DE628358C - Luftschiff - Google Patents

Luftschiff

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DE628358C
DE628358C DE1930628358D DE628358DD DE628358C DE 628358 C DE628358 C DE 628358C DE 1930628358 D DE1930628358 D DE 1930628358D DE 628358D D DE628358D D DE 628358DD DE 628358 C DE628358 C DE 628358C
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DE
Germany
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airship
hollow cylinder
hollow
cylinder
airship according
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DE1930628358D
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GEORG GROENKE
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GEORG GROENKE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

  • Luftschiff Es ist schon vorgeschlagen worden, ein Luftschiff mit einem in dessen Längsachse .liegenden Metallrohr auszustatten, das als Versteifungselement und zur Aufnahme der Propeller dient und um welches herum ringförmige, mit einer Schutzhülle überdeckte Gaszellen angeordnet sind. Gemäß der Erfindung wird-ein Luftschiff dieser Art so weiter ausgebildet; daß von den Versteifungsteilen gebildete, nach außenvöllig abgeschlossene Hohlräume .entstehen, die als Betriebs-, Mannschafts- und Passagierräume dienen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt eines Luftschiffes, Fig. z einen Querschnitt des Hohlraumes des Luftschiffes N-0, Fig. 3 eine Vorderansicht und einen Längsschnitt durch die selbsttätig drehbaren Ventilatorwetterfahnen, Fig. q. ein Luftschiff von vorn gesehen. Das Luftschiff gemäß der Erfindung besteht zunächst aus einem Hohlzylinder A, der aus leichtmetallischen Stoffen, Aluminium und seinen Legierungen, Duraluminium oder Elektronleichtmetall, hergestellt yvird. Unterhalb oder auch oberhalb des Zylinders ist je ein im Querschnitt bogenförmiges Stück angeschweißt, welches eine Erweiterung des Hohlzylinders bildet und sich von einem Ende bis zum anderen Ende des Zylinders erstreckt.
  • Diese unterhalb bzw. oberhalb des Hohlzylinders angeschweißten kreisbogenförmigen Erweiterungsstücke sind im Innern in drei Räume eingeteilt, und zwar in der Mitte als Laufgang -J und an beiden Seiten als Gasabzugskanäle I<.
  • Die Abzugskanäle I< sind an beiden Enden offen, während der in der Mitte befindliche Laufgang J an allen Seiten sowie vorn und hinten durch Seiten und Stirnwände gegen das Eindringen von Luft und Gasen hermetisch abgeschlossen ist.
  • An beiden Enden des Hohlzylinders A sind geräumige, zu Hohlkörpern ausgebildete Versteifungskappen angebracht und durch kreisförmige Rückwände ringsherum an die Außenseite des Hohlzylinders angeschweißt. Die so !entstehenden Hohlräume B und C können als Passagier- und Mannschaftsräume sowie als Läger oder Wasserballasttanks verwendet werden. Die Führergondel D ist eine herausgetriebene Erweiterung des Hohlraums B.
  • Das zwischen D und C befindliche freie Mittelstück des Hohlzylinders dient zur Aufnahme der ringförmigen TraggaszellenE in beliebiger zweckentsprechender Anzahl. Zum Einbau der Motoren steht der Raum H zur Verfügung. Die Hülle G ist eine Schutzhülle, ein Schutzstoffüberzug für die Traggaszellen E, und kann hinten von den MannschaftsräumenC bei Gasverlust jeweils wieder straff angezogen werden.
  • Da der Luftstrom, der während der Fahrt durch den Hohlzylinder fegt, ein ganz gewaltiger ist, sind die Motoren in Propellerbreite durch vorn und hinten spitz zulaufende Schutzschilde geschützt. L sind solche Motorgehäuse , mit..' Pröppe11eisehildcn.
  • Die Luftzuführung ins Innere des Ganzmetallhohlzylinder-Luftschiffkörpers geschieht durch drehbare Ventilationswctterfahnen M, welche sich immer entgegengesetzt zur Fahrt-und Windrichtung selbsttätig einstellen und im Hohlzylinder unmittelbar über dem Laufgang eingebaut sind.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Luftschiff mit in der Längsrichtung durchgehendem, den Hauptgerüstteil des Luftschiffes darstellendem Metallhohlzylinder (A), in dem die Propeller angeordnet und auf dem die mit einer Schutzstoffhülle (G) versehenen ringförmigen Trag-bzw. Triebgaszellen (E) aufmontiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Hohlzylinder ein im Querschnitt bogenförmiges Stück aufgesetzt ist, welches mit dem Hohlzylinder einen die Betriebs- und Mannschafts- und Passagierräume umfassenden Hohlraum (l) bildet, und daß auf diesem Hohlkörper an dessen Enden zu Hohlkörpern ausgebildete Kappen (B und C) aufgesetzt sind, die ebenfalls Nutzräume darstellen, so daü ein in sich zusammenhängendes, von der Außenluft völlig abgeschlossenes Ganzmetallgehäuse mit offenem Längskanal entsteht.
  2. 2. Luftschiff nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Teile des zwischen dem Hohlzylinder und dem aufgesetzten Verstärkungsteil liegenden Hohlraums abgetrennt und als Abzugskanäle (,K, 1(l) für Abgase aller Art ausgebildet sind.
  3. Luftschiff nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem offenen Hohlzylinder (A) drehbare, sich immer selbsttätig entgegengesetzt zur Fahrtrichtung einsbellende Ventilatoncetterfahnen (M, Ml) leingebaut sind, welche die Luftzuführung besorgen.
  4. Luftschiff nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere, am Hohlzylinder sitzende Hohlkörper (B) die ausgebaute Führergondel (D), der hintere (C) die Stabilisations- und die Steuerflossen (F) trägt.
  5. 5. Luftschiff nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die in einem Motorgehäuse untergebrachten Maschinen von vorn und hinten spitz zulaufenden Schutzschilden (L) umgehen sind.
DE1930628358D 1930-07-23 1930-07-23 Luftschiff Expired DE628358C (de)

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