DE623757C - - Google Patents
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- DE623757C DE623757C DENDAT623757D DE623757DA DE623757C DE 623757 C DE623757 C DE 623757C DE NDAT623757 D DENDAT623757 D DE NDAT623757D DE 623757D A DE623757D A DE 623757DA DE 623757 C DE623757 C DE 623757C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D41/00—Indicators for reserved seats; Warning or like signs; Devices or arrangements in connection with tickets, e.g. ticket holders; Holders for cargo tickets or the like
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
3. JANUAR 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oi GRUPPE
Paul Grimbichler in Mülhausen, Elsaß, Frankreich Vorrichtung zum Anzeigen von Haltestellen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1933 ab
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die dazu bestimmt ist, den in Eisenbahnzügen,
Straßenbahnwagen usw. fahrenden Reisenden vor der Einfahrt in eine Haltestelle
den Namen derselben mittels in' einer schrittweise drehbaren Fächertrommel stekkender
Anzeigetafeln, die durch Mitnehmer in Anzeigestellung übergeführt werden, anzuzeigen.
Sie bezweckt, das Förderglied mit den Mitnehmern für die Einstellung der Anzeigetafeln
zugleich auch zum Abschluß der Schauöffnung auszunutzen und ferner die Bewegung der„ Tafeln und die Steuerung der
Fächertrommel mittels ein und desselben Hebelwerks herbeizuführen, um dadurch eine
gedrängte Bauart zu erzielen. Erfindungsgemäß ist hier die Einrichtung derart getroffen,
daß derselbe Hebel, der die Auf- und Abwärtsbewegung einer zugleich als Ab-Schluß
für die Schauöffnung dienenden Einstellplatte bestimmt, mittels ein und derselben
Schaltstange und der gleichachsig an die Fächertrommel angebauten Schaltwerke beim
Emporführen der Einstellplatte die Sperrung, beim Niedergang der Einstellplatte die Weiterschaltung
der Fächertrommel herbeiführt. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, das hier
for elektrischen Betrieb gedacht ist.
Abb. ι ist eine Seitenansicht desselben, wobei gewisse Teile des Gehäuses der Vorrichtung
weggelassen sind;
Abb. 2 ist eine Draufsicht zu Abb. 1;
Abb. 3 ist eine schaubildliche Darstellung gewisser Teile des Steuermechanismus der
Vorrichtung, und
Abb. 4 ist 'das Schema eines Stromkreises mit einer Reihe parallel geschalteter Vorrichtungen
gemäß der Erfindung.
Die in Abb. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung
ist von einem hier nur teilweise gezeichneten Gehäuse umgeben, dessen oberer,
zur Vorderwand gehörender Teil eine mit einer Glasscheibe versehene Schauöffnung
aufweist, in der entweder eine undurchsichtige und unbeschriebene, etwa aus Metall
bestellende Platte 1, die im folgenden als
Einstellplatte bezeichnet ist, oder aber je eine zu einem Plattensatz gehörende Anzeigeplatte
2, z. B. aus Aluminium, mit den in durchsichtigem Schriftzug erscheinenden
Namen der Haltestellen der Fahrstrecke sichtbar wird. Der hintere Teil der jeweils
vor der Schauöffnung stehenden Anzeigeplatte 2 kann beleuchtet werden. Rechts in
Abb. 2 ist ein Elektromagnet 3 vorgesehen, der in einem Tragbügel 3 angeordnet und dazu
bestimmt ist, bei Stromschluß einen be-
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weglichen Kern 4. „in. . sein Inneres einzuziehen.
Der Kern 4 ist mit einer Spindel 4' versehen, die .bei ihrer Aufwärtsbewegung
auf einen mit einem Belastungsgewicht <S versehenen Hebel 7 stößt und diesem dann
eine Drehbewegung um seine Achse 9, auf der er £estgekeilt ist, erteilt. Die Achse 9
trägt ebenfalls einen Hebel 10, der seinerseits die ihm erteilte Drehbewegung einem auf
einer Achse 12 festgekeilten Hebel 11 übermittelt. Die Verbindung zwischen dem Hebel
10 und dem Hebel 11 wird mittels eines am
freien Ende des letzteren vorgesehenen Stiftes hergestellt, der unter einen Finger des
Hebels 10 greift und sich unter diesem hin und her bewegen kann, wie aus Abb. 3 zu
ersehen ist.
Zwei auf der Achse 12 fetsgekeilte Hebel 13 und 13' greifen mit ihren freien Enden
unter die am oberen Rand der Einstellplatte 1 gelagerten Rollen 14 und 14' und haben den
Zweck, diese Platte senkrecht nach oben zu verschieben, um die Schauöffnung im Gehäuse
der Vorrichtung freizulegen. Die Einstellplatte 1 ruht gewöhnlich auf Ansätzen 5'
zweier senkrechter Tragwangen 5 der Vorrichtung auf, während die Hubstrecke der Platte i, die der-Höhe der Schauöffnung entspricht,
durch am oberen Teil der Tragwangen 5 vorgesehene Anschläge 21, 21' begrenzt
wird. Die Tragwangen 5 tragen äußerndem Führungsstücke 16, 16', die mit senkrechten
Rinnen 15, 15' versehen sind, in denen die Seitenränder der Platte 1 bei deren
Verschiebung hin und her gleiten. Unten an der Platte 1 ist an jedem Ende derselben
ein Mitnehmerhaken 17 bzw. 17' vorgesehen.
Diese Haken sind dazu bestimmt, unter entsprechende Lappen der in Vorbereitung stehenden,
den Namen einer Haltestelle tragenden Anzeigeplatte 2 zu greifen, um diese bei der Abwärtsbewegung der Platte 1 mit-
- zunehmen. Die Platte 1 trägt außerdem an ihrem unteren Rande zwei kleine Lappen 49,
49', die* bei der Abwärtsbewegung der Einstellplatte ι die darunter befindliche Anzeigeplatte
2 in diejenigen Rinnen 18 und 18' zurückführt, die in diesem Augenblick eine untere
Verlängerung der Führungsrinnen 15 und 15' bilden. Die Rinnen 18, 18' sind auf
den Innenflächen zweier auf einer Welle 20 festgekeilter, eine drehbare Ladetrommel 19
bildender Scheiben ausgearbeitet, Sie sind alle radial in bezug auf die Trommelachse
5.5 gerichtet und bilden bei der Umdrehung der Trommel paarweise nacheinander die Verlängerungen
der Führungsrinnen 15, 15', von
denen soeben gesprochen wurde. Die Rinnen 18, 18' der Scheiben der Trommel 19 dienen
zur Aufnahme der die Namen der Haltestellen tragenden Anzeigeplatten 2. Die Anzahl
der in der Ladetrommel 19 untergebrachten Anzeigeplatten 2 entspricht der
Anzahl der Haltestellen, die auf einer zu durchfahrenden Strecke anzuzeigen sind. Bei
der Aufwärtsbewegung der Einstellplatte 1 wird die entsprechende darunter befindliche
Anzeigeplatte 2 durch die beiden Haken 17 und 17', die unter die seitlich über beide
Trommelscheiben hinausragenden Lappen greifen, in die Rinnen 15, 15' mit hochgenommen
und vor die Schauöffnung der Vorrichtung geführt.
Am Ende der Hubstrecke des Kernes 4 wird der Hebel 10 mittels der Nase 22 eines
Hebels 23 in einer später noch näher erläuterten Weise festgelegt. Der Hebel 23 ist
auf einer von der entsprechenden Tragwange S getragenen Achse 24 drehbar gelagert
und wird von einer Feder 25 beeinflußt. Die Spindel 4' des Kernes 4 trägt auf
ihrem oberen Ende einen Kopf 26 (Abb. 2), auf dem ein kleiner Hebel 27 mittels einer
als Achse dienenden Schraube 28 drehbar gelagert ist. Der Hebel 27 stützt sich auf
einem Stift 29 (Abb. 1) ab und wirkt bei jeder Aufwärtsbewegung des Kernes 4 auf
den einen von sechs im Kreis angeordneten Stiften 31, die an einer auf einer Achse 32
drehbar gelagerten Scheibe 30 sitzen, derart, daß letztere jeweils um ein Sechstel einer
vollen Umdrehung gedreht wird. Die Scheibe 30 ist mit einer anderen Scheibe 33 fest verbunden.
Diese letztere trägt ihrerseits drei Stifte 34 und 'führt zusammen mit der Scheibe
30 bei jeder Aufwärtsbewegung des Kernes 4 ein Sechstel einer Umdrehung aus. Bei dieser
Drehbewegung der Scheibe 33: stößt einer ihrer Stifte 34 gegen den Hebel 23, derart,
daß dieser entgegen der Wirkung der Feder ioo 25 um seine Achse24 ausgeschwungen wird.
Wobei seine Nase 22 von einem an dem Hebel 10 vorgesehenen Seitenansatz abgleitet und
der Hebel 10 sich nach aufwärts dreht, während der Hebel 23 nach vorn ausschwingt.
Bei der nächsten Sechsteldrehung der Scheibe 33 wirkt keiner der Stifte 34 dieser Scheibe
auf den Hebel 23, so daß er durch die Wirkung der Feder 25 sofort in seine ursprüngliche
Stellung zurückgebracht wird. Der Hebel 10, der sich in diesem Augenblick in
seiner gehobenen Lage befindet, wird in dieser durch die Nase 22, die inzwischen
unter den Seitenansatz des Hebels 10 gelangt ist, festgelegt. '
Der Hebel 10 wirkt am Ende einer jeden Drehbewegung auf den einen oder andern von
zwei Anschlägen 35, 35', die auf einer Schaltstange 40, deren Anordnung und Zweck im
folgenden näher erklärt werden, vorgesehen sind. Diese Stange 40 kann in einem an einer
der beiden Tragwangen 5 befestigten Lager-
stück 36 hin und her gleiten. Im mittleren Teil der Stangen ist eine Achse37 vorgesehen,
die zwei Klinken 38 und 38' trägt, von denen die eine oder die andere je auf einem
von zwei nebeneinander angeordneten Schalträdern 39, 39' aufliegt. Die Zähne des einen
Schaltrades sind umgekehrt zu den Zähnen des anderen Schaltrades gerichtet, wie aus
Abb. ι ersichtlich ist. Der untere Schenkel der Schaltstange 40 trägt oben und unten auf
seiner Innenseite einen Sperrzahn 40' bzw. 40", der in der Stärke den Zahnlücken eines
Stirnrades 41 entspricht. Das Stirnrad 41 ist zusammen mit den Schalträdern 39, 39' auf
der Welle 20 der Trommel 19 festgekeilt. Die Zahl der Zähne der Schalträder 39 und 39'
und des Stirnrades 41 entspricht genau der Zahl der in den Scheiben der Trommel 19 vorgesehenen
radial gerichteten Rinnen 18, 18'.
Es sei auch noch erwähnt, daß der Hebel 13 mit einem Seitenstift 13" (Abb. 2) aus Isolierstoff
versehen ist, der dazu dient, auf einen" im Stromkreis einer elektrischen Beleuchtungslampe
43 liegenden Kontakt 42 einzu-
25'wirken, wobei die Lampe43 jeweils die in
Anze'igestellung befindliche Anzeigeplatte 2 beleuchtet, und -daß ferner der bewegliche
Kern 4 an seinem unteren Ende ein zum Betätigen des Schalters 45 eines Stromkreises
mit Läutewerk dienendes Winkelstück 44 trägt, wobei ein Bolzen 6 vorgesehen ist, der,
wie Abb. 1 zeigt, das Winkelstück 44 daran verhindert, sich aus der senkrechten Ebene,
in welcher es sich jeweils verschiebt, herauszubewegen.
Beim Betrieb der beschriebenen Vorrichtung bewirkt die erste Schließung des elektrischen
Steuerstromkreises, dessen Einzelheiten im Schema der Abb. 41 veranschaulicht
und später beschrieben sind, das Anheben des beweglichen Kernes 4 und gleichzeitig das Ingangsetzen
des elektrischen Läutewerkes, dessen Stromkreis mit dem obengenannten Steuerstromkreis in Parallelschaltung liegt.
Die Aufwärtsbewegung des Kernes 4 veranlaßt eine Drehbewegung der Hebel 7, to und
11 sowie auch der Hebel 13 und 13', die die
Einstellplatte 1 und mit ihr die darunterliegende und damit in Eingriff stehende Anzeigeplatte
2 hochführen. Bevor der Hebel 10 am Ende seines Hubes anlangt, hebt er die
Schaltstange 40 am Anschlag 35 derselben an und verschiebt dadurch um Zahnhöhe die beiden
Klinken 38 und 38', von denen die eine oder andere je nach dem Drehsinn, den man
der Trommel 19 zu geben wünscht, mittels einer Sperrvorrichtung 46 unwirksam gemacht
ist, indem eine Klinke 47 vorgesehen ist, die, je nachdem man sie nach links oder
nach rechts verschiebt, die eine oder die andere der Klinken 38, 38' hochhebt, so daß ihr
Eingriff in die Verzahnung des entsprechenden Zahnrades aufgehoben ist, wodurch man
es in der Hand hat, die Anzeigefolge der Haltestellen, je nachdem es sich um die Hin-
oder Rückfahrt handelt, umzukehren. Der Hebel 13 wirkt seinerseits auf den elektrischen
Kontakt 42 und verursacht durch diesen die Schließung.des Stromkreises der Lampe
43. Der Hebel 23, der bis dahin von einem der Stifte 34 der Scheibe 33 zurückgedrückt
war, um den Hebel 10 nach aufwärts schwingen zu lassen, wird durch die Feder 25 mit
einem Ruck in seine ursprüngliche Lage zurückgeführt, in der er den Hebel 10 in der
geschilderten Weise in seiner gehobenen Stellung verriegelt. Der untere Zahn 40" der
Schaltstange4O hat sich mittlerweile zwischen zwei Zähne des Stirnrades 41 eingelegt, um
dadurch die Trommel 19 zu sperren.
Bei der Öffnung des Steuerstromkreises fällt der bewegliche Kern 4 infolge seines
Eigengewichtes in seine untere Lage zurück und läßt, am Ende seines Niedergangs angelangt,
das Winkelstück 44 auf den Schaltstift des Schalters 45 des Stromkreises mit Läutewerk einwirken, um letzteren zu schließen,
während der Hebel 27 inzwischen seine durch den Stift 29 bestimmte waagerechte Lage wieder eingenommen hat, nachdem er
vom nächstfolgenden Stift 31 der Scheibe 30 abgeglitten ist.
Bei der nächsten Schließung des Steuerstromkreises
machen die Scheiben 30 und 33 wiederum ein Sechstel einer Umdrehung, um mittels des nächstfolgenden Stiftes der
Scheibe 33 den Hebel 23 zurückzudrängen und demzufolge den Hebel 10 freizugeben
und damit auch das ganze mit ihm verbundene Hebelwerk, das dann nur noch aus dem
Grunde in seiner Arbeitsstellung gehalten wird, weil der Kern 4 noch vom Elektromagneten
3 angezogen wird. Das Läutewerk ertönt nicht mehr, da der Schalter 45 geöffnet
ist.
Die nächstfolgende Schließung des Steuerstromkreises hat zur Folge, daß der Kern 4
infolge seines Eigengewichtes niederfällt und mit ihm auch die Hebel 7, 10, 11, 13 und 13'.
Das Winkelstück 44 drückt auf den Stift des Schalters 45, um den Stromkreis des Läutewerks
zu schließen. Beim Niedergang der Platten 1 und 2 gibt der Hebel 13 den elektrischen
Kontakt 42 der Lampe 43 frei, so daß dieselbe erlischt. Die Platte 2 und die Platte 1
nehmen wiederum ihre Ausgangsstellung ein, erstere in den entsprechenden Rinnen der
Scheiben der Trommel 19 und die zweite vor der Schauöffnung. Wenn die den Namen einer
Haltestelle tragende Platte 2 wiederum vollständig in die Rinnen der Scheiben der Trommel
19 zurückgeschoben ist, verlassen die
Hebel 13 und 13' die Rollen 14 und 14' der
Platte 2, da die Hebel 10 und 7 ihre Abwärtsbewegung
zufolge ihres Eigengewichtes und des Einflusses des Belastungsgewichtes 8 fortsetzen,
was zur Folge hat, daß der Hebel 10 schließlich auf die Schaltstange 40 wirkt, um
diese bis ans Ende ihres Hubes niederzudrücken. Durch die Abwärtsbewegung der
die Klinken 38 und 38' tragenden Stange 40 =, 10 wird eine der letzteren (die andere ist ja verlegt,
wie bereits erwähnt' wurde) das entsprechende Schaltrad um einen Zahn vorrücken
und demzufolge die Trommel 19 um eine dem Abstand zweier aufeinanderfolgender
Rinnen der Scheiben der letzteren entsprechende Teilung weiterdrehen, so daß eine
neue Anzeigeplatte 2 unter der Einstellplatte 1 Platz nimmt und mit der ersteren in Eingriff
gelangt, um bei der nächsten Schließung des Steuerstromkreises von dieser mit hochgenommen
zu werden. Bei der gleichen Abwärtsbewegung der Stange 40 hat sich deren oberer Zahn 40' mittlerweile zwischen zwei
Zähnen des Sperrades 41 eingelegt, um letzteres urid damit auch die Trommel 19 zu sperren.
In dieser Stellung liegen die Rinnen der Trommel in genauer Flucht mit den Führungsrinnen
15 und 15' für die nächste Hebung der neuen Anzeigeplatte.
Im unteren Teil der Trommel 19 sind die Anzeigeplatten 2 beidseitig durch Haltestücke
48· und 48' gehalten und geführt, damit sie nicht etwa aus den Trommelrinnen herausfallen.
Im folgenden soll nun unter Bezugnahme
auf das Schema von Abb. 4 die Anwendung einer Anzahl Anzeigevorrichtungen der beschriebenen
Art in einem eine bestimmte Strecke durchfahrenden Eisenbahnzug näher erläutert werden.
Jede Vorrichtung empfängt zu ihrem Betrieb den Strom der Dynamo oder ,der Sammlerbatterie
des Wagens, in welchem die Vorrichtung angeordnet ist. Der Betrieb der Vorrichtungen
hat keinen Einfluß auf die Spannung, da dieselben immer dann in Betrieb gesetzt
werden, wenn der Zug im Gang ist, d. h. wenn die Dynamo Strom liefert. Alle Vorrichtungen
des Zuges sind in Reihe geschaltet. durch Vermittlung zweier isolierter Leitungen
50 und 51, die in jedem Wagen mit einem
Relais 53 verbunden sind, das eine Spule mit hohem Widerstand aufweist. Die Leitungen
50, 51 stehen nur bei Betrieb der Vorrichtungen unter Spannung, d. h. nur dann, wenn
einer der Schalter 54 irgendeines Wagens geschlossen ist. Wird zur Inbetriebsetzung der
Vorrichtungen der Schalter 54 geschlossen, so fließt der von der Dynamo 55 dieses Wagens
erzeugte Strom durch die Leitungen 50 und und setzt alle Relais 53 der Wagen des
Zuges in Betrieb.
Sobald das Schließen des Stromkreises durch einen der Schalter 54, von denen einer
in jedem Wagen vorgesehen ist, erfolgt, veranlassen die Relais 53 die Schließung der
Hauptsteuerstromkreise mit den Spulen der Elektromagneten 3, deren Strom von den
Dj'namos der entsprechenden Wagen geliefert wird, und bewirken infolgedessen auch das
Heben des beweglichen Kernes eines jeden Elektromagneten 3.
Mit 60 ist ein Schalter bezeichnet, der im Hilfsstromkreis eingeschaltet ist und mit
Hilfe dessen jede Vorrichtung einzeln bedient werden kann.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι . Vorrichtung zum Anzeigen der Haltestellen in Eisenbahnzügen, Straßenbahnen usw. mittels in einer schrittweise drehbaren Fächertrommel steckender Anzeigetafeln, die durch Mitnehmer in Anzeigestellung übergeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe Hebel (10), der die Auf- und Abwärtsbewegung einer zugleich als Abschluß für die Schauöffnung dienenden Einstellplatte (1) bestimmt, mittels ein und derselben Schaltstange (40) und der gleichachsig an die Fächertrommel (19) angebauten Schaltwerke (38, 39, 38', 39') beim Emporführen der Einstellplatte (1) die Sperrung, beim Niedergang der Einstellplatte die Weiterschaltung der Fächertrommel (19) herbeiführt. - ■
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (10) vorübergehend in der Stellung, in der er die Einstellplatte (1) in gehobener Lage hält, mittels eines Hebels (23) gesperrt wird, der wie auch der Steuerhebel (10) vom Elektromagneten (3) beherrscht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623757C true DE623757C (de) |
Family
ID=576714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT623757D Active DE623757C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623757C (de) |
-
0
- DE DENDAT623757D patent/DE623757C/de active Active
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