DE623306C - Kinematographischer Apparat - Google Patents

Kinematographischer Apparat

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DE623306C
DE623306C DEL78639D DEL0078639D DE623306C DE 623306 C DE623306 C DE 623306C DE L78639 D DEL78639 D DE L78639D DE L0078639 D DEL0078639 D DE L0078639D DE 623306 C DE623306 C DE 623306C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/40Eliminating or reducing effect of flicker

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf kinematographische Apparate, in denen die Belichtungen ohne Dunkelpause abwechselnd durch verschiedene auf das gleiche Objekt gerichtete 5 Objektive erfolgen, derart, daß ein Filmabschnitt belichtet wird, während ein anderer Abschnitt in der zugehörigen Belichtungsöffnung fortgeschaltet wird.
Apparate dieser Art mit zwei Objektiven, die abwechselnd benutzt werden und zwei Bildreihen auf einem Film erzeugen, sind an sich bekannt. Wenn mehr als zwei Objektive benutzt werden, können die Belichtungszeiten noch weiter verlängert werden, weil die hierdurch entstehende Überlappung bei Aufnahmeobjekten, die sich langsam bewegen, keinen Nachteil bildet und bei Projektion auch von Vorteil sein kann, da der Schirm in jedem Augenblick von Licht von mehr als einem Objektiv beleuchtet wird. Wenn mehr als zwei Objektive benutzt ,wurden, war es aber bisher erforderlich, mehrere Kameras zu verwenden, von denen jede einen besonderen Filmbetätigungsmechanismus für jedes Objektiv aufwies, und die Bildreihen wurden auf getrennten Filmen hergestellt. Dies erfordert synchron arbeitende Mechanismen.
Dadurch, daß die Objektive, wie gemäß vorliegender Erfindung, in Ringform gruppiert sind und eine ununterbrochene, zylindrische Filmbahn konzentrisch um die Objektive angeordnet ist, kann ein Film auf dieser Bahn bewegt werden, um Reihen von Belichtungen durch eine große Anzahl von Objektiven zu empfangen, und Filmantriebsklauen für sämtliche Objektive können der Reihe nach von einem Antriebsmechanismus betätigt werden. Der ganze Apparat, der somit vollkommen symmetrisch um eine gemeinsame Achse angeordnet ist, erzeugt bei jeder Objektivzahl, abgesehen von einer geringen Parallaxe, identische Bilder in alien Belichtungsreihen.
Die optischen Achsen der verschiedenen Objektive sind im wesentlichen parallel zur Mittelachse des ganzen Apparates und werden mittels Refiektionsvorrichtungen radial gegen den Film gerichtet. Eine sektorförmige Blende dreht sich um die gemeinsame Achse, wobei jedes Objektiv der Reihe nach abgedeckt wird, und da die Blende von derselben Vorrichtung gedreht wird, die die Filmklauen bewegt, entsteht ein sehr einfacher Mechanismus, bei dem besondere Synchronisiervorrichtungen überflüssig sind.
Die in dieser Weise hergestellten Bild« reihen werden in ähnlicher Weise abwechselnd projiziert. Es ist deshalb möglich, die Anzahl Bilder je Sekunde, die zu einer Reihe gehören, zu verringern .und die Belichtungen
entsprechend zu' verlängern. Eine Belichtung wird gemacht mit dem 'einen Objektiv, "während ein ^anderes Objektiv-' geschlossen ist und der zugehörige Film sich bewegt. In dieser Weise findet somit immer zeitlich lückenlos eine Belichtung statt, und das Projizieren findet in ähnlicher Weise statt. Wie leicht verständlich, bewirkt diese Arbeitsweise, daß das Flimmern fast vollständig beseitigt wird, ίο - Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Abb. ι stellt schematisch einen Apparat gemäß der Erfindung in Vorderansicht dar. Abb. 2 zeigt einen Apparat gemäß der Erfindung, bei dem der untere linke Teil des Gehäuses geschlossen ist. Der obere linke. Teil ist geöffnet. Dieser Teil wird gewöhnlich geöffnet, wenn die Filme ausgewechselt werden sollen. Die rechte Hälfte der Abb. 2 zeigt den Mechanismus im Innern des Apparates. Einige Teile sind der Übersicht halber fortgelassen.
Abb. 3 ist eine Rückansicht." Die linke
Hälfte der Abbildung zeigt den Apparat in geschlossenem Zustande, während die rechte Hälfte den Apparat mit abgenommenem
Deckel darstellt. ' v
Abb. 4 stellt eine Seitenansicht in der Richtung des Pfeiles IV in Abb. 3 dar. Abb. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V-V in Abb. 3. Diese Abbildung ist in größerem Maßstabe als die vorher erwähnten Abbildungen dargestellt.
Abb. 6 zeigt, ebenfalls in größerem Maßstäbe, einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Abb. 3.
Abb. 7 zeigt die Blende mit dem Belichtungsmechanismus in Seitenansicht, und Abb. 8 stellt dieselben Teile in Rückansieht dar.
Abb. 9 zeigt eine geschlossene regelbare Blende in Vorderansicht.
Abb. 10 zeigt ein Zwischenblatt oder Membran der Blende.
Abb. 11 stellt eine Einrichtung zum Ausbalancieren und zur Einstellung der Blendenteile dar.
Abb. 12 zeigt die Blende in offenem Zustande.
Die Abb. 12a und 12b zeigen Einzelheiten der Abb. 12.
Abb. 13 ist eine entfaltete Seitenansicht der in Abb. 12 gezeigten Teile.
Abb. ι zeigt eine Kamera mit sechs ObjektivenZ^ bis L6, denen die Prismen P1 bis P6 vorgelagert sind. Objektive und Prismen sind nach einer Kreislinie um die gemeinsame Achse O gruppiert. Hinter jedem Objektiv ist eine entsprechende Belichtungsöffnung angeordnet, und diese Öffnungen G1 bis G6 befinden sich in einer kreisförmigen Filmbahn D, auf der ein endloses Fümband X gelagert ist. X1 bis X6 bezeichnen Filmschleifen, die zwischen den Öffnungen G1 bis G6 liegen. Vor den Öffnungen, die den Objektiven und den Prismen zugeordnet sind, ist eine sektorförmige Blende S angeordnet, die sich um den gemeinsamen Mittelpunkt O dreht und zwei Umdrehungen je Sekunde ausführt. Diese Blende erstreckt sich zum mindesten über einen Winkel A Dieser Winkel ist derart bemessen, daß die Blende gleichzeitig zwei Objektive bedecken kann. Der Winkelt beträgt hier 6o°-j-B, d.h. etwa 70°.
Es soll nunmehr die Wirkungsweise der oben beschriebenen Vorrichtung kurz erläutert werden, wobei angenommen wird, daß Blende und Film sich in der durch Pfeile gekennzeichneten Richtung bewegen. (Blonde und Film können sich selbstverständlich auch in entgegengesetzten Richtungen drehen.) Die Linse L1 ist soeben geschlossen worden, und wenn die Blende 6o° beschreibt oder zurücklegt, wird der Film an der Öffnung G1 vorbeibewegt, wobei die große Schleife X6 in die Stellung X1 versetzt wird. In der Zwischenzeit wird die Belichtung bei G6 eingeleitet und ebenfalls an den Öffnungen G2 bis G5 hervorgerufen. Die Belichtungen finden statt, wenn der Film unbeweglich hinter der Belich- go tungsöffnung ruht. Wenn die Blende einen Winkel von 6ou zurückgelegt hat, wird L2 geschlossen und L1 kann jetzt belichtet werden. Während der vollen Winkelbewegung der Blende über einen Bogen von 6o° wird der Film an der Öffnung G2 vorbeigeführt, und die große Schleife wird in die Stellung AT2 versetzt. Diese Vorgänge wiederholen sich über den ganzen Kreis, bis derjenige Teil des Films, der zuerst mit der Öffnung G6 in Zusammenwirkung gebracht wurde, die ClIeG1 'erreicht. Die Belichtung wird jetzt unterbrochen, und der Film kann ausgewechselt werden.
Mittels dieser Vorrichtung können zwölf Belichtungen und zwölf Einzelprojektionen je Sekunde erzeugt werden. Jede Belichtung dauert annähernd 5/i2 Sekunden. Es ist selbstverständlich ohne weiteres möglich, eine Blende zu verwenden, die sich über einen größeren Winkel erstreckt als die beschriebene. Die Belichtungsdauer kann ebenfalls, falls erforderlich, verkürzt werden.
Die in den Abbildungen dargestellte" Kamera ist mit sechs Objektiven ausgestattet. Das ^5 Kameragehäuse 1 weist einen nach innen ragenden Flansch 2 auf, der ein scheibenförmiges Gußstück o. dgl.. 3 trägt. Dieses ■ußstück dient wiederum als Träger oder Lagerkörper für den größten Teil der Bewegungsmechanismen. Der äußere Rand des ußstückes 3 besitzt einen zylindrischen Teil,
der eine Kapsel 4 zur Aufnahme der vorderen Deckplatte 5 bildet. Der kapseiförmige Teil 4 trägt ferner die Lauffläche D für den Filmstreifen. Wie aus den Abbildungen ersichtlieh, ist die Platte 5 mit sechs Belichtungsöffnungen 6 versehen, und zwischen diesen Öffnungen und den Prismen ist die sektorförmige Blende angeordnet. Der ringförmige Hohlraum zwischen dem Gußstück 3 und dem
«ο Gehäuse 1 dient zur Aufnahme des Filmstreifens. Die Vorderseite dieses Raumes weist zwei Türen 7 mit Handgriffen 8 auf. Auf der Rückseite des Gehäuses ist ein Deckel 9 angeordnet, der mit Türen ι ο versehen ist.
Die Prismen/3 sind auf dreieckigen Tragblöcken 11 angeordnet, die am Gußstück 3 befestigt sind, und die Objektivfassungen L sind in Augen 12 am Gußstück 3 und in Naben 13 auf der Innenfläche der Kapsel 4 eingeschraubt. Da die Teile 12 und 13 nur von außen angebohrt und mit Gewinde versehen werden können, müssen Verschlußstöpsel 14 verwendet werden, von denen jede eine Belichtungsöffnung 15 besitzt. Die Stöpsel 14 werden eingeschraubt und dauerhaft befestigt, bevor die Filmbahn D hergestellt wird.
Im Gußstück 3 und im rückwärtigen Deckel 9 ist eine Welle 16 gelagert, die koaxial mit der Mittelachse des Apparates liegt. Diese Welle wird mittels einer Seilseheibe 17 o. dgl. von einem Motor 18 angetrieben, der zweckmäßig im unteren Teil des Gehäuses 1 untergebracht ist. Die Welle 16 trägt die umlaufende Blende S und ein Zahnrad 19, welches zur Betätigung der Filmgreifer dient. Die Filmgreifer bestehen aus Winkelhebeln 26, die bei 27 gelagert sind und mittels Exzenterscheiben 21 hin und her bewegt werden, die von einem Zahnrad 22 in Umlauf gehalten werden. Die Exzenterscheiben 21 und- die Zahnräder 23 werden von Wellen 24 getragen, die im Gußstück 3 in Naben 25 (Abb. 2) gelagert sind. Die Spitzen sämtlicher Greifer werden dauernd in Schlitzen im Teil 4 hin und her bewegt, ohne jedoch normalerweise mit den Filmperforationen in Berührung zu kommen. Der sich hinter einem geschlossenen Objektiv befindende Filmabschnitt wird in dem geeigneten Augenblick an diesem vorbeibewegt, und diese Bewegung wird durch folgende Anordnung herbeigeführt. Die Hebel 26 sind durch Schlitze mit den Drehzapfen 27 verbunden. Normalerweise werden aber radiale Bewegungen der Hebel von dem fLanschenförmigen Rand 30 einer Scheibe 31 verhindert. Die Scheibe 31 dreht sich mit der Welle 16, und der Rand 30 der Scheibe bewegt sich zwischen Stiften 32, die von' den Hebeln 26 getragen werden. Die Exzenterscheibe 2 r ist derart eingestellt, daß sie ihre eine Totlage erreicht in dem Augenblick, in dem das entsprechende Objektiv von der Blende vollständig geschlossen wird. In dieser Stellung werden die Greifer 26 mittels eines sich zwi- 6s sehen die Stifte 32 einschiebenden Nockenteiles 33 (Abb. 2j des Randes 30 in radialer Richtung nach außen verschoben, so daß sie mit den Filmperforationen in Eingriff gelangen. Der Nocbenteil erstreckt sich fast über Y6. des Umfanges der Scheibe 31 und bewirkt, daß der Greifer 20 wieder zurückgezogen wird, wenn die Exzenterscheibe ihren zweiten Totpunkt passiert, d. h. wenn die Blende weitere 6ou zurückgelegt hat und im Begriff steht, die Linse freizulegen. Die Hebe] 26 sind derart umgebogen, daß sie das Gesichtsfeld nicht sperren. Die Belichtungsöffnungen und die Anordnungen, die den Film auf der Lauffläche d festhalten, sind nicht in den Abbildungen dargestellt, da sie bekannter Art sind.
Damit die Öffnung der Umlaufblende S nach Wunsch geregelt werden kann, weist die Blende zwei angetriebene Sektoren auf, von denen jeder sich über einen Winkel erstreckt, dessen Länge nicht geringer sein darf als der obenerwähnte Mindestbetrag. Zwischen den angetriebenen Sektoren sind mehrere lose Sektoren angeordnet, und die Blende öffnet und schließt sich fächerartig. Der eine angetriebene Sektor 34 wird von dem Flansch 35 der Welle 16 getragen, während der zweite angetriebene Sektor 36 von einem Flansch'37 'einer Stange 38 getragen wird. Die Welle 16 ist als Hohlwelle ausgeformt (s. Abb. S, 6 und 7), damit sie die Stange 38 aufnehmen kann. Am rückwärtigen Ende der Stange 38 ist ein Knopf oder Handgriff 39 befestigt, und die Sektoren 34, 36 können in jeder beliebigen Winkellage miteinander verbunden werden. Die Verbindung zwischen den beiden Sektoren wird mittels einer auf dem Knopf 39 angeordneten Klinke 40 hergestellt, die mit einem der Löcher 41 in der Seilscheibe 17 in Eingriff gebracht wird. Die Scheibe 17 kann mit einer Skala 42 versehen sein, die derart eingeteilt ist, daß sie die Blendenöffnung in Grad zeigt. Die Skala kann gegebenenfalls, wenn tio die Welle 16 mit konstanter Geschwindigkeit gedreht wird, so eingeteilt sein, daß sie die Belichtungszeit anzeigt. Bei der hier dargestellten Ausführungsform der Erfindung werden vier Zwischensektoren 43 (Abb. 9 und 10) u5 verwendet, die lose auf der Welle 16 lagern und deren Enden derart geformt sind, daß sie miteinander und mit den angetriebenen Sektoren in Eingriff gebracht werden können (s. Abb. 9, A und B). Wenn die Blende voll- iao ständig geschlossen ist, überlappen sich die benachbarten Kanten der angetriebenen Sek-
toren (s. Abb. 9,"C). Die hakienformigen Kanten der Blendenelemente bewirken, daß. die Sektoren ausgeschwenkt werden, wenn die- -Blendenöffnung" verkleinert wird. Die Größe der Überlappung und die Dauer des Eingriffes können verschiedene Werte haben, ohne daß· hierbei irgendwelche Störungen verursacht werden. Abb. 12 zeigt, in welcher . > Weise sämtliche Sektoren zusammengeklappt werden, wenn die Blende auf volle Öffnung eingestellt wird. Wie ersichtlich, legt sich die überlappende Kante des einen angetriebenen" Sektors gegen die entgegengesetzte ■ Kante des I anderen Sektors und umgekehrt. Hierdurch wird verhindert, daß die Sektoren, wenn die' Blende vollständig geöffnet ist, über diese Stellung hinaus verdreht werden können.
Damit die Blende bei jeder Einstellung im Gleichgewicht gehalten wird und ausgewuchtet ist, ist jeder Sektor mit zwei Scheiben 44 (Abb." 11 und 13) versehen. Diese Scheiben bewirken nicht nur, daß jeder Sektor immer im: Gleichgewicht gehalten wird, sondern dienen gleichzeitig dazu, den erforderlichen Abstand zwischen den Sektoren aufrechtzuerhalten und den Eingriff zwischen benachbarten Sektorkanten zu erleichtern. Der Massenausgleich wird dadurch herbeigeführt, daß jede der erwähnten Scheiben' eine Öffnung 45 erhält. Die gegenseitige Beziehung zwischen den. Scheiben und den Sektoren geht aus Abb,-13 hervor.
;. Damit .:beim Projizieren der Bilder eine genaue Übereinstimmung zwischen den BiI-■ dern vorhanden ist, ist es zweckmäßig, die Aufnahmekamera. als Projektionsapparat zu benutzen. Hierdurch vermeidet man viele Fehlerquellen, da es bekanntlich mit großen Schwierigkeiten verbunden ist, einen anderen Apparat derart einzustellen, daß in demselben genau dieselben optischen Verhältnisse wie. im Atifnahmeapparat. vorhanden : sind. Wenn die Aufnahmekamera als Projektionsapparat dient· und jeder Filmabschnitt durch das Objektiv projiziert wird, durch das er ursprünglich belichtet wurde, ist es nicht, notwendig, daß ■ sämtliche Objektive dieselbe Brennweite haben. .Dies gilt selbstvers.tänd-5P Hch nur für den Fall, daß. das Bild in Originalgröße projiziert wird. Auch in Verbindung mit. Vorführungsschirmen für.Röntgenbilder", läßt sich der Apparat mit Vorteil yerwenden,- Damit der Apparat als Projektor benutzt werden kann, .ist derselbe gemäß der Erfindung mit Lichtquellen 46 und Konj densoren 47 versehen. . Die Kondensoren, die in-. Röhren 48 untergebracht sind, sind mit Reflektion'sflächen 49 ausgestattet, . die -.das L'ichf in radialer Richtung gegen den Film richten. Das Gehäuse 1 ist mit Ventilationsöffnungen 50 versehen, die derart gebaut sind, daß· sie Lichtstrahlen nicht durchlassen. Die Lampen können, gegebenenfalls derart angeordnet sein, daß sie nur "während der Projektion, also der Freigabe des zur Lampe gehörenden Bildfensters durch die Blende aufleuchten. Zu diesem Zweck kann einer der mit der Welle 16 umlaufenden Teile mit einem Kontakt 51 ausgestattet werden. In Abb. 3 ist dieser Kontakt auf dem Zahnrad 19 isoliert gelagert.
Wenn bei dem beschriebenen Apparat eine Blendenöffnung von 50° benutzt wird, wird in jedem gegebenen Augenblick ein Bild projiziert werden. Jedes Bild wird sofort durch das nachfolgende Bild ersetzt, ohne daß dunkle .Zwischenräume entstehen. Wenn die Blendenöffnung 6o° beträgt, öffnet sich ein Objektiv, wenn das vorhergehende geschlossen wird. Die Bilder werden deshalb unmittelbar ineinander übergehen und das Flimmern wird vollständig verhindert, weil der Schirm sozusagen ununterbrochen dieselbe Lichtmenge erhält. Wird die Blende noch weiter geöffnet, so daß dauernd gleichzeitig Bilder von mehr als einem Objektiv projiziert werden, so wird nicht nur mehr Licht auf den Schirm geworfen werden, sondern das störende Korn in den projizierten Bildern wird vollständ:g beseitigt, da durch die Überlappung mehrerer Bilder natürlich eine Vergleichmäß gung der Bilder infolge NichtzusammenfaL'ens der SiI-.berkörner entsteht. Die Bilder decken sich nicht ganz genau, da sie bei der Belichtung nicht genau dieselbe Lage gegenüber dem abzubildenden Gegenstand eingenommen haben. Die Abweichungen, die vorhanden sind, sind aber so gering, daß sie in der Praxis außer Betracht gesetzt werden können. Dies gilt insbesondere für Aufnahmen und Wiedergaben von Bildern für medizinische Zwecke, da es sich hier meistens um langsame Bewegungen handelt. Es dürfte kaum irgendwelche Vorteile bringen, mehr als drei Bilder in der oben beschriebenen Weise zu projizieren, so daß gewöhnlich eine Blendenöffnung von i8ou verwendet werden muß.
Da im projizierten Bilde das Korn nicht erkennbar ist und die Projektion ununter- no brochen ohne Dunkelpause stattfinden kann, ist es möglich, ein projiziertes Bild wieder zu photographieren, ohne den Projektor und die Aufnahmekamera miteinander zu synchronisieren. Die Aufnahmekamera kann hierbei eine Kamera gewöhnlicher Bauart, also mit absatzweiser Schaltung und Verschluß, sein. Durch zweckmäßige Bemessung der Geschwindigkeit kann man mittels desselben Originalbildes normale, langsame (Zeitdehner) oder beschleunigte Bewegung (Zeitraffer) erhalten. Der beschriebene "Apparat kann selbstver-
.' ständlich in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne daß der Rahmen der Erfindung überschritten wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Kinematographischer Apparat, in dem die Belichtungen ohne Dunkelpause abwechselnd durch verschiedene auf das gleiche Objekt gerichtete Objektive erfolgen, derart, daß ein Filmabschnitt belichtet wird, während ein anderer Abschnitt in der zugehörigen Belichtungsöffnung fortgeschaltet wird, gekennzeichnet durch leine ununterbrochene zylindrische FiImbahn, die konzentrisch ist zu mehreren mit annähernd parallelen optischen Achsen in Ringform gruppierten Objektiven, deren jedes eine besondere Bildreihe auf dem abschnittsweise in der Reihenfolge der Abdeckung der Objektive um die Filmbahn bewegten Film über Reflektoren, die die durch die Objektive dringenden Strahlen radial gegen den Film, richten, herstellt.
  2. 2. Kinematographischer Apparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Sektorverschluß, der konzentrisch zum Objektivring in Synchronismus mit den den Film schaltenden Vorrichtungen umläuft und nacheinander jedes Objektiv abdeckt, während der dahinterliegende Filmabschnitt durch die Belichtungsöfjfnung bewegt wird.
  3. 3. Kinematographischer Apparat nach Anspruch 1 oder· 2, gekennzeichnet durch in Filmfortschaltrichtung ununterbrochen schwingende Filmgreifer, die der Reihe nach mit jedem Filmabschnitt in Eingriff gebracht werden.
  4. 4. Kinematographischer Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe mit Projektionslichtquellen versehen ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEL78639D 1930-06-14 1931-06-14 Kinematographischer Apparat Expired DE623306C (de)

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