DE628108C - Schnellaufendes Schwingsieb - Google Patents
Schnellaufendes SchwingsiebInfo
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- DE628108C DE628108C DEF78219D DEF0078219D DE628108C DE 628108 C DE628108 C DE 628108C DE F78219 D DEF78219 D DE F78219D DE F0078219 D DEF0078219 D DE F0078219D DE 628108 C DE628108 C DE 628108C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
- B07B1/46—Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
- Schnellaufendes Schwingsieb Es ist bekannt, Siebgewebe bei schnelllaufenden Schwingsieben in Rahmen einzuspannen und die Siebfelder durch eine Anzahl Längs- und Querträger so zu unterteilen, daß die durch Siebfeldabmessungen, Gewebeeigenschaften und Spannung bedingtenEigenschwingungszahlen jedes einzelnen Siebfeldes möglichst hoch über derBetriebsschwingungszahl des Siebes liegen. Um diesen Forderungen auf einfachste Weise gerecht zu werden, ist es üblich, Unterstützungsträger so anzuordnen, daß eine leicht nach oben durchgeknickte Sieblinie entsteht. Sind bei einer solchen Maschine die Gewebe stramm genug eingespannt, so können - Resonanzschwingungen und andere Flattererscheinungen nicht auftreten. Die Gewebedrähte sind wohl statisch auf Zug hoch beansprucht, aber nicht dynamisch auf Biegung und halten daher sehr lange.
- Man hat aber herausgefunden, daß an solchen Stellen, wo die Gewebe aus irgendeiner Unvollkommenheit des Siebes heraus doch flattern, die Siebwirkung sehr begünstigt werden kann, während in unmittelbar benachbarten Teilen das Siebgut tot liegt. Leider machte man auch die Erfahrung, daß in diesen flatternden Stellen sehr schnell Gewebebrüche auftreten. Diese sind auf ein Hinundherbiegen des Drahtes zurückzuführen, besonders wenn das Gewebe über einem Unterstützungsträger herumflattert, weil der Draht über diesem Träger verhältnismäßig scharf abgeknickt wird und daher bald bricht.
- Es sind nun alle möglichen Vorschläge gemacht worden, durch mehr oder welliger heftig wirkende Klopfvorrichtungen das Sieb so zu erschüttern, daß es auch bei klebrigem Siebgut frei bleibt. Diese Erschütterungen stellen, wenn sie wirkungsvoll sein sollen, eine Mißhandlung der Siebdrähte dar, da hierbei große und plötzliche Beschleunigungen auftreten, die wiederum zu Biegungen und damit Brüchen der Drähte führen.
- So ist es bereits bekannt, die Siebfläche durch darunter angeordnete Lä.ngs-undQuerträger, deren Oberkanten in einer Ebene liegen, zu unterteilen und das Siebblech oder Siebgewebe lediglich an den Enden an dem Unterstützungsrahmen zu befestigen oder zu verspannen. Würde ein solches Sieb ohne Aufgabe von Siebgut schwingen, so würde es sich bei jedem Abwärtsgang des Siebes von den Querträgern abheben, um beim Aufwärtsgang wieder gegen die Querträger zu schlagen, wobei alle möglichen Eigenschwingungen im Siebblech oder Siebgewebe auftreten, die zu Brüchen des Bleches oder Gewebes führen müssen. Schwingt das Sieb jedoch mit dem darüber lagernden Siebgut, so wird das Siebblech oder Siebgewebe bei jedem Abwärtsgang mit einer recht erheblichen Kraft, die um so größer ist, je schneller das Sieb schwingt, gegen die Unterstützungsträger ge-
ten, in welchem der Siebrahmen hochgeht und das Gewebe durch seine Trägheit gegen die Unterstützung gedrückt wird.drückt und zwischen diesen durchgebogen. Es treten hierdurch also heftige Schläge, Eigenschwingungen und große Durchbiagun- gen des Siebbleches oder -gewebes in -den einzelnen Feldern auf. Hierdurch geht rdas Sieb bald zu Bruch. Erfindungsgemäß werden die Siebeinteilung durch Quer- und Längsträger sowie die Sieb- spannung unverändert gelassen, dagegen wird unter Vermeidung einer nach oben durch- geknickten- oder ebenen Sieblinie eine nach unten durchgeknickte Sieblinie verwendet, über der das nur an den Rändern, nämlncln am Siebrahmen befestigte, scharf gespannte Sieb- gewebe angeordnet ist. Die Durchknickung der 'Sieblinie nach unten sowie die Spannung des Siebes wird entsprechend dem zur Ver- wendung kommenden Siebgut so gewählt, daß beim Aufwärtsgang des Siebes jeweils ein leichtes Anliegen des Siebgewebes gegen die Träger ohne scharfe .Stöße und ohne starke Durchbiegungen in den ,einzelnen Sieb- feldern stattfindet. Läßt man nun das Sieb anlaufen, -so rnag sich in der Anlaufzeit ein heftiges Flatterre des Siebes zeigen. Es .muß -Über .inn Betriebs- zustand bei richtig gewählter Siebeinteilung und -spannung folgendes Bild sich ergeben: Befindet sich der ganze Siebrahmen auf seinem. Wege nach oben, go wird das Gewebe infolge seiner 'Trägheit gegen alte Unter stiitzmigsträger bedrückt, und es herrscht praktisch in diesem Axgenblick :derselbe Zu- stand wie bei der bisher 'übdic@men, nach oben duarchge'knickten Sieblinie. Teilresonanzen können nicht auftreten, weil .Einteilung m. il Siebspannung die Resonanzlage :des Siebes zu hoch gedrückt haben. Be'fintlet siech Oder Siebrahmen wieder .auf den Wege nach unten, so wird das Siebgewebe infoilgeseiner Spannung :und Trägheit auf .der :ganzen Fläche von denn Siebunterstützangsträgern abgehoben. 21n der Spannung hat sich zwar nichts geändert, aber -die Siebeinteilung isst plötzqich .eine ganz :andere geworden, (das heißt, das 'Sieb ist Überhaupt mneht nnehr unterteilt, sondern leine .große -Fläche, ;deren Eigenschwingungszahl wvahrecheinlich weit unterhalb -der 3etriebs-schwingungszak1 .des Siebes liegt. Es 4z,:önnteri sich also in diesem Betri@e!bszus!tand isehr :unangenehme T.eilneso- nanzen in Form stelzender Wellen usw. in dem 'Siebgewebe bilden, wenn sich in ziem Gewebe nicht eine :Grun:dsch@vim@gung,. sondeni ,eine `O:bersthwingung ausbilden würde. Die- ser @unangenehrne Zustand :tritt aber nicht cdn, da, ja :die zur Ausbildung :der Schwingung notwendige Zeit :gar nicht vQrhanden ist. Neth ehe -sich eine bestimmte -Obexschwän- glung ausgebnldet hat, ist der anfangs be- scliriebene Retriebszustand wieder eingetrA- - Ist die Spannung und die Durchknickung der Sieblinie richtig gewählt, so kann keine wesentliche Durchbiegung eintreten, denn selb§t bei nach oben gehendem Siebrahmen ;genügt die Trägheit der Siebdrähte und des Siebgutes nicht, um das Sieb nach unten zwischen den Unterstützungsträgern merklich durchzubiegen. -Durch die beschriebene Anordnung wird ein kewisses Atmen des Gewebes in sich erzielt, ohne daß wesentliche Biegungen auftreten können. Das Durchbiegen des Gewebes nach oben (und bei nach unten durchgeknickter Sieblinie genau so nach unten) erfolgt in einem sanften Bogen über die Gewebelänge, so daß kurze Biegungen, die zu Brüchen führen, vermieden werden. Wenn das Gewebe auf die Tragleisten zurücktrifft, kann es sich auch nicht durchbiegen, da hierzu die Drahtspannung im Verein mit der 7Dxmclnknickung der Sieblinie zu hoch ist. Durch dieses Atmen, welches eine wenn auch noch so =geringfügigz Formänderung der Drähte und auch Arbeiten der Drähte gegeneinander bewirkt, und durch das hierdurch erzielte bessere Freibleiben der Maschen wer--den Siebprobleme -gelöst, die bisher nicht lösbar waren.. Außerdem hat tdie ganze Anordnung Iden Vorteil änßerster Einfachheit. Es ist keine -usäWiches Teil am Sieb notwendig. Es können keine :umständlichen Klopf- und Bi.rstvarxsthtungen sich mit Staub und .Schmutz zusetzen und versagen. Es ist auch keinerlei erhükte Bedienung notwendig, da mann auch schön 'heute auf eine genügende Siebspannung achten muß.
- An -Hand -der Abbildungen wird die Erfin:äcmg noch näher erläutert., Abb. = zeigt die durch ..die Unterteilungsstützträger geschaffene, nach unten durchge-0 knickte Sieblinie: Das .Siebgewebe ist auf der ,einzelnen TTägernnicht festgebunden. Abb. z regt den Zustand, wein @dex Siebrahmen sich nacihoben bewegt. Das Siebgewebe ist jetzt infolge seiner TrÄgeit und der xdes Siebgutes gegen die Querträger gedrückt. Eine Durchbieguing .der einzelnen Drähte des Siebgewebes aet wegen der :starken Spannung desselben im Verein mit der Durchknickung .der Sieblinie nach unten nicht möglich. Abb. 3 stellt den Siebraum auf dem Wege nach unten ,dar. Hierbei kann sich :das 'Ge-#vebe frei abheben. Dabei können Oberschwingungen, wie Abb. 5 sie schematisch <darstellt, nicht auftreten, da hierfür die Zeit zu kurz ist. Vielwehr kann das Gewebe nur die Fonn ca und :die Form b :der Abb.4 annehnnen. Das .Gewebe ist -daher weder scharfen Stößen noch starken Biegungen oder Knickungen ausgesetzt und erhält dadurch eine lange Lebensdauer.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schnellaufendes Schwingsieb mit das Siebgewebe unterstützenden Trägern, die die Siebfläche in Einzelfelder mit über der Betriebsschwingungszahl des Siebes liegender Eigenschwingungszahl unterteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkanten der Unterstützungsträger in einer nach unten durchgebogenen Fläche liegen, wobei die Durchbiegung nach unten und die Siebspannung entsprechend dem zur Verwendung kommenden Siebgut derart gewählt sind, daß beim Aufwärtsgang des Siebes -ein leichtes Anlegen des Siebgewebes gegen die Unterstützungsträger stattfindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF78219D DE628108C (de) | 1934-10-17 | 1934-10-17 | Schnellaufendes Schwingsieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF78219D DE628108C (de) | 1934-10-17 | 1934-10-17 | Schnellaufendes Schwingsieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE628108C true DE628108C (de) | 1936-03-28 |
Family
ID=7113039
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF78219D Expired DE628108C (de) | 1934-10-17 | 1934-10-17 | Schnellaufendes Schwingsieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE628108C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE851147C (de) * | 1948-09-13 | 1952-10-02 | Hermann Wollner | Waelzlager |
-
1934
- 1934-10-17 DE DEF78219D patent/DE628108C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE851147C (de) * | 1948-09-13 | 1952-10-02 | Hermann Wollner | Waelzlager |
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