DE628168C - Verfahren zum gleichzeitigen Entlunkern und Unterteilen von Rohgussmetall- und Rohgussstahlbloecken mit kreuzfoermigem Querschnitt - Google Patents
Verfahren zum gleichzeitigen Entlunkern und Unterteilen von Rohgussmetall- und Rohgussstahlbloecken mit kreuzfoermigem QuerschnittInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
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Description
- Verfahren zum gleichzeitigen Entlunkern und Unterteilen Volt Rohgußmetall-und Rohgußstahlblöcken mit kreuzförmigem Querschnitt Im Patient 6 i q. 6g i ist ein Verfahren nebst Vorrichtung zum gleichzeitigen Entlunkem und Unterbeilen von Rohgußmetall- und Rohgußstahlblöcken beschrieben, bei welchem der zu bearbeitende Gußblock in noch vom Schmelzen her erhitztem Zustande in zwei ihm mit Spielräumen im Querschnitt angepaßte Gesenke einer hydraulischen Presseeingebracht und an den Stirnseiten festgehalten wird, worauf von einer Stirnseite her in Richtung der Blockmittelachse ein im Querschnitt der Mittelfläche des lichten Gesenkquerschnittes entsprechender Lochstempel in den Block eingetrieben wird, während gleichzeitig an der anderen Stirnseite ein Ausweichen des lunkerhaltigen, zusammengepreßten und von den Kreuzarmen abgeschorenen Blockmittelteils durch einen Gegenstempel verhindert wird,. der darauf zurückgezogen wird und den Ausstoß des Abfallstückes gestattet. Die zur Durchführung dieses Verfahrens dienende Vorrichtung besteht in einer hydraulischen Presse, die die geteilte Preßform enthält. Beiderseits vor den Stirnseiten der Preßform befinden sich konzentrisch zu dieser aDgeordnete Hilfspressen, deren quadratische Stempel dem Mittelstück der Preßform @entsprechen und ebensolchen Öffnungen in den Stirnseihen der Preßform gegenüberliegen. Gegenstand ,der Erfindung ist eine Verbesserung dieses Verfahrens. Bei stark lunkerhaltigen Rohgußblöcken. von kreuzförmigem Querschniit -im Sinne des Hauptpatents bestht nämlich die Möglichkeit, .daß beim Einpressen des Lochstempels und dem Zusammenschieben des L1nnkers mit dem verdrängten Werkstoff zusammen auch Teile dies Lunkers in .die Seitenarm-- des kreuzförmigen, Querschnittes der Preßform gelangen. Zur Beseitigung dieses l#Eßstandes wiexdren erfindungsgemäß die ein- und vorspringenden Kanten .des Gußblockes, dessen Querschnitt auch hier kreuzförmig ist, durch starke Ausrundungoen wellenförmig gestaltet. Diesle Querschnittsform hat noch den weiteren Vorteil, daß der Gußblock in allen Teilen eine gleichmäßigere Hitze hält und für die nachfolgende Bearbeitung geeigneter ist. Nach dem Einbringen. in die Preßform wird der Block zunächst durch Schließren der Presse seitlich zusammengedrückt, wodurch der Werkstoff verdichtet und gleichzeitig auch der Linker verschmälert wird. Hierbei wird der Werkstoff nur zu einem geringen Teil in die Seitenarme der Preßform gedrückt und füllt sie nicht völlig aus. Erst durch das Einpressen des quadratischen Lochstempels in Sinne dies Hauptpatents von einer Stirn-
seife her in den Gußblock wird der Werlk- stoff des Mittelstückes der Preßform-unte.r weiterer Verdichtung desselbien in die Seiten-, arme ggetrieben, bis diese mit Wierkstoff völlig. ausgefüllt sind und nur der den zusamm-en=. geschobenen Lunker enthaltende Abfall aus= gestoßen wird. Infolge der durch das vorher-* gehende Zusammendrücken -des Grußblockes eingetretenen Verschmälerung des Lunkers ist es nunmehr ausgeschlossen, daß lunker- ha.ltiger Werkstoff in die Seitenarme der Preßform gelangt, so daß Gewähr dafür ge- leistet ist, daß die entstehenden vier Teil- blöcke tä.tsächlich vollkommen lunkerfrei sind. ' _ Die zur Durchführung dieses Verfahrens dienende Vorrichtung entspricht im allge- meinen der Vorrichtung des Hauptpatents mit dem Unterschiede, daß hier ,die hydrau- lische Presse zunächst das Zusammenpnes.- sen der Preßform nach dem Einbringen des Gußblockes bewirken muß, während sie bei dem Verfahren des Hauptpatents nur zum Zusammenhalten der beiden geschlossenen Preßformteile gedient hat. Zum erleichterten Ausstoßen des oberen und unteren Teilblocks besteht die obere und die untere Fläche der Preßform aus je einem unabhängig von der Bewegung der Preßformteile hieb- und senk- baren Preßbalken. Die Beinspringenden Teile der Preßform, de nunmehr einer stärkeren Beanspruchung und Abnutzung ausgesetzt sind,-'siud"-auslvechs;elbar und bestehen aus zweckmäßig quadratischen, scbneidmesiser- ähnlichn Einlagen von geeignetem Stahl. Der .Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel in schematischer -Darstellung veranschaulicht, und zwar zeigen: ' - Abb. z und 2 einen senkrechten Querschnitt und eine Vo-rderansitht des kreuzförmigen Roh--ußblockes mit wellenförmiger Ausrun- dung-der Kanten, . Äbb. 3 und 4 eine ähnliche Darstellung -tvie i;n. Abb. i und 2 des in der Preßform befindlichen vorgepreßten Rohgußblockes vor dem Ein- pressen des Lochstempels, Abb. 5 Kind 6 eine ähnliche Darstellung wie in Abb. 3 und 4 gdes in der Pneßform befind- lichen RohgußbloclQes mit eingepreßtem Loch- stempel vor .dem Ausstoßen des Lunkers. Mit dem Ober- und Unterteil der hydxauh- schien Presse ist das Oberteil 20 und das Unterteil. 21 der geteilten Preßform verbun- den. Die gobere Kund die .untere Fläche, dieser Pneßförm werden durch die unabhängig von diesen heb.- und senkbaren Preßhalken, 22 und 23 gebildet, die durch die Plunger 14 und 17 betätigt werden. Diese Preßbalken dienen zum erleichterten Ausstoßen des obe- ren und des unteren Teilblockes nach: dem Ausstoßen des lunkerhaltigen Abfallstückes. Anden einspringenden Kanten des Oberteiles und des Ulnterteiles der Preßform 2 0 und 21 ' sied auswechselbare, schneiäaness#,erartige Ein- -1@gie11 tob und 21L angebracht, die zweckmäßig ags geeignetem, quadratischem Stahl bestehen. Das Verfalinen geht derart vor sich, daß der Gußblock 34, der nach den Abb. 1 und 2 einen kreuzförmigen Querschnitt mit stark ausgerundeten Kanten besitzt, in der aus den Abb.3 und 4 ersichtlichen Weise in die Prießform 20; 21 eingelegt und @durch Schlie- ßen der Preßform seitlich zusammengedrückt wird, wodurch der Werkstoff verdichtet und der Lunlam verschmälert wird, der hierbei aus der Form 36 der Abb. i -und 2 in die Form 36a der Abb. 3 und 4 übergeht. Die Seitenerzne der Preßform sind hierbei - nur teilweise mit Werkstoff ausgefüllt. Nunmehr wird, wie bei dem Verfahren. des Haupt- patents, von einer Stirnseite her der Preß- und Lochstempe125 mit dem quadratischen AnsatzstüCk35 in das Mittelstück der Preß- form eingepreßt, wie Abb. 5 und 6 zeigen, wo- bei der Werkstoff des Mittelstückes unter gleichzeitigem weiterem Verdichten desselben in die Seitenarme ,der Preßfiorm verdrängt und :der Lunher nach vorn zusammengescho- ben wird, wobei er -in die Form 36b übergeht. Brei dem nunmehrigen Ausstoßen .des lunker- haltigien Abfallstückes wird der Gußblock gleichzeitig in vier luxnkerfreie Teilblöcke unterteilt. Das Ansatzstück 35 des Lochstem- piels 25 wird nach jedem Arbeitsgang ausge- wechwIt, um eine übermäßige Erhitzung die- ses Werkzeuges zu vermeiden. Das Aus- wechseln ,geschieht in der Weise, @daß beim Zurückziehen des Stempels 25 sich der qua- dratische Ansatz 3 5 von selbst löst und zu- sammen mit dem Lunkerabfall aus der Preß- form herausfällt. Das bestebene Verfahren zum gleich- zeitigen Entlunkern und Unterteilen des Roh- gußblockes unter Verwendung der Schmelz- wärmie. geht so rasch vor sich, daß ges meist noch möglich ist, die entstandenen Teilblöcke unmittelbar anschließend weiterzuverarbeiten, ohne sie vorher nochmals gerhitzen zu müssen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum gleichzeitigen Entlunkern und Unterteilen, von Rohgußmetall-und Rohgußstahlblöcken mit kreuzförnnigtem Querschnitt mach Patent 614 691, dadurch gekennzeichnet, d:aß' der Rohgußblock (34) in seinem kreuzförmigen Querschnitt starke, wellenförmige Ausrundungen der ein- und vorspringenden Kanten besitzt und nach dem Einliegen in die Preßfoim (2o, 21) zwecks Verdichters des Werkstoffes und seitlichen Verschmälerns des Lunkers (36, 36a, 36b) zunächst in .der Querrichtung zusammengepreßt wird, worauf das Lochen und Ausstoßen des Limkerabfalls erfolgt.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und untere Fläche der geteilten. Preßform (20, 21) aus für sich gesoaidert heb- und senkbaren Pneßbalken (22, 23) besteht und die vorspringenden Kanten der Preßform auswechselbare, messerartige Stahleinlagen (tob, 21b) besitzen.
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| DE628168C true DE628168C (de) | 1938-07-15 |
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1934
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