DE655009C - Giesspfanne - Google Patents

Giesspfanne

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Publication number
DE655009C
DE655009C DEK141723D DEK0141723D DE655009C DE 655009 C DE655009 C DE 655009C DE K141723 D DEK141723 D DE K141723D DE K0141723 D DEK0141723 D DE K0141723D DE 655009 C DE655009 C DE 655009C
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DE
Germany
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lining
stone
masonry
brickwork
stave
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Expired
Application number
DEK141723D
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English (en)
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Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
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Publication date
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Priority to DEK141723D priority Critical patent/DE655009C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE655009C publication Critical patent/DE655009C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/02Linings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Gießpfanne Die Erfindung bezieht sich auf Gießpfannen, insbesondere für Stahlwerke, mit aus einzelnen Steinlagen bestehender Ausmauerung, die durch eine äußere Ummantelung gehalten wird.
  • Die bisher üblichen Pfannen bestehen aus einem starren, mit feuerfestem Werkstoff ausgekleideten Eisenmantel ohne wesentlichen Spielrauen zwischen Mantel und Ausm;auerung im kalten Zustand. Nach dem Füllen des Behälters mit dem flüssigen Metall durchdringt nun die Wärme die Auskleidung von innen her, wo@ die Temperatur der Badflüssigkeit schnell erreicht wird, allmählich nach außen, so daß zwischen den inneren und äußeren Zonen der Auskleidung je nach der Wärmeleitfähigkeit und dem Temperaturgefälle ein mehr oder weniger großer Temperaturunterschied entsteht. .
  • Die inneren Steinschichten dehnen sich nun infolge der hohen Erwärmung stark aus. Der einzelne Stein der Auskleidung, der in kaltem Zustand einen gewissen Krümmungsradius und Zentriwinkel aufweist, will dann eine Form annehmen, die einen größeren Radius und kleineren Zentriwinkel besitzt. Der Stein kann aber seine Form so nicht ändern, da er an der Ausdehnung gehindert wird durch die benachbarten Steine und durch die äußere starre Blechummantelung. Die Steine erhalten also außer inneren Spannungen noch außerordentlich hohe Spannungen durch äußere Kräfte. Erhebliche Kantenpressungen sind die Folge bzw. Druckkräfte, die die einzelnen Schichten der Auskleidung voneinander trennen «ollen. Hierzu kommt noch die Belastung des Steines durch den hydros atischen Druck des die Pfanne -ausfüllenden Metalls. .
  • Die Folge dieser Beanspruchung ist ein Abblätterm und Abplatzen der Steine. Dies, ist die Ursache, warum beispielsweise Stahlpfa.nn:eneinen so schnellen Verschleiß der Ausmauerung aufweisen, so daß die Pfanne schon nach 2o bis. 3o Chargen neu ausgemauert werden muß. Ein weiterer größerer Nachteil der bisherigen Bauart ist der, daß die abgeplatzten Steinteilchen in das Flüssigkeitsbad gelangen. Bei Stahlpfannen, die mit Schamottesteine n ausgekleidetsind,wandern so,Schamotteteilchen in das Bad, die nicht vollständig in die Schlacke gehen, sondern zu einem großen Teil im Stahlbad verbleiben und dort jene Scham-otteeinschlüsse bilden, welche die Güte des Stahles stark schädigen.
  • Die Erfindung folgt dem Leitgedanken, die inneren und äußeren Spannungen dadurch in zulässigen Grenzen zu halten, daß die Möglichkeit einer federnden Ausd@elmung der Ausmauerung in allen Richtungen, vor allem einer Vergrößerung des lichten Durchmessers des Mauerwerks, geschaffen. wird.
  • Es ist zwar bekannt, gasbeheizte Ofenräume mit .einer nachgiebigen Verankerung zu versehen. Die Ausmauerung solcher Räume ist jedoch im Hinblick auf die geringe spezifische Wärme von Gasen nicht jenen schroffen Teinperaturwechseln unterworfen wie die Ausmaue-@ rung von mit hocherhitzten M.etallbäd erli bleschickten Gießpfannen.
  • Der Erfindungsgedanke wird grundsätzlich,." so verwirklicht, daß jede Steinlage des Behälters oder Gruppen derselben von einem gegen die Außenseite dicht anliegenden. daubenartigen Band umfaßt ist, das durch Zwischenschaltung von Federn derart nachgiebig ist, daß sich die Ausmauerung ohnc Lockerung ihres Zusammenhaltes radial frei dehnen und zusammenziehen kann, während sie durch auf einen die :oberste Steinlage übergreifenden Druckring und auf den Behälterboden wirkende Federn in axialer Richtung zusammengehalten wird.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. i ein senkrechter Schnitt durch eine gemäß der Erfindung ausgebildete Stahltransportpfanne dargestellt.
  • Abb. 2 gibt einen waagerechten Schnitt gemäß Linie II-II der Abb. i wieder.
  • Abb. 3 zeigt in größerem Maßstabe den Teil eines Querschnittes gemäß Linie III-III der Abb. 2.
  • Abb.4 gibt einen Schnitt in vergrößertem Maßstabe durch die Ausmauerung der Pfanne wieder, und Abb.5 schließlich ist ein waagerechter Schnitt gemäß der Linie V-V der Abb. 4.
  • Die auf der Zeichnung dargestellte Stahlpfanne weist gemäß Abb. i eine aus feuerfestem Mauerwerk, beispielsweise Schamottesteinen, bestehende Ausmauer ung i auf, die in üblicher Weise .aus einzelnen Lagen aufgebaut ist. Um die Ausmauerung i der Pfanne ist eine Reihe von daubenartigen Bänder n2 vorgesehen, die zum Zusammenhalten der Ausm,anerung gegen den hydrostatischen Druck des in der Pfanne befindlichen Metallbades dienen. Wie aus Abb. i ersichtlich, übergreifen die Bänder 2 je eine Gruppe von drei bis vier Steinlagen. Sie ruhen unten, wie besser aus Abb.4 ersichtlich, auf treppenförmigen Vorsprüngen 3 der Aus.mauerung der Pfanne, so d,aß sie nach unten nicht abrutschen können, was wichtig ist, wenn der Durchmesser des Behälters, wie auf der Zeichnung dargestellt, nach unten schwach verjüngt ausgebildet ist.
  • An vorzugsweise gegenüberliegenden Seiten der Pfanne sind die daubenartigen Haltebänder 2 unterteilt. An ihren Enden sind hakenförmigd Ansätze 4 befestigt, welche Bohrungen für je einen Schraubenbolzen 5 besitzen. Dieser Schraubenbolzen legt sich mit seinem einen Kopf gegen den einen der Ansätze 4 an, während die Mutter 6 des Schraubenbolzens unter Vermittlung eines Druckringes 7 auf eine Spiralfeder 8 o. dgl. wirkt, die zwischen dem anderen hakenförmigen Ansatz 4. und dem I:)tuckring 7 eingespannt ist.
  • Wie aus Abb, 2 ohne weiteres ersichtlich, gibt diese federnde Verbindung der an den imiden der in der Mitte unterteilten Haltebänder 2 befestigten Ansätze die Möglichkeit, daß sich das von den Bändern 2 gehaltene Mauerwerk i unter Vergrößerung des Durchmessers der Haltebänder 2 ausdehnen kann. Die Spannkraft der Haltebänder 2 wirkt sich dabei so aus, daß trotz der unsymmetrischen Vergrößerung des von den Bändern 2 gebildeten Kreises eitle kreisförmige Ausdehnung des Mauerwerks möglich ist.
  • Sobald das Mauerwerk sich abkühlt, zieht es sich zusammen. Die Haltebänder felgen dabei der Sehwindung des Mauerwerks, indem ihr Umfang durch die Federn 8 wieder verkleinert wird. Die Federn 8 werden zweckmäßig so bemessen, daß sie das Mauerwerk in jedem Betriebszustand so fest zusammenhalten, daß keine Risse im Mauerwerk i entstehen, alxer andererseits doch eine gewisse Ausdehnung der Ausmauerung i möglich ist.
  • Die Ausmauerung i und die Haltebänder 2 werden von einem mit Öffnungen 9a für den Eintritt von Kühlluft o. dgl. versehenen Gehäuse 9 umgeben, welches an den Stellen, wo die dehnbare Verbindung der Haltebänder angeordnet ist, eine Ausbauchung i o aufweist. Zwischen dem Gehäuse 9 und den Haltebändern 2 ist ein freier Raum vorgesehen, so (.aß sich die Haltebänder und die Ausmauerung frei und unabhängig von dem Gehäuse 9 ausdehnen können.
  • Der obere Rand des Gehäuses 9 ist bei i oa umgebogen. Eine in dem abgebogenen Ende ioa vorgesehene Bohrung dient zur Durchführung eines Zugbolzens i i, dessen Kopf 12 auf einen Druckring 13 wirkt, welcher die .oberste Lage der Ausmauerung i teilweise übergreift. Zwischen der Schraubenmutter 14 des Zugbolzens i i und dem abgebogenen Ende i oa des Gehäuses 9 ist :eine Feder 15 vorgesehen. Die Anordnung dieser Feder in Verbindung mit dem Zugbolzen i 1 gestattet es, dauernd einen gewissen Druck auf die Ausmauerung r auszuüben, so daß sich die Ausmauerung i zwar nasch oben ausdehnen kann, aber trotzdem fest zusammengehalten wird und bei senkrechter Sehwindung wieder in die ursprüngliche - Form gebracht wird. Die in Abb. i auf der rechten Seite dargestellte Gießschnauze 16 besitzt ebenfalls eine Ausmauerung. Diese Ausmanerung wird von dem passend ausgebogenen obersten Halteband ?-" mit umfaßt, das einen abgebogenen Fortsatz 17 zum Halten der äußersten Lagen der Gießschnauze 16 besitzt. Durch diese Anordnung wird .auch das Mauerwerk innerhalb des Aus- Busses fest durch die federnde Verankerung der Pfanne zusammengehalten.
  • Der Behälterboden i3 ist an dem Gehäuseg, befestigt und mit einer feuerfesten Ausmau,-rung 2o bedeckt, in der :eine mit einer StopfenStange 2 i verschließbare Auslauföffnung 22 vorgesehen ist.
  • Bei der in Abb. 4. und 5 dargestellten Ausführungsform ist die feuerfeste Ausmauerung ill auf der Außenseite bedeckt von einer Schicht eines die Wärme schlecht leitend.-1, Werkstoffes, wobei die Fugen 23 der Abdämmschicht versetzt gegenüber den Fugen 2,1 des feuerfesten Mauerwerks ia angeordnet sind.
  • Zur Beförderung der Pfanne sind schließlich an dem Gehäuse 9 noch Tragzapfen 25 oder andere geeignete Mittel angebracht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gießpfanne, insbesondere für Stahlwerke, mit einer aus einzelnen Steinlagen bestehenden Aus-mauerung, die durch eine äußere Ummantelung zusammengehalten wird, dadurch ge Kennzeichnet, daß jede Steinlage oder Gruppen derselben von einem gegen die Außenseite dicht anliegenden, daubenartigen Band umfaßt ist, das durch Zwischenschaltung von Federn derart nachgiebig ist, daß sich die Ausmauerung ohne Lockerung ihres Zusammenhaltes. radial frei dehnen und zusammenziehen kann, während sie durch auf einen die oberste Steinlage übergreifenden Druckring und .auf den Be hält@erbioden wirkende Federn in axialer Richtung zusaminengehalten wird,
  2. 2. Gießpfanne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ausmauerung zusammenhaltenden Bänder auf treppenförmigen Absätzen an der Außenseite der Ausmauerung abgestützt sind.
  3. 3. Gießpfanne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den daubenartige n Bändern und dem feuerfesten Mauerwerk eine die Wärme schlecht leitende Steinschicht vorgesehen ist, deren Fugen gegenüber denen des Innenmauerwerks, versetzt :angeordnet sind.
DEK141723D 1936-04-03 1936-04-03 Giesspfanne Expired DE655009C (de)

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DE (1) DE655009C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE903024C (de) * 1948-11-23 1954-02-01 E H Siegfried Junghans Dr Ing Verfahren und Anlage zum kontinuierlichen Giessen von hochschmelzenden Stoffen, wie Stahl
DE1117829B (de) * 1955-12-20 1961-11-23 Phoenix Rheinrohr Ag Vorrichtung zum Vergiessen von Metallen unter Vakuum
FR2316828A1 (fr) * 1975-06-20 1977-01-28 Philips Nv Four de fusion par induction
EP0407511A4 (en) * 1988-11-08 1991-07-31 National Steel Corporation Ceramic brick retainer band for steel ladle

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FR2316828A1 (fr) * 1975-06-20 1977-01-28 Philips Nv Four de fusion par induction
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