DE624840C - Verfahren zur Erzielung eines ebenmaessigen durchgehenden Streifenverlaufes an den Acselteilen von Sakkos und anderen gestreiften Kleidungsstuecken - Google Patents

Verfahren zur Erzielung eines ebenmaessigen durchgehenden Streifenverlaufes an den Acselteilen von Sakkos und anderen gestreiften Kleidungsstuecken

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DE624840C
DE624840C DEF76607D DEF0076607D DE624840C DE 624840 C DE624840 C DE 624840C DE F76607 D DEF76607 D DE F76607D DE F0076607 D DEF0076607 D DE F0076607D DE 624840 C DE624840 C DE 624840C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D1/00Garments
    • A41D1/02Jackets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzielung eines ebenmäßigen durchgehenden Streifenverlaufes an den Achselteilen von Sakkos und anderen gestreiften Kleidungsstücken Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erzielung eines - ebenmäßigen durchgehenden Streifenverlaufes an ' den Achselteilen von Sakkos und anderen gestreiften Kleidungsstücken.
  • Es ist bekannt, insbesondere bei sogenannter Konfektionsware, durch Anwendung von maschinenmäßig vorgenommenen Ausstanzungen usw. im Stoff das betreffende Kleidungsstück normal großen Körperformen etwas anzupassen. , Zweck der Erfindung ist es, bei gestreiften Kleidungsstücken den Streifenverlauf derart zu ,ändern, und zwar umzubiegen, daß, genau wie die Brustpartien, auch die Achselpartien mit annähernd parallel verlaufenden Streifen versehen sind.
  • Die Erfindung besteht darin, daß zunächst dicht neben den Klappenbrüchen des Sakkos je ein Einschnitt vorgenommen wird. Hierauf wird der an den Einschnitten anliegende, sich zur Halsspitze erstreckende Stoffteil annähernd in Richtung des Streifenverlaufes des Stoffmusters gedehnt. Dann wird jener Einschnitt wieder geschlossen, worauf eine Umbiegung des Streifenverlaufes des Stoffmusters erreicht ist.
  • Die Vorteile der Erfindung gegenüber dem Bekannten liegen vor allen Dingen darin., daß die vorbezeichnete Streifenumbiegung-so weit getrieben werden kann, bis ein paralleles Weiterverlaufen der Streifen über die Achsel hinweg :erreicht ist. Es wird hierdurch in bisher unerreichter Vollendung eine Ebenmäßigkeit des Streifenverlaufes des Stoffmusters am Sakko o. dgl. erreicht.
  • -Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in der Zeichnung im Grundriß, und in Ansicht .dargestelllt.
  • Ls bedeuten a die Klappenbrüche des Sakkos, während b in punktierter Weise angibt, wie dicht neben den' Klappenbrüchen a Einschnitte (Sison) b .anzuordnen sind.
  • Der Einschnitt kommt hierbei hinter der Klappelz derart zu liegen, daß: er durch die umgelegten Klappen h verdeckt wird und unsichtbar bleibt.
  • Der bei dem Einschnitt b anliegende, sich zur Halspitze c erstreckende Stoffteil d wird gedehnt, und zwar in an sich bekannter Weise durch Bügeln o. dgl.
  • Der Dehnungsvorgang ist punktiert angegeben, indem die Halsspitze c auf einem punktiert angegebenen Kreisbogen i .ein Stück weitergezogen wird-Das Armloch e ist wesentlich größer ausgeschnitten als erforderlich, da :es durch die Abschwenkung des Stoffteils d und durch Einschwenken der Stoffecke 1, wie punktiert veranschaulicht, eine Verkleinerung .erfährt.
  • Auch die beim Armloche anliegende Stoffecke L ist beim Zuschneiden höherliegend auszuschneiden als sonst üblich,- da sie beim Umschwenken gesenkt wird.
  • Schließlich ist dem Armloch e insgesamt ein größerer öffnungswinkel zu geben, da das Armloche durch das Einschwenken des Stoffteils d verkleinert wird.
  • ' Weiterhin- ist 'der in der Nähe der tiefsten Stelle des Armlochs e liegende Stoffteil f annähernd senkrecht zum Streifenmuster kurz gehalten bzw. vermittels eines Fadens eingezogen (gerafft), wodurch ein besserer Sitz des' Kleidungsstückes erreicht wird.
  • Es hat sich ergeben, daß die Abbiegung des Streifenmusters dann besonders gut ausfällt, wenn die Halsspitze,c auf einem Bogen i längs gezogen wird, dessen Mittelpunkt in der Nähe der tiefsten Armlochstelle e etwa bei k liegt.
  • Schließlich wird noch" der zwischen der` Vorderkante g und dem Einschnitt b liegende Klappenteil h annähernd senkrecht zum Streifenmuster in Richtung zu jenem Einschnitt b hin ,gedehnt, bis der Einschnitt b wieder geschlossen ist. Es ist also nicht notwendig, in b einen Keil o. dgl. einzusetzen, obwohl dies auch möglich wäre, da, wie schon erwähnt, jener Einschnitt b unter die umgelegte Klappe lz zu liegen kommt und unsichtbar bleibt.
  • Das Kleidungsstück wird nunmehr wie üblich ausgebügelt, worauf am fertigen Stück dann der Streifenverlauf des Stoffmusters nicht nur annähernd parallel zur Vorderkante, sondern nunmehr auch annähernd parallel der Naht des Armlochs gerichtet ist, so daß in besonders günstiger Weise ein :ebenmäßiges Aussehen des gesamten Kleidungsstückes @erreicht ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erzielung eines ebenmäßgen durchgehenden Streifenverlaufes an den Achselteilen von Sakkos und anderen ;gestreiften Kleidungsstücken, dadurch gekennzeichnet, daß dicht neben den. Klapp,enbrüchen (a) des Sakkos je ein Einschnitt (b) vorgenommen wird und der an den Einschnitten anliegende, sich zur Halsspitze (c) -erstreckende Stoffteil (d) annähernd in Richtung des Streifenverlaufes des Stoffmusters gedehnt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennnzeichnet, daß der in der Nähe der tiefsten Stelle des Armlochs (e) liegende Stoffteil (f) annähernd senkrecht zum Streifenmuster gerafft wird und das Armloch (e) sowohl mit einer größeren öffnung als auch mit einem längeren bzw. höherliegenden Schulterstück (Z) ausgeschnitten wird.
DEF76607D 1933-11-25 1933-11-25 Verfahren zur Erzielung eines ebenmaessigen durchgehenden Streifenverlaufes an den Acselteilen von Sakkos und anderen gestreiften Kleidungsstuecken Expired DE624840C (de)

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