AT155091B - Reflexschaltung. - Google Patents

Reflexschaltung.

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AT155091B
AT155091B AT155091DA AT155091B AT 155091 B AT155091 B AT 155091B AT 155091D A AT155091D A AT 155091DA AT 155091 B AT155091 B AT 155091B
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  Reflexschaltung. 



   Bei Reflexschaltungen, bei welchen eine Mehrgitterröhre gleichzeitig   Hochfrequenzverstärkung   und Niederfrequenzverstärkung besorgt, hat man bisher durch geeignete Siebmittel die Hochfrequenzund die Niederfrequenzkomponente von ein und derselben Anode abgenommen. War das verwendete Rohr eine Hochfrequenzpenthode, so arbeitete es sowohl als Hochfrequenzverstärker als auch als Niederfrequenzverstärker mit der einer Penthode zukommenden hohen Verstärkung, so dass man eine zu grosse Niederfrequenzkomponente des Anodenstromes erhielt, die wegen ihrer die Hochfrequenz modulierenden Wirkung unbequem war. Man hat deshalb versucht, die niederfrequente Steuerspannung des Rohres, welche in der Regel vom Arbeitswiderstand einer Diodenstrecke abgenommen wurde, durch Spannungsteiler zu reduzieren, was aber umständlich war und Verzerrungen verursachte.

   Die Erfindung betrifft nun eine Reflexschaltung unter Verwendung einer Mehrgitterröhre, bei der die Niederfrequenzverstärkung über ein Triodensystem erfolgt, welches Kathode und Steuergitter mit dem Hochfrequenzverstärkersystem gemeinsam hat, und besteht darin, dass das Schirmgitter der Mehrgitterröhre dem Triodensystem als Anode dient. Dieses Triodensystem bildet somit einen Teil des für die   Hochfrequenzverstärkung   verwendeten Mehrgittersystems, so dass weitere Elektroden nicht benötigt werden und arbeitet ausserdem naturgemäss mit bedeutend geringerer Verstärkung als das Penthodensystem, so dass die Gefahr der Modulierung der hochfrequenten Anodenstromkomponente verringert wird. Die von der Diodenstrecke gelieferten niederfrequenten Spannungen können ohne Reduktion dem Steuergitter zugeführt werden.

   Der Spannungsteiler und die durch diesen bedingten Komplikationen entfallen daher. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Reflexschaltung im Schema dargestellt. 



   Über das Bandfilter 1 gelangt die hochfrequente Eingangsspannung an das Steuergitter 2 einer   Hochfrequenzpenthode   mit eingebauter Diodenstrecke. Im Anodenkreis des Rohres liegt die Primärwicklung eines auf die Eingangsfrequenz abgestimmten Resonanztransformators 3, dessen sekundärer Schwingungskreis in Serie mit dem Arbeitswiderstand 4 der Diodenstrecke 5 liegt. Die am Widerstand 4 auftretende Spannung wird über den Kondensator 6 als zusätzliche Steuerspannung zum Gitter 2 des Rohres zurückgeführt.

   Die verstärkte Niederfrequenzkomponente wird aber gemäss der Erfindung nicht mehr wie bei den bekannten Anordnungen dem Anodenkreis entnommen, sondern vom Belastungswiderstand 7 des Schirmgitters 8 abgegriffen, welches für die Niederfrequenzkomponente die Rolle der Anode des aus der Kathode 10, dem Steuergitter 2 und dem Schirmgitter gebildeten Triodensystems spielt. Über den Kondensator 9 wird die Niederfrequenz als Eingangsspannung einem weiteren Verstärker, z. B. dem Steuergitter des Endrohres, zugeführt. 



   Die Erfindung lässt sich selbstverständlich in gleicher Weise wie bei Hochfrequenzpenthoden auch bei andern Mehrgitterröhren anwenden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Reflexschaltung unter Verwendung einer Mehrgitterröhre, bei der die Niederfrequenzverstärkung über ein Triodensystem erfolgt, welches Kathode und Steuergitter mit dem Hochfrequenzverstärker- system gemeinsam hat, dadurch gekennzeichnet, dass das Schirmgitter der Mehrgitterröhre dem Triodensystem als Anode dient. EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT155091D 1937-01-04 1937-01-04 Reflexschaltung. AT155091B (de)

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