DE283045C - - Google Patents

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DE283045C
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DE
Germany
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grinding roller
hollow
wall
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grinder
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D1/00Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
    • D21D1/02Methods of beating; Beaters of the Hollander type

Landscapes

  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-■M 283045 KLASSE 55 c. GRUPPE
Papierstoffholländer mit hohler Mahlwalze. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1914 ab.
Die Erfindung betrifft einen Papierstoffhplländer mit hohler Mahlwalze, der sich von bekannten Holländern im wesentlichen dadurch unterscheidet, daß die Mahlwalze gleichzeitig zur Rückleitung des Stoffes in die neue arbeitsbereite Stellung verwendet wird.
Es sind Papierstoffholländer mit hohler
Mahlwalze bekannt, bei denen der Stoff von der einen Stirnseite in die Walze eintritt;
L° allein bei dieser bekannten Einrichtung muß der Stoff durch den Mantel hindurchtreten, um in die arbeitsbereite Stellung zurückgelangen zu können, und muß der Mantel zu diesem Zwecke durchlocht sein.
1-5 Bei dem neuen Papierstoffholländer ist der Mantel dagegen voll ausgebildet und ist die Innenwandung des Troges derartig an die Mahlwalze geführt, daß der aus dem Mahlwerk austretende Stoff in das Innere der
so Mahlwalze geleitet · und gezwungen wird, an der anderen Stirnseite wieder auszutreten, um unmittelbar wieder in das Mahlwerk zurückzugelangen.
Zur wirkungsvolleren Erreichung dieses Zweckes können ferner an dem Umfange des vollen Mantels der hohlen Mahlwalze Fördermittel, z. B. schraubengangförmig verlaufende Rinnen, und im Innern der Mahlwalze Fördermittel, z. B. Förderschnecken oder schraubengangförmig verlaufende Rippen vorgesehen sein, wodurch der Stoff während seiner Bearbeitung durch Mahlwalze und Grundwerk seitlich befördert wird, um dann unmittelbar in das Innere der Mahlwalze zu gelangen, am anderen Ende wieder auszutreten und endlich wieder zwischen das Mahlwerk befördert zu werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
Fig. ι zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Querschnitt und Fig. 2 in Seitenansicht. Fig. 3 zeigt einen wagerechten Schnitt und Fig. 4 einen Längsschnitt durch die hohle Mahlwalze, während Fig. 5 schematisch den Umlauf des Stoffes nach der neuen Arbeitsweise veranschaulicht.
Der wesentliche Unterschied hinsichtlich der Bauart des neuen Holländers gegenüber den bekannten Holländern besteht 'darin, daß die Innenwandung des Troges α bei h und h1 an die beiden diagonal gegenüberliegenden Stirn- ■ wandkanten der Mahlwalze b. herangeführt ist, wodurch der Stoff gezwungen wird, den durch die Pfeile i (Fig. 3 und 5) angegebenen Weg durch die Mahlwalze b zu nehmen, um über den Kropf hinweg wieder in die neue arbeitsbereite Stellung e-d (Fig. 1) gelangen zu können. Um die Bewegung des Stoffes im Innenraum k der Mahlwalze b zu beschleunigen, kann an der Welle der Mahlwalze ein Schnekkengang c angeordnet werden oder im Innenraum k der Mahlwalze b können schraubengangförmig verlaufende Rippen g an dem vollen Walzenmantel vorgesehen sein (Fig. 4).
Die Bewegung des Papierstoffes an der Außenseite der Mahlwalze kann ebenfalls ge-
fördert werden, indem man in dem Mantel b schraubengangförmig verlaufende Rinnen f anbringt (Fig. 2).
Die Vorteile des neuen Papierstoffholländers gegenüber den bekannten Holländern bestehen in einer gleichmäßigen Bearbeitung des Papierstoffes bei großer Mahlleistung, ferner in einer erheblichen Ersparnis an Heizstoff bei Erwärmung des Holländers, und an Kraftverbrauch to sowie in einer Vergrößerung der zur Geltung kommenden Mahlfläche e-d.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    . i. Papierstoffholländer mit hohler Mahlwalze, dadurch gekennzeichnet, daß die Inneiiwandung des Troges derart an die
    , Mahlwalze geführt ist, daß der aus dem Mahlwerk austretende Stoff unmittelbar durch die eine Stirnseite in das Innere der Mahlwalze geleitet wird, an der anderen Stirnseite wieder austritt und dann unmittelbar wieder in das Mahlwerk gelangt.
  2. 2. Papierstoff holländer nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandung des Troges an die beiden diagonal gegenüberliegenden Stirnwandkanten (h, h1) der Mahlwalze (δ) herangeführt ist.
  3. 3. Papierstoffholländer nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfange des vollen Mantels der hohlen Mahlwalze (δ) Fördermittel, z. B. schraubengangförmig verlaufende Rinnen (f), und im Innern der hohlen Mahlwalze (δ) Fördermittel, ζ. B. Förderschnecken (c) oder schraubengangförmig verlaufende Rippen, vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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