DE62399C - Presse zur Herstellung gelochter Teigperlen als Koralienperlennachahmung - Google Patents

Presse zur Herstellung gelochter Teigperlen als Koralienperlennachahmung

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DE62399C
DE62399C DENDAT62399D DE62399DA DE62399C DE 62399 C DE62399 C DE 62399C DE NDAT62399 D DENDAT62399 D DE NDAT62399D DE 62399D A DE62399D A DE 62399DA DE 62399 C DE62399 C DE 62399C
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E. tadscher in Zittau
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    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • B29C33/38Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor characterised by the material or the manufacturing process
    • B29C33/40Plastics, e.g. foam or rubber
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 39: Horn, Elfenbein und plastische Massen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ίο. April 1891 ab.
Die Presse ruht mit ihrer Unterlagsplatte Ί, Fig. i, 2 und 3 der Zeichnung, auf einem hölzernen Bock und besteht im wesentlichen aus einer feststehenden Wand 2, einer beweglichen Wand 3 und einer beweglichen Platte 4.
In einer Anzahl Löcher der feststehenden Wand 2 befinden sich die Patronen 5 mit ihren halbkugelförmigen Köpfen. Diese Patronen sind unter Führung der an der WTand 2 parallel befestigten Platte 6 beweglich. Correspondirend derselben sind auch in der beweglichen Wand 3 eine gleiche Anzahl feststehender Patronen 7, die denen von Platte 2 entsprechend construirt sind. Sowohl die Patronen 5 wie 7 sind mit Bohrungen (Seelen) versehen, in welche die an der Platte 4 befestigten' Stäbchen 8 durch Drehung der Schraubenspindel 9 eingeführt werden können.
Die in Schlitten 15 gleitende Wand 3 bewegt sich bei Drehung der Schraubenspindel 10 der festen Wand 2 entgegen, und der Vorgang zur Herstellung von Perlen ist folgender:
Der zu verwendende feste Teig wird in Plattenform zwischen die sich gegenüberstehenden Patronen 5 und 7 frei gehalten, Fig. 4, 11. Während nun die gleitende Wand 3 mit ihren Patronen und der Platte 12 sich durch Drehung der Spindel 10 der Wand 2 entgegenbewegt, wird die Teigplatte zunächst festgeklemmt. Die Patronen 5 drücken sich sodann in die Teigplatte ein, bis sie von den Patronen 7 berührt (Fig. 5) und in die feste Platte 6 zurückgedrängt werden (Fig. 6). Hierdurch sind zunächst die äufseren' Formen der Perlen hergestellt. Jetzt wird die Spindel 9 in Bewegung gesetzt, wodurch sich die Scheibe 4 der festen Platte 2 von rückwärts nähert und die Stäbchen 8 in die Bohrungen der Patronen und durch die entstandenen Teigperlen 13 hindurchstöfst (Fig. 7), die letzteren durchlochend.
Die Spindel 9 wird jetzt zurückgedreht, ebenso die Spindel 10, die Patronen 5 treten wieder aus der Platte 6 heraus und geben die fertigen Perlen mit Löchern versehen frei, während der Rest der auf den Patronen 7 festsitzenden Teigplatte durch die Platte 12 vermittelst der sich wieder streckenden Federn 14 abgeschürft wird.
Das Material, welches vorzugsweise von dieser Perlpresse verarbeitet werden soll, besteht in der Hauptsache aus Weizenmehl, Gyps, Glycerin und giebt, in geeigneter Mischung gekocht, einen knetbaren Teig, der nach dem Austrocknen hart wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Presse zur Herstellung von gelochten Teigperlen als Korallenperlennachahmung, bestehend aus zwei mit an je einem Ende halbkugelförmigen Patronen (5 und 7) besetzten Wänden (2 und 3), durch deren Gegeneinanderbewegung die Perlen ■ mittelst der Patronen aus dem dazwischen befindlichen Teig geformt und darauf durch die Bewegung einer mit Stäbchen (8) besetzten Platte (4) durchlocht werden.
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