AT136787B - Verfahren zum Betrieb einer Verstärkerröhre für Spannungsverstärkung. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb einer Verstärkerröhre für Spannungsverstärkung.

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AT136787B
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Kremenezky Ag Joh
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 EMI1.1 
 
Im stammpatent ist eine Verstärkerröhre für Spannungsverstärkung beschrieben, welche ausser den normalen Elektroden des verstärkenden Systems einen Elektronenstromkreis enthält, bei dem schon bei kleinen Spannungsdifferenzen der Sättigungsstrom eintritt und der die Funktion eines sehr hohen
Anodenwiderstandes erfüllt. Wenn man die Röhre lediglich für den im Stammpatent besonders hervor- gehobenen Zweck der Verstärkung verwenden will, so wird man die Betriebsspannung so wählen, dass der Arbeitspunkt des Hilfskreises ziemlich weit im Sättigungsgebiet liegt. 



   In der Zeichnung, welche die Kennlinie des Hilfskreises einer Röhre nach dem Stammpatent veranschaulicht, ist dieser Arbeitspunkt bei   a1   angegeben, für welchen Arbeitspunkt   1 ; der Spannungs-   abfall am Hilfskreis mindestens so weit über der Sättigungsspannung liegt, als der grössten zu erwartenden
Anodenwechselspannung entspricht. Diese Maximalamplituden sind durch die Pfeile   b, b veranschaulicht.   



   Man kann nun die Röhre nach dem Stammpatent erfindungsgemäss auch gleichzeitig als Detektor verwenden, zu welchem Zwecke es bloss nötig ist, den Arbeitspunkt des Hilfskreises an den oberen Knick- punkt der Kennlinie, also an die in der Zeichnung mit a2 bezeichnete Stelle, zu verlegen. Es wirkt dann der Hilfskreis für die positive Halbwelle am Steuergitter als hoher Widerstand, hingegen für die negative
Halbwelle als kleiner Widerstand, so   dass man-für   die positive Halbwelle die volle Spannungsverstärkung, angedeutet durch den Pfeil c, hingegen für die negative Halbwelle nur eine Stromverstärkung, aber prak- tisch keine   Spannungsverstärkung   (Pfeil   d)   erhält. 



   Um den Arbeitspunkt von der Stelle al an die Stelle   a2   der Kennlinie zu verlegen, braucht man lediglich die Betriebsspannung, also die Anodenspannung und die Gittervorspannung, entsprechend zu wählen, u. zw. so, dass der Spannungsabfall am Hilfskreis gerade dessen Sättigungsspannung entspricht. 



   Man kann daher auf sehr einfache Weise in einem auf   Spannungsverstärkung   geschalteten Gerät die   Verstärkerröhre gleichzeitig   als Gleichrichter verwenden, für welche Doppelfunktion einer Röhre man sonst die   Audionsehaltung     (Gittergleiehrichtung)   zu verwenden pflegt, gegenüber welcher aber die   Mass-   nahme gemäss der Erfindung den Vorteil hat, dass sie physikalisch einfacher ist und zu wesentlich gerin- geren Verzerrungen führt. 



   Für ganz kleine Amplituden ergibt sich wohl eine kleine   Nichtlinearität   zufolge des Umstandes, dass der Knick der Kennlinie an der Stelle   a   nicht scharf ist. Immerhin ist aber dieser obere Knick der
Kennlinie an der Stelle   a2   noch immer schärfer als der bei der Gittergleichrichtung verwendete untere
Knick, wobei noch zu beachten ist, dass dem Arbeitspunkt   a2   bereits die durch die Röhre verstärkte hohe
Wechselspannung entspricht, also nicht die sehr kleinen erst zu verstärkenden Gitterwechselspannungen in Betracht kommen. Die nach der Erfindung vorgesehene Methode der Gleichrichtung ist also auch schon für ganz kleine Amplituden der Gittergleichrichtung überlegen.

   Für grosse Amplituden erhält man prak- tisch eine vollständige Gleichrichtung mit vollkommen linearem Verlauf. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Betrieb der Verstärkerröhre nach Patent Nr. 126320, dadurch gekennzeichnet, dass Anodenspannung und Gitterspannung so gewählt werden, dass der Spannungsabfall am Hilfskreis dessen Sättigungsspannung entspricht, wodurch die Röhre gleichzeitig auch als Detektor wirkt. EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT136787D 1932-11-08 1932-11-08 Verfahren zum Betrieb einer Verstärkerröhre für Spannungsverstärkung. AT136787B (de)

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