DE628461C - Verfahren zum Betrieb einer Verstaerkerroehre - Google Patents
Verfahren zum Betrieb einer VerstaerkerroehreInfo
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- DE628461C DE628461C DEE43491D DEE0043491D DE628461C DE 628461 C DE628461 C DE 628461C DE E43491 D DEE43491 D DE E43491D DE E0043491 D DEE0043491 D DE E0043491D DE 628461 C DE628461 C DE 628461C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J21/00—Vacuum tubes
- H01J21/20—Tubes with more than one discharge path; Multiple tubes, e.g. double diode, triode-hexode
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/003—Tubes with plural electrode systems
Landscapes
- Amplifiers (AREA)
Description
Im Hauptpatent ist eine Verstärkerröhre für Spannungsverstärkung beschrieben, welche
außer den normalen Elektroden des verstärkenden. Systems einen Elektronenstronxkreis
enthält, der schon bei kleinen Spannungsdifferenzen Sättigungsstrom führt und der die
Funktion eines sehr hohen Anodenwiderstandes erfüllt. Wenn man die Röhre lediglich
für den im Hauptpatent besonders hervorgehobenen Zweck der Verstärkung verwenden
will, so wird man die Betriebsspannungen so wählen, daß der Ärbeitspunkt des Hilfskreises
ziemlich weit im Sättigungsgebiet liegt. In der Zeichnung, welche, die Kennlinie des,
Hilfskreises einer Röhre nach dem Hauptpatent veranschaulicht, ist dieser Arbeitspunkt
bei at angegeben. Für diesen Ärbeitspunkt
liegt der Spannungsabfall am Hilfskreis mindestens so weit über der Sättigungsspannung,
wie der größten zu erwartenden Anodenwechselspannung entspricht. Diese Maximalamplituden
sind durch die Pfeile b, b veranschaulicht.
Man kann nun die Röhre nach dem Hauptpatent gemäß vorliegender Erfindung auch
gleichzeitig als Detektor verwenden. Es ist hierzu bloß nötig, den Arbeitspunkt des Hilfskreises
an den oberen Knickpunkt der Kennlinie, also an die in der Zeichnung mit a2
bezeichnete Stelle, zu verlegen. Es wirkt dann der Hilfskreis für die positive Halbwelle am
Steuergitter als hoher Widerstand, hingegen für die negative Halbwolle als kleiner Widerstand,
so daß man für die positive HalbweUe die volle Spannungsverstärkung, angedeutet
durch den Pfeil c, hingegen für die negative Halbwelle nur eine Stromverstärkimg,
aber praktisch keine Spannungsverstärkung (Pfeil**) erhält.
Um den Arbeitspunkt von der Stelle % an die Stelle a% der Kennlinie zu verlegen, braucht
man lediglich die Betriebsspannung, also die Anodenspannung und die Gittervorspannung,
entsprechend zu wählen, und zwar so, daß der Spannungsabfall am Hilfskreis gerade dessen 4-5
Sättigungsspannung entspricht. Man kann daher auf sehr einfache Weise in einem auf
Spannlingsverstärkung geschalteten Gerät die Verstärkerröhre gleichzeitig als Gleichrichter
verwenden, für welche Doppelfunktion einer ■ Röhre man sonst die Audionschaltung (Gittergleichrichtung)
zu verwenden pflegt, gegenüber welcher aber die Maßnahme gemäß der Erfindung physikalisch !einfacher ist und zu
wesentlich geringeren Veraerrungen führt.
Für ganz; kleine Amplituden ergibt sich wohl eine kleine Nichüinearität zufolge des
Umstandes, daß der Knick der Kennlinie an der Stelle e2 nicht scharf ist. Immerhin ist
aber dieser obere Knick der Kennlinie an der Stelle a2 noch immer schärfer als. der bei der
Gittergleichxichtung verwendete untere Knick, wobei noch zu beachten ist, daß dem Arbeitspunkt ä2 bereits die durch die Röhre verstärkte
hohe Wechselspannung entspricht, also nicht die sehr kleinen, erst zu verstärkenden
Gitterwiechselspannungen in ,Betracht kommen. Die nach der Erfindung
vorgesehene Methode der Gleichrichtung ist also auch schon für ganz kleine Amplituden
der Gittergleichrichtung überlegen. Für große Amplituden erhält man praktisch eine
vollständige Gleichrichtung mit vollkommen linearem Verlauf.
Claims (1)
- 75 Patentanspruch :Verfahren zum Betrieb der Verstärkerröhre nach Patent 618 985, dadurch gekennzeichnet, daß Anodenspannung und Gitterspannung so gewählt werden, daß der Spannungsabfall am Hilfskreis dessen Sättigungsspannung 'entspricht und dadurch die Röhre gleichzeitig auch als Gleichrichter wirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE43491D DE628461C (de) | Verfahren zum Betrieb einer Verstaerkerroehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE43491D DE628461C (de) | Verfahren zum Betrieb einer Verstaerkerroehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE628461C true DE628461C (de) | 1936-04-09 |
Family
ID=7079531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE43491D Expired DE628461C (de) | Verfahren zum Betrieb einer Verstaerkerroehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE628461C (de) |
-
0
- DE DEE43491D patent/DE628461C/de not_active Expired
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