DE623922C - Einrichtung zur Fernbedienung eines Radioempfangsgeraetes durch elektromagnetische Betaetigung des Abstimmittels - Google Patents

Einrichtung zur Fernbedienung eines Radioempfangsgeraetes durch elektromagnetische Betaetigung des Abstimmittels

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DE623922C
DE623922C DEU12731D DEU0012731D DE623922C DE 623922 C DE623922 C DE 623922C DE U12731 D DEU12731 D DE U12731D DE U0012731 D DEU0012731 D DE U0012731D DE 623922 C DE623922 C DE 623922C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/18Control by auxiliary power
    • H03J1/185Control by auxiliary power the auxiliary power producing an adjustment dependent on the current intensity

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  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Fernbedienung eines Radioempfangsgerätes durch elektromagnetische Betätigung des Abstimmittels Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Fernbedienung eines Radioempfangsgerätes durch elektromagnetische Betätigung der Achse des Abstimmittels des Gerätes. Wenn kadioempfangsgeräte z. B. in größeren Sälen aufgestellt werden, so kann es erforderlich sein, zur Erzielung einer günstigen akustischen Wirkung des Lautsprechers das Gerät in einer solchen Höhe anzubringen, in welcher es für die Einstellung seiner Abstimmmittel nur schwer zugänglich ist. Es ist in diesem Falle erforderlich, eine Vorrichtung anzuordnen, mittels welcher die Achse des Abstimmittels des Gerätes von einem andern der Person, die das Gerät bedient, leicht zugänglichen Ort aus in Drehung versetzt werden kann.
  • Es sind Einrichtungen zur Fernbedienung von Rundfunkempfängern bekannt, mittels welchen der Empfänger selbsttätig wahlweise auf eine gewisse Anzahl ausgewählterWellenlängen eingestellt werden kann.
  • Es geschieht dies beispielsweise durch Anordnung von mit ,der Achse des Abstimmmittels gekuppelten, motorisch angetriebenen Rastscheiben, um deren Rand herum eine Anzahl einstellbar und peripherisch versetzt angeordnete, elektromagnetisch betätigte Sperrmagnete vorgesehen sind, von welchen jeeiner einer einzustellenden Station zugeordnet ist. Diese Sperrmagnete sind an eine gemeinsame Stromquelle angeschlossen und können durch je- einen Schalter gesteuert werden, um den Anker in eine am Scheibenumfang befindlicheRastvcrtiefung eingreifen zu lassen. Der die Rastscheiben antreibende, umschaltbare Elektromotor wird durch einen Schalter, der von einer ,der Scheiben nach jeder Umdrehung umgelegt wird, umgeschaltet, wobei diese hin und her drehende Bewegung des Motors und der Rastscheiben so lange dauert, bis einer der Schalter der Sperrmagnete geschlossen wird und der entsprechende Anker in die Rastvertiefung einspringt, sobald diese mit ihm in Deckung kommt.
  • Gemäß einer andern bekannten Einrichtung sind auf der Welle des Abstimmkondensators eine Anzahl je einer bestimmten Wellenlänge zugeordneter Nockenscheiben angeordnet, welche mittels Betätigung von im Stromkreis eines Elektromotors liegenden, jeder Scheibe zugeordneten Schaltkontakten den die Scheiben antreibenden Motor in Bewegung setzen bzw.ausschalten. Jede Nockenscheibearbeitet mit einem Umschalter zusammen, und ihr Umfang bildet zwei Kreisflächen von verschiedenem _Radi.us,: >derart, ,daß der Mötor in der einen Richtung dreht, wenn der Umschalterarm längs der einen Kreisfläche gleitet, und in entgegengesetzter Richtung, wenn er längs der andern Fläche gleitet, während in der Zwischenstellung der Motorstromkreis unterbrochen ist.
  • Diese bekannten Einrichtungen gestatten zwar eine selbsttätige Einstellung des Rundfunkempfängers durch einfache Betätigung des jeder einzustellenden Wellenlänge zugeordneten Schaltkontaktes. Die jeder Wellenlänge zugeordneten Nockenscheiben bzw. Sperrmagnete erfordern aber eine genaue und umständliche Einregulierung, und zwar muß für jedes einzelne Rundfunkgerät, das mit einer solchen Einrichtung versehen wird, eine besondere Einregulierung vorgenommen werden. Auch ist es aus praktischen Gründen unmöglich, die Einrichtung mit so vielen Einstellelementen auszustatten, daß ,die -Wellenlänge jeder heutzutage mit einem Rundfunkgerät erreichbaren Sendestation eingestellt werden könnte.
  • Mit der Erfindung soll eine Vorrichtung geschaffen werden, die zwar nicht selbsttätig das Rundfunkgerät auf eine bestimmte Weil lenlänge einstellt, die aber eine solche Fernbedienung des Gerätes durch elektromagnetischen Antrieb der Achse des Abstimmittels gestattet, daß .die Achse in beiden Richtungen über eine beliebige Strecke ihres Drehbereiches gedreht werden kann, die also in jeder beliebigen Stellung angehalten werden kann und dadurch die Einstellung des Rundfunkgerätes auf je=des im Bereich des Gerätes befindliche Wellenlänge gestattet.
  • Es wird dies erfindungsgemäß durch An-_ordnung von zwei parallel geschalteten, elektrischen Spulen erreicht, die je auf einen von zwei mit der Welle des Abstimmittels so verbundene Kerne wirken, daß diese unter Einwirkung ihrer Spulen die Welle in entgegengesetzten Richtungen zu drehen versuchen, wobei im Stromkreis der beiden Spulen zwei Regulierwiderstände mit gemeinsamem Regulierarm eingeschaltet sind, durch ' dessen Verschiebung die Stromstärke in ,der einen Spule erhöht und in der andern vermindert wird. Es kann also durch eine einfache Drehbewegung des Regulierarmes z. B. die Kondensatorwelle eines Rundfunkgerätes in jede beliebige Lage des Abstimmbereiches gebracht werden. Zweckmäßig werden die Spulen mit ihren Kernen im Innern des Gehäuses des Rundfunkgerätes angeordnet, während die Regulierwiderstände an irgendeiner, vom Gerät entfernten, zu ihrer Bedienung leicht zugänglichenStelleaufgestellt werden können.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Fig. i ist ein Aufriß eines Teiles der zur Fernsteuerung dienenden Vorrichtung.
  • Fig. 2 ist ein Grundriß.
  • Fig.3 ist ein Schema der Vorrichtung, welche zur Fernsteuerung der Achse des Kondensators des Empfangsgerätes verwendet wird.
  • Die dargestellte Vorrichtung besitzt zwei elektrische Spulen i und 2, die halbkreisförmig gebogen und hintereinander in zwei parallelen, vertikalen Ebenen angeordnet sind mit dem Zentrum der Halbkreise auf einer Geraden, die rechtwinklig zu den beiden Ebenen steht.
  • Eine Welle 3 ist längs dieser Geraden angeordnet und kann in Lagern q. drehen, die vom Gestell 5 getragen - werden, in welchen die Spulen aufgestellt sind. Mit jeder Spule wirkt- ein Eisenkern zusammen, der durcheine halbkreisförmige Stange 6 bzw. 7 gebildet ist und sich im Innern der Spüle verschieben kann. Die zwei Kerne sind an. der Welle 3 befestigt und treten in die einander entgegengesetzten Enden jeder Spule ein.
  • Das eine Ende jeder Spule ist mittels eines Leiters 8 bzw. 9 am eine Klemme io einer Stromzuführung angeschlossen, deren andere Klemme i i mittels eines Leiters 12 an zwei Regulierwiderstände 13 und 14 angeschlossen ist,. die einen gemeinsamen Regulierarm 15 besitzen. Dieser Arm trägt zwei Kontakte 16 und 17, die mit je einem der Widerstände zusammenwirken. Der Kontakt 16 ist über den Leiter 18 mit dem zweiten Ende der Spule i verbunden und ,der Kontakt 17 über den Leiter ig mit dem zweiten Ende der Spule 2.
  • Die beidenWiderstände 13 und 14. sind derart im Stromkreis angeordnet, daß bei Bewegung des Regulierarmes zur Erhöhung des einen Widerstandes .der andere Widerstand gleichzeitig vermindert wird. Die beiden Widerstände gestatten also die Veränderung der Stromstärke des die Spulen durchfließenden Stromes, und daher kann die Wirkung der Spulen auf .die Kerne verändert werden. Wenn beide Spulen von einem Strom gleicher Stärke durchflossen werden, so nehmen die Kerne 6 und 7 eine Mittelstellung ein, wie in der Zeichnung dargestellt ist, in welcher jeder Kern bis zur Hälfte in seine entsprechende Spule eindringt. Durch Veränderung der Stellung des Regulierarmes 17 kann die Stromstärke in der einen Spule erhöht und in der andern Spule vermindert werden, und einer der Kerne wird tiefer in seine Spule eindringen, während der andere weiter aus seiner Spule heraustritt, indem die Welle 3 eine entsprechende Drehbewegung ausführt. Ein Gegengewicht :2i dient zum Gewichtsausgleich der beiden Kerne. Man sieht, daß es mit Hilfe der beiden Regulierwiderstände möglich ist, die Welle 3 ungefähr durch einen Winkel von i8o° zu drehen. Da die Länge der Leiter 18 und i9 beliebig sein kann, ist es möglich, die Spulen i und a in der Nähe eines zu bewegenden Organes anzuordnen, welches einebeschränkte Drehbewegung ausführen muß, während die Widerstände an einem entfernten Ort aufgestellt werden können. Die Fig. 3 zeigt die Vorrichtung mit dem Kondensator :2?- eines Radioempfangsgerätes gekuppelt. Es wird dadurch gestattet, das Radiogerät an einem Ort aufzustellen, der schwer zugänglich sein kann, wie z. B. in einem großen Saal wird das Gerät dort aufgestellt, wo die beste akustische Wirkung erreicht wird, während die Regulierwiderstände an irgendeinem andern Ort im Bereich des Operateurs aufgestellt werden können. In diesem Falle kann eine zweite, gleichartige Fernsteuervorrichtung zur Bedienung des Tonvolumens des Radiogerätes verwendet werden. Um den Kondensator :22 auf eine bestimmte Wellenlänge einzustellen, wird der Stromkreis mit Hilfe eines Schalters 2o geschlossen und dann der Regulierarm 15 verstellt, bis die Welle 3 in die ge#,yünschte Lage gebracht ist. Nachdem ,die Einstellung beendigt ist, kann der Strom mittels des Schalters 2o abgeschaltet werden, indem die Kerne 6 und 7 durch das Gegengewicht .2i in der eingestellten Lage gehalten werden.
  • Es kann natürlich auch eine größere Zahl Spulen als nur zwei verwendet werden, und die Verbindung der Kerne mit dem einzustellenden Organ kann ,durch irgendeine Transmission, Getrieb usw. hergestellt werden. Es können auch mehrere an verschiedenen Orten aufgestellte Widerstände 13, 14 mit den Spulen verbunden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Fernbedienung eines Radioempfangsgerätes durch elektromagnetische Betätigung der Achse des Abstimmittels, gekennzeichnet durch zwei parallel geschaltete elektrische Spulen (i, a), die je auf einen von zwei mit der Welle (3) des Abstimmittels so verbundene Kerne (6, 7) wirken, daB diese unter Einwirkung ihrer Spulen die Welle in entgegengesetzten Richtungen zu drehen versuchen, und durch zwei je in den Stromkreis jeder Spule eingeschaltete Regulierwiderstände (i3, 1q.) mit gemeinsamem Regulierarm, durch dessen Verschiebung die Stromstärke in der einen Spule erhöEt und in der anderen vermindert wird.
DEU12731D 1934-08-02 1934-10-05 Einrichtung zur Fernbedienung eines Radioempfangsgeraetes durch elektromagnetische Betaetigung des Abstimmittels Expired DE623922C (de)

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DEU12731D Expired DE623922C (de) 1934-08-02 1934-10-05 Einrichtung zur Fernbedienung eines Radioempfangsgeraetes durch elektromagnetische Betaetigung des Abstimmittels

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