DE626144C - Vorwiegend in sitzender Lage zu bedienende Hand-Flachstrickmaschine - Google Patents

Vorwiegend in sitzender Lage zu bedienende Hand-Flachstrickmaschine

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DE626144C
DE626144C DEG88594D DEG0088594D DE626144C DE 626144 C DE626144 C DE 626144C DE G88594 D DEG88594 D DE G88594D DE G0088594 D DEG0088594 D DE G0088594D DE 626144 C DE626144 C DE 626144C
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knitting machine
flat knitting
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crankshaft
handwheel
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/04Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Vorwiegend in sitzender Lage zu bedienende Hand-Flachstrickmaschine Die Erfindung betrifft eine Hand-Flachstrickmaschine mit Mustereinrichtung, wobei letztere aus mit je einer Karte belegten zwei Prismen besteht, die von auf der Kurbelwelle sitzenden Exzentern unter Vermittlung von Hebelgestängen geschaltet werden, während eine schnelle und kurze Bewegung der den Schlitten von Hand bewegenden, Kurbel in sitzender Stellung der Arbeiterin erfolgt. Derartige Maschinen finden in. erster Linie bei der Herstellung von Handschuhen Verwendung. Um der Arbeiterin eine leichte und bequeme Bewegung der Kurbel ohne Veränderung der gewöhnlichen Körperhaltung zu gestatten, darf die Kurbel über den zur Betätigung der Kartenprismen unbedingt notwendigen Ausschlag nicht hinausgehen. Bei Erfüllung dieser Bedingungen kann eine vorzeitige Ermüdung der Arbeiterin nicht eintreten, und sie kann ihre volle Arbeitskraft der Herstellung der Ware widmen.
  • Gemäß einem bekannten Vorschlag sind auf einer von einem von Hand betätigten Schwinghebel bewegten Welle zwei Winkelhebel lose angeordnet, die durch Zugstangen mit den die Jacquardprismen bewegenden Hebeln verbunden sind. Auf dieser Welle ist außerdem ein Hebel befestigt, der zum Mitnehmen der schön erwähnten Winkelhebel dient. Dieser Mitnehmerhebel trägt verstellbare Schieber, die dazu dienen, die Winkelhebel bei jeder völligen oder teilweisen Bewegung des Schwinghebels mitzunehmen. Infolge dieser Anordnung wird das Kartenprisma sowohl bei dem ganzen als auch bei verkürztem Schlittenhub und bei verkürzter Schwinghebelbewegung betätigt und damit erreicht, daß bei der Herstellung von schmaleren Jacquardwarenbahnen nicht mehr der ganze, sondern nur ein entsprechend einstellbarer Teil des Schlittenhubes ausgefahren wird. Hierbei muß, wenn der Schlittenhub verändert werden soll, der jeweilig in Tätigkeit kommende Mitnehmerschieber durch Verschieben seines Sperrriegels freigegeben, dagegen der bisher in Tätigkeit gewesene Mitnehmerschieber aus seiner Arbeitsstellung gebracht und verriegelt werden. Die hierzu nötigen Handgriffe sind immerhin zeitraubend und dadurch, daß diese Verstellung insbesondere bei der Herstellung von Handschuhen oft wiederkehrt, ist eine derartige Maschine hierfür nicht geeignet. Der gleiche Nachteil ist bei einem anderen und ebenfalls bekannten Vorschlage zu beobachten, der darin besteht, daß zum Zwecke der Begrenzung des Schlittenhubweges für die Kurbel vorgesehene Stellschrauben von Hand betätigt werden müssen. Es ist auch ein Vorschlag bekannt, bei dem geschlossene Kurvennuten in der Weise Verwendung finden, daß dieselben mit der Kurbelwelle fest verbunden sind. Hierbei erfolgt die Veränderung des Schlittenhubes durch Veränderung der Kurbellänge und dazu muß die Kurbel mindestens um z8o ° bewegt werden. Das bedeutet für die Arbeiterin eine schwere 'und unbequeme Handhabung der Maschine. Bei einem weiteren Vorschlag wird ein auf der Welle lose sitzendes, aber nicht zwangsläufig arbeitendes Doppelexzenter zur Betätigung der Kartenprismen benutzt. Hierbei sind dieselben Nachteile wie bei dem unmittelbar vorher erwähnten bekannten Vorschlag vorhanden.
  • Gemäß der Erfindung ist das zur Schaltung und Bewegung der Mustervorrichtung dienende Exzenterpaar so auf der Kurbelwelle lose und drehbar gelagert, daß die Stellung seiner Hubkurven zueinander von i8o ° bis auf o ° veränderbar ist, wobei die die Musterwalzen betätigenden Exzenter mit einer Einrichtung versehen sind, die diese gegeneinander verdreht und gleichzeitig in jeder Lage sichert. Bei Anwendung dieser Lehre erfolgt die Umstellung der Maschine aus einer Arbeitsbreite in eine beliebig andere Arbeitsbreite unter Beibehaltung der sicheren Führung der Steuervorrichtung für die Jacquardprismen durch Doppelexzenter in einfacher Weise und schnell durch einen einzigen Handgriff, der die Verstellung der Doppelexzenter gegeneinander bewirkt und von der Arbeiterin von ihrem Sitz aus und in der gewöhnlichen Körperhaltung ausgeführt werden kann, während sich hierbei die sehr zeitraubende Veränderung der Kurbelarmlänge erübrigt und außerdem die mit dieser Veränderung notwendig verbundene Änderung der gewöhnlichen Körperhaltung vermieden wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt; und zwar zeigt Abb. i und z eine die Prismen einer Jacquardstrickmaschine betätigende Vorrichtung in Vorderansicht bzw. von oben gesehen und Abb. 3 dieselbe Vorrichtung im Querschnitt nach Linie A-B der Abb. i.
  • Die an sich bekannten beiden Exzenter i und 2 sind in ihren einander zugekehrten Flächen mit je einem Kegelzahnradsegment i' bzw. 2' versehen und sitzen lose auf der von der Kurbel 3 drehbaren und in ortsfesten Augen 5 bzw. 6 gelagerten Welle -7. In die Kegelzahnradsegmente i', 2' greift ein Kegelzahnrad 8 ein, das gemeinsam mit einem Handrad 9 mit einem Bolzen io verstiftet ist. Dieser Bolzen io ist in einem Auge ii einer mit der Kurbelwelle 7 verstifteten Büchse ii' lose gelagert. Die beiden Exzenter i, 2 besitzen in bekannter Weise die durch je ein Hebelgestänge i2 bzw. 12' auf die Jacquardkartenwalzen 13 bzw. 13' schaltendaeinwirken den Hubkurven i" bzw. 2". Letztere stehen bei gewöhnlich breitem Schlittenweg, wie dargestellt, um 18o° versetzt zueinander. Soll der - nicht dargestellte - Schloßschlitten nur kürzer bewegt werden und hierauf sofort eine Weiterschaltung der Kartenprismen i3 bzw. 13' eintreten, so hat ein Gegeneinanderverdrehen der Hubkurven i" und 2" in der Weise zu erfolgen, daß letztere innerhalb einer Kurbelpendelbewegung in einem Winkel von weniger als i8o ° zueinander stehen. Dies wird mit Hilfe der dargestellten Einrichtung erzielt, indem beim Verdrehen des Handrades 9 dessen Bolzen io das Kegelrad 8 mitnimmt und dieses beide Zahnsegmente i' bzw. 2' in entgegengesetzter Richtung zueinander bewegt. Die Exzenter arbeiten immer gleich, d. h. vor jeder Schlittenumkehr werden die Kartenprismen sowohl von und zum Nadelbett bewegt als auch gleichzeitig um ihre eigene Achse geschaltet. Die Exzenter stehen bei größtem Schlittenhub so, daß ihre Scheitelpunkte und derKurbelwellenmittelpunkt miteinander verbunden eine gerade Linie oder einen Winkel von 18o' ergeben. Wird der Schlittenhub verkleinert, so werden die Exzenter auf der Kurbelwelle gegeneinander verdreht. Verbindet man nun die Scheitelpunkte der Exzenter und den Kurbelwellenmittelpunkt, so ist diese Verbindung keine gerade Linie mehr, sondern die Verbindungslinie vom Scheitelpunkt bis zum Kurbelwellenmittelpunkt bildet einen Winkel, der immer kleiner sein wird als i8o ° und somit je nach dem Schlittenhub verkleinert werden und beispielsweise nur 30' betragen kann. Das Handrad 9 ist mit Rasteng' versehen, in welche ein am Büchsenzylinder ii federnd gelagerter Finger 14 sich selbsttätig einlegt und somit eine ungewollte Bewegung des Handrades 9 ausschließt bzw. letzteres in der eingestellten Lage festhält. Zur leichteren und schnelleren Feststellung der gewünschten Hubkurvenstellung kann das Handrad 9 mit einer Skala versehen sein.

Claims (3)

  1. PA1`ENTANSPRÜCHE ; i. Vorwiegend in sitzender Lage zu bedienende Hand-Flachstrickmaschine mit einem auf der Kurbelwelle sitzenden, zur Schaltung und Bewegung der Mustervorrichtung dienenden Exzenterpaar, dadurch gekennzeichnet, daß dieses " Exzenterpaar (i, 2) so auf der Kurbelwelle (7) lose und drehbar gelagert ist, daß die Stellung seiner Hubkurven (i", - 2") zueinander von i8o bis auf o ° veränderbar ist, wobei die die Musterwalzen (13, 13') betätigenden Exzenter (i, 2) mit einer Einrichtung versehen sind, die diese gegeneinander verdreht und gleichzeitig in jeder Lage sichert.
  2. 2. Flachstrickmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Exzenter (i, 2) mit einem Kegelzahnradsegment (i, 2) verbunden ist, die beide mit ihren Zähnen in ein Kegelzahnrad (8) eingreifen, das mit einem feststellbaren Handrad (9) gekuppelt ist.
  3. 3. Flachstrickmaschine nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kegelzahnrad (8) und das Handrad (g) gemeinsam an einem Bolzen (ro) befestigt sind, der in einem Lager (ZZ, =z') lose drehbar ist, wobei letzteres mit der Kurbelwelle (7) fest verbunden ist, und daß ferner das Handrad (g) als Rastenscheibe ausgebildet ist, in deren Rasten (g') ein am Bolzenlager (ix, zz') federnd gelagerter Finger (r4) eingreift.
DEG88594D 1934-08-09 1934-08-09 Vorwiegend in sitzender Lage zu bedienende Hand-Flachstrickmaschine Expired DE626144C (de)

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