DE623136C - Presskoerper aus Calciumcarbid - Google Patents

Presskoerper aus Calciumcarbid

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DE623136C
DE623136C DESCH106505D DESC106505D DE623136C DE 623136 C DE623136 C DE 623136C DE SCH106505 D DESCH106505 D DE SCH106505D DE SC106505 D DESC106505 D DE SC106505D DE 623136 C DE623136 C DE 623136C
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calcium carbide
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H21/00Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene
    • C10H21/02Packages of carbide for use in generators, e.g. cartridges

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description

  • Preßkörper aus Calciumcarbid Die Erfindung betrifft einen Preßkörper aus Calciumcarbid. Solche sind in verschiedenen Formen schon vorgeschlagen worden. Sie sind in neuerer Zeit in Form von zylindrischen Stücken im Handel als sog. Beagid für die Beschickung von Acetvlenerzeugern.
  • Dabei sind diese Preßkörper allseitig mit einem Überzug von einem nicht wasserlöslichen Stoff versehen, z. B. einer bituminösen Masse. Die so imprägnierten Preßkörper werden als Carbidpatronen bezeichnet, und beim Beschicken des Acetylenerzeugers wird dabei in der Weise vorgegangen, daß von der vorzugsweise zylindrischen Patrone zum Zwecke der Freilegung der Carbidfläche entweder ein schmales Stück des Zylinderendes durch Absägen abgenommen oder die Endfläche nur abgerieben oder abgeschliffen wird. Dies ist sehr -umständlich und bedeutet demgemäß einen Verlust an Arbeitszeit.
  • Hier verbessert nun die Erfindung dadurch, daß die Preßkörper, die prismatische bzw. zylindrische Form aufweisen, eine öder mehrere Einschnürungen oder Einkerbungen. aufweisen, die gestatten, an der Stelle der Einschnürung, die z. B. in der Mitte der Patrone vorgesehen sein kann, ohne besondere Werkzeuge eine freie Bruchfläche durch Zerlegen der Patrone zu schaffen, derart, daß die Patrone dann aus zwei Teilen besteht, die je eine freie Bruchfläche des Calciumcarbidpreßkörpers aufweisen, so daß dann die geteilte Patrone mit einer freien Bruchfläche nach unten in den Gaserzeuger eingesetzt werden kann und die Gasentwicklung sofortbeginnt.
  • Diese Teilung der Patrone ist ohne besondere Werkzeuge möglich, z. B. lediglich durch Anschlagen der Patrone mit einem einfachen Hammer oder Holzhammer oder auch in der Weise, daß die Patrone selbst gegen eine feste I-ante, z. B. die Kante einer Werkbank, angeschlagen wird. Damit ist sein wesentlicher Fortschritt erreicht.
  • Die Einschnürung oder Einkerbung kann einseitig oder zweiseitig vorgesehen sein oder als Rille ringsum laufen. Dabei wird die Tiefe der Rille so gewählt, daß einerseits die Teilung leicht bewerkstelligt werden kann, dabei aber doch noch eine genügende Widerstandsfähigkeit für den ganzen, d. h. nicht geteilten Preßkörper gegeben ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt eine Patrone, d. h. einen Preßca.rbidkörper von zylindrischer Form in teilweise geschnittener Vorderansicht.
  • Fig. 2 ist der zugehörige Querschnitt nach LinieA-A der Fig. i.
  • Fig.3 zeigt eine prismatische Ausführung mit rechteckigem Querschnitt.
  • Fig. q. ist der zugehörige Querschnitt nach Linie B-B der Fig. 3.
  • Fig. 5 und 6 zeigen in Seitenansicht zwei weitere Ausführungsformen. 171g. 7 ist ein Querschnitt nach Linie C-C der Fig. 6.
  • Fig. 8 zeigt eine Ausführungsform mit beiderseitiger Einkerbung.
  • Fig. 9 ist ein Schnitt nach Linie D-D der Fig. B.
  • In Fig. i und z ist a der Preßcarbidkörper. Er ist auf seiner ganzen Oberfläche mit einer Schicht b aus einem wasserundurchlässigen Stoff oder auch aus einem schwer wasserdurchlässigen Stoff, z. B. einer bituminösen Schicht, einer Paraffin- oder Ölschicht, versehen.
  • Der als Patrone zu bezeichnende Preßkörper a, b ist nun in seiner Mitte mit einer ringsum laufenden Einschnürung in Gestalt einer Rille c versehen, derart, daß der Körper durch einfaches Anschlagen in zwei Hälften zerlegt werden kann.
  • Fig. 3 und ¢ zeigen eine prismatische Ausführung mit rechteckigem Querschnitt und ringsum laufender Rille c'.
  • Bei der Ausführung nach Fig.5 ist der Preßkörper a, b wiederum mit einer ringsum laufenden Rille versehen, und zwar ist diese Rille, die mit d bezeichnet ist, wesentlich tiefer als bei der Ausführung nach Fig. i und z.
  • Bei der Ausführung nach Fig.6 ist der Preßkörper mit einer einseitigen Einkerbung e versehen, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel etwa bis zur Mittelachse reicht.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig.8 zeigt eine beiderseitige Einkerbung, d. h. @es sind von beiden Seiten Ausnehmungen f und g vorgesehen.
  • Wesentlich ist, daß auch die Einkerbungen bzw. Rillen mit der wasserunlöslichen bzw. in Wasser schwer löslichen Schutzschicht überzogen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Preßkörper aus Calciumcarbid mit einer Überzugsschicht aus einem wasserundurchlässigen Stoff, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßcarbidkörp-er mit einer Einschnürung, Rille o. dgl. versehen ist, die gestattet, durch einfaches Anschlagen der f atrone diese zu teilen.
DESCH106505D 1935-03-10 1935-03-10 Presskoerper aus Calciumcarbid Expired DE623136C (de)

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