DE63159C - Durch Münzeneinwurf zu bethätigende Auslösevorrichtung für Schaustellungsapparate - Google Patents

Durch Münzeneinwurf zu bethätigende Auslösevorrichtung für Schaustellungsapparate

Info

Publication number
DE63159C
DE63159C DENDAT63159D DE63159DA DE63159C DE 63159 C DE63159 C DE 63159C DE NDAT63159 D DENDAT63159 D DE NDAT63159D DE 63159D A DE63159D A DE 63159DA DE 63159 C DE63159 C DE 63159C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
coin
display apparatus
release device
operated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63159D
Other languages
English (en)
Original Assignee
S. RITTER in Kopenhagen W., Dänemark
Publication of DE63159C publication Critical patent/DE63159C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/06Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for inflating-pumps

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Auslösevorrichtung an selbstthätigen Schaustellungsapparaten, bei welchen durch Einwerfen eines Geldstückes Bilder, Depeschen u.'dergl. mehr sichtbar werden. Die Erfindung dient dem Zwecke, die Zuverlässigkeit solcher Apparate trotz vereinfachter Construction wesentlich zu erhöhen. Dieser Zweck wird bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung im wesentlichen dadurch erreicht, dafs ein wagebalkenartiger Hebel, welcher einen vor den Schaugläsern ausgebreiteten Vorhang oder eine Deckplatte hinwegzieht, in seiner Stellung durch das eingeworfene Geldstück mittelbar oder unmittelbar nur ein wenig beeinflufst zu werden braucht, um die weitere Bethätigung der ganzen Vorrichtung zu ermöglichen.
Vorrichtungen ähnlicher Art sind zwar schon bekannt, doch ist ihnen allen der Uebelstand gemeinsam, dafs die Münze direct zur vollständigen Beseitigung des Vorhanges benutzt wird, was insofern als zweckmäfsig nicht zu bezeichnen ist, als bei derartigen, nothwendigerweise den Witterungseinflüssen mehr oder minder ausgesetzten Vorrichtungen ein Verziehen der einzelnen Theile sehr leicht möglich ist und auch beim Eintrocknen der Schmiermittel infolge erhöhter Reibung zwischen den einzelnen Theilen sehr leicht ein Versagen der ganzen Vorrichtung vorkommen kann. Die Gesichtspunkte, welche für die Herstellung des Gegenstandes der vorliegenden Erfindung mafsgebend wurden, waren nun darauf gerichtet, das Geldstück nur als auslösendes Mittel zu benutzen, die vollständige Beseitigung des Vorhanges u. s. w. aber unter Vermittelung entsprechender Getriebe von Hand zu-, bewirken. Diese Anordnung hat den grofsen Vorzug, dafs das verhältnifsmä'fsig doch immer nur geringe Gewicht der Münzen vollständig zur sicheren Bethätigung der Auslösevorrichtung genügt, so dafs ein Versagen derselben unmöglich ist.
Die beiliegende Zeichnung läfst erkennen, in welcher Weise dieser Zweck bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung erreicht wird, und zwar stellt:
Fig. ι derselben perspectivisch einen Stereoskopkasten dar, welcher mit der neuen Vorrichtung versehen ist;
Fig. 2 giebt theils in Seitenansicht, theils im Schnitt die wirksamen Theile derselben wieder;
Fig. 3 ist eine Innenansicht der Vorrichtung;
Fig. 4 zeigt die Auslösevorrichtung in Seitenansicht ;
Fig. 5 ist ein Grundrifs des in Fig. 4 dargestellten Theiles der Vorrichtung,
Fig. 6 eine Oberansicht der Vorrichtung,
Fig. 7 eine schematische Seitenansicht einer etwas abgeänderten Vorrichtung.
Wie die Zeichnung erkennen läfst, gelangt das in den Einwurfschlitz α geworfene Geldstück a' vermittelst der Laufrinne b zu der durch Stifte c' gleichsam in Kammern getheilten Trommel c", welche mit dem Zahnrad c fest verbunden ist. Letzteres wird durch Reibwirkung, welche durch Anziehen oder Nachlassen einer Schraube u. s. w. geregelt werden kann, mit einer mit Ausschnitt d' versehenen Scheibe d verbunden. Wird nun das Geldstück durch die Laufrinne in die Trommel
des Zahnrades c geführt, dann steht dasselbe über den Rand dieser Trommel etwas empor. Beim Drehen des Zahnrades bezw. der mit demselben fest verbundenen Trommel berührt das Geldstück einen Anschlag e, welcher an dem wagebalkenartigen, inf verzapften Hebel/ befestigt ist. Dadurch wird letzterer um ein Geringes gehoben und auf diese Weise die Auslösung bewirkt, so dafs dem weiteren Drehen der Scheibe d und damit der die Bilder tragenden Welle von Hand ein Hindernifs nicht mehr im Wege steht. Der Hebel f, welcher an seinem einen Ende. ein Gegengewicht g trägt und "an dem anderen Ende die Vorrichtung befhätigt, welche den Vorhang vor den Schaugläusern beseitigt, ist mit einem Daumen i versehen, welcher in den Ausschnitt d' der Scheibe d eingreift. Ausschnitt und Daumen sind nun so eigenartig ausgearbeitet, dafs beim Drehen des Zahnrades c, welches vermittelst der Knöpfe ο jeder Zeit bewirkt werden kann, ein Anheben des Hebels f nicht bewirkt werden kann. Es gleitet vielmehr das Zahnrad an der Scheibe unter einer gewissen Reibung vorbei. Wird jedoch die Münze in die Trommel geführt, dann braucht, wie erwähnt, der Hebel nur ein klein wenig angehoben zu werden, so dafs diese geringe Drehung desselben genügt, den Daumen in solche Stellung zu bringen, dafs vermittelst der eigenartig geformten Gleitfläche k der Scheibe d und k' des Daumens ein weiteres Anheben bezw. Drehen des Hebels f durch einfaches Drehen der Knöpfe ο ermöglicht wird. Auf diese Weise gelangt schliefslich bei weiterem Drehen das Ende des Daumens i auf den äufseren kreisförmigen Theil des Umfanges der Scheibe d. Letztere wird nun so lange weiter gedreht, bis sie eine volle Umdrehung vollführt hat, in welchem Falle, nachdem das Geldstück längst aus der Trommel herausgefallen ist, der Daumen i wieder in seine Anfangsstellung gelangt und eine weitere Drehung aus dem oben erwähnten Grunde nicht mehr möglich ist. Mit dem Zahnrad c, welches mit dem Trieb m der Welle η in Eingriff steht, wird ersteres vermittelst der Knöpfe ο mit der Welle η zugleich gedreht. Mit den Wellen η und n' drehen sich in bekannter Weise Rahmen p,-die auf endlosen Bändern q befestigt werden.
Die Drehung der Welle η und damit der Bilder kann wegen der Schaltklinke in' nur in einem und demselben Sinne erfolgen. In Fig. 2 ist zum Verdecken der Schaugläser h ein auf einer Holzwelle r aufgerollter Vorhang s dargestellt. Diesen Vorhang Tollt der Hebel f bei seiner Bewegung unter Vermittelung einer Schnur t und einer entsprechenden kleinen Schnurscheibe u auf. Der Vorhang trägt an seiner unteren Kante eine Belastungsstange v, welche beim Wiedereinsenken des Daumens i in den Ausschnitt d' das straffe Ausspannen des Vorhanges vor den Schaugläsern bewirkt.
Fig. 7 der Zeichnung stellt eine Abänderung der eben beschriebenen Vorrichtung dar, bei welcher jedoch dasselbe Princip im wesentlichen beobachtet ist. Dort gelangt das Geldstück auf den wieder wagebalkenartig geformten, in f verzapften Hebel f, welcher durch das Gewicht des Geldstückes veranlafst wird, eine, wenn auch geringe, Drehung auszuführen. Diese Drehung genügt aber, den Daumen i in die oben beschriebene Stellung zu bringen, so dafs nunmehr der weiteren Drehung der Scheibe d ein Hindernifs nicht entgegensteht.
Die Vorzüge der eben geschilderten Vorrichtung sind eingangs erwähnt worden, es möge hier nur noch darauf hingewiesen werden, dafs die neuen Apparate verhältnifsmä'fsig grob gearbeitet sein können, was bei anderen derartigen Vorrichtungen durchaus nicht der Fall ist, und dafs weiter diese Vorrichtungen ganz unabhängig von etwaigen Witterungseinflüssen stets sicher arbeiten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine durch Münzeinwurf zu bethätigende Auslösevorrichtung für Schaustellungsapparate, bei welchen die Freigabe der Schauöffnungen durch Schwingen eines Hebels bewirkt wird, gekennzeichnet durch die mit Ausschnitt versehene und mit einem Daumen des Hebels in Eingriff stehende Scheibe d, welcher erst nach. geringem Anheben des Hebels f eine Drehung ertheilt werden kann.
2. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Vorrichtung eine Einrichtung für das Anheben des Hebels/, gekennzeichnet:
a) durch die das Geldstück aufnehmende trommelartige Scheibe c", welche bei ihrer Umdrehung durch das über den Rand der Trommel emporragende Geldstück den Hebel/ anhebt, oder
b) durch den am Hebel f angebrachten Münzenbehälter, welcher das aus der Laufrinne herabgleitende Geldstück auffängt, wobei das Anheben des Hebels durch das Gewicht der Münze bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT63159D Durch Münzeneinwurf zu bethätigende Auslösevorrichtung für Schaustellungsapparate Expired - Lifetime DE63159C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE63159C true DE63159C (de)

Family

ID=337103

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT63159D Expired - Lifetime DE63159C (de) Durch Münzeneinwurf zu bethätigende Auslösevorrichtung für Schaustellungsapparate

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE63159C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0303137B1 (de) Verfahren und Gerät zum Sammeln und/oder Vorbereitung der Wiederverwertung von Artikeln
DE2758910C3 (de) Münztransportvorrichtung für Spielautomaten
DE63159C (de) Durch Münzeneinwurf zu bethätigende Auslösevorrichtung für Schaustellungsapparate
DE1951788U (de) Werkzeugmaschine mit einem schlitten zur aufnahme einer umlaufenden werkzeugspindel.
DE136897C (de)
DE119808C (de)
DE581639C (de) Steuerungsvorrichtung an Registrierkassen fuer Betragseinfuehren, Mehrpostensummenbildung und Summeziehen
DE740553C (de) Verfahren zum Betaetigen eines Selbstverkaeufers fuer Elektrizitaet, Gas o. dgl. undEinrichtung zur Ausfuehrung dieses Verfahrens
DE813615C (de) Vorrichtung zum Beseitigen von Muenzenstauungen bei Geldzaehlmaschinen
DE481339C (de) Ausgabevorrichtung fuer Selbstverkaeufer
DE3412935A1 (de) Vorrichtung zur sicherung eines mittels betaetigungsgurt bedienbaren rolladens
DE603018C (de) Selbstverkaeufer mit einer Kupplung zwischen einer von Hand zu drehenden Welle und einem Zahnrad
DE64371C (de) Selbstthätige Vorrichtung zum Anzeigen des Ablaufs von Federtriebwerken
DE11868C (de) Selbstwirkende Vorrichtuug zum Zerreifsen der Vliefse auf den Pelztrommeln der Streichgarnkrempeln
DE655705C (de) Messerstern-Teigteil- und -wirkmaschine mit unterhalb des Wirktisches angeordnetem Exzenterantrieb
DE763513C (de) Umsteuereinrichtung fuer Wassergaserzeuger, Winderhitzer od. dgl.
DE561238C (de) Reklameapparat
DE678983C (de) Verriegelungsvorrichtung fuer die Ausstosstuer von Krempeln
DE96982C (de)
DE570316C (de) Selbstkassierender Kalender
DE683659C (de) Auswahlselbstverkaeufer
DE298358C (de)
DE80931C (de)
DE29451C (de) Harkenapparat für Mähmaschinen
DE168250C (de)