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Müllschütte mit einer besonderen Entlüftungsleitung Gegenstand der
Erfindung ist eine Müllschütte mit einer besonderen, von dem Müllabführungsschacht
getrennten und stockwerksweise an diesen angeschlossenen Entlüftungsleitung, bei
der nicht nur die in der Müllabführungsleitung befindliche schlechte Luft, sondern
auch der beim Einschütten von Müll entstehende Staub abgesaugt wird. Dies wird dadurch
erreicht, daß die Entlüftungsleitung oberhalb des den Müll aufnehmenden Behälters
oder der den Einfüllstutzen abschließenden Klappe mittelbar oder unmittelbar an
den Einfüllstutzen angeschlossen ist.
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Es sind bereits Müllschütten mit einem Müllabführungsschacht bekannt,
bei denen der Müllabführungsschacht durch eine an sie angeschlossene besondere Entlüftungsleitung
entlüftet wird. Diese Entlüftungsleitung ist an den Müllabführungsschacht unterhalb
des nach unten schwenkbaren Müllkastens angeordnet. Hierdurch wird in erster Linie
der Müllabführungsschacht, dagegen der oberhalb des Müllkastens befindliche Raum,
nur unvollständig entlüftet.
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In den Zeichnungen ist die Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen lotrechten Schnitt durch die Müllschütte,
Fig. 2 eine Aufsicht zu Fig. z.
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Die Fig. 3 und q. zeigen lotrechte Schnitte durch Müllschütten ohne
Müllbehälter, bei denen die Entlüftungsleitung mittelbar an den Einfüllstutzen angeschlossen
ist.
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Die Fig. 5 und 6 zeigen Müllschütten mit besonderen Müllkästen, bei
denen die Entlüftungsleitung gemäß Fig.5 unmittelbar und gemäß Fig. 6 mittelbar
an den Einfüllstutzen angeschlossen ist.
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Die Fig.7 zeigt eine Müllschütte ohne besonderen Müllkasten, bei der
die Entlüftungsleitung unmittelbar an den Einfüllstutzen angeschlossen ist.
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Die Müllschütte besteht aus dem schräg geneigten Einfüllstutzen i
und dem daran sich anschließenden Müllabführungsschacht 2.
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Der Einfüllstutzen i ist durch eine Deckelplatte 3 verschließbar,
die mittels eines Handgriffes 5 um eine Welle 6 drehbar ist. Der Verschluß des Einfüllstutzens
z kann auch doppelwandig ausgeführt werden, indem die Deckelplatte 3 an einem äußeren
Deckel q. befestigt ist, wodurch zwischen dem, äußeren und dem inneren Deckel ein
Luftraum 2o entsteht.
Bei der Müllschütte nach Fig. x ist der Einfüllstutzen
z"än seinem unteren Ende außerdexa, noch durch eine Verschlußklappe ii verschlied
bar, die mit -dem Verschlüß 3, 4 zwangsl ,@ zusammenarbeitet. Zu diesem Zweck ist-!e',lxf,
der Schwenkwelle 6 des Verschlusses 3, 4 eine Daumenscheibe 7 aufgekeilt, die mit
einem um' die Welle g schwenkbaren Winkelhebel 8 zusammenarbeitet. An dem Winkelhebel
8 ist die Kurbelstange io mit der auf der Achse i2 schwenkbar gelagerten unteren-
Verschlußklappe ii verbunden. Die Verschlußklappe ix steht ständig unter der Einwirkung
einer Feder 13,
die bestrebt ist, sie offen zu halten.
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Bei der in Fig. z angegebenen Stellung, bei der " die Müllschütte
geschlossen ist, greift die Nase 14 des Hebels 8 in eine Aussparung des Daumens
7 ein. Wenn die Verschlüsse 3, 4 geöffnet werden, drückt die Daumenscheibe 7 den
Hebel 8 und damit die Stange io nach unten, wodurch die Klappe ii geschlossen wird.
In dieser Stellung kann der Müll in den Einfüllstutzen eingefüllt werden. Bei Schließen
der Deckel 3, 4 öffnet sich die untere Verschlußklappe ii, und der Müll fällt in
den i@Iüllabführungsschacht 2.
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Das Gestänge 7, 8, g, io für die Verschlußklappe ii befindet sich
in einem Kanal 15, der einerseits durch eine Öffnung 16 mit dem, Raum 2o zwischen
den Deckeln 3 und 4 und andererseits durch eine an den Kanal 15 angeschlossene Rohrleitung
17 mit der Entlüftungsleitung 18 verbunden ist, die lotrecht und parallel zu dem
Müllabführungsschacht 2 verläuft.
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Durch diese Anordnung soll erreicht werden, daß, wenn in der Entlüftungsleitung
18 durch natürlichen Zug oder durch einen Ventilator oder durch irgendein anderes
saugendes mechanisches Gerät ein Unterdruck hervorgerufen wird, sich dieser Unterdruck
auf den Kanal 15 und auf den Raum 2o zwischen den Deckeln 3 und 4 auswirkt. Daraus
ergibt sich, daß die Luft, die sich in diesen beiden Räumen befindet, durch den
Unterdruck angesaugt und durch die Entlüftungsleitung 18 abgeführt wird. Auch beim.
Einfüllen des Mülls in den Einfüllstutzen wird etwa auftretender Staub durch den
in der Entlüftungsleitung 16, 17, 18 befindlichen Unterdruck abgesaugt.
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Man kann ferner den Verschlußdeckel 3, 4 mit einer elektrischen Kontaktvorrichtung
derart versehen, daß beim Öffnen des Einfüllstutzens i ein Ventilator oder ein anderer
Saugapparat betätigt wird, der in der EntlüftuDgsleitung 18 den notwendigen Unterdruck
erzeugt.
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Bei- der Müllschütte nach Fig. 3 schließt der äußere Deckel 4 den
Einfüllstutzen i ab, während der im Abstand davon befestigte innere Deckel 3 in
den EinfüHstutzen hineinragt. Bei der Müllschütte nach Fig.4 ist der Einfüllstutzen
x durch den Deckel 3 abgeschlossen, an dem der äußere Deckel 4 im Abstand befestigt
ist. Der Raum 2o zwischen dem äußeren Dek-,kel 4 und dem inneren Deckel 3 steht
wie bei ler Müllschütte nach Fig. i mit der Entlüftungs-:@itung 18 mittelbar in
Verbindung.
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.'. Die Müllschlucker nach den Fig. 5 und 6 sind mit Müllkästen ig
versehen. Nach Fig. 5 ist der Einfüllstutzen i durch den Deckel 4 abgeschlossen,
an dem der Müllkasten ig im Abstand befestigt ist.
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An dem Raum 2o zwischen dem Müllkasten ig und dem Verschlußdeckel
4 ist die zur Entlüftungsleitung führende Rohrleitung 21 angeschlossen.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist der Einfüllstutzen i durch
den Deckel 3 des Müllkastens ig abgeschlossen. Der Deckel 3 ist an dem äußeren Deckel
4 befestigt. Der zwischen den beiden Deckeln befindliche Raum 2o ist durch die Öffnung
16 mit dem zum Entlüftungsschacht führenden Rohr 21 verbunden.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 7, bei der der Einfüllstutzen i
an seinem unteren Teil durch die Klappe ii abgeschlossen ist, steht der untere Teil
des Einfüllstutzens i durch das Rohr 2i mit der Entlüftungsleitung in Verbindung.