DE6313C - Verbesserungen der Einrichtungen an stehenden Braunkohlen - Schweel - Retorten behufs Zuführung von überhitztem Wasserdampf - Google Patents

Verbesserungen der Einrichtungen an stehenden Braunkohlen - Schweel - Retorten behufs Zuführung von überhitztem Wasserdampf

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DE6313C
DE6313C DENDAT6313D DE6313DA DE6313C DE 6313 C DE6313 C DE 6313C DE NDAT6313 D DENDAT6313 D DE NDAT6313D DE 6313D A DE6313D A DE 6313DA DE 6313 C DE6313 C DE 6313C
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l. ramdohr in Halle a. S
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B53/00Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form
    • C10B53/02Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form of cellulose-containing material
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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    • Y02E50/10Biofuels, e.g. bio-diesel

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Description

Das Vortrocknen der zum Abschweelen behufs der Theergewinnung bestimmten Kohlen erfolgt bis jetzt in sehr unvollkommener Weise dadurch, dafs man die grubenfeuchten Kohlen auf den Gewölben der nach dem Schornstein führenden Feuerzüge ausbreitet und zuweilen umwendet. Es wird auf diese Weise nur der kleinste Theil der Grubenfeuchtigkeit entfernt, während es den Schweelprocefs beschleunigt und die Theerausbeute erhöht, wenn die abzuschweelenden Kohlen möglichst trocken den Retorten zugeführt werden.
Nach demselben Princip, welches dem mir bereits ertheilten Patente No. 4514 zu Grunde liegt, bewirke ich das Vortrocknen der Schweelkohlen, indem ich überhitzten Wasserdampf direct in die zu trocknende Kohle hinein und durch dieselbe hindurch leite.
Der Trockenapparat besteht aus einem eisernen (oder auch aus anderem Material hergestellten) Mantel K von beliebigem Querschnitt, welcher die zu trocknende Kohle enthält. An der weitesten Stelle von K befindet sich die Basis des DampfVertheilers D. Derselbe bildet einen kegel- oder pyramidenartigen, aus einer Anzahl einzelner Theile oder auch in einem einzigen Stück hergestellten, nach unten geschlossenen hohlen Körper, dessen Basis dem Querschnitt von K ähnlich ist und in dessen Mantel in parallelen Linien eine Anzahl feiner Oeffnungen zum Austritt für den überhitzten Dampf angebracht ist. Diese Oeffnungen sind durch dachartige Vorsprünge oder Schirme vor der directen Berührung mit der Kohle geschützt; unter ihnen bilden sich kohlefreie Kanäle, welche die sehr gleichmäfsige Vertheilung des aus den freien Oeffnungen tretenden überhitzten Dampfes unterstützen.
Die Zuleitung des in einem besonderen Apparate überhitzten Dampfes erfolgt durch das Rohr r.
Der Trockenapparat kann von aufsen her noch durch die Abhitze einer Feuerung erwärmt werden.
Die zu trocknende Kohle wird von oben in den Apparat gegeben und zwar möglichst so, dafs sie von der Mitte aus nach allen Seiten hin ihrem natürlichen Böschungswinkel entsprechend abfällt. Da der Mantel des Dampfvertheilers nach demselben Winkel geneigt ist, so wird die Höhe oder Dicke der von dem überhitzten Dampfe durchströmten Kohlenschicht eine gleichmäfsige sein.
Es ist vortheilhaft, den Trockenapparat direct über den stehenden Schweelretorten aufzustellen, wie dies in der Zeichnung angedeutet ist, und es bedarf in diesem Falle keines besonderen Abschlusses des Trockenapparates nach unten. Die trockene Kohle befindet sich dann freiliegend unterhalb des letzteren, wo sie sich nach innen und aufsen ihrem Böschungswinkel ent: sprechend ausbreitet und bei genügender Höhe einen natürlichen Abschlufs bildet gegen das Entweichen von'überhitzten Dämpfen nach unten.
Gestatten die Verhältnisse eine solche Anordnung nicht, so kann der Mantel des Trockenapparates auch nach unten hin wieder verengt und erforderlichen Falls noch mit einem geeigneten Verschlufs zum periodischen Abzug der trocknen Kohle versehen werden.
Paten τ-Ans ρ rüche:
1. Beim Vortrocknen der abzüschweelenden Kohlen die Anwendung überhitzter Wasserdämpfe, welche direct in die zu trocknende Kphle..hmein~uTiü"~äurch~(iieselbe hindurch geführt werden.
2. Ein Kohle-Trockenapparat, in durch Beschreibung und Zeichnung nachgewiesener Anordnung, unter Anwendung eines kegelförmigen oder pyramidalen Dampfvertheilers mit Schutzdächern über den Dampfvertheilungsöffnungen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1878.
Klasse 10.
LUDWIG RAMDOHR in HALLE a. S.
Verbesserungen der Einrichtungen an stehenden Braunkohlen -Schweelretorten behufs Zuführung von überhitztem Wasserdampf.
Zusatz-Patent zu No. 2232 vom 3. Februar 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. October 1878 ab. . Längste Dauer: 2. Februar 1893.
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