DE621546C - Lichtbogentrommelofen - Google Patents

Lichtbogentrommelofen

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DE621546C
DE621546C DER90691D DER0090691D DE621546C DE 621546 C DE621546 C DE 621546C DE R90691 D DER90691 D DE R90691D DE R0090691 D DER0090691 D DE R0090691D DE 621546 C DE621546 C DE 621546C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/08Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces heated electrically, with or without any other source of heat
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/02Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture in electric furnaces, e.g. by dielectric heating
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D11/00Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
    • F27D11/08Heating by electric discharge, e.g. arc discharge
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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Description

Bei elektrischen Lichtbogenöfen zum Schmelzen von Metallen u. dgl. treten sehr hohe Temperaturen auf. Die feuerfeste Auskleidung solcher öfen unterliegt erheblichen mechanischen Spannungen infolge der Temperaturunterschiede zwischen Lichtbogen, Schmelze und Außentemperatur. Bekannt ist das sog. Wachsen der Zustellung, was sieh beim offenen Lichtbogenofen vor allem an den Deckelsteinen im Laufe der Zeit immer mehr bemerkbar macht.
Beim völlig geschlossenen Lichtbogentrommelofen stellte das Wachsen der Zustellung den Ofenbauer vor neue Aufgaben. Es war zwar schon bekannt, beispielsweise bei Brenn- und Röstöfen oder bei Zernentdrehofen, den Trommeln ein gewisses radiales Spiel zu geben. Dies genügt jedoch nicht beim elektrischen Lichtbogentrommelofen, bei dem die
äo gefährlichsten Ausdehnungen infolge der hohen Temperaturunterschiede an den Stirnwänden in axialer Richtung auftreten, was noch deshalb besonders ungünstig ist, weil dort die Elektroden eintreten; die Elektrodendurchführungen müssen dicht bleiben, die Elektroden dürfen also nicht kanten, anschleifen oder gar zerbrechen.
Durch die Erfindung soll das Wachsen der feuerfesten Zustellung des Lichtbogentrommelofens unschädlich gemacht werden. Die Erfindung besteht darin, daß für die Stirnwände der Zustellung und die Elektrodendurchführungen Ausdehnungsräume innerhalb des Ofenmantels gelassen sind.
Nach Abb. 1 besteht zwischen der feuerfesten bzw. wärmeschützenden Auskleidung a und dem Eisenmantel des Ofens b ein Zwischenraum c. Letzterer ist an den beiden Stirnwandseiten <2t und d2 größer, da an diesen Stellen C1 und C2 erfahrungsgemäß auch eine stärkere Ausdehnung (Wachsen) der Zustellung erfolgt. Insbesondere macht man diese Wahrnehmung an den Durchführungen der Elektroden ex und e2, was insofern verständlich ist, als gerade hier der Temperaturunterschied am größten ist. Selbst eine Elektrodenkühlung reicht nicht aus, den bisherigen Schwierigkeiten zu begegnen. Aus dem Grunde werden nach der Erfindung an den Elektrodendurchführungen entsprechende Steine f lose in das Mauerwerk eingesetzt, die beim Wachsen des Ofens so mitgehen, daß die Elektroden in ihrer starren Führung nicht behindert werden und folglich nicht zerbrechen können.
Beginnt die Zustellung zu wachsen, gleichgültig nach welcher Richtung, so hat diese erfindungsgemäß hierzu Gelegenheit. Allerdings muß am Trommelumfang zwischen Zustellung und Ofenmantel ein federnder Baustoff g zwischengebettet werden, der ein zu starkes und unnötiges Wachsen der Auskleidung verhindert und gleichzeitig dafür sorgt, daß die Elektroden in ihren Durchführungen richtungsgerecht bleiben. Da- gegen ist der Zwischenraum C1 und C2 so groß zu wählen, daß ein beliebiges Wachsen der .feuerfesten Stirnwände möglich ist. Um auch
hier einen gleichmäßigen Abstand zu erhal-' ten, können anstatt der freien Räume diese entweder mit geeigneten losen Baustoffen ausgefüllt oder mit Federn oder anderen nachgiebigen Mitteln versehen werden. In die-. sem Falle ist es zweckdienlich, noch metallische Rundscheiben h hinter den ff. Stirnwänden anzubringen, die sich dann gleichmäßig in waagerechter Richtung zu den ίο Stirnwänden ^1 und d2 der Ofentrommel bewegen können.
Abb. 2 gibt noch darüber Aufschluß, auf wie einfache Weise der lose Baustoff g von den Zwischenräumen C1 und C2 abgedichtet werden kann. Dazu dient im wesentlichen der an den Stirnwänden ^1 und d2 fest angebrachte ungleichschenklige Winkelrand i.
In Abb. 3 ist ein kegeliger Führungsringstein k als Elektrodenöffnung dargestellt. Diese Form des Steines trägt ganz wesentlich dazu bei, daß beim Wachsen der ff. Stirnwände die Elektroden nicht kanten oder anschleifen.
Schließlich wird in Abb. 4 noch gezeigt, daß die am Trommelumfang angeordneten Laufringe 1 und Zahnkränze, die zum Drehen oder Schaukeln des Ofens dienen, in einem der Ausdehnung der Trommel entsprechenden Abstand von dem Trommelblech m aufgebracht werden. Die Ringe und Kränze/ werden von Winkeleisen η geführt und durch Bolzen 0 gehalten. Um eine Ausdehnung der ringförmigen Körper / zu ermöglichen, sind in den Winkelschenkeln keine runden, sondern Langlöcher vorgesehen, so daß die BoI-zen 0 genügend Spiel haben.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Lichtbogentrommelofen, insbesondere zum Schmelzen von Metallen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß für die Stirnwände der Zustellung (a) und die Elektrodendurehführungen (/) Ausdeh-
. nungsräume · (C1, C2) innerhalb des Ofenmantels gelassen sind.
2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Stirnwänden (a) lose Scheiben (K) vorgesetzt sind.
3. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdehnungsräume fo, C2) ganz oder teilweise mit losem, federndem, gleitendem Bau- oder Wärmeschutzstoff ausgefüllt sind.
4. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ausdehnungsräume (C1, C2) Federn, Druckvorrichtungen oder andere nachgiebige Teile eingebaut sind, die den Ausdehnungs druck der Zustellung (a) von der losen Scheibe (h) übernehmen.
5. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodendurehführungen aus besonderen, lose in die Stirnwände eingesetzten Steinen (/) bestehen, die zweckmäßig eine kegelförmig ^5 verlaufende Außenfläche haben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER90691D 1934-05-26 1934-05-26 Lichtbogentrommelofen Expired DE621546C (de)

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