DE62925C - Selbstthätige Walzenfärbevorrichtung für Stempelapparate - Google Patents

Selbstthätige Walzenfärbevorrichtung für Stempelapparate

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DE62925C
DE62925C DENDAT62925D DE62925DA DE62925C DE 62925 C DE62925 C DE 62925C DE NDAT62925 D DENDAT62925 D DE NDAT62925D DE 62925D A DE62925D A DE 62925DA DE 62925 C DE62925 C DE 62925C
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DENDAT62925D
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F. MUND in Berlin S.O., Waldemarstr. 42
Publication of DE62925C publication Critical patent/DE62925C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K1/00Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
    • B41K1/36Details
    • B41K1/38Inking devices; Stamping surfaces
    • B41K1/40Inking devices operated by stamping movement
    • B41K1/42Inking devices operated by stamping movement with pads or rollers movable for inking

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. September 1891 ab.
Die auf der Zeichnung dargestellte selbstthätige Walzenfä'rbevorrichtung für Stempelapparate verschiedener Art ermöglicht die Verwendung von Buchdruckfarbe. Zu diesem Zwecke sind besondere Einrichtungen zur gleichmäfsigen Vertheilung und Verreibung der Farbe vorgesehen.
Fig. ι: veranschaulicht die Hinteransicht eines mit dem Farbwerk ausgerüsteten Stempelapparates. Fig. 2 und 3 bilden zugehörige Seitenansichten. Fig. 4 zeigt den Apparat in Seitenansicht in der Druckstellung und Fig. 5 mit zurückgeschlagenem Farbwerk.
Die Bethätigung der Farbwalzen geschieht durch den Niedergang und Ausschlag eines Hebels d, welcher zu diesem Zwecke mit dem durch den Handgriff A bewegten Bügel Z1 bei dx gelenkartig verbunden ist. Geht der Drehpunkt d\ mit dem Bügel Z1 abwärts, so macht der Hebel einen Ausschlag, indem derselbe durch den Zapfen c, welcher an dem Arm b des Gestelles α befestigt ist und in Schlitze des Hebels d greift, nach oben gedrückt wird. Der. Hebel d' gelangt somit beim Niederdrücken des Griffes A aus der Stellung Fig. 3 in diejenige der Fig. 4.
An seinem Ende trägt der Hebel d mit Hülfe der Querstange e das Farbwalzengestell f, welches somit durch die beschriebene Bewegung beim Niederdrücken des Griffes A gehoben wird. Da das Gestell f drehbar an dem Hebel d hängt, so kann dasselbe bei seinem Anheben einen seitlichen Ausschlag machen oder ganz zurückgeschlagen werden, wie Fig. 5 darstellt. Das · Gestell f trägt drei Walzen, von denen die Walze ο die Farbwalze ist, während die beiden anderen 2 und V-zur Uebertragung der abgegebenen Farbe dienen. Die erstere Walze ο kann ihre Lage in Bezug auf das Gestell f nicht verändern, während die Walzen i und il mit gemeinsamen Befestigungsplatten g um den Zapfen h des Gestelles/ schwingen können. Diese Walzen i il bilden gewissermafsen mit den Platten g einen kleinen Wagen, indem auf den Achsen der Walzen die Räder k befestigt sind, welche an den Rändern des Gehäuses / ihre Bahn haben. Bei gehobenem Griff A drücken die beiden Federn χ gegen das Gestell /, so dafs die Räder k gegen ihre Bahn gedrückt werden.
Wird der Griff A niedergedrückt und dadurch das Gestell/ gehoben, so halten auch hierbei die Federn χ die Räder k bezw. die Walzen i il gegen die Bahn des Gehäuses /, welches ein zusammenhängendes Ganzes mit dem Bügel Z1 bildet und mit diesem gleichzeitig niedergedrückt wird. Die Bahn ist schräg angeordnet, so dafs das Gestell f bei dem Niedergang des Gehäuses / etwas_ seitlich schwingt.
Das Gehäuse / trägt die Walze η und die Vertheilungsscheibe m, welche die Uebertragung der Farbe auf die Walzen i1 und i vermitteln. Die Walze η ist so angeordnet, dafs bei der Ruhestellung des Apparates (Fig. 3) die Farbwalze ο gegen dieselbe anliegt und infolge des Andruckes durch die Feder χ Farbe an die Walze η abgiebt. Bei jedem Aufwärtsgange des Gehäuses / wird die Walze η um ein Stück gedreht. Zu diesem Zwecke ist auf der Welle derselben ein Schaltrad n1 angebracht, wie Fig. 2 zeigt, in welches eine am Gestell-α

Claims (2)

  1. federnd befestigte Klinke ο1, Fig. 2, eingreift; diese veranlafst die Drehung immer in demselben Sinne, während die Klinke ρ die Drehung im entgegengesetzten Sinne verhindert. In ähnlicher Weise wird auch die Scheibe m bei jedem Aufwärtsgange durch das auf der entgegengesetzten Seite des Gehäuses (Fig. 3) angeordnete Sperrwerk s1 q r gedreht, während die Welle s die Scheibe m durch Vermittelung eines Schneckengetriebes t, Fig. 2, dreht. Dadurch, dafs sich die Walze η und die Scheibe m bei jedem Spiel drehen, kommen immer andere Stellen derselben mit den Walzen i und z'1 in Berührung.
    Der Arbeitsvorgang findet in der Weise statt, dafs beim Niedergange des Gehäuses / die Walzen i und z1 seitlich und aufwärts an dem Gehäuse / entlangrollen und dabei über die Scheibe m gleiten, wobei aber nur die Walze z1 in ihrer obersten Stellung mit der Walze η in Berührung kommt, wie Fig. 4 zeigt. Die Walze z'1 nimmt von der Walze η die Farbe ab und breitet sie beim Niedergange über der Scheibe m gleichmäfsig aus. Die Walze z, welche den Stempel mit Farbe versieht, indem sie beim Niedergehen über den Stempel fährt, erhält die Farbe von der Scheibe m, über welche sie beim Auf- und Niedergange rollt. Infolge ihrer freien Beweglichkeit können die Walzen i und z'1 dem durch die Gestalt des Gehäuses / vorgeschriebenen Weg leicht folgen und in richtiger Berührung mit der Scheibe m, der Walze η und dem Stempel kommen.
    Der Stempelapparat selbst kann beliebiger Art sein.
    Die beschriebene Einrichtung bietet aufser der sehr gleichmäfsigen Vertheilung der Farbe den Vortheil, dafs man leicht zu den Walzen und der Scheibe ni gelangen kann, um sie zu reinigen. Man kann zu diesem Zwecke das Gestell / zurücklegen, wie Fig. 5 zeigt, wenn man zuvor die Federn χ von der Stange n> zurücklegt. Um dies zu erleichtern, läfst sich die Stange w, welche an den Enden mit Knöpfen versehen ist, seitlich verschieben, so dafs man die Federn nicht nach der Seite zu biegen braucht. ■
    Beim Nichtgebrauch des Apparates schiebt man den Bügel Z1 etwas nach unten und drückt die Klinke u unter den an der Führungsstange ν vorgesehenen Bund v1; in dieser Lage drückt die Walze 0 nicht mehr gegen die Walze η und wird dadurch bei längerem Nichtgebrauch des Apparates vor Abflachung an der Druckfläche bewahrt.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c η ε :
    ι. Eine selbstthätige Walzenfärbevorrichtung für Stempelapparate, bei welcher die Farbwalze (0) an einem Gestell (f) angebracht ist, welches mit dem Handgriff durch einen Hebel (d) verbunden ist, wobei dieser um einen · festen Punkt (c) des Gestelles (a) drehbar und verschiebbar ist und wobei die Farbwalze bei oberster Stellung des durch den Handgriff niederzubewegenden Stempelgehäuses (I) Farbe an eine an dem letzteren angebrachte Walze (n) abgiebt, während von der letzteren die Uebertragung der Farbe auf den Stempel mittelst der Vertheilungsscheibe (m) und zweier Walzen (i und i1) geschieht, welche an dem durch das Gestell (f) getragenen Wagen (g) angeordnet sind und mit dem Gestell (f) durch Federn (x) gegen das Gehäuse (I) gedrückt werden.
  2. 2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Walzenfarbwerk die ruckweise Drehung der Ver-" theilungsscheibe (m) mittelst Sperrgetriebes (q s1 r) und Schneckengetriebes (t) zum Zwecke einer gleichmäfsigeren Farbenverreibung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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