<Desc/Clms Page number 1>
Drehtrommelröster
Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehtrommelröster, insbesondere für Kaffee, wobei die Trommel aus einem um eine horizontale Achse drehbaren Doppelmantel besteht, der einen Hohlraum bildet, in den das Röstgut zwischen die beiden Trommelmäntel eingebracht wird.
Derartige Drehtrommelröster sind bekannt, die jedoch den Nachteil haben, dass das Gut von einer Aufgabe-zu einer Entnahmestelle nur durch besondere Mittel weiterbefördert werden kann. Diese Mittel sind im wesentlichen Förderschnecken oder andere, diesen ähnliche Fördermittel. Dadurch aber wird der Aufbau solcher Röster kompliziert, insbesondere wird durch den Einbau von Förderschnecken in einen Doppelmantel die Möglichkeit des Auseinandernehmens und Reinigens solcher Rösttrommeln erschwert.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Drehtrommelröster mit einem um eine horizontale Achse drehbaren Doppelmantelzylinder, wobei das wesentliche Kennzeichen der Erfindung darin besteht, dass der Längsschnitt der beiden koaxial angeordneten Mäntel eine Trapezform aufweist zum Zweck, das Röstgut
EMI1.1
In an sich bekannter Weise wird das Röstgut durch von innen und von aussen wirksame Heizelemente, insbesondere Infrarotlampen beheizt, so dass eine intensive Röstwirkung erzielt wird. Dabei kann die Stromzuführung zu den Lampen im Innern des Doppelmantels, durch z. B. eine hohle Achse erfolgen, wie dies bei ändern drehbaren Objekten an sich bekannt ist. Die Einlassseite für das Röstgut und die Auslassseite sind mit Schiebern versehen, und an der Einlassseite ist eine Schurre zur Beförderung des zu röstenden Gutes in den Doppelmantelzylinder angeordnet, während an der Aussenseite ein Schieber die Auslassöffnung in den Ablauf des Röstgutes trennt. Die Schieber können wahlweise betätigt werden.
Durch den Gegenstand derErfindungwird derwesentliche Vorteil erreicht, dass das Röstgut völlig automatisch durch die Wirkung der Schwerkraft vom Einlasskopf der Röstvorrichtungzum andern Ende wandert, wenn die Drehtrommel gedreht wird. Damit wird aber auch der weitere Vorteil erreicht, dass eine Beladung des Rösters mit dem Röstgut durch die konische Form automatisch erfolgt und weiters, dass die Entladung des Rösters nach dem Röstvorgang ebenfalls automatisch erfolgen kann, ohne dass man, wie beiden
EMI1.2
hinneigen muss. Ausserdem kann man den Röster vorteilhafterweise sowohl mit einer innenseitig gelegenen, als auch mit einer aussenseitig gelegenen Heizung versehen, so dass die Intensität des Röstvorganges erhöht wird, und damit die Röstzeit abgekürzt werden kann.
Die Zeichnung zeigt schematisch einen Längsschnitt des Drehtrommelrösters mit dem Doppelmantel und den Heizelementen, sowie Einlass und Auslass.
Nach der Zeichnung besteht die Trommel 10 aus einem Doppelmantel mit den in Längsschnitt eine Trapezform aufweisenden Teilen, u. zw. dem Innenmantel R und dem Aussenmantel R, die koaxial zu einander ausgebildet sind und miteinander einen konischen Raum bilden, in den das Röstgut 11 eingebracht wird. Dieser Doppelmantelist mit der Achse 31 verbunden und wird z. B. durch einen Elektromotor 32 angetrieben, wobei die Achse in den Lagern 40 und 41 gelagert ist.
Mit Ll und L sind eine Anzahl von Heizelementen bezeichnet, die in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel als Infrarotlampen ausgebildet sind. Die aussen angeordnetenLampenL sind in einer aus Isoliermaterial bestehenden Bettung 100 eingesetzt und die nicht dargestellte elektrische Zuleitung erfolgt von aussen in an sich bekannter Weise von einer Stromquelle aus. Die Form der Bettung passt sich, wie die Zeichnung zeigt, der Form des konischen Doppelmantels des Rösters. an. Die inneren Heizelemente oder
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
durch Schleifringkontakte erfolgt.
Beide Bettungen 100 und 101 stehen fest und die Heizelemente, insbesondere die Infrarotlampen sind in Reihen entlang einer Erzeugenden und diese Reihen mehrfach um den Umfang der Vorrichtung herum angeordnet.
Dadurch ergibt sich eine besonders intensive Beheizung des Röstgutes im Doppelmantelröster, ohne dass dieses Röstgut mit den Heizelementen in unmittelbare Berührung kommt. Durch diese genannte Anordnung wird es auch möglich, die Heizelemente möglichst nahe an den Mantel des Doppelmanteldreh- trommel-Rösters heranzubringen, wodurch Wärmeverluste vermieden werden.
Die Fläche der Heizelemente, die dem Gut zugewendet ist, wird durch Bürsten 20 bzw. 21 bei der Umdrehung des konischen Doppelmantel, da diese Bürsten auf dem Mantel angeordnet sind, dauernd rein gehalten.
Der Doppelmantel mit seiner konischen Gestalt ist in einem gleichgestalteten Mantel mit den Fü- ssen 30 angeordnet, wobei der Mantel auch die Lager 40 und 41 aufweist. An der einen, in der Zeichnung rechten Seite, schliesst an den genannten Mantel als Gehäuse eine Einlaufschurre E an, wobei der Einlauf am Übergang von dieser Schurre in die Rösttrommel durch einen in der Wand 140 des in der Zeichnung rechts- seitigenAbschlusses vorgesehenen Schieber 141 abgesperrt oder geöffnet und damit geregelt werden kann.
Der Auslauf ist mit F bezeichnet, wobei an dieser Stelle ebenfalls ein Schieber 142 vorgesehen ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Drehtrommelröster, insbesondere für Kaffee, wobei die Trommel aus einèm um eine horizontale Achse drehbaren Doppelmantel besteht, der einen von beidenSeiten heizbaren und das Röstgut aufnehmenden Hohlraum bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsschnitt der beiden koaxial angeordneten Mäntel (R, R.) Trapezform aufweist.