DE623934C - Steuerung fuer Zweitaktbrennkraftmaschinen - Google Patents

Steuerung fuer Zweitaktbrennkraftmaschinen

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DE623934C
DE623934C DED66037D DED0066037D DE623934C DE 623934 C DE623934 C DE 623934C DE D66037 D DED66037 D DE D66037D DE D0066037 D DED0066037 D DE D0066037D DE 623934 C DE623934 C DE 623934C
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Description

  • Steuerung für Zweitaktbrennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Steuerung für Zweitaktbrennkraftmaschinen,insbesondere für hohe Drehzahlen, welche in bekannter Weise mit mehreren von dem oder den Brennstoffgemischventilen getrennten Spülluftventilen versehen ist, und welche sich dadurch kennzeichnet, daß die Spülluftventile abwechselnd gesteuert werden, so daß ein bei einem Arbeitskreislauf betätigtes Ventil während des folgenden Arbeitskreislaufs in Ruhe verbleibt. Auf diese Weise ergibt sich neben einer Herabsetzung der Arbeitsgeschwindigkeit der Ventile eine wirksame Kühlung des Arbeitszylinders, wodurch wiederum ein höheres Ladungsgewicht und damit ein besserer Liefergrad erreicht wird.
  • An sich ist es bekannt, bei Brennkraftmaschinen mehrere Auspuffventile anzuordnen, die abwechselnd gesteuert werden: Der Zweck dieser bekannten Einrichtung ist lediglich :eine Kühlung der Ventile, während der Zylinder sich noch stärker erhitzt als bei der üblichen Anordnung eines einzigen Auspuffventils. Demgegenüber wird bei der Verwendung zweier .oder mehrerer in. d--r angegebenen Weise arbeitender Spülluftventile eine erhöhte Kühlung des Zylinders dadurch erreicht, daß die durch die Spülventile eingelassene kalte Spülluft nicht nur das länger auf dem Sitz gehaltene Spülventil kühl hält, sondern daß auch an dieses eine größere Wärmemenge von der Zylinderwand übertragen werden kann, weil es länger mit der Wandung in Berührung bleibt.
  • In der Zeichnung ist-ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens veranschaulicht.
  • Fig. i ist ein durch die Kurbelwellenachse gelegter Längsschnitt.
  • Fig.2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Zylinderachse.
  • Der Maschinenkörper besteht aus einem vereinigten, wassergekühltenZylinderblock und iiurbelwellengehäuse i. Das Kurbelwellengehäuse trägt die Hauptlager 2 der Kurbelwelle 3, wobei jeder Kurbelzapfen q. von den scheibenförmigen Kurbelarmen 5 getragen ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle 3 ein Veibrennungshüb je Zylinder verfolgt, so daß eine Vierzylindermaschine vier Kraftimpulse je Umdrehung liefert. Die Zylinder 6, in welchen die Arbeitskolben 7 arbeiten, sind an einem Ende durch einen abnehmbaren Zylinderkopf 8 verschlossen und besitzen nahe ihrem unteren Ende in den Wandungen Auspufföffnungen g.
  • In dem Zylinderkopf 8 sind- Lufteinlaßöffnungen io vorgesehen, die durch Spülluftventile i i verschließbar sind, sowie Öffnungen 12 für den Einlaß von Brennstoffgemisch, die durch Ventile 13 verschließbar sind. Insgesamt können drei oder mehr Ventile je Zylinder vorgesehen sein, die in einem beliebigen Winkel zur Achse des Zylinders oder parallel dazu angeordnet sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel der Anordnung dreier Ventile können zwei senkrecht über dem Zylinder angeordnet sein und die Lufteinlaßventile i i bilden, die größer als das dritte Ventil 13 sind, das in einem Winkel, z. B. von :.Qrj,'S°;sr L#,reA@e c'i@r Zylinderbohrung angeordnet sein kann, und das das Einlaßventil für das Brennstoffgemisch darstellt. Diese Ventile können in beliebiger geeigneter Weisse angetrieben werden, z. B. wie dargestellt durch ,eine Nockenwelle 14, die von der Hauptwelle 3 getrieben wird und über dem Zylinderkopf liegt. und die mit drei l'Tocken je Zylinder versehen ist. Von diesen Nocken betätigen zwei Nocken 15 die Spülluftventile i i, während der dritte Nocken 16 das Brennstoffgemischventil 13 vermittels auf der Schwinghebelwelle 17 angeordneter Schwinghebel antreibt. Dieses Ventil 13 hat bei jeder Umdrehung der Nockenwelle zwei öffnungsperioden, da die Nockenwelle 14 bei dieser Anordnung durch ein geeignetes Getriebe 18, i9 mit der Hälfte der Geschwindigkeit der Hauptwelle 3 angetrieben wird.
  • Die beiden Spülluftventile i i jedes Zylinder. arbeiten abwechselnd so, daß jedes bei jeder nächstfolgenden Umdrehung der Kurbelwelle arbeitet. Daher arbeiten sie mit der Hälfte der Geschwindigkeit, die nötig wäre, wenn nur ein einziges Spülluftventil je Zylinder vorgesehen wäre. Sie leiten lediglich Luft in den Zylinder, die durch einen geeigneten Kompressor 20 vorverdichtet ist. Die Öffnung der Lufteinlaßventile_ kann zu passender Zeit nach Freigabe der Auspufföffnungen durch die tief niedergezogenen Ansätze der Kolben 7 erfolgen, wobei aber nur eines der beiden Ventile i i gleichzeitig mit den Auspufföffnungen geöffnet ist.' -Der Abschluß der Ventile kann in Anpassung an die einzelnen Maschinen festgelegt sein, erfolgt jedQch nicht, bevor die Kolben die Auspufföffnungen geschlossen haben.
  • Für jeden Zylinder können ein oder mehrere Bremlstoffgernischventile 13 vorgesehen sein, die dem Zylinder ein reiches Brennstoffluftgemisch zuführen, wobei die Luft durch einen zweistufigen Kompressor 21 vorverdicht=et ist. Das Ventil 13 ist so eingestellt, daß es sich etwa im Zeitpunkt des Abschlusses der Auspufföffnungen öffnet und sich schließt, sobald dies passend ist; doch kann die öffnungszeit auch bis zu jedem Zeitpunkt verzögert werden, bevor der Kolben den oberen Totpunkt erreicht: Im Zylinderkopf ist ferner eine Zündkerze 22 angeordnet, durch welche die Ladung in der Verbrennungskammer gezündet wird.
  • Die Zuleitung der Luft zum Kompressor 2o wird durch ein Ventil 24 geregelt, und die komprimierte _ Luft- wird der Maschine durch die Leitungen 23 zugeführt. Von der Förderseite des Kompressors 20 führt eine Zweigleitung 25 zu einem Vergaser 26 und von da zum Kompressor 21, der von dem Vergaser 26 ein Gemisch von Brennstoff und Luft ansaugt und vor der Zuführung zum Ventil 13 weiter komprimiert. - Der Druck der die Ventile 13 versorgenden Einrichtung ist höher als der Druck .der die Ventile i i versorgenden Einrichtung. Die Menge des den Ventilen 13 zugeführten Brennstoffluftgemisches wird durch ,ein Ventil 27 geregelt, das zwischen dem Vergaser 26 und dem Kompressor 21 des Brennstoffgemisches liegt.
  • Der Zylinderkolf 8 wird durch den Wassermantel 28 gekühlt.
  • Die Auspufföffnungen 9, die ebene oder scharfe Kanten 29 (Fig. 2) haben, können gemäß Fig. i paarweise angeordnet werden, wobei die entsprechenden Hälften der Ansätze der Kolben 7 die Paare der Auspufföffnungen schließen, wenn der Kolben sich in seineroteren Stellung befindet.
  • Die Darstellung der Kompressoren 20,21 ist rein schematisch und in den beiden Figuren der Zeichnungen verschieden.
  • Die Arbeitsweise dieser Maschine ist folgende: Der Kolben 7 wird im Zylinder 6 durch die Expansion des entzündeten Gemischs abwärts getrieben. Gegen Ende seiner Bewegung gibt er die Auspufföffnungen 9 frei, durch die die verbrannten Gase entweichen. Ungefähr zu derselben Zeit .öffnet sich eines der Spülluftventile i i, und der Zylinder 6 wird mit reiner Luft gefüllt. Inzwischen hat der Kolben 7 seine Bewegung umgekehrt und die Auspufföffnungen 9 geschlossen. Zu einer geeigneten Zeit während des Aufwärtshubes des Kolbens öftnet sich das Brennstoffgemischventil13 und läßt sein Gemisch von Brennstoff und Luft in den Zylinder eintreten. Darauf schließen sich sowohl das Gemischeinlaßventil als auch die Spülluftventile, der Kolben verdichtet die Ladung, der _Zündpunkt wird erreicht, und der Arbeitskreislauf wiederholt sich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI: Steuerung für Zweitaktbrennkraftmaschinen, insbesondere für hohe Drehzahlen, mit mehreren von dem oder den Brennstoftgemischventilen getrennten Spülluftventilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülluftventile (i i) abwechselnd gesteuert werden, so daB ein bei einem Arbeitskreislauf betätigtes Spülluftventil während des folgenden Kreislaufs in Ruhe verbleibt.
DED66037D 1932-09-15 1933-06-13 Steuerung fuer Zweitaktbrennkraftmaschinen Expired DE623934C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB623934X 1932-09-15

Publications (1)

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DE623934C true DE623934C (de) 1936-01-08

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ID=10488098

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED66037D Expired DE623934C (de) 1932-09-15 1933-06-13 Steuerung fuer Zweitaktbrennkraftmaschinen

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DE (1) DE623934C (de)

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