AT204957B - Einwurf für Müllschluckanlagen - Google Patents

Einwurf für Müllschluckanlagen

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AT204957B
AT204957B AT308258A AT308258A AT204957B AT 204957 B AT204957 B AT 204957B AT 308258 A AT308258 A AT 308258A AT 308258 A AT308258 A AT 308258A AT 204957 B AT204957 B AT 204957B
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AT308258A
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Bau Und Masch Schlosserei Jose
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einwurf für   Müllschluckanlagen   
Die Erfindung betrifft einen Einwurf für Müll-   schluckanlagen, dessen in   der Verschlusslage in der Wandebene liegende Tür über Zugstangen mit einer zur Aufnahme eines   Kübels   eingerichteten 
 EMI1.1 
 gekuppeltaus einem Stockwerk eines   Gebäudes   durch einen Fallschacht in die Müllkübel,   eine Müllmühle   od. dgl. zu fördern. Derartige Anlagen entwickeln viel Staub, da die Abfälle, wie z. B. Asche, in eine Mulde oder in einen Kasten geschüttet werden, die zwar den Fallschacht während des Entleerens abschliessen und so eine Geruch- und Staubbelästigung aus diesem fernhalten, jedoch nicht verhindern können, dass, wenn gleichzeitig an zwei Stellen des Schachtes entleert wird, Staub austritt.

   Andere Anlagen wieder ermöglichen zwar eine staubfreie Entleerung insofern, als eine Aschenlade, z. B. erst in geschlossenem Zustand der Tür des Einwurfes entleert werden kann. 



   Es wurden auch schon Müllschlucker vorgeschlagen, bei welchen eine drehbare, gegen den Schacht abgedichtete Mulde den Müll aufnimmt. 



  Einige dieser Anlagen werden. durch abstehende Hebel   betätigt   und durch Klappdeckel verschlossen, die um eine parallel zur Muldenkippachse angeordnete Achse drehbar sind. Eine Anlage der   vorerwähnten   Art besitzt eine zylindersektorförmige Mulde. Feuchter und dennoch klebriger Müll muss durch mehrmaliges Kippen aus den Mulden gerüttelt werden. Beim öffnen der Tür bzw. des Deckels ist aber bei all diesen Anlagen keine Sicherung gegen Staub und Geruch vorhanden. 



   Diese Mängel werden erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass die abwurfseitig eine dichtende Fläche aufweisende Verschlussklappe in-   nerhalb   eines hohlen, geraden Zylindersektors gelagert ist, dessen Achse mit der Kippachse der Klappe zusammenfällt, wobei die Klappe dauernd mit zwei ihrer obersten Kanten entlang der 
 EMI1.2 
 ren Seitenkanten   oder-flächen entlang der   Basisflächen des Zylindersektors und dessen über- 
 EMI1.3 
 einen dichten Verschluss des Einwurfes der Anlage. Damit zusammenhängend kann aber auch die Entlüftung des Schachtes wesentlich verein- facht werden und genügt eine direkte Dachentlüf- tung ohne Einbau eines Ventilators. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist. die abdichtende Fläche der Verschlussklappe im wesentlichen aus den abwurfseitige Wänden eines Prismas mit einem an der kippachsenseitigen Fläche desselben angesetzten zylindrischen Körper ausgebildet, wobei   die türseitige und   die der Kippachse   gegenüberliegende Prismenfläche   fehlt. Demnach wird ein einfacher und daher billiger konstruktiver Aufbau der Verschlussklappe ers zielt. An. dem prismatischen Teil der Verschlussklappe kann eine Tasse angebracht sein, deren Boden in der Ofenlage der Tür etwa die gleiche Neigung wie letztere besitzt. In den prismatischen Teil der Verschlussklappe kann ein   Einheitslkübel,   der die Abfallstoffe aufnimmt, eingesetzt werden. 



  Mit Hilfe der vorerwähnten Tasse können zusätzlich oder ohne Verwendung des Kübels Abfallstoffe in den Fallschacht eingebracht wer. den. 



  Der prismatische Teil der Verschlussklappe und die Tasse besitzen je eine gerade Kante, deren Abstand von der Kippachse gleich dem Radius des hohlen Zylindersektors ist. An diesen Kanten können   selbstverständlich   übliche   iDichtuI1 ! gslei-   sten, etwa aus Filz oder elastischem Kunststoff, angebracht wer. den. Die Kanten erlauben ein Abdichten der gewölbten Fläche des Zylindersektors sowohl in Richtung der   Einwurftür   als auch in Richtung gegen den Fallschacht.

   Schliesslich kann die Verschlussklappe unter den Einfluss einer Obertotpunktfeder gebracht sein, welche einerseits zum festen Anliegen der Tür in ihrem Rahmen in der geschlossenen Lage derselben, anderseits zum schlagartigen Kippen der Verschlussklappe dient, wobei das eine Federende an der Klappe, das andere hingegen an der die Kippachse tragenden Konsole in gleicher Höhe mit dieser Achse aber einwurfseitig verlagert, befestigt ist. 



   Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden an Hand der Zeichnung nachstehend näher erläutert. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen die Gesamtanlage schematisch dargestellt in Seiten- und Vorderansicht. 



  Die Fig. 3 zeigt ein   Ausführungsbeispiel   des Ein-   wurfes für MülscMuokanlagen gemäss der Erfindung in Vorderansicht und die Fig. 4 einen   

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 Schnitt längs der   Linie IV-IV   der Fig. 3.
Die gesamte Anlage besteht, wie aus den Fig. 1 
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 fenen luftdicht verschlossenen Raum im Keller führt. Ein solcher Schacht kann ohne besondere bauliche Veränderungen in bestehende Gebäude eingebaut werden. Die Anzahl der Geschosse spielt hiebei keine Rolle. In den Schacht ist ein Prallumlenkrohr 2 eingebaut, das die Fallenergie des eingeworfenen Mülls vernichtet. An das Umlenkrohr 2 ist ein Verteiler angeschlossen, im Ausführungsibeispiel ein Zweifachverteiler 3, der den Müll den Tonnen zuführt.

   Nach obenhin, also über das Dach hinaus, ist der Schacht in eine Dachentlüftung   4,   welche durch ein Regendach geschützt ist, verlängert. Der Raum, in welchem die Anlage nach unten hin einmündet, muss luftdicht verschlossen werden. Dadurch wird ein Verstauben des übrigen Kellers verhindert und eine Feuersgefahr durch noch glühende Asche vermieden. Zufolge des luftdichten Abschlusses des erwähnten Kellerraumes wirkt der Fallschacht 1 mit seiner aufgesetzten Dachentlüftung 4 wie ein Kamin, in welchem ein mässiger, aber für diesen Zweck ausreichender Zug herrscht. In jedem Stockwerk ist   mindestenb ein Abzweigstück 5   vorgesehen, welches mit dem senkrechten Fallschacht   1   fest verbunden ist. Auf ein solches Abzweigstück 5 kann nun ein Einwurf 6 gemäss der Erfindung aufgesetzt sein. 



   Ein Rahmen 7 (Fig. 3 und 4) ist am Abzweigstück 5 angeflanscht. An den Rahmen 7 ist eine   Tür 8,   welche einen Handgriff 9 besitzt, mit Hilfe zweier Bänder 10 angeschlagen. Der Rahmen 7 trägt zwei Lagerböcke 11, welche die Kippachse 12 einer Verschlussklappe 13 aufnehmen. Diese Verschlussklappe ist im wesentlichen ein Blechkasten, der nach oben und nach vorne hin offen ist, wie dies die in Fig. 4 stark eingezeichneten Linien zeigen. Der Kasten ist zweifach gehalten, u. zw. in der Kippachse   12,   beweglich in den Lagerböcken 11 und in den Punkten 14 ebenfalls beweglich mit Hilfe von Zugstangen 15. 



  Die Zugstangen 15 sind in den Punkten 16 an der Tür 8 angelenkt. Die Länge der Zugarme 15 und die Lage der Drehpunkte 12, 14 und 16 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel so gewählt, dass die Verschlussklappe 13 beim Schliessen bzw. Entleeren, um etwa 1700 geschwenkt wird, wogegen die Tür 8 nur eine Bewegung von zirka   1200   ausführt. Diese Massnahmen gewährleisten ein vollständiges Entleeren des Kübels 17, welcher in die Verschlussklappe 13 einbringbar ist. Der eingesetzte Kübel 17 wird mit Hilfe einer Leiste 18 während des Kippens vor dem Herunterfallen geschützt. 



   Selbstverständlich können auch feste Gegenstände, wie z. B. Flaschen u. dgl. auch ohne Kübel 17 eingebracht und abgeworfen werden, ohne dass eine Gefahr bestünde, das Fallrohr durch zu grosse abgeworfene Stücke zu verstopfen. Die   Stückgrösse   ist durch die   Klappendimension   gegeben und diese ist wieder auf den Querschnitt des Fallschachtes 1 abgestimmt. In der Fig. 4 ist punktiert die erfindungsgemässe Vorrichtung während der Entleerung dargestellt. Die Tür 8 liegt mit einer Gummiauflage auf dem Rahmen 7 auf und wird durch das Gewicht der Klappe 13 das Gewicht des Kübels 17 und allenfalls zusätzlich mit Hilfe einer übertotpunktfeder 19 fest an den Rahmen 7 angepresst.

   Dabei ist die Klappe 13 dicht vom Abzweigstück 5 umschlossen und gewährleisten die Kanten 20 bzw. 21 einen dichten Abschluss eines Zylindersektors, dessen Achse mit der Kippachse 12 zusammenfällt. Mit dem prismatischen Teil der Klappe 13 ist ein anderer Zylinderkörper 22 verbunden, welcher seine Achse in der Kippachse hat. überdies kann am prismatischen Teil der Klappe 13 eine Tasse 24 angebracht werden, deren Neigung in der Offenlag der Tür etwa die gleiche ist wie jene der Tür 8. Sowohl die Kante 20 der Verschlussklappe 13 als auch die Kante 25 der Tasse 24 bewegen sich kreisbogenförmig um die Kippachse 12 im Abzweigstück 5 bzw. im Zylindersektor. Bei der Bewegung der Kante 20 vom Punkte 27 nach Punkt 28 wird das Abzweigstück 5 durch die türseitige Kante der Klappe 13 verschlossen.

   Nunmehr hat die Kante 25 der Tasse 24 den Punkt 26 im Sektor erreicht und verschliesst während der weiteren Bewegung der Klappe 13 das Abzweigstück 5 nach aussen. Während der Bewegung der Klappe zwischen den Punkten 28 und 
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 Dabei verschliesst dier Zylinderkörper 22 den sich bei der Bewegung der Klappe 13 ergebenden 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 zwangsläufig gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die abwurfseitig eine abdichtende Fläche aufweisende Verschlussklappe (13) innerhalb eines hohlen geraden Zylindersektors (6) gelagert ist, dessen Achse mit der Kippachse (12) der Klappe (13) zusammenfällt, wobei die Klappe (13) dauernd mit zwei ihrer obersten Kanten (20, 21) entlang. der gewölbten Fläche des Zylindersektors (6) und mit ihren Seitenkanten oder-flächen entlang der Basisflächen des Zylindersektors (6) und dessen übergangsflächen in einen Abwurftrichter (5) in dichte Anlage gebracht ist.
    2. Einwurf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abdichtende Fläche der Verschlussklappe (13) im wesentlichen aus den albwurfseitigen Wänden eines Prismas mit an der kippachsenseitigen Fläche desselben angesetzten zylindrischen Körper (22,) gebildet ist, wobei die türseitige und die der Kippachse (12) gegenüberliegende Prismenfläche fehlt.
    3. Einwurf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am prismatischen Teil der Verschlussklappe (13) eine Tasse (24) angebracht ist, deren Boden in der Ofenlage der Tür (8) etwa die gleiche Neigung wie letztere besitzt.
    4. Einwurf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der prismatische Teil der Verschlussklappe (13) und die Tasse (24) je eine gerade Kante (21 bzw. 25) besitzen, deren Abstand von der Kippachse (12) gleich dem Radius des hohlen Zylindersektors (6) ist.
    6. Einwurf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (13) unter den Einfluss einer Obertot- punktfeder (19) geibracht ist, welche einerseits zum festen Anlegen der Tür (8) in ihren Rahmen (7) in der geschlossenen Lage derselben, anderseits zum schlagartigen Kippen der Verschlussklappe (13) dient, wobei das eine Federende in der Klappe (13), das andere hingegen an der die Kippachse (12) der Klappe (13) tragenden Konsole (11) in gleicher Höhe mit dieser Achse aber einwurfseitig verlagert, befestigt ist.
AT308258A 1958-04-28 1958-04-28 Einwurf für Müllschluckanlagen AT204957B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19501344A1 (de) * 1995-01-18 1996-08-08 Frank Zander Sortiervorrichtung

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