DE622650C - Radial beaufschlagte Turbine, insbesondere Gegenlaufturbine - Google Patents

Radial beaufschlagte Turbine, insbesondere Gegenlaufturbine

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DE622650C
DE622650C DEI49317D DEI0049317D DE622650C DE 622650 C DE622650 C DE 622650C DE I49317 D DEI49317 D DE I49317D DE I0049317 D DEI0049317 D DE I0049317D DE 622650 C DE622650 C DE 622650C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/24Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines characterised by counter-rotating rotors subjected to same working fluid stream without intermediate stator blades or the like
    • F01D1/28Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines characterised by counter-rotating rotors subjected to same working fluid stream without intermediate stator blades or the like traversed by the working-fluid substantially radially

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Description

Zur Erzielung einer günstig verlaufenden Wirkungsgradkurve hat es sich bei radial beaufschlagten Turbinen, insbesondere Gegenlaufturbinen, als zweckmäßig erwiesen, die Frischdampfzuführung auf "zwei getrennte Zuführungsleitungen zu verteilen, die wahlweise zu- und abgeschaltet werden können und zu getrennten Teilen der Beschaufelung führen. Dabei hat man vorgeschlagen,, den ο Dampf von der einen Zuführungsleitung aus über kammerartige Kanäle in' die Beschaufelung einzuführen, um auf diese Weise eine ähnliche Wirkung zu erzielen,' wie man sie bei der üblichen" Füllungsregelung von Turbinen erreicht.
Der in der ^Beschaufelung arbeitende Dampf übt auf das Rad einen Schub aus, der durch einen vom Dampfdruck hervorgerufenen Gegenschub ausgeglichen werden muß. Man setzt auf der nichtbeschaufelten Seite des Rades eine Labyrinthdichtung auf, der man Dampf von so hohem Druck zuführt, daß der Dichtungsschub dem Schaufelschub annähernd gleich ist.
Wenn man nun bei einer Turbine der eben erläuterten Art die Dampfzufuhr der einen Seite abstellt, so stellt man damit gleichzeitig den der Dichtung zufließenden Dampf ab-, und der Schubausgleich hört auf. Das ist zulässig, denn das Kammlager ist nicht in der Lage, den großen Drücken standzuhalten, < die sich aus dem Schaufelschub ^ergeben. Man muß also durch die augenblicklich nicht benötigte Dampfzuführung mindestens so viel Dampf der Dichtung zuströmen lassen, als zur Aufrechterhaltung des Schubausgleichs erforderlich ist. Das ergibt zwar einen praktisch möglichen Betrieb, ist aber unwirtschaftlich, da die Dampfmenge lediglich des Schubausgleiches wegen und nicht zur Leistungserzeu- - gung zugeführt werden muß. Eine einfachere · und wirtschaftlichere Art der Aufrechterhaltung des Schubausgleiches ergibt sich, wenn man erfindungsgemäß das zum Schubausgleich dienende Labyrinth der abgesperrten Turbinenseite mit der Dampfzufuhr der anderen Turbinenseite durch einen Kanal verbindet.
Die Erfindung sei an Hand des Ausfüh-
rungsteispieles der Abbildung erläutert, die einen Schnitt durch eine radial beaufschlagte Gegenlaufturbine bekannter Bauart zeigt. Die Schaufelringe 1 und 2 werden in bekannter Weise von den Rädern 3 und 4 getragen, zu deren Schubausgleich die Dichtungen 5 und 6 vorgesehen sind. Der Dampf wird aus getrennten Dampfkammern 7 und 8 durch Bohrungen 9 und 10 in den Rädern 3 und 4 zugeführt, und zwar ist die Anordnung so getroffen, daß entweder nur Dampf aus der Kammer 7 oder nur aus der Kammer 8 oder aus beiden zugeführt werden kann. Hierzu ist ein Dampfverteilungsring 11 vorhanden, in den abwechselnd nach rechts und links gerichtete Zuführungskanäle für den Dampf eingearbeitet sind. Die inneren Begrenzungslinien dieser Kanäle sind mit 12 und 13 bezeichnet.
Wenn nun die Dampfkammer 8 abgesperrt ist, so daß Dampf lediglich durch die Kammer 7 zugeführt wird, so erhält die Dichtung 6 keinen Dampf, so daß der Schub des 'Rades 4 nicht ausgeglichen wäre. Um nun in der Dichtung 6 die für den Schubausgleich erforderliche Dampfmenge bereitzustellen, ist gemäß der Erfindung der Ring 11 mit einer Bohrung 14 versehen, die über eine weitere Bohrung 15 in dem Rad 4 mit der Dichtung 6 in Verbindung steht. Man braucht also nicht der Kammer 8 Dampf zuzuführen, damit die Dichtung 6 den für den Schubausgleich erforderlichen Dampf erhält, sondern kann die Kammer 8 völlig absperren und erhält aus der Kammer 7 den nötigen Labyrinthdampf.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Radial beaufschlagte Turbine, insbesondere Gegenlaufturbine, mit zweiseitiger getrennter, mindestens einseitig absperrbarer Dampfzufuhr zur Beschaufelung, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Schubausgleich dienende Labyrinth der abgesperrten Turbinenseite mit der Dampfzufuhr der anderen Turbinenseite durch einen Kanal verbunden ist.
2. Turbine nach Anspruch 1 mit einem in einzelne Teilkammern unterteilten Zuführungsring, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Ring mit einer Bohrung oder mehreren Bohrungen zur Zuführung von Dampf zur Labyrinthdichtung auf der der Dampf zuführung abgekehrten Seite versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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