehung versetzt wird.
  • Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Übertragung der Drehbewegung auf die Spulen durch die schiefsitzende Wippe nicht gerade, sondern unter einem stumpfen Winkel erfolgt und daß die labile Anordnung leicht zu Versagern Anlaß gibt.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, ist nach der Erfindung die Antriebseinrichtung mit den Spulen fest verbunden, und die Umschaltung geschieht durch die in den Ansprüchen gekennzeichneten Mittel immer einwandfrei, auch bei verschieden langen Filmbändern.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Erfindungsgegenstand teils im Schnitt, teils in Ansicht. Abb.2 ist ein Horizontalschnitt durch das Getriebe.
  • Abb. 3 und ¢ stellen Einzelheiten dar.
  • Das Gestell i trägt zwei Metallspulen 2, die um die Achsen 3 drehbar sind, und auf die der Film ¢ hin und her gewickelt wird. Auf dem Gestell i ist mit den Flügelschrauben 5 das Gehäuse 6 befestigt, das den Elektromotor 7 mit einem Getriebe trägt. Der Motor 7 überträgt seine Bewegung durch eine Schnecke auf das Schneckenrad 8, wodurch die Achse 9 in Umdrehung versetzt wird. Auf dieser Achse sind die Kupplungsscheiben io verschiebbar angeordnet. Sie tragen federnde Mitnehmerstifte,'durch die die Kupplungsscheiben i i mitgenommen werden, und die Drehung die Achse 9 über das Kegelrad 12 auf das Kegelrad 13 übertragen wird. Mit dem Kegelrad 13 ist das Kurvenstück 1 4. fest verbunden. In beiden dreht sich die geschlitzte Hohlachse 16, die unten den Mitnehmer 17 trägt. In die Hohlachse 16 ragt von oben eine Achse i g, die durch den Stift 15 in dem Schlitz 16' der Hohlachse 16 auf und ab bewegt werden kann. Die Achse i9 wird durch die Federn 20 nach unten gedrückt, so daß der Stift 15 in dem tiefsten Punkte der Kurve 14 ruht und die Bewegung des Kegelrades 13 auf die Hohlachse 16 und damit auf den Mitnehmer 17 überträgt, wodurch die Spule 2 gedreht wird.
  • Wenn der Film q. von der rechten Spule auf die linke vollständig aufgewickelt ist, kann sich diese nicht mehr drehen, da das Filmende auf der rechten Spule festgeklemmt ist. Der Mitnehmer 17 und die Hohlachse 16 bleiben äaso .gleichfalls 'sieben, und durch die weitere Drehung der Kegelräder i2 und.. 13 wird der Haltestift 15 durch die Kurve 14 gehoben und damit gleichzeitig .eine an .der Achse i y angebrachte, um einen Stift-3p. schwenkbare Nase 24, die dabei zunächst an. einen Balken 25 anstößt, um den Stift 3o nach hinten entgegen einer Feder 3 i gedreht, wodurch sie an dem Balken 25 vorbeigleitet und über diesen gelangt. Hat der Haltestift i 5 den höchsten Punkt der Kurve 14 überschritten, dann fällt er und die Nase 24 schlagartig herunter, die dabei mit ihrer. abgeschrägten Kante gegen die. abgeschrägte Kante des Balkens 25 schlägt und ihn nach rechts schiebt. Die Winkel der abgeschrägten Kanten an der Nase 24 und dem Balken 25 sind entsprechend zu wählen, damit die .erwähnten Bewegungen der Nase 24 und des Balkens 25 eintreten. Da an dem Balken 25 die Gabeln 26 befestigt sind, die durch die Schrauben 27 die Kupplungsscheiben io festhalten, so wird mit dem Balken z5 die linke Kupplungsscheibe io nach rechts geschoben und gelangt außer Eingriff mit der linken Kupplungsscheibe i r. Dabei wird die rechte Kupplungsscheibe io ebenfalls nach rechts bewegt und kommt in Eingriff mit der rechten Kupplungsscheibe i i, wodurch die Bewegung nach der rechten Seite übertragen und der Film auf die rechte Spule zurückgespult wird. Sobald der Film ganz zurückgespult ist, geschieht die Umschaltung der Bewegung in der gleichen Weise.
  • je länger das Filmband ist, das entwickelt werden soll, um so stärker muß -die Feder 2o, die den Haltestift i 5 gegen den tiefsten Punkt der Kurve 14 drückt, durch Drehen des Halteknopfes 22 der Schraube 21, gespannt werden, da sonst der Widerstand des langen Filmbandes so groß werden kann, daß die Kupplung vorzeitig umgeschaltet wird. Die Schraube 21 ist durch eine Mutter 23 feststellbar.
  • Ferner müssen die Mitnehmerstifte der Kupplungsscheibe io gefedert sein, damit der Balken 25 beim Umschalten nicht zurückspringt, wenn die Mitnehmerstifte der Kupplungsscheibe io auf diejenigen der Kupplungsscheibe i i treffen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Hinundherspulen eines Filmbandes zum Zwecke seiner Hinundherbewegung in -einem Behandlungsbade, bei der der Antrieb über Kegelräder nach zwei Antriebszapfen für die Spulen geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Kegelrad (13), das die Bewegung auf die Filmspulen übertragen soll, mit dem Mitnehmer (17) dieser Spulen über eine Federkupplung in Verbindung steht, und zwar so, daß das Kegelrad (13) mit einem Kurvenstück (14) zusammen auf der Mitnehmerachse (16) frei drehbar sitzt, die nach oben hin einen senkrechten Schlitz (16') trägt, in dem der Mitnehmerstift (15) geführt und durch die Feder (2o) in den tiefsten Punkt des Kurvenstücks (14) gedrückt . wird, so daß durch die Drehung des Kegelrades (13) der Mitnehmer (17) ebenfalls gedreht wird, daß aber beim Weiterdrehen des Kegelrades (13), wenn das Filmband ganz aufgespult ist, durch die Bremsung des festgehaltenen Filmendes der Mitnehmerstift (15) durch das Kurvenstück (14) gegen den Federdruck (2o) hochgehoben wird und nach Erreichen der höchsten Stelle-wieder herunterschlägt, daß bei dem Hoch- und Niedergehen des Stiftes (15) eine Nase (24) zunächst. unter Ausweichen nach hintren an der vßxsprringexiden Fcl@e eines waagerechten Balkens (25) vorbeigeführt wird, aber bein- Herunterfallen von oben gegen. eine Abschrägung des Balkens (25) schlägt und den Balken (25) nach der anderen Seite drückt, und daß dieser Balken (25) zwei Gabeln (26) trägt, die die Kupplungsscheiben (io) so bewegen, daß eine von beiden. mit einer Kupplung,-scheibe (i i) in Eingriff steht, daß. also beim Herüberschlageri des Balkens (25) die andere Antriebsseite eingel,-uppele wird,
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerstifte der Kupplungsscheiben -(l o oder ii) gefedert sind, damit der Balken (25) auch dann- ganz herübergedrückt wird, wenn der Mitnehmerstift der Scheibe (lo) auf denjenigen der Scheibe (i i) trifft.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung der Feder (20) je nach der Länge des Filmbandes und des dadurch veränderten Zuges durch Drehen einer Schraube (21) verändert werden kann, die durch Festziehen einer Mutter (23) feststellbar ist.
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