DE634965C - Kleidungsstueck, insbesondere Schuerzenkleid - Google Patents

Kleidungsstueck, insbesondere Schuerzenkleid

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DE634965C
DE634965C DEM127075D DEM0127075D DE634965C DE 634965 C DE634965 C DE 634965C DE M127075 D DEM127075 D DE M127075D DE M0127075 D DEM0127075 D DE M0127075D DE 634965 C DE634965 C DE 634965C
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Germany
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DEM127075D
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MARGA MERTZ GEB BERNBURG
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MARGA MERTZ GEB BERNBURG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D1/00Garments
    • A41D1/22Clothing specially adapted for women, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Outerwear In General, And Traditional Japanese Garments (AREA)

Description

  • Kleidungsstück, insbesondere Schürzenkleid Die Erfindung betrifft ein Kleidungsstück, insbesondere einSchürzenkleid, bestehend aus einer mit einem Ausschnitt für den Durchtritt des Kopfes versehenen, den Vorder- und Rückenteil des Kleidungsstückes bildenden Stoffbahn.
  • Kleidungsstücke, die nur aus einer Stoffbahn bestehen, aus der beispielsweise eine Bluse gebildet ist, sind bereits bekannt.
  • Bei einer anderen Ausführung ist in der Mitte der Stoffbahn ein Ausschnitt für den Durchtritt des Kopfes vorgesehen, und an den glatten Seitenrändern der Stoffbahn sind Bänder zum Anlegen bzw. Festbinden der Seitenränder angebracht. Ein solches Kleidungsstück schmiegt sich aber formgerecht nicht an den Körper an; es ist also demgemäß schon aus geschmacklichen Gründen zur weiteren Verbreitung nicht geeignet. Darüber hinaus ergibt sich bei einer solchen Ausführung der Mangel, daß bei Bewegungen des Körpers, insbesondere beim Heben und Senken der Arme, die Seitenteile auseinanderklappen.
  • Derselbe Nachteil tritt bei einer weiteren Ausführung ein, bei der etwa in Hüfthöhe ein Einschnitt vorhanden ist. An diesem Einschnitt sind Bänder angebracht, durch die die Vorder- und Rückenbahnen in der Höhe dieses Einschnittes verbindbar sind. Es ergibt sich von selbst, daß in diesem Falle auch in der gewöhnlichen Haltung derTrägerin keine vollkommene Bedeckung des Körpers erreicht wird. Die vorerwähnten Nachteile sollen durch den Erfindungsgegenstand vermieden werden. Die Erfindung besteht darin, daß die beiden Seitenränder der den Rückenteil des Kleidungsstückes bildenden Stoffbahn unterhalb von in Achselhöhe angebrachten Einschnitten in Achsel- und Hüfthöhe durch elastische Schnüre o. dgl. miteinander verbindbar sind und daß am Vorderteil in Hüfthöhe Einschnitte angebracht sind, an deren unterem Rand Gürtelbänder befestigt sind.
  • Der wesentliche Vorteil dieses aus einer Stoffbahn geschnittenen Kleidungsstückes mit den entsprechend angebrachten Einschnitten auf der Vorder- und Rückenbahn besteht darin, daß sich das Kleid der Körperform anschmiegt und somit einen einwandfreien Sitz, der einmal das Auseinanderklaffen der Stoffbahnen an der Seite verhindert und zum anderen dem Kleid ein geschmackvolles Aussehen erteilt, gewährleistet.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung erläutert. Es zeigt Fig. z eine zugeschnittene Stoftbahn, Fig. z die Art und Weise, in der der Rükkenteil der Stoffbahn am Körper festgehalten wird, ' Fig. 3 das fertig angezogene Kleid und Fig. q. eine weitere Verwendungsform des Kleides.
  • Von einer laufenden Stoffbahn werden zwei Streifen B abgeschnitten und gesäumt. Diese ergeben die Hüftbänder. Alsdann wird die Stoffbahn an den beiden Enden C'_gesäumt und in der 1V1 itfie: mit einem kreisförmigen Ausschnitt D für den Kopf und gegebenenfalls mit einem Einschnitt Dl versehen, mit einem Knopf und einer Schlaufe ve %-: schließbar ist.
  • Das kreisförmige Stoffstück,. das bei des= Herstellung des Kopfausschnittes herausfällt, dient als Tasche E.
  • Am Vorderteil der Stoffbahn werden in etwa 86 cm Höhe von der Kante C zwei Einschnitte F angebracht, an dessen unterem Teil F1 die Bänder B festgenäht werden: Am Rückenteil in etwa zo5 cm Abstand von der entsprechenden Kante C wird an jeder Seite ebenfalls ein kleiner Einschnitte angebracht, dessen eine Kante abgerundet ist. Unterhalb der- Einschnitte e sind an den Staffkanten -ein --Gummiband G und ein dazugehöriger Knopf H angebracht. Des guten Sitzes wegen ist es zweckmäßig, etwa 2.5 cm tiefer ein weiteres Gummiband G1 und Knopf Hl anzubringen.
  • Die Einschnitte und Ausschnitte werden. gesäumt.
  • Das derart fertiggestellte Schürzenkleid wird mit dem Halsausschnitt D über den Kopf gestreift, die Gummibänder G und GI an den Knöpfen H und Hl befestigt, die Bänder B des Vorderteils nach hinten und dann wieder nach vorn geführt, zusammengebun-`den und mit Hilfe eines Knopfes, einer Schnalle oder nur mit einer Schleife ver-@khlössen.
  • =: =Dasselbe Kleid läßt. sich durch Falten der kimonoähnlichen Ärmelenden in ein ärmelfreies Kleid mit Revers (Fig. 4) verwandeln. Zwecks besseren Sitzes und Haltes werden daher die Spitzen K, KI unter dem Gürtel an Knöpfen T, TI o.dgl. festgelegt.

Claims (1)

  1. - PATENTANSPRUCI3: Kleidungsstück, insbesondere Schürzenkleid, bestehend aus einer mit einem Ausschnitt für- den Durchtritt des Kopfes versehenen, den Vorder- und Rückenteil des Kleidungsstückes bildenden Stoffbahn, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenränder der den Rückenteil bildenden Stoffbahn unterhalb von in Achselhöhe angebrachten Einschnitten in Achsel- und Hüfthöhe durch elastische Schnüre o. dgl. miteinander verbindbar sind und daß am Vorderteil in Hüfthöhe Einschnitte angebracht sind, an deren unterem Rand Gürtelbänder befestigt 'sind. '
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