DE627751C - Gluehtrommel zur Waermebehandlung von kleinstueckigem Gluehgut - Google Patents

Gluehtrommel zur Waermebehandlung von kleinstueckigem Gluehgut

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DE627751C
DE627751C DEP65931D DEP0065931D DE627751C DE 627751 C DE627751 C DE 627751C DE P65931 D DEP65931 D DE P65931D DE P0065931 D DEP0065931 D DE P0065931D DE 627751 C DE627751 C DE 627751C
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drum
shaped
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annealing
heat treatment
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor

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Description

  • Glühtrommel zur Wärmebehandlung von kleinstückigem Glühgut Glüheim-ichtungen, bei welchen gegossene, innen mit einer spiralenförmigen Führungsleiste versehene Glühtromnmeln verwendet werden, sind in neuerer Zeit mit Vorliebe in der Glüh- und Härtetechnik angewandt worden. Diese Trommeln werden von außen oder in besonderen Fällen auch von innen beheizt und befinden sich in drehender Bewegung. Durch die drehende' Bewegung in Verbindung mit der eingegossenen spiralenförmigen Führung bewegen sich die eingebrachten Kleineisenteile selbsttätig durch den Glühraum und verlassen am . anderen Ende geglüht die Trommel.
  • Ein flaschenhalsförmiges Einziehen des Trommelendes ist bekannt und geschieht aus folgenden Erwägungen: Es ist ;erklärlich, daß die Trommel an der Stelle, an welcher die Auswurföffnung ist, die höchste Temperatur haben muß. Unmittelbar hinter der Auswurföffnung braucht die Retorte keine Glühtemperatur mehr zu haben. Würde die Trommel aber im gleichen Durchmesser wie im zylindrischen Teil fortgeführt werden, so würde dieser Teil infolge der größeren Oberfläche auch eine größere Ausstrahlung haben. Aus diesem Grunde hat man diesen Teil der Retorte flaschenhalsförmig eingezogen und so die ausstrahlende Oberfläche verringert. Den dünnen, flaschenhalsförmigen Trommelteil führt man durch die Ofenwand. Die Erfahrungen haben ergeben, daß tatsächlich wesentliche Ersparnisse an Stromkosten zu erzielen sind, wenn die Retorte flaschenhalsförmig durchgebildet ist.
  • Der Nachteil dieser Ausführungsart ist aber der, daß die Trommel nur von der offenen Zugangsseite geprüft und gereinigt werden kann. An dem 'Glühgut haften teilweise Öl, Späne und Glühhaut des `Y`rerkstoffes, «-elche während des Glühvorganges abfallen und sich in der Trommel festsetzen. Es hat sich gezeigt, daß es in vielen Fällen, besonders bei kleinstückigem Glühgut, erforderlich ist, die Schneckengänge zeitweise zu reinigen. Bei der vorbezeichneten bisherigen Ausführung hat es sich daher als Nachteil erwiesen, daß die Schneckengänge nicht auf der ganzen Länge nachgesehen und gereinigt werden können.
  • Die Erfindung besteht darin, die Trommel zweiteilig zu machen. Durch die Erfindung ist die Aufgabe gelöst, ein Rohr mit enger Halsausführung zu schaffen, welches bei geringen Strahlungsverlusten -ohne vorspringende Teile jederzeit zwecks Reinigung der Schneckengänge von beiden Seiten auseinandergenommen werden kann.
  • In der Abbildung ist eine Trommel entsprechend der vorliegenden Erfindung dargestellt, und zwar besteht dieselbe aus zwei Teilen, dem zylindrischen Stück A mit dem eingegossenen Schneckengang F, der Auswurföftnung und ferner aus dem bekannten flaschenhalsförmigen Stück B.
  • Die Verbindung wird dadurch ,erreicht, daß die beiden Teile büchsenartig ineinandergesetzt werden. Die Verbindung und Sicherung gegen Verdrehung der beiden Teile gegeneinander wird dadurch erreicht, daß ein nasenförmiger Ansatz C an dem flaschenhalsförmigen Teil und eine entsprechende Aussparung am zylindrischen Teil gebildet wird. Hierdurch werden die Verbindungsschrauben D frei von Verdrehungsbeänspruchungen. Es ist außerdem noch vorgesehen, daß in den beiden Stirnflächen der' zusammenstoßenden Trommelteile in eine eingearbeitete Nut ein aus hitzebeständiger Legierung angefertigtes Band E von hoher Festigkeit und Dehnung eingelegt wird. Hierdurch Herreicht man, daß die beiden zusammenstoßenden Retortenendenteile sich 'nach außen oder nach innen nicht verformen können. Ein Unrundwerden des Trommelendes wird hierdurch unterbunden.
  • Die- in der Abbildung dargestellte Trommel ist besonders für Glüheinrichtungen mit elektrischer Außenbehei'zung geeignet. Die einge gossene Innenspirale nimmt nur etwa 2/3 der gesamten Innenlänge ogin. Am Ende der Spirale ist eine Auswurföffnung vorgesehen, das letzte Drittel ist flaschenhalsförmig eingezogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flaschenhalsförmige, drehbare, zur Wärmebehandlung von ° kleinstöckigem Glühgut bestimmte Glühtrommel mit in der Ofenwand liegendem flaschenhalsförmigem, mit einer Auswurföffnung versehenem Ende, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswurföffnung am Übergang des flaschenhalsförmigen, zum zylinderförmigen Teil (B und A) angeordnet ist und diese beiden Teile büchsenartig miteinander verbunden sind. z. Glühtrommel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Beinen nasen- oder keilförmigen Ansatz C an dem flaschenhalsförmigen Teil und eine @entsprechende Aussparung an dem zylindrischen Teil der Trommel zwecks Verbindung der beiden Teile miteinander. 3. Glühtrommel nach Anspruch i und a, gekennzeichnet durch eine in die Stirnflächen der beiden zusammenstoßenden Trommelteile eingearbeitete Nut, in die ein aus hitzebeständiger Legierung angefertigtes Band von hoher Festigkeit und Dehnung eingreift.
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