DE628174C - Maschine zum Reinigen von Milchkannen u. dgl. - Google Patents
Maschine zum Reinigen von Milchkannen u. dgl.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
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Description
- Maschine zum Reinigen von Milchkannen u. dgl. Die Erfindung betrifft das Reinigen von Milchtransportkannen und ähnlichen Hohlgefäßen, im folgenden kurz Milchkannen genannt, deren peinliche Sauberhaltung ein dringendes Gebot der öffentlichen Gesundheitspflege ist.
- Das Wesen der Erfindung und der durch sie erreichte technische Fortschritt wird leichter verständlich werden durch einen Rückblick auf den bisherigen Stand der Technik.
- Das älteste, aber auch heute noch viel benutzte Reinigungsverfahren für Milchkannen besteht darin, daß die Kannen mit einer Wurzelbürste und einer Sodalösung, die aber nicht zu heiß - nur handwarm - und nicht zu konzentriert sein darf, um die.Hände des Arbeiters nicht anzugreifen, von Hand ausgebürstet und dann mit reinem Wasser ausgespült werden.
- Bei den meisten der bekannten Reinigungsmaschinen werden die Kannen mit Reinigungsflüssigkeiten ausgespritzt, nicht. gebürstet. Es sind auch schon Maschinen bek,.nnt, bei denen die Kannen vor dem Spritzen vorgeweicht werden.
- Bei der bakteriologischen Nachprüfung maschinell gereinigter Milchkannen zeigte es sich, daß ihr Reinheitsgrad vielfach bedeutend zu wünschen übrigläßt, nämlich daß die noch vorhandene Keimzahl über der höchst zulässigen von ro ooo Keimen liegt. Die Erfindung bezweckt, eine verbesserte Reinigungsmaschine zu schaffen, in der die Milchkannen bei geringem Kostenaufwand für Material und Löhne schnell und so gründlich gereinigt werden, daß sie einen höheren Reinheitsgrad, als bisher bekannt, aufweisen.
- In der neu gestalteten Maschine werden die Kannen, nachdem sie ein Weichbad mit heißer Lauge durchlaufen haben, mittels einer vorzugsweise von Hand gelenkten Stielbürste gereinigt, während gleichzeitig -die Lauge ausläuft.
- Zu diesem Zweck besitzt die Maschine Halte- und Antriebsmittel, so ausgebildet und angeordnet, daß die Kannen in einer senkrecht liegenden Bewegungsbahn geführt werden, in der ihre Mittelachsen die Mantellinien eines Kegels mit waagerechter Drehachse bilden und ihre Mündungen nach der Spitze dieses Kegels gerichtet sind; ferner sind Bürstmittel vorgesehen, so ausgebildet und angeordnet, daß- die Kannen, während sie aufsteigend aus der waagerechten in eine geneigte Lage übergehen, mit leichter Mühe ausgebürstet werden können. Anschließend an die Bürstung werden die Kannen durch Ausspritzen nachgereinigt.
- Der die Reinigungsbürste steuernde Arbeiter kommt mit seinen Händen mit der aus der Kanne auslaufenden heißen Lauge nicht in Berührung. Diese kann daher in fast kochend heißem Zustand und in stark konzentrierter Form verwendet werden, so daß sie eine ungleich größere und schnellere Reinigungswirkung besitzt als bei dem alten Reinigungsverfahren,-bei dem die Kannen von Hand mittels Wurzelbürsten und mit nur handwarmer, schwach konzentrierter Sodalauge behandelt werden.
- Eine nach diesen Vorschlägen- gebaute Kannenwaschmaschine ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt: Abb. i ist eine Vorderansicht auf die Maschine, deren oberes Gehäuse abgenommen ist; Abb.2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Maschine; Abb. 3 zeigt die Maschine im Grundriß mit abgenommenem Oberteil; Abb. q. ist ein Schnitt durch den das Weichbad enthaltenden 'Unterteil der Maschine mit einer baulich abgeänderten Halteschiene für die Kannen.
- Zu den- Hauptbestandteilen der Maschine gehören: I. eine- um eine waagerechte Mittelachse in der Pfeilrichtung i drehbare Zellentrommel, die im wesentlichen besteht aus a) einem kegelstumpfförmigen, von den Scheiben 2, 2' getragenen Mantel 3, b) einer mit Schneckenantrieb q. versehenen Drehwelle 5, c) Zellenteilwänden 6 und d) Kannerihaltegliedern, nämlich Auflageklötzern 7, Haltebügeln 8, die mit Rücksichtauf die Kannendeckel gekröpft sind, und verschwenkbaren Verschlußriegeln g; II. ein als Wanne ausgebildetes Traggehäuse io, das die Weichflüssigkeit enthält und das den unteren Teil der Zellentrommel umgibt; III. eine die Zellentrommel oben überdeckende Haube 2o mit a) einer Seitenöffnung an der durch Pfeile r-tt bezeichneten Stelle, durch die die jeweils gereinigten Kannen abgenommen und durch ungereinigte ersetzt werden, b) einer Vorderöffnung 2r, die sich linksseitig in der Vorderwand des Gehäuses 2o, an .der-durch die Bürste 3o in Abb.'i und 3 bezeichneten Stelle befindet, .
- C) Düsenrohren 22, 22', 23, 23@, 2g., 2 f-' zur Zuführung von Spülwasser und anderen flüssigen, dampf- oder gasförmigen, Nachreinigungsmitteln sowie Heiz- und Trockenmitteln, d) einer Auffangschale 25 nebst Abflußrinne 26, unter der Abtropfkante der Zellentrommel angeordnet, - durch welche die ablaufenden Reinigungsflüssigkeiten abgeführt werden, ohne sich auch nur teilweise dem Weichwasser zumischen zu können und ohne dieses in unerwünschter Weise zu verdünnen; IV. eine Bürste 30 mit Stiel 31, die durch die Öffnung 21 der Gehäusevorderwand hindurch in die jeweils an der Öffnung vorbeigehende Kanne eingeführt und in dieser vorzugsweise unter Drehung hin und her geführt wird; V. eine kreisbogenförmige Schiene i2 ich Traggehäuse i o, an der die mit Laufrollen ga versehenen Verschlußriegel g entlang laufen, um in ihrer Schließlage gehalten zu werden, während die Kannen das Weichbad durchlaufen.
- Die Wirkungsweise der Maschine ist die folgende: Die bei ,u in die sich langsam drehende Zellentrommel eingelegten Kannen wandern zunächst durch das Traggehäuse io, indem sie sich mit der Weichflüssigkeit füllen; beim Auftauchen aus dem Weichbade gehen die Kannen in waagerechter Lage an der Vorderöffnung 21 der Haube 2o vorbei, wobei sie mittels der Bürste 30 gereinigt werden, während gleichzeitig die Weichflüssigkeit ausfließt.
- Anschließend an die Bürstenreinigung werden die Kannen innen und außen nachgereinigt, gespült und vorgetrocknet mittels der unter Druck aus den Düsen austretenden Strahlen, worauf die fertiggereinigten Kannen der Zellentrommel bei r entnommen werden, nachdem der sie jeweils haltende Verschlußriegel g nach außen zurückgeklappt ist.
- Bei u wird in die geleerte Zelle eine neue, ungereinigte Kanne, jeweils mit der Mündung nach vorn links zeigend, eingeschoben, die beim Durchwandern des Weichbades durch den an der Schiene 12 entlang gleitenden und dabei sich selbsttätig schließenden Verschlußriegel g in ihrer Arbeitslage gehalten wird.
- In den baulichen Einzelheiten von zur Durchführung des obigen Reinigungsverfahrens dienenden Kannenwaschmaschinen können Wandlungen vorgenommen werden, ohne daß. von dem Schutzbereich der nachfolgenden Ansprüche abgewichen wird.
- So z. B. kann, wie aus Abb. 4 ersichtlich, an Stelle der Verschlußriegel g und der mit diesen zusammenarbeitenden Gleitschiene 12 eine anders geformte Gleitschiene i-a verwendet' werden.
- Wie Abb. q. zeigt, schleifen die Kannen mit ihren Böden über die Schiene iza hinweg und werden so beim Durchwandern des Weichbades in ihrer Arbeitsstellung auf der Zellentrommel gehalten.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Reinigen von Milchkannen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Kannen durch eine z. B. als Zellentrommel ausgebildeteFördervorrichtung in einer senkrechten Bewegungsbahn so geführt werden, daß ihre Mittelachsen die Mantellinien eines Kegels mit 'waagerechter Drehachse (5) durchlaufen und ihre Mündungen nach der Spitze dieses Kegels gerichtet sind und daß die Kannen während ihres Aufstieges und Überganges aus der waagerechten in eine nach vorn geneigte Lage ausgebürstet werden.
- 2. Kannenreinigungsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellentrommel (3) mit z. B. als schwenkbare Riegel (9) ausgebildeten Haltern für die Kannen versehen ist.
- 3. Kannenreinigungsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellentrommel (3) von einem Gehäuse (i o, 2o) umgeben ist, das mit Ein- und Austragsöffnungen (r-u) für die Kannen sowie einer Bürsteneinführöffnung (21) versehen ist.
- 4.. Kannenreinigungsmaschine nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil (ro) des die Zellentrommel (3) umgebenden Gehäuses in an sich bekannter Weise als Einweichbottich ausgebildet ist.
- 5. Kannenreinigungsmaschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil (2o) des die Zellentrommel(3) umgebenden Gehäuses Spritzdüsen (22, 22@, 23, 23@, 24., 24 O. dgl. zum Nachreinigen der Kannen sowie eine Auffangschale (25) enthält, die so angeordnet ist, daß das von den Kannen abrieselnde Spritzwasser in die Auffangschale gelangt und aus dem Gehäuse herausgeleitet wird.
- 6. Kannenreinigungsmaschine nach Anspruch z und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem unteren Teil (io) des die Zellentrommel (3) umgebenden Gehäuses (i o) eine ortsfeste Halteschiene (12, 12a) für die Kannen angeordnet ist, die mit den Kannen unmittelbar oder mit den diese haltenden schwenkbaren Riegeln (9) zusammenwirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER89984D DE628174C (de) | 1934-02-24 | 1934-02-24 | Maschine zum Reinigen von Milchkannen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DER89984D DE628174C (de) | 1934-02-24 | 1934-02-24 | Maschine zum Reinigen von Milchkannen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE628174C true DE628174C (de) | 1936-04-03 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER89984D Expired DE628174C (de) | 1934-02-24 | 1934-02-24 | Maschine zum Reinigen von Milchkannen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE628174C (de) |
-
1934
- 1934-02-24 DE DER89984D patent/DE628174C/de not_active Expired
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